The China Mail - Merz in Rentendebatte in eigenen Reihen unter Druck: Kritik von Senioren-Union

USD -
AED 3.67295
AFN 65.498164
ALL 82.510109
AMD 366.070186
AOA 918.000084
ARS 1490.991097
AUD 1.416461
AWG 1.8025
AZN 1.704736
BAM 1.694779
BBD 2.013492
BDT 123.412607
BHD 0.3771
BIF 2992
BMD 1
BND 1.280399
BOB 11.871596
BRL 5.178503
BSD 0.99964
BTN 95.359579
BWP 13.493759
BYN 2.963804
BYR 19600
BZD 2.010589
CAD 1.39237
CDF 2275.000223
CHF 0.810801
CLF 0.023221
CLP 913.930296
CNY 6.745299
CNH 6.746555
COP 3138.49
CRC 453.296822
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.85009
CZK 21.01335
DJF 177.720249
DKK 6.4773
DOP 58.349955
DZD 132.886003
EGP 50.181096
ERN 15
ETB 159.950546
EUR 0.866485
FJD 2.2115
FKP 0.739377
GBP 0.74045
GEL 2.614991
GGP 0.739377
GHS 11.601618
GIP 0.739377
GMD 73.493911
GNF 8774.999778
GTQ 7.626417
GYD 209.364696
HKD 7.846751
HNL 26.86035
HRK 6.527801
HTG 130.708873
HUF 316.485988
IDR 17823
ILS 2.997301
IMP 0.739377
INR 95.37985
IQD 1310.5
IRR 1374700.000025
ISK 123.040046
JEP 0.739377
JMD 158.160856
JOD 0.709009
JPY 159.289798
KES 129.310054
KGS 87.449624
KHR 4055.000077
KMF 427.000296
KRW 1412.759974
KWD 0.308899
KYD 0.833091
KZT 466.225877
LAK 22560.000233
LBP 89549.999994
LKR 334.293748
LRD 181.650052
LSL 16.210135
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.355022
MAD 9.313979
MDL 17.364592
MGA 4302.498398
MKD 53.309532
MMK 2099.437721
MNT 3594.800745
MOP 8.079358
MRU 40.101522
MUR 47.02022
MVR 15.449652
MWK 1736.000166
MXN 17.07925
MYR 4.092299
MZN 63.402824
NAD 16.174962
NGN 1363.409741
NIO 36.784617
NOK 9.50608
NPR 152.571674
NZD 1.700392
OMR 0.384501
PAB 0.99964
PEN 3.380499
PGK 4.422502
PHP 61.264966
PKR 277.775045
PLN 3.726775
PYG 5952.262319
QAR 3.643994
RON 4.539104
RSD 101.685223
RUB 82.451273
RWF 1469
SAR 3.746356
SBD 8.07873
SCR 13.694953
SDG 600.502184
SEK 9.525945
SGD 1.2798
SLE 24.449955
SOS 600.500532
SRD 37.946013
STD 20697.981008
STN 21.395
SVC 8.746853
SZL 16.209888
THB 33.139932
TJS 9.212099
TMT 3.5
TND 2.929499
TRY 47.749811
TTD 6.770423
TWD 32.244023
TZS 2654.997998
UAH 44.853663
UGX 3719.189092
UYU 40.250777
UZS 11927.503721
VES 760.265023
VND 26136.5
VUV 118.84778
WST 2.733733
XAF 568.412889
XAG 0.01547
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.801749
XDR 0.706586
XOF 568.49971
XPF 103.601531
YER 237.249417
ZAR 16.19703
ZMK 9001.199761
ZMW 18.744124
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0000

    1.1546

    0%

  • DAX

    67.5400

    26391.42

    +0.26%

  • SDAX

    30.6000

    18571.14

    +0.16%

  • TecDAX

    22.7600

    4090.18

    +0.56%

  • Euro STOXX 50

    15.6000

    6551.22

    +0.24%

  • MDAX

    -26.2500

    32224.89

    -0.08%

  • Goldpreis

    -16.0000

    4425.1

    -0.36%

Merz in Rentendebatte in eigenen Reihen unter Druck: Kritik von Senioren-Union
Merz in Rentendebatte in eigenen Reihen unter Druck: Kritik von Senioren-Union / Foto: © AFP/Archiv

Merz in Rentendebatte in eigenen Reihen unter Druck: Kritik von Senioren-Union

Im Streit um die Äußerungen zur Rente als bloße "Basisabsicherung" gerät Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in den eigenen Reihen stärker unter Druck. Gegenwind kam am Freitag aus der Senioren-Union und auch CSU-Chef Markus Söder ging vorsichtig auf Distanz. Unterstützung bekam der Kanzler von der Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer.

Textgröße:

"Der Senioren-Union ist wichtig, dass jeder, der 45 Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, spürbar mehr als die Grundsicherung im Alter erhält, selbst, wenn er nur Mindestlohn erhalten hat", sagte der Vorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe (CDU), den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Freitag. Andernfalls sei der Anreiz, zu arbeiten statt Bürgergeld zu beziehen, noch geringer. "Das würde zusätzlich die Schwarzarbeit fördern."

Merz hatte am Montag bei einer Veranstaltung des Bankenverbands gesagt, die Rente könne künftig "allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter". Mit dieser Äußerung stößt der Kanzler seitdem auf teils scharfe Kritik, insbesondere auch beim Koalitionspartner SPD.

Söder sagte dem "Münchner Merkur" dazu: "Natürlich wird die Rente immer mehr als eine Basisversorgung sein, insbesondere für die Rentner von heute. Wir haben das Rentenniveau bis 2030 gesichert." Gleichwohl müsse an junge Menschen "das Signal gesendet werden, dass in Zukunft die private Vorsorge stärker werden muss – und so hat der Bundeskanzler das auch gemeint".

Der Ökonom und Berater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), Jens Südekum, widersprach dem Bundeskanzler deutlicher. "Die gesetzliche Rente ist keine reine Basisabsicherung, sondern für viele alte Menschen die einzige Einkommensquelle", sagte er der "Rheinischen Post". Zugleich sagte der Düsseldorfer Ökonom, Merz habe recht, dass für zukünftige Generationen die private Altersvorsorge eine größere Rolle spielen müsse. "Aber das stellt die Rolle der ersten Säule, der gesetzlichen Rente, nicht in Frage."

Der NRW-Landesvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Thorben Albrecht, kritisierte, dass die Debatte "an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei geführt" werde. "Die Rente ist kein Almosen des Staates, sondern das, was sich die Menschen selbst erarbeitet haben", sagte er der "Rheinischen Post".

Unterstützung erfuhr der Bundeskanzler hingegen von Schnitzer. "Die Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz lässt sich als Hinweis auf den wachsenden Reformdruck im Rentensystem verstehen", sagte Schnitzer der "Rheinischen Post". "Insgesamt muss private Vorsorge künftig einen deutlich größeren Stellenwert bekommen, um die gesetzliche Rente wirksam zu ergänzen." Die private Vorsorge müsse gestärkt werden. "Hier sind in den vergangenen Jahrzehnten durch ineffiziente Instrumente wie die Riester-Rente viel Zeit und Rendite verloren gegangen."

Die Wirtschaftsweise fordert dazu auch bei der gesetzlichen Rente Reformen: "Ein zentraler Ansatz ist, die Lebensarbeitszeit moderat zu verlängern, etwa durch eine transparente Kopplung des Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung." Das forderte auch Klingbeil-Berater Südekum, betonte allerdings zugleich: "Diese faktische Verlängerung muss fair ausgestaltet sein und sollte sich an der Zahl der geleisteten Beitragsjahre orientieren, nicht allein am Lebensalter."

O.Tse--ThChM