The China Mail - Vor Silvester: Warnungen vor Risiken durch illegale Böller

USD -
AED 3.6725
AFN 66.000292
ALL 81.771363
AMD 366.397009
ANG 1.790258
AOA 918.00039
ARS 1475.523601
AUD 1.434875
AWG 1.8
AZN 1.706766
BAM 1.708592
BBD 2.016389
BDT 123.413865
BGN 1.717508
BHD 0.377485
BIF 2974.35539
BMD 1
BND 1.290486
BOB 6.923833
BRL 5.098099
BSD 1.001162
BTN 96.45659
BWP 13.568976
BYN 2.900435
BYR 19600
BZD 2.013506
CAD 1.40316
CDF 2260.00029
CHF 0.806655
CLF 0.023493
CLP 924.630439
CNY 6.77325
CNH 6.780295
COP 3242.98
CRC 454.974316
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.328231
CZK 21.149899
DJF 178.278456
DKK 6.533505
DOP 58.618747
DZD 133.065588
EGP 50.548403
ERN 15
ETB 161.59032
EUR 0.874028
FJD 2.24225
FKP 0.741639
GBP 0.743865
GEL 2.625042
GGP 0.741639
GHS 11.548206
GIP 0.741639
GMD 73.999754
GNF 8780.658265
GTQ 7.638076
GYD 209.455918
HKD 7.84098
HNL 26.807609
HRK 6.586018
HTG 130.848225
HUF 317.043996
IDR 17927
ILS 3.046825
IMP 0.741639
INR 96.309149
IQD 1311.463953
IRR 1375000.000057
ISK 125.150093
JEP 0.741639
JMD 158.796165
JOD 0.708968
JPY 162.414499
KES 129.302138
KGS 87.449476
KHR 4043.033673
KMF 428.999706
KPW 900.000068
KRW 1486.07984
KWD 0.30907
KYD 0.834298
KZT 471.417651
LAK 22598.243262
LBP 89648.780275
LKR 336.470886
LRD 181.207438
LSL 16.378972
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.40534
MAD 9.312646
MDL 17.575755
MGA 4290.319481
MKD 53.879367
MMK 2099.396771
MNT 3588.131807
MOP 8.084216
MRU 39.965755
MUR 47.150024
MVR 15.460168
MWK 1736.046197
MXN 17.47571
MYR 4.085596
MZN 63.909751
NAD 16.378972
NGN 1379.890036
NIO 36.839829
NOK 9.665498
NPR 154.327173
NZD 1.71587
OMR 0.384496
PAB 1.001149
PEN 3.3922
PGK 4.472885
PHP 61.6125
PKR 278.194851
PLN 3.796475
PYG 6071.618895
QAR 3.639445
RON 4.5821
RSD 102.580462
RUB 78.652723
RWF 1472.612912
SAR 3.746464
SBD 8.071362
SCR 13.425048
SDG 600.496955
SEK 9.659935
SGD 1.290745
SHP 0.746601
SLE 24.374971
SLL 20969.507346
SOS 572.12746
SRD 37.610981
STD 20697.981008
STN 21.403455
SVC 8.759692
SYP 110.532098
SZL 16.368036
THB 33.616934
TJS 9.235507
TMT 3.51
TND 2.951742
TOP 2.40776
TRY 47.1642
TTD 6.800701
TWD 32.364993
TZS 2632.246054
UAH 44.681349
UGX 3694.482301
UYU 40.212112
UZS 12102.945801
VES 724.839799
VND 26294
VUV 119.374527
WST 2.738989
XAF 573.038351
XAG 0.017996
XAU 0.00025
XCD 2.70255
XCG 1.804355
XDR 0.712694
XOF 573.053369
XPF 104.186323
YER 238.595771
ZAR 16.495597
ZMK 9001.198699
ZMW 18.345899
ZWL 321.999592
  • DAX

    -158.9600

    24756.53

    -0.64%

  • MDAX

    -315.8100

    31724.02

    -1%

  • Goldpreis

    8.2000

    4000.3

    +0.2%

  • Euro STOXX 50

    -56.7600

    6226.85

    -0.91%

  • TecDAX

    -15.2800

    3767

    -0.41%

  • SDAX

    -70.9200

    18258.6

    -0.39%

  • EUR/USD

    -0.0009

    1.1435

    -0.08%

Vor Silvester: Warnungen vor Risiken durch illegale Böller
Vor Silvester: Warnungen vor Risiken durch illegale Böller / Foto: © AFP/Archiv

Vor Silvester: Warnungen vor Risiken durch illegale Böller

Zum Start des Verkaufs von Silvesterfeuerwerk haben Behörden und Ärzte erneut vor Verletzungsrisiken durch illegales Feuerwerk gewarnt. "Nicht zugelassenes Feuerwerk kann zu einer ernsthaften Gefahr werden und schwere, teils sogar bleibende Verletzungen verursachen", sagte der Präsident der Generalzolldirektion, Armin Rolfink, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vom Montag. Laut einer AOK-Analyse werden rund um Silvester in Deutschlands Krankenhäusern deutlich mehr Verletzungen behandelt.

Textgröße:

Nach einer Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (Wido) lag die Anzahl der Krankenhausaufnahmen aufgrund von typischen Feuerwerksverletzungen an Neujahr in den vergangenen zehn Jahren bei durchschnittlich rund 530 Fällen. Das waren etwa 2,6-mal so viele wie an normalen Wochentagen und rund 4,4-mal so viele wie an durchschnittlichen Wochenenden.

In die Auswertung einbezogen wurden Verletzungen der Hand, der Augen, am Kopf, an den Ohren sowie Verbrennungen des Kopfes und des Halses. Allerdings müssen sehr viel mehr Fälle wegen Verletzungen durch Pyrotechnik medizinisch versorgt werden, vor allem ambulant in den Notaufnahmen.

Am Montag startete in Deutschland der Verkauf von Feuerwerk wie Silvesterraketen und Böller. Supermärkte und Discounter dürfen Feuerwerk der Kategorie F2 nur an den letzten drei verkaufsoffenen Tagen des Jahres verkaufen.

Bundesweit warnten Polizeibehörden, Städte und Gemeinden am Montag vor Unachtsamkeit und dem leichtsinnigen Hantieren mit Feuerwerk, womöglich noch unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Dadurch komme es in der Silvesternacht regelmäßig zu einem erhöhten Einsatzaufkommen bei Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten.

Vor allem illegale Böller sorgen jedes Jahr für schwere Verletzungen. Im vergangenen Jahr beschlagnahmte der Zoll mehr als sieben Tonnen nicht zugelassener Pyrotechnik - mehr als in den drei vorangegangenen Jahren zusammen, wobei während der Pandemie die Böllerei generell zurückging beziehungsweise teilweise verboten wurde.

Die Einfuhr nicht zugelassener Feuerwerkskörper aus dem Ausland "ist verboten" und ziehe ein Strafverfahren nach sich, sagte Zoll-Chef Rolfink dem RND. "Damit der Jahreswechsel für alle sicher bleibt, kann ich nur eindringlich davor warnen, Feuerwerk unbekannter Herkunft oder ohne das CE-Kennzeichen zu kaufen."

Auch der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) rief zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Böllern auf. Besonders häufig betroffen von Feuerwerksverletzungen seien Hände, Augen und Ohren, mit teils gravierenden Folgen wie Verbrennungen, Amputationen, Sehverlust oder bleibenden Hörschäden.

"Jedes Jahr zu Silvester erleben wir zahlreiche schwere Handverletzungen, die oft gravierende und dauerhafte Einschränkungen nach sich ziehen", erklärte BVOU-Experte AdrianScale. "Explodierende Feuerwerkskörper können Knochen, Sehnen und Weichteile massiv schädigen - selbst mit modernsten Operationsverfahren lassen sich die Folgen nicht immer vollständig beheben."

Der Arbeitersamariterbund (ASB) forderte zum Jahreswechsel Feiernde zur Rücksicht auf Rettungskräfte auf. Für die Einsatzkräfte zähle die Silvesternacht "zu den stressigsten Nächten des Jahres". ASB-Geschäftsführerin Edith Wallmeier appellierte daher, Rettungswege freizuhalten und auf die Sicherheit im Umgang mit Feuerwerk zu achten. "Jede Behinderung oder Verzögerung kann Leben kosten", warnte Wallmeier.

Der TÜV-Verband empfahl am Montag unter anderem, nur altersgerechte Produkte zu verwenden. So dürfe Kleinstfeuerwerk der Kategorie F1, wie zum Beispiel Wunderkerzen und Knallerbsen, von Kindern ab zwölf Jahren gezündet werden. Für Kleinkinder seien auch diese Produkte tabu. Kinder sollten zudem nie unbeaufsichtigt böllern und ausreichend Abstand halten.

Raketen sollten nie in der Hand, sondern aus standsicheren Flaschen etwa in Getränkekisten gezündet werden. Der TÜV wies erneut darauf hin, dass in Deutschland zugelassene Produkte das CE-Zeichen und eine BAM-Prüfnummer tragen. "Illegale, manipulierte oder selbstgebaute Raketen und Böller sind lebensgefährlich."

Zuletzt wurden erneut Rufe nach einem Böllerverbot laut. Unter anderem der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, forderte unter Verweis auf schwere Verletzungen und volle Notaufnahmen ein Verbot von Feuerwerk für Privatleute. Pläne für ein bundesweites Böllerverbot gibt es derzeit nicht.

Y.Su--ThChM