The China Mail - Unionsfraktion berät über Rentenvotum - Spahn ruft zu Zustimmung auf

USD -
AED 3.672498
AFN 66.000058
ALL 82.055914
AMD 365.950239
AOA 918.000189
ARS 1488.996601
AUD 1.434833
AWG 1.80125
AZN 1.701674
BAM 1.71514
BBD 2.014347
BDT 123.36065
BHD 0.377438
BIF 2981.268416
BMD 1
BND 1.290871
BOB 11.025852
BRL 5.105101
BSD 1.00007
BTN 96.529468
BWP 13.599691
BYN 2.886045
BYR 19600
BZD 2.011365
CAD 1.407785
CDF 2259.999729
CHF 0.81719
CLF 0.02397
CLP 943.259736
CNY 6.773033
CNH 6.778205
COP 3213.41
CRC 453.732286
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.696965
CZK 21.25525
DJF 177.719827
DKK 6.57234
DOP 58.12531
DZD 133.39634
EGP 51.298301
ERN 15
ETB 161.421882
EUR 0.87919
FJD 2.244202
FKP 0.747613
GBP 0.750925
GEL 2.630184
GGP 0.747613
GHS 11.616038
GIP 0.747613
GMD 73.501257
GNF 8774.768375
GTQ 7.629437
GYD 209.204434
HKD 7.84107
HNL 26.788682
HRK 6.624704
HTG 130.764407
HUF 320.734497
IDR 18010
ILS 3.07325
IMP 0.747613
INR 96.830797
IQD 1310.187276
IRR 1375249.999902
ISK 125.88988
JEP 0.747613
JMD 158.429908
JOD 0.709053
JPY 163.822502
KES 129.396673
KGS 87.449993
KHR 4035.797754
KMF 432.000076
KRW 1475.276319
KWD 0.30996
KYD 0.833454
KZT 467.588045
LAK 22645.397783
LBP 89558.281886
LKR 336.135191
LRD 181.014601
LSL 16.416883
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.414017
MAD 9.373989
MDL 17.611723
MGA 4293.53164
MKD 53.993853
MMK 2099.232333
MNT 3591.167689
MOP 8.07782
MRU 39.964396
MUR 47.189773
MVR 15.459931
MWK 1734.185152
MXN 17.52259
MYR 4.088699
MZN 63.909672
NAD 16.417243
NGN 1368.579985
NIO 36.805619
NOK 9.614697
NPR 154.446798
NZD 1.733055
OMR 0.384502
PAB 1.00007
PEN 3.395465
PGK 4.47771
PHP 61.8685
PKR 277.854803
PLN 3.808298
PYG 6054.467406
QAR 3.645835
RON 4.601897
RSD 103.22297
RUB 78.301374
RWF 1471.69861
SAR 3.749626
SBD 8.077882
SCR 13.359767
SDG 600.510938
SEK 9.769695
SGD 1.293195
SLE 24.250093
SOS 571.596445
SRD 37.722013
STD 20697.981008
STN 21.485197
SVC 8.751091
SZL 16.415568
THB 33.842501
TJS 9.240672
TMT 3.51
TND 2.96041
TRY 47.233992
TTD 6.787568
TWD 32.356302
TZS 2629.998008
UAH 44.825158
UGX 3755.086292
UYU 40.164341
UZS 12103.673108
VES 736.95925
VND 26316.5
VUV 119.024075
WST 2.742768
XAF 575.241929
XAG 0.017403
XAU 0.000247
XCD 2.70255
XCG 1.802476
XDR 0.713755
XOF 575.241929
XPF 104.585137
YER 238.595844
ZAR 16.821602
ZMK 9001.197294
ZMW 18.527256
ZWL 321.999592
  • SDAX

    -305.0100

    18098.62

    -1.69%

  • Goldpreis

    -103.8000

    4048.1

    -2.56%

  • DAX

    -392.2900

    24763.12

    -1.58%

  • MDAX

    -308.3100

    31673.72

    -0.97%

  • Euro STOXX 50

    -106.8200

    6210.17

    -1.72%

  • TecDAX

    -88.2200

    3701.45

    -2.38%

  • EUR/USD

    -0.0031

    1.1378

    -0.27%

Unionsfraktion berät über Rentenvotum - Spahn ruft zu Zustimmung auf
Unionsfraktion berät über Rentenvotum - Spahn ruft zu Zustimmung auf / Foto: © AFP/Archiv

Unionsfraktion berät über Rentenvotum - Spahn ruft zu Zustimmung auf

Die Abgeordneten der Unionsfraktion im Bundestag sind am Dienstag zu Beratungen über das unionsintern umstrittene Rentenpaket der Bundesregierung zusammengekommen. Auf der Sitzung im Reichstagsgebäude wollten die Abgeordneten über ihr Stimmverhalten bei der für Freitag angesetzten Abstimmung im Bundestag entscheiden. Fraktionschef Jens Spahn (CDU) rief die Renten-Rebellen der Jungen Gruppe in der Fraktion auf, ihre Bedenken gegen das Rentenpaket zurückzustellen und mit Ja zu stimmen.

Textgröße:

In der CDU/CSU-Fraktionssitzung sollten noch einmal Argumente ausgetauscht werden, danach sollte eine Probeabstimmung über das Rentenpaket stattfinden. Die Fraktionsführung rechnete mit einer deutlichen Mehrheit für die Vorlage. "Und wenn das der Fall ist, gibt es die klare Erwartung, dass diejenigen, die das anders sehen, auch gemeinsam mit der Fraktion abstimmen", sagte Spahn unmittelbar vor der Sitzung.

Spahn zollte den Abgeordneten der Jungen Gruppe Respekt für ihre Kritik an dem von der Koalition vereinbarten Rentenpaket. "Die Botschaft, dass Reformen notwendig sind, ist angekommen - der Punkt ist gesetzt", sagte Spahn. Er warnte zugleich davor, dass bei einem Scheitern des Rentenpakets im Bundestag die Stabilität der Regierung gefährdet würde. "Deutschland braucht eine stabile Koalition."

In der Fraktionssitzung sagte Spahn nach Teilnehmerangaben, es gehe jetzt konkret um die Stabilität der Regierung. Ein Scheitern des Rentenpakets würde auf Unverständnis stoßen: "90 Prozent der Unionswähler würden dann fragen, was macht Ihr da?", zitierten Teilnehmer den Fraktionschef. Spahn habe appelliert, nun zusammenzustehen. Dafür habe es starken Applaus gegeben.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann mahnte vor der Sitzung, die Koalition müsse zeigen, dass sie mit "stabilen Mehrheiten in der Mitte" regieren könne. Das Ergebnis der Probeabstimmung in der Fraktion am Dienstag werde aber keinen Rückschluss auf die Abstimmung im Plenum am Freitag geben.

Der fraktionsinterne Diskussionsprozess werde weitergehen, sagte Hoffmann. Das Ergebnis der Fraktionssitzung am Dienstag werde "jedem die Möglichkeit eröffnen, im Lichte der Mehrheitsentscheidung der Fraktion zu überdenken, wie eine Abstimmung am Freitag aussehen könnte".

Gemäß der internen Arbeitsordnung der Unionsfraktion müssen Abgeordnete bis zum Tag vor einer Bundestagsabstimmung die Fraktionsspitze informieren, wenn sie mit Nein stimmen wollen. Sollte die Abstimmung wie anvisiert am Freitag stattfinden, würde diese Frist am Donnerstag auslaufen.

Das Rentenpaket steht im Bundestag wegen des Widerstands der sogenannten Jungen Gruppe in der Unionsfraktion weiter auf der Kippe. Sollten alle Abgeordneten aller Fraktionen an der Abstimmung teilnehmen, hätte die Koalition zwölf Stimmen mehr als für die einfache Mehrheit nötig wären. Die Junge Gruppe besteht aus 18 Abgeordneten und könnte das Vorhaben daher blockieren.

Die Junge Gruppe hatte das Rentenpaket am Montag weiterhin für "nicht zustimmungsfähig" erklärt, ihren Mitgliedern das Abstimmungsverhalten aber freigestellt. In einer Erklärung schrieb die Junge Gruppe, dass sie nicht darauf vertraue, mit dem Koalitionspartner SPD in einem nächsten Schritt die anvisierte längerfristige Rentenreform durchsetzen zu können.

Kanzler Friedrich Merz (CDU) und andere hochrangige Vertreter von Union und SPD warnten in den vergangenen Tagen vor den Folgen eines Scheiterns des Rentenpakets.

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch zeigte sich am Dienstag "zuversichtlich, dass die Große Koalition dieses Rentenpaket am Freitag beschließen wird". Alle Koalitionsabgeordneten müssten mit der Abstimmung "sehr verantwortungsbewusst umgehen", sagte Miersch. Er sei sich dabei "ziemlich sicher", dass seine Fraktion geschlossen für das Rentenpaket stimmen werde.

Die Grünen attestierten der Union ein schlechtes Politikmanagement. Merz "steuert seine Koalition wieder auf einen Showdown zu", sagte Fraktionschefin Katharina Dröge in Berlin. Die Führung der Unionsfraktion habe den internen Rentenstreit nicht rechtzeitig entschärft, dies sei "dem Land nicht zuzumuten". Ein Scheitern des Rentenpakets wäre auch ein "erhebliches Versagen des Bundeskanzlers", sagte Dröge.

Z.Ma--ThChM