The China Mail - Merz' Rentenäußerung: Unverständnis in SPD und CDU - IG Metall droht mit Protesten

USD -
AED 3.672502
AFN 65.4894
ALL 82.510125
AMD 366.069884
AOA 918.000187
ARS 1490.997501
AUD 1.415418
AWG 1.8025
AZN 1.695997
BAM 1.694779
BBD 2.013492
BDT 123.412607
BHD 0.377101
BIF 2992
BMD 1
BND 1.280399
BOB 11.871596
BRL 5.174989
BSD 0.99964
BTN 95.359579
BWP 13.493759
BYN 2.963804
BYR 19600
BZD 2.010589
CAD 1.39197
CDF 2275.000305
CHF 0.811102
CLF 0.023224
CLP 914.020159
CNY 6.745298
CNH 6.746565
COP 3137.03
CRC 453.296822
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.850119
CZK 21.012702
DJF 177.71987
DKK 6.475855
DOP 58.349879
DZD 132.885994
EGP 50.174703
ERN 15
ETB 159.949965
EUR 0.86625
FJD 2.210975
FKP 0.739377
GBP 0.74015
GEL 2.615016
GGP 0.739377
GHS 11.598539
GIP 0.739377
GMD 73.498062
GNF 8774.999728
GTQ 7.626417
GYD 209.364696
HKD 7.84655
HNL 26.886502
HRK 6.527202
HTG 130.708873
HUF 316.618499
IDR 17831
ILS 2.997303
IMP 0.739377
INR 95.380251
IQD 1310.5
IRR 1374699.999892
ISK 123.010053
JEP 0.739377
JMD 158.160856
JOD 0.70897
JPY 159.218503
KES 129.340005
KGS 87.449905
KHR 4054.999706
KMF 427.000138
KRW 1414.139868
KWD 0.30889
KYD 0.833091
KZT 466.225877
LAK 22559.999787
LBP 89550.000275
LKR 334.293748
LRD 181.649544
LSL 16.210109
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.360138
MAD 9.311022
MDL 17.364592
MGA 4308.500379
MKD 53.308091
MMK 2099.437721
MNT 3594.800745
MOP 8.079358
MRU 40.096888
MUR 47.040099
MVR 15.449729
MWK 1735.99962
MXN 17.074505
MYR 4.092016
MZN 63.401322
NAD 16.210088
NGN 1363.25983
NIO 36.784617
NOK 9.49275
NPR 152.571674
NZD 1.700695
OMR 0.384496
PAB 0.99964
PEN 3.380502
PGK 4.40825
PHP 61.19782
PKR 277.775001
PLN 3.727602
PYG 5952.262319
QAR 3.643989
RON 4.539763
RSD 101.647015
RUB 82.447896
RWF 1469
SAR 3.746356
SBD 8.065041
SCR 13.840975
SDG 600.50203
SEK 9.52069
SGD 1.279785
SLE 24.498325
SOS 600.498462
SRD 37.946006
STD 20697.981008
STN 21.4
SVC 8.746853
SZL 16.210632
THB 33.139912
TJS 9.212099
TMT 3.51
TND 2.911502
TRY 47.760503
TTD 6.770423
TWD 32.224097
TZS 2654.862974
UAH 44.853663
UGX 3719.189092
UYU 40.250777
UZS 11912.502627
VES 760.265198
VND 26135
VUV 118.84778
WST 2.733733
XAF 568.412889
XAG 0.015435
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.801749
XDR 0.706586
XOF 567.497456
XPF 103.850346
YER 237.199098
ZAR 16.188794
ZMK 9001.205228
ZMW 18.744124
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0000

    1.1546

    0%

  • SDAX

    30.6000

    18571.14

    +0.16%

  • Euro STOXX 50

    15.6000

    6551.22

    +0.24%

  • DAX

    67.5400

    26391.42

    +0.26%

  • TecDAX

    22.7600

    4090.18

    +0.56%

  • Goldpreis

    -12.9000

    4428.2

    -0.29%

  • MDAX

    -26.2500

    32224.89

    -0.08%

Merz' Rentenäußerung: Unverständnis in SPD und CDU - IG Metall droht mit Protesten
Merz' Rentenäußerung: Unverständnis in SPD und CDU - IG Metall droht mit Protesten / Foto: © AFP

Merz' Rentenäußerung: Unverständnis in SPD und CDU - IG Metall droht mit Protesten

Rente als "Basisabsicherung" - mit dieser Äußerung sorgt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) innerhalb der Koalition weiter für Unverständnis. SPD-Chefin Bärbel Bas warf dem Kanzler am Mittwochabend in der ARD vor, er vermittle den Menschen den Eindruck, dass sie "nicht mal mehr eine anständige Rente" bekämen. Dies sei "nicht in Ordnung". Der CDU-Sozialflügel warnte davor, die Bürger bei den Sozialreformen zu verunsichern. Die IG Metall kündigte im Fall von Rentenkürzungen Proteste an.

Textgröße:

Merz hatte am Montag bei einer Veranstaltung des Bankenverbands gesagt, die Rente könne künftig "allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter". Mit dieser Äußerung stößt der Kanzler seitdem auf teils scharfe Kritik, insbesondere auch beim Koalitionspartner SPD.

Bas zeigte sich verwundert über den von Merz verwendeten Begriff "Basisabsicherung". Vom Kanzler sei "der Eindruck vermittelt worden, als sollen die Menschen alles jetzt privat absichern", sagte die SPD-Co-Chefin in der ARD-Sendung "Maischberger". "Ich habe die Formulierung nicht verstanden."

Bas verwies auf die von der Regierung eingesetzte Rentenkommission, die ihre Reformempfehlungen am 30. Juni vorlegen soll. Die geplante Rentenreform habe ausdrücklich das Ziel, eine "lebensstandardsichernde Rente" zu garantieren, sagte Bas. Dabei müsse die gesetzliche Rente weiter eine wichtige Rolle spielen - neben den beiden anderen Säulen, der privaten und der betrieblichen Altersvorsorge.

Sie habe am Mittwoch mit dem Kanzler über dessen Rentenäußerungen gesprochen, sagte die Bundessozialministerin. "Er hat das so nicht sagen wollen", berichtete sie aus dem Gespräch. "Er hat gesagt, wir haben ja das gleiche Ziel, dass alle von der Rente leben können."

In den aktuellen Debatten um die Sozialreformen und Entlastungen für die Bürger ist das Klima zwischen den Koalitionären Union und SPD ohnehin angespannt. So soll es beim jüngsten Treffen der Koalitionsspitzen in der Villa Borsig laut Medienberichten zu einem heftigen Wortgefecht zwischen Merz und SPD-Co-Chef Lars Klingbeil gekommen sein.

Der CDU-Arbeitnehmerflügel appellierte an den Kanzler, die Bürger in den aktuellen Reformdebatten nicht weiter zu verunsichern. "Wir müssen aufhören, den Menschen Angst zu machen", sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Aktuelle Rentner seien nicht betroffen und nicht gemeint, fühlten sich aber trotzdem angesprochen und machten sich Sorgen, sagte Radtke. Bevor es jetzt wieder zum Koalitionsstreit komme, müssten die Vorschläge der Rentenkommission abgewartet werden.

Die IG Metall nannte Merz' Rentenäußerung "unverantwortlich". Viele Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer seien auf die gesetzliche Rente angewiesen, sagte IG-Metall-Chefin Christiane Benner der "Süddeutschen Zeitung". Sie kündigte Demonstrationen an, falls die Bundesregierung bestimmte Zumutungen auf den Weg bringe.

"Wenn die Regierung die gesetzliche Rente kürzt, dann brennt die Hütte", sagte Benner. Wenn es etwa Karenztage bei der Krankschreibung gebe, "dann sind die Straßen voll." Über einen solchen Karenztag, an dem krank gemeldete Beschäftigte keinen Lohn mehr erhalten könnten, wird seit Längerem diskutiert.

Die Parlamentarische Linke (PL) der SPD-Bundestagsfraktion wendet sich dagegen, angesichts knapper Kassen in den Sozialversicherungen bei sozial Schwachen zu kürzen. "Wir sind nicht bereit, Menschengruppen gegeneinander auszuspielen oder zu Lasten derer zu sparen, die auf Hilfe und Unterstützung für Teilhabe und Chancengleichheit angewiesen sind", heißt es in einem Positionspapier der PL, das dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel (CDU), rief seine Partei zu mehr Mut bei Reformen auf und betonte die Notwendigkeit unbequemer Entscheidungen. "Demographischer Wandel und Wirtschaftsmisere brauchen jetzt Antworten", sagte Winkel der "Bild"-Zeitung. Dass die CDU wichtige Beschlüsse zu Reformen und Reformdebatten "zuletzt auf dem Bundesparteitag verschoben hat, bringt uns nicht weiter. Wir brauchen Mut und Tatendrang."

B.Clarke--ThChM