The China Mail - Industrieproduktion im Oktober erneut gestiegen - vorsichtiger Optimismus

USD -
AED 3.672502
AFN 66.000423
ALL 82.190181
AMD 366.890187
AOA 918.000206
ARS 1482.637996
AUD 1.430636
AWG 1.80125
AZN 1.697551
BAM 1.714862
BBD 2.013854
BDT 123.410785
BHD 0.377101
BIF 2982.5
BMD 1
BND 1.291276
BOB 10.873301
BRL 5.069504
BSD 0.999912
BTN 96.611135
BWP 13.625603
BYN 2.882245
BYR 19600
BZD 2.01096
CAD 1.408535
CDF 2260.000032
CHF 0.814205
CLF 0.023793
CLP 936.440174
CNY 6.772898
CNH 6.7734
COP 3217.19
CRC 453.660675
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.049788
CZK 21.180297
DJF 177.719839
DKK 6.55036
DOP 58.350039
DZD 133.209495
EGP 51.2976
ERN 15
ETB 159.949984
EUR 0.87624
FJD 2.244203
FKP 0.747809
GBP 0.747655
GEL 2.630162
GGP 0.747809
GHS 11.614965
GIP 0.747809
GMD 73.5039
GNF 8774.999587
GTQ 7.627356
GYD 209.188952
HKD 7.84015
HNL 26.764971
HRK 6.602496
HTG 130.732135
HUF 318.803017
IDR 17925.4
ILS 3.05875
IMP 0.747809
INR 96.55745
IQD 1310
IRR 1375249.999854
ISK 125.649794
JEP 0.747809
JMD 158.693555
JOD 0.709027
JPY 163.09897
KES 129.409412
KGS 87.450364
KHR 4040.999921
KMF 432.00036
KRW 1477.489964
KWD 0.30991
KYD 0.833231
KZT 467.470408
LAK 22637.497537
LBP 89549.999932
LKR 336.282332
LRD 181.505026
LSL 16.399662
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.394895
MAD 9.38625
MDL 17.582639
MGA 4305.000617
MKD 53.971732
MMK 2099.348112
MNT 3589.011374
MOP 8.074967
MRU 40.09551
MUR 47.290463
MVR 15.459989
MWK 1736.000183
MXN 17.40398
MYR 4.089101
MZN 63.91027
NAD 16.366509
NGN 1371.839647
NIO 36.679802
NOK 9.589775
NPR 154.577817
NZD 1.72012
OMR 0.384493
PAB 0.999912
PEN 3.401497
PGK 4.393504
PHP 61.755027
PKR 277.874995
PLN 3.79365
PYG 6060.499781
QAR 3.64325
RON 4.588301
RSD 102.883977
RUB 77.978121
RWF 1467
SAR 3.762597
SBD 8.077882
SCR 13.401737
SDG 600.508796
SEK 9.6961
SGD 1.29111
SLE 24.249991
SOS 571.489513
SRD 37.735504
STD 20697.981008
STN 21.925
SVC 8.748794
SZL 16.402667
THB 33.790133
TJS 9.248926
TMT 3.51
TND 2.94305
TRY 47.227485
TTD 6.784744
TWD 32.394104
TZS 2639.998023
UAH 44.775449
UGX 3739.5879
UYU 40.122753
UZS 12000.000102
VES 736.95925
VND 26317.5
VUV 119.457233
WST 2.741971
XAF 575.148619
XAG 0.01675
XAU 0.000242
XCD 2.70255
XCG 1.802017
XDR 0.715269
XOF 573.499323
XPF 104.975017
YER 238.59797
ZAR 16.395599
ZMK 9001.198789
ZMW 18.372644
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0014

    1.1423

    +0.12%

  • Euro STOXX 50

    31.3600

    6316.99

    +0.5%

  • SDAX

    41.7900

    18403.63

    +0.23%

  • TecDAX

    12.4900

    3789.67

    +0.33%

  • Goldpreis

    -32.1000

    4119.8

    -0.78%

  • DAX

    144.0600

    25155.41

    +0.57%

  • MDAX

    169.1600

    31982.03

    +0.53%

Industrieproduktion im Oktober erneut gestiegen - vorsichtiger Optimismus
Industrieproduktion im Oktober erneut gestiegen - vorsichtiger Optimismus / Foto: © AFP/Archiv

Industrieproduktion im Oktober erneut gestiegen - vorsichtiger Optimismus

Die Industrieproduktion in Deutschland hat auch im Oktober zugelegt. Gegenüber September stieg sie um 1,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Besonders stark stieg auch die Aktivität im Baugewerbe, der Gesamtindex der Produktion im Produzierenden Gewerbe legte so um 1,8 Prozent zu. Experten zufolge könnte die Talfahrt der deutschen Industrie vorerst beendet sein.

Textgröße:

Besonders ein Anstieg um 2,8 Prozent im gewichtigen Maschinenbau machte sich den Angaben nach im Oktober positiv bemerkbar. Auch die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen stieg deutlich - um 3,9 Prozent. Negativ wirkte sich hingegen ein Produktionsrückgang um 1,3 Prozent in der Automobilindustrie aus.

Die Produktion im gesamten Produzierenden Gewerbe, die neben der Industrie auch das Baugewerbe und die Energieproduktion umfasst, stieg laut Statistikamt um 1,8 Prozent. Bereits im September hatte der Output spürbar zugelegt, auch wenn die Statistiker diesen Wert nun leicht unten korrigierten - von 1,3 auf 1,1 Prozent.

Besonders die Bauproduktion trug zum deutlichen Anstieg bei: Sie legte um 3,3 Prozent zu. Die Energieerzeugung stieg um 1,4 Prozent.

Im Dreimonatsvergleich blieb der Ausstoß im Produzierenden Gewerbe allerdings weiterhin rückläufig (minus 1,5 Prozent), wie das Bundeswirtschaftsministerium ergänzte. Die reine Industrieproduktion lag demnach im Zeitraum August bis Oktober sogar 1,9 Prozent unter dem Wert der Monate Mai bis Juli. Bau- und Energieproduktion verzeichneten im Dreimonatsvergleich leichte Zuwächse.

"Während die Auftragseingänge aus dem Inland zuletzt deutlich zulegten, ist die Auslandsnachfrage in der Industrie weiterhin schwach", erklärte das Wirtschaftsministerium. "Staatliche Rüstungsaufträge sorgen zwar für kräftige Zuwächse bei der Investitionsgüternachfrage, diese spiegeln sich jedoch üblicherweise erst mit zeitlicher Verzögerung in der Produktionsstatistik wieder."

Das Ministerium befürchtet außerdem weiter Auswirkungen wegen der "erschwerten Beschaffung von Vorprodukten aus dem Ausland". Besonders die Autoindustrie leidet unter den chinesischen Exportbeschränkungen für Seltene Erden und Halbleiter. Zum Jahresende hin sei "noch keine spürbare Belebung der Industriekonjunktur zu erwarten".

"Das ist noch kein Grund zur Entwarnung", erklärte der Konjunkturexperte von der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Jupp Zenzen. "Die Standortbedingungen der Industrie in Deutschland bleiben schwierig. Die Kostensituation ist im internationalen Vergleich hoch, die Auftragslage bleibt schwach."

"Auch wenn es nicht einfach sein wird, die strukturellen Herausforderungen zu lösen - schon gar nicht schnell -, gibt es zumindest erste Anzeichen für eine Bodenbildung", erklärte hingegen der ING-Analyst Carsten Brzeski. Er erwartet demnach eine baldige, zumindest konjunkturelle Erholung. "Insbesondere im Falle Deutschlands sollte eine konjunkturelle Erholung aber keinesfalls mit einer strukturellen Verbesserung verwechselt werden."

U.Chen--ThChM