The China Mail - Trumps Zollpolitik: Deutsche Exporte in die USA eingebrochen

USD -
AED 3.672496
AFN 64.000202
ALL 80.906293
AMD 358.057859
ANG 1.789785
AOA 918.00003
ARS 1550.781701
AUD 1.431854
AWG 1.8025
AZN 1.705836
BAM 1.740036
BBD 2.003559
BDT 123.852313
BGN 1.747831
BHD 0.375489
BIF 2986.971974
BMD 1
BND 1.274158
BOB 12.010284
BRL 5.488702
BSD 0.994627
BTN 94.291535
BWP 13.758962
BYN 2.955771
BYR 19600
BZD 2.000463
CAD 1.396899
CDF 2312.501901
CHF 0.81723
CLF 0.024951
CLP 981.999904
CNY 6.680903
CNH 6.67941
COP 3247.87
CRC 451.369275
CUC 1
CUP 23.871582
CVE 98.090062
CZK 21.67665
DJF 177.122067
DKK 6.654245
DOP 59.93942
DZD 135.789296
EGP 55.342098
ERN 15
ETB 163.249788
EUR 0.890299
FJD 2.24775
FKP 0.745268
GBP 0.743006
GEL 2.598106
GGP 0.745268
GHS 11.593068
GIP 0.745268
GMD 73.999861
GNF 8810.408095
GTQ 7.60417
GYD 208.500872
HKD 7.845765
HNL 26.733444
HRK 6.76901
HTG 130.391459
HUF 324.5335
IDR 18139.8
ILS 3.165515
IMP 0.745268
INR 94.836702
IQD 1507.908268
IRR 1883408.50203
ISK 121.259715
JEP 0.745268
JMD 157.767152
JOD 0.709041
JPY 158.058501
KES 129.940004
KGS 87.449898
KHR 4062.751587
KMF 440.999851
KPW 899.999961
KRW 1340.964993
KWD 0.311199
KYD 0.8289
KZT 450.213523
LAK 22401.124415
LBP 89543.21849
LKR 330.928532
LRD 169.096028
LSL 16.579341
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.382657
MAD 9.775113
MDL 17.99331
MGA 4515.451812
MKD 54.771175
MMK 2099.52083
MNT 3598.087189
MOP 8.038145
MRU 40.373975
MUR 47.059726
MVR 15.455022
MWK 1724.696212
MXN 18.767501
MYR 4.070804
MZN 63.909942
NAD 16.579341
NGN 1343.380255
NIO 36.606575
NOK 9.264765
NPR 150.864442
NZD 1.78471
OMR 0.384492
PAB 0.994823
PEN 3.447319
PGK 4.462633
PHP 63.460053
PKR 275.144822
PLN 3.92885
PYG 5942.170819
QAR 3.625947
RON 4.755101
RSD 104.748008
RUB 81.67462
RWF 1471.080115
SAR 3.762939
SBD 8.051718
SCR 13.890446
SDG 601.510318
SEK 9.75791
SGD 1.279675
SHP 0.745545
SLE 22.910099
SLL 20969.504398
SOS 568.442122
SRD 37.542004
STD 20697.981008
STN 21.797153
SVC 8.703542
SYP 13001.999685
SZL 16.563773
THB 33.713498
TJS 9.14122
TMT 3.51
TND 2.972103
TOP 2.40776
TRY 50.019603
TTD 6.742932
TWD 32.837496
TZS 2646.995027
UAH 45.412048
UGX 4202.39832
UYU 39.987723
UZS 11861.722948
VES 890.036599
VND 25736
VUV 119.472328
WST 2.779309
XAF 583.99803
XAG 0.019433
XAU 0.000249574164
XCD 2.70255
XCG 1.79257
XDR 0.707052
XOF 583.99803
XPF 106.091876
YER 236.174961
ZAR 16.558398
ZMK 9001.196279
ZMW 20.156742
ZWL 321.999592
SSP 5745.96484
MXV 2.112498
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Trumps Zollpolitik: Deutsche Exporte in die USA eingebrochen
Trumps Zollpolitik: Deutsche Exporte in die USA eingebrochen / Foto: © AFP

Trumps Zollpolitik: Deutsche Exporte in die USA eingebrochen

Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump belastet die deutsche Exportwirtschaft spürbar: Im vergangenen Jahr brachen die Ausfuhren um mehr als neun Prozent ein, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Dieser Rückgang sei "schmerzhaft für beide Seiten", kommentierte der Außenhandelsverband BGA. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) erwartet auch künftig eine schwache Entwicklung - der US-Markt sei "zum Risikogeschäft mutiert".

Textgröße:

Laut Statistischem Bundesamt gingen die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten von Januar bis November um 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück - auf rund 135,8 Milliarden Euro. Herbe Einbußen musste demnach vor allem die Autoindustrie hinnehmen: Der Exportwert von Autos und Autoteilen sackte um 17,5 Prozent auf 26,9 Milliarden Euro ab.

Auch der Export von Maschinen ging deutlich um neun Prozent auf rund 24 Milliarden Euro zurück. Die Pharmaindustrie dagegen konnte die Ausfuhrmengen halten - sie legten um 0,7 Prozent auf gut 26 Milliarden Euro zu.

Zugleich stiegen die Importe aus den USA nach Deutschland um 2,2 Prozent auf 86,9 Milliarden Euro, blieben damit aber noch immer deutlich unterhalb der Exportmenge. Dennoch verringerte sich der von Trump stark kritisierte Exportüberschuss Deutschlands im Handel mit den USA so um 24,6 Prozent auf nun noch 48,9 Milliarden Euro.

Insgesamt hätten sich "infolge der Zollpolitik der US-Regierung" die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und den USA im vergangenen Jahr aber "deutlich abgeschwächt", erklärte das Statistikamt. Verglichen mit dem gesamten Warenhandel habe sich der Handel mit den USA "sowohl exportseitig als auch importseitig unterdurchschnittlich" entwickelt. Ihre 2024 gewonnene Position als wichtigster Handelspartner Deutschlands verloren die USA demnach wieder an China.

Der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Dirk Jandura, wies darauf hin, dass Trumps Zollpolitik dem Handel schade, aber "zu weiten Teilen von den amerikanischen Verbrauchern getragen" werde. "Trump sägt damit an dem Ast, auf dem er sitzt", erklärte er. Erst am Montag hatte das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) unter Berufung auf eine Datenanalyse mitgeteilt, dass von der Zolllast 96 Prozent bei den Importeuren und Verbrauchern in den USA hängen blieben und die Zölle "wie eine Konsumsteuer auf importierte Waren" wirkten.

Auch weitere Strafzölle, die derzeit angesichts von Trumps Grönland-Forderung im Raum stehen, würden "beide Seiten treffen", erklärte BGA-Präsident Jandura weiter. "Die Folge ist, dass sich unsere Händler von den USA abwenden und nach alternativen Absatzmärkten suchen", gab er zu bedenken. "Die USA bleiben ein für uns sehr wichtiger Markt, aber nichts ist für die Ewigkeit." Das "De-Risking" habe begonnen.

Auch der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Sebastian Dullien, hob hervor, dass mit einem weiteren Rückgang der Exporte in die USA zu rechnen sei. "Der US-Markt dürfte auf absehbare Zeit für deutsche Exporteure kein Wachstumsmarkt mehr sein, sondern ist zum Risikogeschäft mutiert", erklärte er. Der Handel mit den USA werde "zunehmend volatil und riskant" - bis auf weiteres seien die Vereinigten Staaten "kein verlässlicher Handelspartner und Absatzmarkt mehr".

Erforderlich sei es nun, dass Europa "vom Zuschauer zum Akteur" werde, forderte BGA-Präsident Jandura. Auch DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier mahnte, dass die EU ihre Handelsagenda "entschlossen vorantreiben" müsse. Das jüngst unterzeichnete Abkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten sei "ein wichtiger Schritt in diese Richtung - es stärkt die weltweite Vernetzung der deutschen Wirtschaft und setzt ein klares Signal für offene Märkte und verlässliche Partnerschaften".

R.Yeung--ThChM