The China Mail - EU-Handelsabkommen mit Australien vor dem Abschluss - Industrie will Rohstoffe

USD -
AED 3.672502
AFN 63.494394
ALL 82.257093
AMD 368.069754
ANG 1.790403
AOA 918.000036
ARS 1456.742906
AUD 1.426228
AWG 1.8025
AZN 1.693369
BAM 1.707839
BBD 2.014862
BDT 122.896637
BGN 1.69088
BHD 0.37723
BIF 2983.173098
BMD 1
BND 1.293759
BOB 6.91239
BRL 5.144603
BSD 1.000358
BTN 94.655909
BWP 13.576786
BYN 2.799012
BYR 19600
BZD 2.011981
CAD 1.41539
CDF 2279.999935
CHF 0.80771
CLF 0.022987
CLP 904.750342
CNY 6.769599
CNH 6.77597
COP 3421.08
CRC 453.811158
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.285333
CZK 21.14735
DJF 178.145111
DKK 6.53002
DOP 58.479379
DZD 133.452023
EGP 49.767206
ERN 15
ETB 161.283979
EUR 0.8735
FJD 2.24775
FKP 0.755695
GBP 0.754125
GEL 2.649863
GGP 0.755695
GHS 11.229578
GIP 0.755695
GMD 73.506476
GNF 8765.357714
GTQ 7.628428
GYD 209.275317
HKD 7.839975
HNL 26.762371
HRK 6.583295
HTG 130.677006
HUF 307.926015
IDR 17827.9
ILS 2.971349
IMP 0.755695
INR 94.53735
IQD 1310.524891
IRR 1374999.999747
ISK 125.790421
JEP 0.755695
JMD 158.06984
JOD 0.709036
JPY 161.245496
KES 129.420022
KGS 87.449754
KHR 4016.800706
KMF 429.502737
KPW 900.00035
KRW 1536.645016
KWD 0.30858
KYD 0.833661
KZT 487.587213
LAK 22093.277098
LBP 89584.959701
LKR 334.503445
LRD 182.07459
LSL 16.436923
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.413783
MAD 9.325876
MDL 17.591841
MGA 4219.387176
MKD 53.850891
MMK 2099.917974
MNT 3579.231668
MOP 8.077961
MRU 40.000349
MUR 47.810513
MVR 15.450034
MWK 1734.646653
MXN 17.316565
MYR 4.149702
MZN 63.909503
NAD 16.436923
NGN 1367.089732
NIO 36.814852
NOK 9.67945
NPR 151.449105
NZD 1.74403
OMR 0.384522
PAB 1.000358
PEN 3.385028
PGK 4.456902
PHP 61.101503
PKR 278.233656
PLN 3.73576
PYG 6098.551332
QAR 3.646906
RON 4.576099
RSD 102.519478
RUB 74.250969
RWF 1465.171718
SAR 3.753791
SBD 8.061424
SCR 13.674406
SDG 600.498235
SEK 9.601765
SGD 1.292715
SHP 0.746601
SLE 24.749609
SLL 20969.503664
SOS 571.695527
SRD 37.430496
STD 20697.981008
STN 21.39383
SVC 8.753133
SYP 110.532098
SZL 16.433081
THB 32.907498
TJS 9.278635
TMT 3.5
TND 2.957937
TOP 2.40776
TRY 46.462199
TTD 6.784027
TWD 31.625501
TZS 2628.231978
UAH 44.991835
UGX 3651.795772
UYU 40.002096
UZS 11989.276889
VES 606.63266
VND 26320
VUV 118.352303
WST 2.751796
XAF 572.793161
XAG 0.015146
XAU 0.000238
XCD 2.70255
XCG 1.802932
XDR 0.71169
XOF 572.793161
XPF 104.139924
YER 238.603027
ZAR 16.38569
ZMK 9001.198816
ZMW 17.731555
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    18.1900

    6311.32

    +0.29%

  • TecDAX

    16.8100

    3970.95

    +0.42%

  • DAX

    153.8700

    25139.69

    +0.61%

  • Goldpreis

    -43.7000

    4202.2

    -1.04%

  • SDAX

    -115.7800

    18395.47

    -0.63%

  • MDAX

    -63.9600

    32574.46

    -0.2%

  • EUR/USD

    -0.0039

    1.143

    -0.34%

EU-Handelsabkommen mit Australien vor dem Abschluss - Industrie will Rohstoffe
EU-Handelsabkommen mit Australien vor dem Abschluss - Industrie will Rohstoffe / Foto: © AFP

EU-Handelsabkommen mit Australien vor dem Abschluss - Industrie will Rohstoffe

Lithium, Kobalt, Wasserstoff: Ein EU-Handelsabkommen mit Australien soll der europäischen Wirtschaft den Zugang zu Rohstoffen sichern. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Handelskommissar Maros Sefcovic trafen am Montag für letzte Verhandlungen in Australien ein, sie wollen dort den Handelsvertrag unterzeichnen. Ein anderes Abkommen - mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten - tritt ab dem 1. Mai vorläufig in Kraft. Die deutsche Wirtschaft erhofft sich von beiden Abkommen Exportgewinne.

Textgröße:

Von der Leyen landete am Montag in Sydney und reist am Dienstag (Ortszeit) in die Hauptstadt Canberra, wo sie den australischen Regierungschef Anthony Albanese treffen soll. Auch EU-Handelskommissar Maros Sefcovic ist in Australien. Er traf am Montag den australischen Handelsminister Don Farrell zu Verhandlungen über das Abkommen.

Der Handelsvertrag soll von der Leyen zufolge sowohl die Zölle auf Rohstoffe als auch auf verarbeitete Produkte abschaffen. Australien sei "der weltweit größte Lithiumlieferant und verfügt über Rohstoffe, die für die sauberen Technologien der Zukunft von entscheidender Bedeutung sind – von Elektroautos in Spanien bis hin zu Offshore-Windturbinen in der Ostsee", schrieb von der Leyen am Montag in einem Gastbeitrag in mehreren europäischen Zeitungen.

Die EU will so unabhängiger von China werden, das derzeit den Großteil der europäischen Rohstoffimporte stellt. Ziel ist es laut von der Leyen, "sicherzustellen, dass kein Land den Zugang zu Energie, Halbleitern oder Seltenerdmineralen als Waffe nutzen kann, um unsere Wirtschaft als Geisel zu nehmen".

Das Abkommen soll außerdem den Handel mit Dienstleistungen sowie gegenseitige Investitionen erleichtern. Sefcovic rechnet nach eigenen Angaben mit einem "enormen wirtschaftlichen Potenzial für eine mindestens 30-prozentige Steigerung des Handels mit Waren und Dienstleistungen und eine fast 90-prozentige Steigerung der Investitionen".

Die deutsche Wirtschaft setzt nach Einschätzung der DIHK "große Erwartungen" in das Abkommen. Neben dem Zugang zu Rohmaterialen winkten "neue Exportchancen deutscher Bergbau- und Anlagentechnik", erklärte DIHK-Außenhandelschef Volker Treier. Auch die deutsche Chemieindustrie dürfte zu den Profiteuren des Abkommens zählen. Der Industrieverband BDI hofft zudem auf Gewinne für die Autoindustrie und die Batterieherstellung.

Streitpunkt in den Verhandlungen waren zuletzt australische Rind- und Schaffleischexporte. Die EU will dafür eine Obergrenze festlegen, um die eigene Landwirtschaft zu schützen. Auf der anderen Seite geht es um eine australische Steuer auf europäische Luxusautos. Beide Streitpunkte sollen in den letzten Verhandlungen noch ausgeräumt werden.

Bauernverbände warnten in den vergangenen Wochen, die Landwirtschaft dürfe "nicht schon wieder als Verhandlungsmasse dienen, um Vorteile in anderen Sektoren zu erzielen". Die Landwirte kritisieren das EU-Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay - vor allem französische Rinderbauern fürchten die billigere Konkurrenz aus Südamerika.

Das Mercosur-Abkommen tritt nach Angaben der Kommission am 1. Mai vorläufig in Kraft. Zahlreiche Zölle im Handel mit Argentinien, Brasilien und Uruguay sollen dann wegfallen. Alle drei Staaten haben das Abkommen bereits ratifiziert. Dies gilt auch für Paraguay, nach Angaben aus Brüssel fehlt aber noch die offizielle Mitteilung an die Kommission. Geht diese bis Ende März in Brüssel ein, gilt auch für Paraguay der Stichtag am 1. Mai.

Das vorläufige Inkrafttreten ist im Abkommen grundsätzlich vorgesehen. Hintergrund sind nun Verzögerungen im Europaparlament. Auf Druck der Kritiker haben die Abgeordneten das Abkommen für eine juristische Prüfung an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) verwiesen, die mehrere Monate dauert. Erst danach kann das Parlament das Abkommen offiziell ratifizieren.

Das Abkommen mit Australien ist noch nicht so weit. Eine Unterzeichnung in dieser Woche wäre der Abschluss der politischen Verhandlungen, danach folgen die juristischen Details und eine Übersetzung in alle 24 EU-Amtssprachen, die ebenfalls mehrere Monate dauert.

F.Brown--ThChM