The China Mail - Nahrungsmittel treiben Inflation weiter an - Teuerung im Juli aber abgeschwächt

USD -
AED 3.672504
AFN 65.000368
ALL 81.431326
AMD 361.239406
ANG 1.789785
AOA 918.000367
ARS 1544.046724
AUD 1.452222
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.754002
BBD 2.018116
BDT 124.801578
BGN 1.747831
BHD 0.378548
BIF 2997.982153
BMD 1
BND 1.283978
BOB 12.019192
BRL 5.504904
BSD 1.002018
BTN 94.051388
BWP 13.802968
BYN 3.000673
BYR 19600
BZD 2.015246
CAD 1.41125
CDF 2320.000362
CHF 0.819824
CLF 0.024951
CLP 981.982871
CNY 6.676504
CNH 6.670804
COP 3236.357114
CRC 454.419084
CUC 1
CUP 24.048249
CVE 98.887942
CZK 21.83445
DJF 178.43146
DKK 6.708504
DOP 60.885162
DZD 136.261154
EGP 53.769786
ERN 15
ETB 164.454778
EUR 0.896804
FJD 2.265604
FKP 0.748808
GBP 0.748083
GEL 2.59504
GGP 0.748808
GHS 11.707995
GIP 0.748808
GMD 74.503851
GNF 8874.938344
GTQ 7.657056
GYD 210.062329
HKD 7.84204
HNL 26.930631
HRK 6.76901
HTG 131.321465
HUF 326.000354
IDR 18108.5
ILS 3.18593
IMP 0.748808
INR 93.910504
IQD 1519.035021
IRR 1891353.000352
ISK 122.790386
JEP 0.748808
JMD 159.024259
JOD 0.70904
JPY 158.47504
KES 130.209408
KGS 87.447804
KHR 4082.328147
KMF 442.00035
KPW 899.999961
KRW 1363.803789
KWD 0.31098
KYD 0.83512
KZT 449.127842
LAK 22542.486884
LBP 89728.711717
LKR 333.213757
LRD 170.342137
LSL 16.570826
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.412269
MAD 9.794718
MDL 17.910408
MGA 4553.159051
MKD 55.203803
MMK 2099.945107
MNT 3601.130253
MOP 8.088606
MRU 40.453791
MUR 47.030378
MVR 15.403739
MWK 1737.500561
MXN 18.62354
MYR 4.061504
MZN 63.903729
NAD 16.570826
NGN 1347.210377
NIO 36.87727
NOK 9.459904
NPR 150.482041
NZD 1.807175
OMR 0.384144
PAB 1.002108
PEN 3.451773
PGK 4.566611
PHP 63.108038
PKR 277.126855
PLN 3.94555
PYG 6263.39626
QAR 3.662795
RON 4.792204
RSD 105.484059
RUB 81.925564
RWF 1478.947132
SAR 3.756342
SBD 8.048583
SCR 13.773553
SDG 601.503676
SEK 9.894504
SGD 1.282704
SHP 0.748923
SLE 22.950371
SLL 20969.504398
SOS 572.620062
SRD 37.583504
STD 20697.981008
STN 21.972109
SVC 8.76732
SYP 13001.999685
SZL 16.565176
THB 33.550369
TJS 9.243442
TMT 3.5
TND 2.998341
TOP 2.40776
TRY 50.141304
TTD 6.795211
TWD 32.775304
TZS 2647.773642
UAH 45.39348
UGX 4098.470921
UYU 40.312094
UZS 11956.414511
VES 896.316404
VND 25582.5
VUV 118.73125
WST 2.787825
XAF 588.264929
XAG 0.019249
XAU 0.00024594347
XCD 2.70255
XCG 1.805838
XDR 0.707052
XOF 588.264929
XPF 106.954845
YER 236.625037
ZAR 16.51943
ZMK 9001.203584
ZMW 20.360522
ZWL 321.999592
SSP 5745.232324
MXV 2.095222
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Nahrungsmittel treiben Inflation weiter an - Teuerung im Juli aber abgeschwächt
Nahrungsmittel treiben Inflation weiter an - Teuerung im Juli aber abgeschwächt / Foto: © AFP

Nahrungsmittel treiben Inflation weiter an - Teuerung im Juli aber abgeschwächt

Die hohen Nahrungsmittelpreise haben die Inflation im Juli weiter angetrieben - der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich zuletzt aber etwas abgeschwächt. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, betrug die Teuerungsrate im vergangenen Monat 6,2 Prozent, nach 6,4 Prozent im Juni. Nahrungsmittel stiegen mit 11,0 Prozent überdurchschnittlich stark an, Energieprodukte wurden im Jahresvergleich um 5,7 Prozent teurer.

Textgröße:

"Die Inflationsrate hat sich etwas abgeschwächt, bleibt aber weiterhin auf einem hohen Niveau", fasste Behördenchefin Ruth Brand die Lage zusammen. Das Statistikamt bestätigte seine erste Schätzung der Zahlen von Ende Juli. Die Inflation in Deutschland liegt nicht nur deutlich über dem Durchschnitt der Euro-Länder, sondern ist auch weit entfernt vom Ziel der Europäischen Zentralbank, die zwei Prozent anstrebt.

Deutlich teurer um fast 19 Prozent wurden laut Statistik Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren. Fast 17 Prozent mehr mussten Verbraucherinnen und Verbraucher für Brot und Getreideerzeugnisse ausgeben, fast 16 Prozent mehr für Gemüse. Speisefette und Speiseöle dagegen waren günstiger als ein Jahr zuvor.

Energieprodukte waren im Juli 5,7 Prozent teurer. Strom kostete deutlich mehr, hier betrug der Anstieg im Jahresvergleich 17,6 Prozent. Dies sei vor allem auf den Wegfall der EEG-Umlage im Juli 2022 zurückzuführen, erläuterten die Statistiker. Feste Brennstoffe waren fast 13 Prozent teurer, Erdgas 8,5 Prozent. Günstiger wurde Heizöl - und zwar um 35,5 Prozent - und trotz des Tankrabatts im vergangenen Jahr auch Kraftstoffe.

Ohne Energie und Nahrungsmittel lag die Inflationsrate im Juli bei 5,5 Prozent. Diese sogenannte Kerninflation verdeutliche, dass auch in anderen Güterbereichen die Teuerung weiterhin hoch ist, betonten die Statistiker.

Dienstleistungen verteuerten sich im Jahresvergleich um 5,2 Prozent. Hier stechen weiterhin die Tickets für den Nahverkehr (plus 64,6 Prozent heraus), was auf einen Basiseffekt durch das vor einem Jahr geltende Neun-Euro-Ticket zurückzuführen ist. Das Deutschlandticket schwächte diesen Effekt nur leicht ab. Kombitickets für Bus und Bahn wurden gar 112,5 Prozent teurer. Über der Inflationsrate lagen auch etwa Reparaturarbeiten für Wohnungen und Dienstleistungen sozialer Einrichtungen und in Gaststätten.

Verglichen mit Juni stiegen die Preise im Juli um 0,3 Prozent. Deutlich teurer als im Vormonat waren unter anderem Pauschalreisen.

Sebastian Dullien, Wissenschaftlicher Direktor des IMK der Hans-Böckler-Stiftung, sieht in der detaillierten Auflistung durch das Bundesamt eine Bestätigung dafür, "dass sich der Abwärtstrend bei der Inflation verbreitert". Da die Basiseffekte bei Energie und Bahnverkehr im September wegfallen dürften, sei mit einem noch stärkeren Rückgang der Inflation zu rechnen, erklärte er.

Zwar dürfte die Inflation noch einige Zeit über dem Ziel der EZB liegen, führte Dullien aus. Erst 2024 rechnet sein Institut wieder mit einer Teuerungsrate von im Schnitt 2,4 Prozent. "Trotzdem sollte die Europäische Zentralbank nun dringend eine Pause bei den Zinserhöhungen einlegen." Die zuletzt vorgenommenen Erhöhungen hätten "noch lange nicht voll gewirkt".

Die EZB hatte erst Ende Juli die Leitzinsen ein weiteres Mal angehoben - auf das nunmehr höchste Niveau seit Anfang 2001. EZB-Präsidentin Christine Lagarde erwog dabei jedoch, beim nächsten Termin gegebenenfalls eine Pause bei den Zinserhöhungen einzulegen.

B.Chan--ThChM