The China Mail - Social-Media-Verbot für Kinder: CDU ringt vor Parteitag um einheitliche Linie

USD -
AED 3.672502
AFN 63.495179
ALL 81.455528
AMD 377.05264
ANG 1.789731
AOA 916.999751
ARS 1399.326894
AUD 1.415428
AWG 1.8
AZN 1.700271
BAM 1.651231
BBD 2.01697
BDT 122.48723
BGN 1.647646
BHD 0.377011
BIF 2960.574082
BMD 1
BND 1.263824
BOB 6.944996
BRL 5.245398
BSD 1.001393
BTN 90.75858
BWP 13.163071
BYN 2.854683
BYR 19600
BZD 2.014099
CAD 1.364535
CDF 2255.00009
CHF 0.770196
CLF 0.021877
CLP 863.839953
CNY 6.90865
CNH 6.88623
COP 3659.91
CRC 482.906217
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.093841
CZK 20.508302
DJF 178.327494
DKK 6.31365
DOP 62.338803
DZD 129.778964
EGP 46.999959
ERN 15
ETB 155.772882
EUR 0.8451
FJD 2.21345
FKP 0.733723
GBP 0.73691
GEL 2.675027
GGP 0.733723
GHS 11.011018
GIP 0.733723
GMD 73.503567
GNF 8789.3626
GTQ 7.681202
GYD 209.514965
HKD 7.81544
HNL 26.464443
HRK 6.367299
HTG 131.076404
HUF 319.213501
IDR 16823
ILS 3.09965
IMP 0.733723
INR 90.711899
IQD 1311.916923
IRR 42125.000158
ISK 122.540251
JEP 0.733723
JMD 156.623048
JOD 0.708977
JPY 153.132022
KES 129.000118
KGS 87.449604
KHR 4024.482904
KMF 414.999873
KPW 899.945579
KRW 1442.25965
KWD 0.30641
KYD 0.834565
KZT 492.051163
LAK 21451.061495
LBP 89662.431942
LKR 309.694847
LRD 186.263667
LSL 15.988013
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.314323
MAD 9.155557
MDL 16.986452
MGA 4369.960741
MKD 52.040325
MMK 2100.026497
MNT 3569.36106
MOP 8.063405
MRU 39.965555
MUR 45.929997
MVR 15.405029
MWK 1736.421543
MXN 17.173405
MYR 3.901324
MZN 63.909773
NAD 15.990713
NGN 1351.50962
NIO 36.850992
NOK 9.512765
NPR 145.207873
NZD 1.655285
OMR 0.384493
PAB 1.001477
PEN 3.35869
PGK 4.301393
PHP 57.879029
PKR 279.973321
PLN 3.56191
PYG 6545.654101
QAR 3.64988
RON 4.307303
RSD 99.236992
RUB 76.847709
RWF 1462.551868
SAR 3.75018
SBD 8.045182
SCR 13.590247
SDG 601.503924
SEK 8.984865
SGD 1.262995
SHP 0.750259
SLE 24.449749
SLL 20969.49935
SOS 571.295905
SRD 37.792014
STD 20697.981008
STN 20.683833
SVC 8.762717
SYP 11059.574895
SZL 15.98379
THB 31.2755
TJS 9.448436
TMT 3.5
TND 2.88826
TOP 2.40776
TRY 43.7249
TTD 6.790493
TWD 31.374501
TZS 2599.329801
UAH 43.280441
UGX 3545.105323
UYU 38.80282
UZS 12238.591751
VES 392.73007
VND 25970
VUV 119.088578
WST 2.704899
XAF 553.781537
XAG 0.013396
XAU 0.000203
XCD 2.70255
XCG 1.804804
XDR 0.688758
XOF 553.807252
XPF 100.688083
YER 238.350299
ZAR 16.039061
ZMK 9001.20406
ZMW 18.403478
ZWL 321.999592
  • SDAX

    -75.0100

    17722.62

    -0.42%

  • Goldpreis

    -132.3000

    4914

    -2.69%

  • TecDAX

    7.2000

    3661.2

    +0.2%

  • Euro STOXX 50

    6.1100

    5984.99

    +0.1%

  • DAX

    72.2300

    24873.14

    +0.29%

  • MDAX

    -112.6600

    31251.9

    -0.36%

  • EUR/USD

    -0.0021

    1.1829

    -0.18%

Social-Media-Verbot für Kinder: CDU ringt vor Parteitag um einheitliche Linie
Social-Media-Verbot für Kinder: CDU ringt vor Parteitag um einheitliche Linie / Foto: © AFP

Social-Media-Verbot für Kinder: CDU ringt vor Parteitag um einheitliche Linie

In der Debatte um ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche ringt die CDU vor ihrem Parteitag um eine einheitliche Linie. Führende Politiker der Partei zeigten sich am Dienstag offen dafür, den Zugang zu sozialen Medien für junge Menschen zu beschränken. Während NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sich klar für ein Social-Media-Verbot für Kinder aussprach, warnten andere führende Unionspolitiker vor pauschalen Verboten.

Textgröße:

Die Frage des Zugangs junger Menschen zu den sozialen Medien beschäftigt auch den CDU-Bundesparteitag Ende der Woche in Stuttgart. Den Delegierten liegt ein Antrag des Landesverbands Schleswig-Holstein vor, der ein gesetzliches Mindestalter von 16 Jahren für den Zugang zu den Plattformen vorsieht; verbunden werden soll dies mit einer verpflichtenden Altersverifikation.

Die Antragssteller begründen den Vorstoß damit, dass soziale Medien "prägend auf psychische Gesundheit, Sozialverhalten und politische Orientierung" junger Menschen wirkten. Weiter heißt es in dem Antrag: "Strenge Regelungen zur Altersbeschränkung bei der Nutzung von sozialen Medien können einen wirksamen Schutz für Kinder und Jugendliche vor den Auswirkungen von Hass und Hetze, vor psychischem Druck, Mobbing oder dem Einfluss schädlicher Inhalte im Netz bieten."

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Wüst sprach sich dafür aus, soziale Netzwerke für Kinder zu sperren und forderte eine schnelle Einigung mit der SPD. "Es wird höchste Zeit für eine wirksame Altersbeschränkung für Social Media, die Kinder im Alltag auch praktisch schützt", sagte der CDU-Landesvorsitzende dem Nachrichtenmagazin "Focus". Auf der Basis der Anträge zum CDU-Parteitag und der jüngsten Vorschläge der SPD könne "schnell eine geeinte Position Deutschlands erarbeitet werden, um unsere Kinder besser zu schützen".

Die SPD-Bundestagsfraktion hatte in einem Positionspapier nach Alter abgestufte Regelungen für die Nutzung von Social-Media-Plattformen gefordert. Diese sollen für Kinder unter 14 Jahren "vollständig" verboten werden. Für Jugendliche unter 16 Jahren soll eine "verpflichtende Jugendversion" unter anderem keine von Algorithmen gesteuerten Belohnungs- und Empfehlungssysteme enthalten.

Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) zeigte sich offen für eine schärfere Regulierung der Internetkonzerne, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen. Es könne nicht sein, "dass schon Kinder Gewaltvideos oder Pornografie ausgesetzt und dem hohen Suchtfaktor von sozialen Medien schutzlos ausgeliefert sind", sagte Spahn der "Augsburger Allgemeinen" vom Dienstag. Klar sei aber auch: "Pauschale Verbote werden das Problem nicht lösen". Es brauche vielmehr "altersgerechte Zugänge, klare Regeln für die Plattformbetreiber und mehr Bildungsangebote für Eltern und Kinder".

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hält ein Verbot sozialer Medien für Unter-16-Jährige zwar für "gerechtfertigt", dies sei aber keine Lösung des Problems, sagte Linnemann dem Sender Welt TV. Das Problem des Jugendschutzes reiche tiefer.

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hatte am Montag den SPD-Vorstoß begrüßt, Kindern bis 14 Jahren den Zugang zu sozialen Medien zu verwehren. Die Bundesregierung will nicht vor dem Sommer über diese Frage entscheiden. Ein Regierungssprecher verwies am Montag auf die Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt", die bis Mitte des Jahres Empfehlungen für eine gesetzliche Regelung der Nutzung von Online-Netzwerken durch Heranwachsende vorlegen soll.

A.Kwok--ThChM