The China Mail - Erleichterung bei deutschen Autobauern: US-Zölle werden ab 1. August gesenkt

USD -
AED 3.672504
AFN 65.000368
ALL 81.431326
AMD 361.239406
ANG 1.789785
AOA 918.000367
ARS 1544.046724
AUD 1.452222
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.754002
BBD 2.018116
BDT 124.801578
BGN 1.747831
BHD 0.378548
BIF 2997.982153
BMD 1
BND 1.283978
BOB 12.019192
BRL 5.504904
BSD 1.002018
BTN 94.051388
BWP 13.802968
BYN 3.000673
BYR 19600
BZD 2.015246
CAD 1.41125
CDF 2320.000362
CHF 0.819824
CLF 0.024951
CLP 981.982871
CNY 6.676504
CNH 6.670804
COP 3236.357114
CRC 454.419084
CUC 1
CUP 24.048249
CVE 98.887942
CZK 21.83445
DJF 178.43146
DKK 6.708504
DOP 60.885162
DZD 136.261154
EGP 53.769786
ERN 15
ETB 164.454778
EUR 0.896804
FJD 2.265604
FKP 0.748808
GBP 0.748083
GEL 2.59504
GGP 0.748808
GHS 11.707995
GIP 0.748808
GMD 74.503851
GNF 8874.938344
GTQ 7.657056
GYD 210.062329
HKD 7.84204
HNL 26.930631
HRK 6.76901
HTG 131.321465
HUF 326.000354
IDR 18108.5
ILS 3.18593
IMP 0.748808
INR 93.910504
IQD 1519.035021
IRR 1891353.000352
ISK 122.790386
JEP 0.748808
JMD 159.024259
JOD 0.70904
JPY 158.47504
KES 130.209408
KGS 87.447804
KHR 4082.328147
KMF 442.00035
KPW 899.999961
KRW 1363.803789
KWD 0.31098
KYD 0.83512
KZT 449.127842
LAK 22542.486884
LBP 89728.711717
LKR 333.213757
LRD 170.342137
LSL 16.570826
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.412269
MAD 9.794718
MDL 17.910408
MGA 4553.159051
MKD 55.203803
MMK 2099.945107
MNT 3601.130253
MOP 8.088606
MRU 40.453791
MUR 47.030378
MVR 15.403739
MWK 1737.500561
MXN 18.62354
MYR 4.061504
MZN 63.903729
NAD 16.570826
NGN 1347.210377
NIO 36.87727
NOK 9.459904
NPR 150.482041
NZD 1.807175
OMR 0.384144
PAB 1.002108
PEN 3.451773
PGK 4.566611
PHP 63.108038
PKR 277.126855
PLN 3.94555
PYG 6263.39626
QAR 3.662795
RON 4.792204
RSD 105.484059
RUB 81.925564
RWF 1478.947132
SAR 3.756342
SBD 8.048583
SCR 13.773553
SDG 601.503676
SEK 9.894504
SGD 1.282704
SHP 0.748923
SLE 22.950371
SLL 20969.504398
SOS 572.620062
SRD 37.583504
STD 20697.981008
STN 21.972109
SVC 8.76732
SYP 13001.999685
SZL 16.565176
THB 33.550369
TJS 9.243442
TMT 3.5
TND 2.998341
TOP 2.40776
TRY 50.141304
TTD 6.795211
TWD 32.775304
TZS 2647.773642
UAH 45.39348
UGX 4098.470921
UYU 40.312094
UZS 11956.414511
VES 896.316404
VND 25582.5
VUV 118.73125
WST 2.787825
XAF 588.264929
XAG 0.019249
XAU 0.00024594347
XCD 2.70255
XCG 1.805838
XDR 0.707052
XOF 588.264929
XPF 106.954845
YER 236.625037
ZAR 16.51943
ZMK 9001.203584
ZMW 20.360522
ZWL 321.999592
SSP 5745.232324
MXV 2.095222
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Erleichterung bei deutschen Autobauern: US-Zölle werden ab 1. August gesenkt
Erleichterung bei deutschen Autobauern: US-Zölle werden ab 1. August gesenkt / Foto: © AFP/Archiv

Erleichterung bei deutschen Autobauern: US-Zölle werden ab 1. August gesenkt

Erleichterung bei deutschen Autobauern: Die US-Zölle auf Autos aus der EU sollen rückwirkend zum 1. August von 27,5 Prozent auf 15 Prozent gesenkt werden. Das sagte Handelskommissar Maros Sefcovic am Donnerstag in Brüssel bei der Vorstellung einer gemeinsamen Erklärung zur Zollvereinbarung zwischen Washington und Brüssel. Während Wirtschaftsverbände sich vorsichtig positiv über die Vereinbarung zeigten, übten deutsche Europaabgeordnete scharfe Kritik an dem Papier.

Textgröße:

US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatten Ende Juli eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und der EU verkündet. Diese sah einen 15-prozentigen Zoll auf die meisten EU-Produkte für den Import in die USA vor. Dieser Zollsatz trat am 7. August in Kraft. Für Autos vereinbarten die EU und die USA ebenfalls eine grundsätzliche Zoll-Senkung von 27,5 auf 15 Prozent, die aber zunächst von den USA nicht in Kraft gesetzt wurde.

In den vergangenen Wochen verhandelten Vertreter beider Seiten die nun veröffentlichte gemeinsamen Erklärung aus, in denen die Details der Einigung festgelegt werden. Darin heißt es nun, die Zölle für Autos aus der EU würden gesenkt, sobald Brüssel den Gesetzgebungsprozess für die Abschaffung der Zölle auf Industrieprodukte sowie für den bevorzugten Marktzugang für bestimmte landwirtschaftliche Produkte aus den USA starte. Dazu gehören unter anderem Nüsse, Milchprodukte, sowie Schweine- und Bisonfleisch.

Sefcovic sagte dazu, die Kommission arbeite "sehr hart" daran, diesen Prozess noch im August zu starten. Für diesen Fall habe ihm US-Handelsminister Howard Lutnik zugesichert, dass der Zollsatz von 15 Prozent für Autos aus der EU ab dem 1. August gelten werde. Dies werde "unserer Automobilindustrie helfen, weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben", betonte Sefcovic.

Der nun veröffentlichte Text klärt allerdings nicht alle Streitfragen. So enthält das Dokument keinen Hinweis auf Zölle auf Wein- und Bierexporte aus der EU in die USA, für die die Kommission eine Null-Prozent-Vereinbarung durchsetzen wollte. Hier seien die europäischen Unterhändler "leider" nicht erfolgreich gewesen, sagte Sefcovic.

Die Vereinigung französischer Weinexporteure sprach von einer "riesigen Enttäuschung". Der französische Außenhandelsminister Laurent Saint-Martin kündigte an, weiter an Ausnahmeregelungen arbeiten zu wollen.

Keine oder nahezu keine Zölle werden der Erklärung zufolge ab 1. September auf Produkte wie in den USA "nicht verfügbare natürliche Ressourcen", alle Flugzeuge und Flugzeugteile, Generika und deren Inhaltsstoffe sowie chemische Ausgangsstoffe erhoben.

Von der Leyen betonte, die gemeinsame Erklärung sei "nicht das Ende des Prozesses". Die EU werde "weiterhin mit den USA zusammenarbeiten, um weitere Zollsenkungen zu vereinbaren".

Das Papier bestätigt zudem, dass die Europäer bis Ende 2028 US-Energie für 750 Milliarden Dollar (rund 644 Milliarden Euro) kaufen sollen. Weitere 40 Milliarden Dollar sollen für Halbleiter ausgegeben werden. Zudem wird von europäischen Unternehmen erwartet, dass sie Investitionen von 600 Milliarden Dollar in den USA tätigen.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) begrüßte die Einigung, "nachdem die Belastungen in die Milliarden Euro" gegangen seien. Langfristig müsse das Ziel jedoch sein, "wieder zu einem geringeren Zollsatz zu kommen", forderte VDA-Präsidentin Hildegard Müller.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) kritisierte, auch nach der gemeinsamen Erklärung seien "die Unwägbarkeiten für die deutsche Wirtschaft im US-Geschäft hoch". Die verabredeten Zollsenkungen im Autosektor müssten nun "rasch umgesetzt werden".

Die handelspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Anna Cavazzini, kritisierte die Zusage der EU, keine Netzwerknutzungsgebühren von Anbietern wie Netflix oder Amazon zu verlangen sowie Änderungen beim EU-Lieferkettengesetz zu erwägen. Die sei "eine endgültige Kapitulation vor Trump".

Bernd Lange (SPD), Vorsitzender des Handelsausschusses im Europäischen Parlament, sprach von einem "Ungleichgewicht der Vereinbarung, die eindeutig zugunsten der USA ausfällt". Zudem schaffe die Erklärung "keine nachhaltige Sicherheit für Investitionen oder stabile Wirtschaftsbeziehungen", weil "jede klare Aussage zum Verzicht auf zusätzliche US-Maßnahmen" fehle. Der EU-Abgeordnete Markus Ferber (CSU) sprach von einer "bitteren Pille für die EU".

K.Lam--ThChM