The China Mail - Im Streit um das Heizungsgesetz bleiben die Fronten in der Koalition verhärtet

USD -
AED 3.673021
AFN 64.000135
ALL 80.973319
AMD 360.395207
ANG 1.789785
AOA 917.000006
ARS 1545.023496
AUD 1.44316
AWG 1.8025
AZN 1.700217
BAM 1.742632
BBD 2.013837
BDT 124.53501
BGN 1.747831
BHD 0.377302
BIF 3010
BMD 1
BND 1.276378
BOB 12.072829
BRL 5.498599
BSD 0.99988
BTN 94.413878
BWP 13.698105
BYN 2.983174
BYR 19600
BZD 2.010897
CAD 1.402315
CDF 2315.000132
CHF 0.817305
CLF 0.024859
CLP 978.369726
CNY 6.688501
CNH 6.66487
COP 3242.88
CRC 453.42968
CUC 1
CUP 23.9964
CVE 98.675037
CZK 21.701973
DJF 177.720214
DKK 6.664205
DOP 60.044461
DZD 136.137487
EGP 53.900165
ERN 15
ETB 164.103855
EUR 0.89163
FJD 2.252796
FKP 0.743037
GBP 0.743705
GEL 2.605006
GGP 0.743037
GHS 11.679601
GIP 0.743037
GMD 74.500463
GNF 8856.535705
GTQ 7.641212
GYD 209.491818
HKD 7.841495
HNL 26.873438
HRK 6.76901
HTG 131.039306
HUF 325.100992
IDR 18064.05
ILS 3.20125
IMP 0.743037
INR 94.49025
IQD 1515.768465
IRR 1891353.000125
ISK 121.950094
JEP 0.743037
JMD 158.589013
JOD 0.70905
JPY 157.806501
KES 129.950004
KGS 87.449299
KHR 4068.086547
KMF 441.000349
KPW 899.999961
KRW 1358.095047
KWD 0.31065
KYD 0.833278
KZT 449.579663
LAK 22503.085086
LBP 89535.66385
LKR 332.405209
LRD 169.973716
LSL 16.385571
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.400941
MAD 9.743884
MDL 17.877334
MGA 4533.405801
MKD 54.837416
MMK 2099.845134
MNT 3601.453525
MOP 8.079209
MRU 40.394356
MUR 46.749692
MVR 15.455033
MWK 1733.772887
MXN 18.770635
MYR 4.0474
MZN 63.909948
NAD 16.385571
NGN 1344.379885
NIO 36.798282
NOK 9.312265
NPR 151.060503
NZD 1.78802
OMR 0.3845
PAB 0.99988
PEN 3.443981
PGK 4.554749
PHP 63.054996
PKR 276.624993
PLN 3.92395
PYG 6160.371012
QAR 3.654913
RON 4.757297
RSD 104.854972
RUB 81.502579
RWF 1472.802602
SAR 3.756339
SBD 8.051718
SCR 13.78162
SDG 601.507442
SEK 9.809945
SGD 1.2784
SHP 0.745545
SLE 22.91022
SLL 20969.504398
SOS 571.392932
SRD 37.557001
STD 20697.981008
STN 21.829489
SVC 8.748374
SYP 13001.999685
SZL 16.379099
THB 33.468011
TJS 9.223717
TMT 3.51
TND 2.979413
TOP 2.40776
TRY 50.047899
TTD 6.771597
TWD 33.033203
TZS 2642.495844
UAH 45.418655
UGX 4044.247039
UYU 40.27318
UZS 11931.375213
VES 893.769032
VND 25682.5
VUV 119.655093
WST 2.783161
XAF 584.870677
XAG 0.019335
XAU 0.000244811226
XCD 2.70255
XCG 1.80199
XDR 0.707052
XOF 584.870677
XPF 106.260608
YER 236.174984
ZAR 16.491875
ZMK 9001.197478
ZMW 20.27148
ZWL 321.999592
SSP 5745.516508
MXV 2.11231
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Im Streit um das Heizungsgesetz bleiben die Fronten in der Koalition verhärtet
Im Streit um das Heizungsgesetz bleiben die Fronten in der Koalition verhärtet / Foto: © AFP/Archiv

Im Streit um das Heizungsgesetz bleiben die Fronten in der Koalition verhärtet

Im Koalitionsstreit um das geplante Heizungsgesetz bleiben die Fronten zwischen den Ampel-Parteien verhärtet. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge warf der FDP am Dienstag im Sender Phoenix "Arbeitsverweigerung" wegen deren Blockade des Einstiegs in die parlamentarische Beratung der Regierungsvorlage vor. SPD und Grüne drangen erneut auf die Verabschiedung des Gesetzes vor der Sommerpause - die FDP hingegen will sich darauf weiterhin nicht festlegen.

Textgröße:

Grünen-Parlamentsgeschäftsführerin Irene Mihalic wertete das Vorgehen der FDP als "verantwortungslos". Die Partei führe sich derzeit auf "wie eine Opposition mit Ministerämtern" und halte sich nicht an Absprachen, kritisierte die Grünen-Politikerin in Berlin. Damit werde die "Handlungsfähigkeit der Regierung" beschädigt. Gleichwohl äußerte sich Mihalic aber zuversichtlich hinsichtlich einer Verabschiedung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) vor der Sommerpause.

Darauf pochte auch SPD-Parlamentsgeschäftsführerin Katja Mast. Sie verwies auf notwendige Klarheit für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Wirtschaft. "Für uns ist das ein zentrales Gesetz, damit wir Deutschland klimaneutral machen können", stellte Mast weiter klar. Allerdings forderte sie auch Nachbesserungen. Das GEG müsse so gestaltet werden, "dass Heizen bezahlbar bleibt für die Bürgerinnen und Bürger".

Mast betonte auch, das GEG sei kein Vorhaben der Grünen, sondern "natürlich ist es auch unser Gesetz, und es ist auch das Gesetz der FDP", denn die Vorlage sei gemeinsam in der Koalition beschlossen worden. Vorschläge für eine Verschiebung der Neuregelung lehnte die SPD-Politikerin ab. Rasches Handeln sei auch wegen des durch den Emissionshandel erwartbaren deutlichen Preisanstiegs für Öl und Gas ab 2027 erforderlich. Zudem würde eine Verlängerung der Debatte keine Vorteile bringen.

Mast verwies auf das noch in dieser Woche geplante Gespräch der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Ampel-Parteien über die Ausgestaltung des GEG. Konkret verlangte sie, die geplante staatliche Förderung für klimafreundliche Heizungen "muss noch ausgewogener sein" als in der Regierungsvorlage. Auch über Förderprogramme für eine bessere Dämmung von Gebäuden solle gesprochen werden, ebenso über Regelungen für das Heizen mit Biomasse oder Holzpellets, über Härtefallklauseln und Übergangsfristen.

SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch äußerte sich mit Blick auf den Zeitplan gleichfalls optimistisch. "Wenn alle Beteiligten konstruktiv mitarbeiten schaffen wir das auch", sagte er dem NDR. Auch Miersch drang auf rasche Klarheit über die Neuregelung, um der Verunsicherung vieler Menschen zu begegnen.

FDP-Fraktionschef Christian Dürr lehnte Zeitdruck für die Gesetzesberatung erneut ab. "Am Ende kommt es nicht auf den Tag des Inkrafttretens an", sagte er der "Welt". Entscheidend sei, "dass es ein gutes Gesetz wird". Allerdings stellte Dürr in dem Interview weder das Vorhaben selbst noch den Zeitplan dafür grundsätzlich in Frage. Vielmehr stecke "der Teufel wirklich im Detail".

So bekannte sich Dürr zu der Vorgabe, dass neue Heizungen "möglichst" zu 65 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben werden sollten. Es müsse jedoch darüber geredet werden, "was das konkret bedeutet". Auf ein Inkrafttreten Anfang 2024 legte sich der FDP-Fraktionschef nicht fest, machte sich aber auch Forderungen nach Verschiebungen um mehrere Jahre nicht zu eigen. Es sei nicht ausschlaggebend, ob es dann "der 1. Januar oder der 28. Februar nächsten Jahres" werde, sagte Dürr lediglich.

Die FDP hatte am Dienstag verhindert, dass der Regierungsentwurf für das Heizungsgesetz in dieser Woche wie geplant in erster Lesung im Bundestag beraten wird. Gleichwohl wird das Vorhaben Thema im Plenum. Am Mittwochnachmittag debattiert das Parlament auf Antrag der CDU/CSU in einer Aktuellen Stunde über die Gesetzespläne. Die Union lehnt diese ebenso wie die AfD grundsätzlich ab.

D.Pan--ThChM