The China Mail - Deutsche Bahn macht erneuten Milliardenverlust - Palla sieht aber "Trendwende"

USD -
AED 3.672502
AFN 65.50415
ALL 80.507244
AMD 365.01064
ANG 1.789879
AOA 917.000095
ARS 1492.519411
AUD 1.418078
AWG 1.8
AZN 1.689513
BAM 1.695263
BBD 2.013964
BDT 122.737142
BGN 1.695588
BHD 0.377053
BIF 2989.524961
BMD 1
BND 1.279801
BOB 11.724171
BRL 5.1819
BSD 0.999918
BTN 95.385656
BWP 13.460347
BYN 3.007294
BYR 19600
BZD 2.011025
CAD 1.394935
CDF 2275.000054
CHF 0.81266
CLF 0.023222
CLP 913.970338
CNY 6.74385
CNH 6.74491
COP 3148.12
CRC 448.992151
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.576349
CZK 21.005302
DJF 178.066518
DKK 6.481599
DOP 58.525
DZD 132.927353
EGP 50.278399
ERN 15
ETB 161.748658
EUR 0.86704
FJD 2.21445
FKP 0.740201
GBP 0.741185
GEL 2.609656
GGP 0.740201
GHS 11.129554
GIP 0.740201
GMD 73.999606
GNF 8784.026836
GTQ 7.628599
GYD 209.201938
HKD 7.84695
HNL 26.806912
HRK 6.531898
HTG 130.788467
HUF 314.595996
IDR 17857
ILS 2.981155
IMP 0.740201
INR 95.40865
IQD 1309.878261
IRR 1374625.000306
ISK 123.289894
JEP 0.740201
JMD 158.197428
JOD 0.709025
JPY 159.327499
KES 129.339769
KGS 87.449743
KHR 4047.014363
KMF 427.999933
KPW 899.999851
KRW 1420.455019
KWD 0.30877
KYD 0.833341
KZT 465.334992
LAK 22560.653208
LBP 89543.419564
LKR 333.32611
LRD 181.491161
LSL 16.13092
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.369156
MAD 9.261974
MDL 17.358291
MGA 4307.049554
MKD 53.333911
MMK 2099.846019
MNT 3597.969266
MOP 8.082069
MRU 40.07073
MUR 47.149994
MVR 15.45993
MWK 1733.944716
MXN 17.05351
MYR 4.087009
MZN 63.898097
NAD 16.13078
NGN 1360.390081
NIO 36.795139
NOK 9.525403
NPR 152.617049
NZD 1.71103
OMR 0.384506
PAB 0.999922
PEN 3.374231
PGK 4.424951
PHP 61.309713
PKR 277.552126
PLN 3.732265
PYG 5967.781779
QAR 3.635016
RON 4.546989
RSD 101.700985
RUB 84.076121
RWF 1472.957921
SAR 3.793913
SBD 8.064941
SCR 13.712904
SDG 600.501194
SEK 9.562105
SGD 1.28006
SHP 0.740866
SLE 24.549903
SLL 20969.503586
SOS 571.473149
SRD 37.669903
STD 20697.981008
STN 21.236115
SVC 8.749355
SYP 13002.000116
SZL 16.135114
THB 33.1355
TJS 9.239471
TMT 3.5
TND 2.934571
TOP 2.40776
TRY 47.77525
TTD 6.780822
TWD 32.13899
TZS 2645.502953
UAH 44.697729
UGX 3712.41966
UYU 40.062929
UZS 11944.334892
VES 765.391543
VND 26075
VUV 118.594628
WST 2.730779
XAF 568.573014
XAG 0.015361
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.802131
XDR 0.707585
XOF 568.570549
XPF 103.373104
YER 237.15012
ZAR 16.11924
ZMK 9001.201104
ZMW 18.798892
ZWL 321.999592
  • DAX

    74.7000

    26405.77

    +0.28%

  • TecDAX

    7.7500

    4075.37

    +0.19%

  • Euro STOXX 50

    21.7600

    6555.75

    +0.33%

  • Goldpreis

    -17.4000

    4450.1

    -0.39%

  • MDAX

    -30.1200

    32305.05

    -0.09%

  • SDAX

    134.9700

    18637.61

    +0.72%

  • EUR/USD

    0.0015

    1.1542

    +0.13%

Deutsche Bahn macht erneuten Milliardenverlust - Palla sieht aber "Trendwende"
Deutsche Bahn macht erneuten Milliardenverlust - Palla sieht aber "Trendwende" / Foto: © AFP

Deutsche Bahn macht erneuten Milliardenverlust - Palla sieht aber "Trendwende"

Die Deutsche Bahn hat im vergangenen Jahr unter dem Strich erneut einen Milliardenverlust gemacht. Nach Steuern blieb ein Minus von 2,3 Milliarden Euro, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Bilanzbericht hervorgeht. Stark negativ wirkte sich unter anderem eine Abschreibung von 1,4 Milliarden Euro im Fernverkehr aus, die sich aus verschlechterten Umsatzerwartungen angesichts der maroden Infrastruktur ergibt. Bahn-Chefin Evelyn Palla sieht den Konzern dennoch auf dem Weg der Besserung.

Textgröße:

Der Konzernumsatz stieg den Angaben nach um drei Prozent auf 27 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 630 Millionen auf ein Plus von 297 Millionen Euro. Bahn-Chefin Evelyn Palla sprach angesichts dieser Zahlen von einem "wichtigen Schritt nach vorne". Es zeichne sich eine "Trendwende" ab. "Besser ist aber noch nicht gut genug."

Die Abschreibung im Fernverkehr sei Ausdruck eines "neuen Realismus", sagte Palla. "Baustellen und Einschränkungen werden uns noch über Jahre begleiten und insbesondere den Fernverkehr mit seinen langen Laufwegen spürbar belasten." Es werde mindestens zehn Jahre dauern, die Schiene wieder in einen guten Zustand zu bringen. "Diese Realität müssen wir klar benennen und auch in unseren Zahlen abbilden."

Im Bilanzbericht ist von einem "Einstieg in die Sanierung" für den Fernverkehr die Rede. Das operative Ergebnis des Sparte verbesserte sich demnach von minus 96 Millionen Euro im Vorjahr auf ein Plus von 45 Millionen Euro. "Umsatz und Verkehrsleistung sind auf ein neues Rekordniveau gestiegen, bleiben jedoch aufgrund der infrastrukturellen Rahmenbedingungen hinter den Erwartungen zurück."

Die Pünktlichkeit im Fernverkehr fiel noch schlechter aus als 2024. 60,1 Prozent der Fernverkehrszüge waren pünktlich, nach 62,5 im Vorjahr. "Auch im Super-Baujahr 2026 wird die Pünktlichkeit unter Druck bleiben", prophezeite die Bahn bereits.

Zugleich wuchs die Zahl der Reisenden weiter an - im Vorjahresvergleich um 3,4 Prozent auf 1,93 Milliarden, vor allem im Regional- und Nahverkehr. Auch die Verkehrsleistung stieg um 2,7 Prozent auf rund 87 Milliarden Personenkilometer.

Der Fahrgastverband Pro Bahn sieht die Bahn unter Palla auf dem richtigen Weg. Der Vorsitzende Detlef Neuß sagte der "Rheinischen Post", sie habe "damit aufgehört, die Fahrgäste zu belügen und ihnen zu erzählen, alles wird innerhalb kurzer Zeit gut". Um ihre Ziele zu erreichen, brauche Palla aber die Unterstützung der Politik. "Da werden wir noch sehen, ob das funktioniert."

"Die Passagierzahlen belegen es eindeutig: Deutschland braucht die Bahn und Deutschland will die Bahn", erklärte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). Für die Überwindung der bestehenden Probleme sieht er den Konzern in der Verantwortung. Die DB müsse noch "eine Vielzahl an Herausforderungen meistern", erklärte er. Der Bund habe "finanziell mit weitreichenden und langfristigen Finanzierungszusagen für die Ertüchtigung der Bahninfrastruktur" die Voraussetzung dafür geschaffen.

Der Bahnexperte der Grünen, Matthias Gastel, widerspricht. "Jetzt kommt es darauf an, dass der Bund die Deutsche Bahn besser steuert und die Deutsche Bahn den Betrieb spürbar stabilisiert", erklärte er. "Das Verschleppen bei der Sanierung und dem Ausbau des Schienennetzes durch diese Bundesregierung wird zunehmend zum Problem auch für die wirtschaftliche Lage der Bahn."

Mit dem vollzogenen Verkauf der ehemaligen Bahn-Tochter Schenker wirkte sich ein weiterer Sondereffekt stark auf die Bilanz aus. Die Erlöse aus dem Verkauf bescherten der Deutschen Bahn demnach einen Jahresüberschuss von 5,3 Milliarden Euro. Die Mittel seien aber vorrangig für den Schuldenabbau eingesetzt worden.

K.Leung--ThChM