The China Mail - Merz hofft auf Aufweichung von EU-Vorgaben für Neuwagen

USD -
AED 3.672501
AFN 66.497579
ALL 82.146255
AMD 366.005507
AOA 917.50203
ARS 1477.733397
AUD 1.428888
AWG 1.8
AZN 1.697472
BAM 1.71499
BBD 2.017003
BDT 123.472596
BHD 0.377663
BIF 2985.189797
BMD 1
BND 1.291793
BOB 10.839866
BRL 5.076601
BSD 1.001399
BTN 96.323284
BWP 14.306321
BYN 2.895989
BYR 19600
BZD 2.014021
CAD 1.40921
CDF 2258.493309
CHF 0.811605
CLF 0.023748
CLP 934.670398
CNY 6.76605
CNH 6.772703
COP 3233.39
CRC 454.300333
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.688062
CZK 21.181204
DJF 178.331382
DKK 6.55066
DOP 58.521529
DZD 133.200995
EGP 51.322765
ERN 15
ETB 161.633177
EUR 0.87631
FJD 2.221797
FKP 0.747809
GBP 0.747855
GEL 2.620307
GGP 0.747809
GHS 11.60625
GIP 0.747809
GMD 73.000066
GNF 8786.159606
GTQ 7.638414
GYD 209.475456
HKD 7.84046
HNL 26.819184
HRK 6.603101
HTG 130.880457
HUF 318.863502
IDR 17897.7
ILS 3.062205
IMP 0.747809
INR 96.48885
IQD 1311.890847
IRR 1375174.999591
ISK 125.329825
JEP 0.747809
JMD 158.712902
JOD 0.709024
JPY 162.956997
KES 129.502706
KGS 87.449887
KHR 4045.842358
KMF 431.999884
KRW 1479.50945
KWD 0.30995
KYD 0.834521
KZT 468.715336
LAK 22641.658336
LBP 89538.95657
LKR 336.79697
LRD 181.257782
LSL 16.463712
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.419649
MAD 9.389962
MDL 17.620056
MGA 4295.296129
MKD 53.993502
MMK 2099.348112
MNT 3589.011374
MOP 8.088547
MRU 40.015433
MUR 47.289997
MVR 15.449796
MWK 1736.26759
MXN 17.410325
MYR 4.087599
MZN 63.898613
NAD 16.463568
NGN 1378.669773
NIO 36.85452
NOK 9.61783
NPR 154.11758
NZD 1.71826
OMR 0.384503
PAB 1.001385
PEN 3.401306
PGK 4.478135
PHP 61.74598
PKR 278.219668
PLN 3.79392
PYG 6075.911628
QAR 3.650409
RON 4.592605
RSD 102.879005
RUB 78.532199
RWF 1474.902459
SAR 3.755997
SBD 8.074664
SCR 13.41232
SDG 600.502876
SEK 9.70523
SGD 1.290505
SLE 24.350351
SOS 572.267766
SRD 37.712499
STD 20697.981008
STN 21.483125
SVC 8.7626
SZL 16.461696
THB 33.774966
TJS 9.257993
TMT 3.5
TND 2.962417
TRY 47.217501
TTD 6.798402
TWD 32.436202
TZS 2639.99801
UAH 44.818026
UGX 3720.559092
UYU 40.265867
UZS 12004.401906
VES 736.310504
VND 26314.5
VUV 119.457233
WST 2.741971
XAF 575.123405
XAG 0.016795
XAU 0.000243
XCD 2.70255
XCG 1.804782
XDR 0.715269
XOF 575.196531
XPF 104.575966
YER 238.550205
ZAR 16.45125
ZMK 9001.214885
ZMW 18.351375
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    22.6000

    6308.23

    +0.36%

  • TecDAX

    12.6300

    3789.81

    +0.33%

  • MDAX

    158.6500

    31971.52

    +0.5%

  • DAX

    123.9900

    25135.34

    +0.49%

  • SDAX

    21.1200

    18382.96

    +0.11%

  • Goldpreis

    47.1000

    4123.5

    +1.14%

  • EUR/USD

    0.0004

    1.1408

    +0.04%

Merz hofft auf Aufweichung von EU-Vorgaben für Neuwagen
Merz hofft auf Aufweichung von EU-Vorgaben für Neuwagen / Foto: © AFP

Merz hofft auf Aufweichung von EU-Vorgaben für Neuwagen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hofft auf deutliche Lockerungen der CO2-Vorgaben für Neuwagen in der EU. Er begrüßte am Freitag Signale aus Brüssel in dieser Richtung. Die EU-Kommission teilte zwar mit, die finale Entscheidung stehe noch aus, verwies jedoch darauf, dass Präsidentin Ursula von der Leyen in der Vergangenheit bereits "mehr Flexibilität" beim Erreichen der CO2-Ziele zugesichert habe. Die Umweltorganisation Transport & Environment forderte die Kommission auf, Forderungen der Autoindustrie nicht nachzugeben.

Textgröße:

Merz sagte am Freitag, "nach allem, was wir bisher hören", werde die Kommission in der kommende Woche Vorschläge für mehr "Technologieoffenheit" machen. Es gehe um die Zukunft des "größten Industriesektor, den wir in Deutschland haben".

Der Kanzler sprach in Heidelberg im Anschluss an eine Veranstaltung der Europäischen Volkspartei (EVP). Deren Vorsitzender Manfred Weber (CSU) hatte am Donnerstag unter Verweis auf ein Gespräch mit von der Leyen verkündet, die Kommission habe sich bereits festgelegt. "Bei Neuzulassungen ab 2035 soll nun statt 100 Prozent eine 90-prozentige Reduktion des CO2-Ausstoßes für die Flottenziele der Automobilhersteller verpflichtend werden", sagte er der "Bild"-Zeitung.

Was eine 90-prozentige Reduktion genau bedeutet, blieb offen. Die derzeitigen CO2-Flottengrenzwerte der EU sehen vor, dass neu zugelassene Pkw ab 2035 kein CO2 mehr ausstoßen dürfen. Tun sie es doch, müssen die Hersteller Strafe zahlen. Häufig ist deshalb vom faktischen Aus des Verbrennermotors die Rede. Weber bekräftigte in Heidelberg, dass die EU-Kommission das "Verbrenner-Verbot" abschaffen wolle.

Brüssel bestätigte dies weiterhin nicht. "Gerade heute trifft sich die Präsidentin beispielsweise auch mit Vertretern der Grünen Partei, und sie führen Gespräche", sagte eine Kommissionssprecherin. Mancher entscheide sich im Anschluss an interne Gespräche dazu, darüber öffentlich zu sprechen, "andere tun dies nicht". Für die Kommission könne sie lediglich sagen, "dass die Gespräche noch andauern".

Die offenbar geplante Aufweichungen der Flottengrenzwerte findet nicht nur in der deutschen Politik große Zustimmung: Im ZDF-"Politbarometer" sagten knapp zwei Drittel der Befragten (63 Prozent), auch ab 2035 sollten noch Autos mit Verbrennungsmotor neu zugelassen werden. 32 Prozent der Befragten sprachen sich in der am Freitag veröffentlichten Umfrage dagegen aus, darunter 81 Prozent der Grünen-Anhänger und 60 Prozent der Linken-Anhänger.

Ökonomen hingegen sehen die sich anbahnende Kehrtwende in Brüssel kritisch. "Ich kann der Kehrtwende, ab 2035 doch wieder neue Diesel und Benziner in der EU zuzulassen, so viel Gutes nicht abgewinnen", sagte der Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Moritz Schularick, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Das ist eine Kopfschmerztablette, keine Heilung."

Die Klimaökonomin Claudia Kemfert sprach von einem "schweren Fehler". "Wer jetzt am Verbrenner festhält, riskiert Wettbewerbsnachteile gegenüber Ländern, die konsequent auf Elektromobilität setzen", sagte sie der "Frankfurter Rundschau".

Die Umweltorganisation T&E rief EU-Kommission auf, den Forderungen der Autoindustrie und der deutschen Bundesregierung nicht nachzugeben. "Die Kommission muss jetzt einfach Rückgrat beweisen und zeigen, dass man dieses Spiel nicht mitspielt", sagte T&E-Deutschlandchef Sebastian Bock der Nachrichtenagentur AFP.

Neben den Autoherstellern und -zulieferern sieht auch das Kfz-Handwerk eine mögliche Lockerung der CO2-Vorgaben positiv. "Für Reparaturbetriebe bedeutet dies eine deutliche Stabilisierung ihrer wirtschaftlichen Perspektive", erklärte der Bundesinnungsmeister des Kfz-Handwerks, Detlef Peter Grün. "Die parallele Fortführung effizienter Verbrennungsmotoren, Hybridantriebe und alternativer Kraftstoffe erlaubt eine kontinuierliche Auslastung der Werkstätten."

S.Davis--ThChM