The China Mail - Energiepreisschock: Inflation legt im März voraussichtlich deutlich zu

USD -
AED 3.672502
AFN 63.496031
ALL 82.510022
AMD 367.400305
ANG 1.790403
AOA 917.999906
ARS 1463.593197
AUD 1.428276
AWG 1.8025
AZN 1.70145
BAM 1.704772
BBD 2.014072
BDT 122.641098
BGN 1.69088
BHD 0.377135
BIF 2981.906689
BMD 1
BND 1.291046
BOB 6.904336
BRL 5.153898
BSD 1.000013
BTN 94.26975
BWP 13.589989
BYN 2.778541
BYR 19600
BZD 2.011105
CAD 1.41746
CDF 2279.99995
CHF 0.8072
CLF 0.022911
CLP 901.710449
CNY 6.769599
CNH 6.775435
COP 3454.26
CRC 453.643323
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.112443
CZK 21.111794
DJF 178.070899
DKK 6.52343
DOP 58.450197
DZD 133.436984
EGP 49.787698
ERN 15
ETB 158.279558
EUR 0.87275
FJD 2.24775
FKP 0.755695
GBP 0.756351
GEL 2.649849
GGP 0.755695
GHS 11.190238
GIP 0.755695
GMD 73.496346
GNF 8760.550479
GTQ 7.621704
GYD 209.00414
HKD 7.83968
HNL 26.750125
HRK 6.581498
HTG 130.624245
HUF 307.116023
IDR 17845.1
ILS 2.963875
IMP 0.755695
INR 94.659498
IQD 1308.869035
IRR 1375000.000032
ISK 125.66997
JEP 0.755695
JMD 158.007459
JOD 0.708983
JPY 161.726498
KES 129.430085
KGS 87.449798
KHR 4010.36396
KMF 429.500643
KPW 900.00035
KRW 1537.845036
KWD 0.30885
KYD 0.833293
KZT 488.011271
LAK 22084.385646
LBP 89547.276637
LKR 333.738992
LRD 181.996624
LSL 16.489878
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.377995
MAD 9.308956
MDL 17.659657
MGA 4210.122265
MKD 53.826874
MMK 2099.917974
MNT 3579.231668
MOP 8.066507
MRU 39.909271
MUR 47.80978
MVR 15.450261
MWK 1733.964363
MXN 17.34405
MYR 4.148986
MZN 63.910091
NAD 16.489878
NGN 1364.409873
NIO 36.797453
NOK 9.686415
NPR 150.832915
NZD 1.74549
OMR 0.384494
PAB 0.999172
PEN 3.381216
PGK 4.382892
PHP 61.059528
PKR 278.166512
PLN 3.724902
PYG 6140.706718
QAR 3.642275
RON 4.570903
RSD 102.413991
RUB 74.027953
RWF 1464.918977
SAR 3.753691
SBD 8.061424
SCR 13.673834
SDG 600.499517
SEK 9.58682
SGD 1.292345
SHP 0.746601
SLE 24.750235
SLL 20969.503664
SOS 571.503348
SRD 37.402502
STD 20697.981008
STN 21.37358
SVC 8.749967
SYP 110.532098
SZL 16.485429
THB 32.926499
TJS 9.266943
TMT 3.5
TND 2.952452
TOP 2.40776
TRY 46.462702
TTD 6.781036
TWD 31.623009
TZS 2625.482037
UAH 44.922859
UGX 3636.522118
UYU 39.947701
UZS 12039.224232
VES 606.63266
VND 26320.5
VUV 118.352303
WST 2.751796
XAF 572.250987
XAG 0.015071
XAU 0.000238
XCD 2.70255
XCG 1.802185
XDR 0.71169
XOF 572.245995
XPF 103.952931
YER 238.594437
ZAR 16.447195
ZMK 9001.196955
ZMW 17.924862
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -1.3800

    3952.76

    -0.03%

  • DAX

    -53.6100

    24932.21

    -0.22%

  • Euro STOXX 50

    0.9300

    6294.06

    +0.01%

  • SDAX

    -265.3200

    18245.93

    -1.45%

  • Goldpreis

    -21.9000

    4224

    -0.52%

  • MDAX

    -180.7200

    32457.7

    -0.56%

  • EUR/USD

    -0.0012

    1.1457

    -0.1%

Energiepreisschock: Inflation legt im März voraussichtlich deutlich zu
Energiepreisschock: Inflation legt im März voraussichtlich deutlich zu / Foto: © AFP

Energiepreisschock: Inflation legt im März voraussichtlich deutlich zu

Getrieben von stark gestiegenen Energiepreisen hat die Inflation in Deutschland im März nach ersten Daten deutlich angezogen. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag in einer ersten Schätzung mitteilte. Im Februar hatte sich die Teuerung noch abgeschwächt und 1,9 Prozent betragen.

Textgröße:

Deutlich kletterten den bisherigen Daten zufolge die Energiepreise. Sie legten demnach im März erstmals seit Dezember 2023 zu - um voraussichtlich 7,2 Prozent. Die Kerninflation ohne die schwankungsanfälligen Preise für Nahrungsmittel und Energie betrug der Schätzung nach 2,5 Prozent, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat Februar zogen die Verbraucherpreise im März um 1,1 Prozent an.

Zuletzt hatten sinkende Energiepreise die Inflation gedämpft. Noch im vergangenen Monat waren die Energiepreise laut Statistikamt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9 Prozent gesunken. "Der starke Anstieg der Inflation (...) lässt sich alleine durch den sprunghaften Anstieg der Energiepreise erklären", erklärte der Chefvolkswirt der staatlichen KfW-Förderbank, Dirk Schumacher.

Am 28. Februar hatten die USA und Israel mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Seitdem ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch das iranische Militär de facto gesperrt. Dies ließ die Preise für Öl- und Gas in die Höhe schnellen.

"Solange ein Ende der Kampfhandlungen nicht absehbar ist, dürften die Energiepreise weiter kräftig zulegen", erklärte DZ-Bank-Analyst Christoph Swonke. "Bei einer längerfristigen Krisendauer sind zudem Preissteigerungen bei Transportdienstleistungen und Nahrungsmitteln zu erwarten." Der ING-Analyst Carsten Brzeski warnte, dass, sollten die derzeitigen Spritpreise bis Ende des Jahres in Deutschland auf demselben Niveau bleiben, der "Kaufkraftverlust für die Verbraucher bereits größer als im Jahr 2022" ausfiele.

KfW-Analyst Schumacher verwies zudem auf den "weiterhin hohen Wert der Dienstleistungsinflation", der bei 3,2 Prozent lag. Das sei "in diesem Zusammenhang problematisch, da der Energiepreisschock auf ein Preisumfeld trifft, in dem die zugrundeliegende Inflationsdynamik nach wie vor recht hoch ist", erklärte Schumacher.

Z.Huang--ThChM