The China Mail - Hitzige Bundestagsdebatte um Ampel-Pläne zur Fachkräfteeinwanderung

USD -
AED 3.672503
AFN 64.999737
ALL 80.761235
AMD 360.982284
ANG 1.789785
AOA 916.99979
ARS 1547.5057
AUD 1.425557
AWG 1.8
AZN 1.702002
BAM 1.737655
BBD 2.013789
BDT 124.482471
BGN 1.747831
BHD 0.377511
BIF 2987.543757
BMD 1
BND 1.278142
BOB 12.12307
BRL 5.462705
BSD 0.999876
BTN 94.576825
BWP 13.727633
BYN 2.983457
BYR 19600
BZD 2.010946
CAD 1.39491
CDF 2314.999913
CHF 0.81551
CLF 0.024533
CLP 965.559898
CNY 6.669794
CNH 6.66697
COP 3229.22
CRC 454.196116
CUC 1
CUP 23.996482
CVE 97.96631
CZK 21.60035
DJF 178.04787
DKK 6.64712
DOP 60.044158
DZD 136.019746
EGP 53.880905
ERN 15
ETB 164.108289
EUR 0.88927
FJD 2.241251
FKP 0.743037
GBP 0.741955
GEL 2.605004
GGP 0.743037
GHS 11.633527
GIP 0.743037
GMD 74.50319
GNF 8859.999526
GTQ 7.640777
GYD 209.490556
HKD 7.845285
HNL 26.874159
HRK 6.76901
HTG 130.993736
HUF 322.863993
IDR 18044.5
ILS 3.163304
IMP 0.743037
INR 94.36695
IQD 1515.805747
IRR 1883408.498647
ISK 121.490226
JEP 0.743037
JMD 158.490264
JOD 0.709019
JPY 158.220503
KES 129.979698
KGS 87.44983
KHR 4065.567945
KMF 441.000163
KPW 899.999961
KRW 1341.95501
KWD 0.31076
KYD 0.8332
KZT 451.907529
LAK 22510.972511
LBP 89536.844537
LKR 332.702525
LRD 169.971747
LSL 16.458322
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.411145
MAD 9.767223
MDL 17.932726
MGA 4516.054516
MKD 54.73088
MMK 2099.845134
MNT 3601.453525
MOP 8.0795
MRU 40.672394
MUR 46.749438
MVR 15.455025
MWK 1733.74558
MXN 18.55437
MYR 4.046803
MZN 63.910274
NAD 16.458322
NGN 1346.320199
NIO 36.791229
NOK 9.285805
NPR 151.327626
NZD 1.772905
OMR 0.384485
PAB 0.999964
PEN 3.451055
PGK 4.486835
PHP 62.85499
PKR 276.584484
PLN 3.90587
PYG 6062.867601
QAR 3.645272
RON 4.748506
RSD 104.583973
RUB 81.87644
RWF 1471.300315
SAR 3.756339
SBD 8.051718
SCR 13.793073
SDG 601.511276
SEK 9.749784
SGD 1.27613
SHP 0.745545
SLE 22.91035
SLL 20969.504398
SOS 571.481881
SRD 37.563979
STD 20697.981008
STN 21.767813
SVC 8.74869
SYP 13001.999685
SZL 16.449882
THB 33.396506
TJS 9.223662
TMT 3.51
TND 2.979992
TOP 2.40776
TRY 50.047495
TTD 6.77808
TWD 32.921971
TZS 2647.034989
UAH 45.533522
UGX 4104.696412
UYU 40.202925
UZS 11888.515735
VES 893.768982
VND 25682.5
VUV 119.655093
WST 2.783161
XAF 583.322981
XAG 0.018922
XAU 0.000241946801
XCD 2.70255
XCG 1.801979
XDR 0.707052
XOF 583.322981
XPF 105.958029
YER 236.175026
ZAR 16.364655
ZMK 9001.194858
ZMW 20.278266
ZWL 321.999592
SSP 5745.516508
MXV 2.087974
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Hitzige Bundestagsdebatte um Ampel-Pläne zur Fachkräfteeinwanderung
Hitzige Bundestagsdebatte um Ampel-Pläne zur Fachkräfteeinwanderung / Foto: © AFP/Archiv

Hitzige Bundestagsdebatte um Ampel-Pläne zur Fachkräfteeinwanderung

Die Ampel-Pläne zur Fachkräfteeinwanderung im Kampf gegen den Arbeitskräftemangel werden weiterhin kontrovers debattiert. Am Donnerstag warb Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) im Bundestag für den Gesetzesentwurf; Deutschland stehe mit Einwanderungsländern "in Konkurrenz um die besten Köpfe". Unionsabgeordnete befürchten hingegen zu niedrige Hürden bei der Migration: "Wir müssen die Sozialsysteme schützen", sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU). Wirtschaftsverbände kritisierten den Gesetzentwurf als unzureichend.

Textgröße:

"Wir spüren diesen Fachkräftemangel im Alltag", sagte Faeser. Etwa auf der Suche nach einem Kita-Platz, nach Handwerkern und bei Behandlungen im Krankenhaus. Deutschland brauche Zuwanderung aus anderen Ländern, um diesen Mangel zu decken. "Wer das nicht wahrhaben will, der gefährdet unsere Unternehmen." Noch seien die Hürden für qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland zu hoch: Die Bundesregierung werde diesen "Reformstau von 16 Jahren" CDU-geführter Regierungen beenden.

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) verwies auf den demografischen Wandel, der den ohnehin bestehenden Mangel an Arbeitskräften in den kommenden Jahren verstärken werde. Heil sagte, die Regierung ziehe zur Attraktivitätssteigerung deswegen auch im Inland "alle Register" - etwa durch die Erhöhung des Mindestlohns. Diese "inländischen Potenziale" wie auch die Digitalisierung seien aber nicht ausreichend. "Wir brauchen kluge Köpfe und helfende Hände", sagte Heil.

Der Gesetzentwurf der Ampel soll es für qualifizierte Kräfte aus dem Ausland einfacher und attraktiver machen, eine Stelle in Deutschland anzunehmen. Die Koalition will unter anderem ein Punktesystem nach kanadischem Vorbild einführen und die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse erleichtern.

CDU-Mann Throm kritisiere daran, dass für die Anerkennung einer Ausbildung von Einwanderern gemäß dem Ampel-Entwurf künftig die Maßstäbe des Herkunftslands gelten sollen. Insgesamt betreibe die Regierung ein "Downgrading auf das absolute Minimum, dass man braucht, um in Deutschland rein zu kommen".

Heil erwiderte darauf, der Fachkräftemangel scheine "auch in der Opposition ein Problem zu sein". Die Arroganz, "zu sagen, 'es gibt nur in Deutschland eine gute Ausbildung'", könne sich Deutschland nicht leisten. Wenn ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer finde, müsse es dem Staat egal sein, wie hoch die Arbeitskraft qualifiziert sei, sagte auch FDP-Fraktionsvize Lukas Köhler. Der deutsche Arbeitsmarkt sei leer. "Wir finden niemanden mehr."

Die AfD-Abgeordnete Gerit Huy bezweifelte hingegen, dass das Gesetz zur Einwanderung von qualifizierten Arbeitskräften führen werde. "Wirkliche Fachkräfte werden in der Minderheit sein", sagte sie. Die Linke verwies darauf, dass der Arbeitskräftemangel besonders im Niedriglohnsektor groß sei. Reformbedarf bestehe also bereits im Inland. "Tarifverträge würden helfen", sagte die Linken-Abgeordnete Susanne Ferschl.

Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge lobte den Gesetzentwurf, schaffe er doch "Entbürokratisierung, Vereinfachung und Hürdensenkung". Aus der Wirtschaft kam dennoch Kritik in dieser Richtung. Nach Ansicht des Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, pflastert der Gesetzentwurf den Weg eines Einwanderers noch "mit zu vielen Beschwernissen und Schlaglöchern", als dass er von Zuwanderern in der erhofften Größenordnung auch genommen würde.

Der ZDH-Chef mahnte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland eine grundsätzliche Erleichterung des Zuwanderungsrechts an: "Damit die neuen Regelungen in den Betrieben greifen, muss das Zuwanderungsrecht entbürokratisiert werden."

Auch der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes, Felix Pakleppa, äußerte Kritik an dem Gesetzentwurf. "Für die Zuwanderung von außereuropäischen Fachkräften wird allein auf das Vorhandensein formaler Qualifikationen abgestellt", sagte er. Zuwanderungswilligen mit Berufserfahrung werde so nach wie vor der Zugang zum Arbeitsmarkt versperrt.

M.Zhou--ThChM