The China Mail - Trump kündigt höhere Zölle auf Autos aus der EU an - Deutschland besonders stark betroffen

USD -
AED 3.6725
AFN 63.499066
ALL 81.115938
AMD 369.094488
ANG 1.789884
AOA 917.999902
ARS 1392.713504
AUD 1.380567
AWG 1.8
AZN 1.702577
BAM 1.65949
BBD 2.014662
BDT 122.963617
BGN 1.668102
BHD 0.378004
BIF 2979.907684
BMD 1
BND 1.266376
BOB 6.911825
BRL 4.908023
BSD 1.000288
BTN 94.642615
BWP 13.384978
BYN 2.824803
BYR 19600
BZD 2.011777
CAD 1.360345
CDF 2314.999756
CHF 0.77917
CLF 0.022876
CLP 900.230319
CNY 6.83035
CNH 6.81223
COP 3716.17
CRC 456.404426
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.559486
CZK 20.69095
DJF 178.124152
DKK 6.352983
DOP 59.588547
DZD 132.236548
EGP 52.611503
ERN 15
ETB 156.186957
EUR 0.85018
FJD 2.1835
FKP 0.736622
GBP 0.734295
GEL 2.689577
GGP 0.736622
GHS 11.253564
GIP 0.736622
GMD 73.000214
GNF 8779.35786
GTQ 7.635589
GYD 209.238393
HKD 7.835597
HNL 26.592734
HRK 6.402502
HTG 130.892895
HUF 305.347502
IDR 17332
ILS 2.905955
IMP 0.736622
INR 94.484298
IQD 1310.201485
IRR 1315999.999758
ISK 122.079883
JEP 0.736622
JMD 157.609595
JOD 0.708982
JPY 156.208501
KES 129.249915
KGS 87.420499
KHR 4009.129786
KMF 420.500226
KPW 900.003495
KRW 1447.820589
KWD 0.30794
KYD 0.83356
KZT 463.200855
LAK 21973.425197
LBP 89575.838311
LKR 320.221287
LRD 183.554507
LSL 16.305407
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.331536
MAD 9.184383
MDL 17.194712
MGA 4167.797991
MKD 52.29798
MMK 2099.549246
MNT 3579.649525
MOP 8.073157
MRU 39.923296
MUR 46.779638
MVR 15.455006
MWK 1734.489547
MXN 17.26055
MYR 3.925008
MZN 63.893159
NAD 16.305476
NGN 1361.139629
NIO 36.80763
NOK 9.265245
NPR 151.428014
NZD 1.67626
OMR 0.384478
PAB 1.000288
PEN 3.489513
PGK 4.349394
PHP 60.740503
PKR 278.705369
PLN 3.598665
PYG 6121.903517
QAR 3.646584
RON 4.471298
RSD 99.782804
RUB 74.849053
RWF 1462.717214
SAR 3.751823
SBD 8.032258
SCR 13.786507
SDG 600.499188
SEK 9.210465
SGD 1.268255
SHP 0.746601
SLE 24.624981
SLL 20969.496166
SOS 571.629786
SRD 37.476972
STD 20697.981008
STN 20.78808
SVC 8.752206
SYP 111.203697
SZL 16.3004
THB 32.200178
TJS 9.347679
TMT 3.505
TND 2.906356
TOP 2.40776
TRY 45.2247
TTD 6.778611
TWD 31.438007
TZS 2595.933022
UAH 43.857246
UGX 3761.369807
UYU 40.193288
UZS 12078.298941
VES 493.49396
VND 26325
VUV 118.250426
WST 2.722585
XAF 556.574973
XAG 0.01305
XAU 0.000214
XCD 2.70255
XCG 1.802793
XDR 0.696429
XOF 556.577334
XPF 101.191284
YER 238.605413
ZAR 16.406401
ZMK 9001.197853
ZMW 18.930729
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    151.7400

    6021.37

    +2.52%

  • Goldpreis

    122.9000

    4691.4

    +2.62%

  • DAX

    531.9100

    24933.61

    +2.13%

  • SDAX

    201.1300

    18384.01

    +1.09%

  • TecDAX

    23.6800

    3828.63

    +0.62%

  • MDAX

    768.8600

    31901.58

    +2.41%

  • EUR/USD

    0.0059

    1.1756

    +0.5%

Trump kündigt höhere Zölle auf Autos aus der EU an - Deutschland besonders stark betroffen
Trump kündigt höhere Zölle auf Autos aus der EU an - Deutschland besonders stark betroffen / Foto: © AFP

Trump kündigt höhere Zölle auf Autos aus der EU an - Deutschland besonders stark betroffen

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten zusätzlichen Einfuhrzölle auf Autos und Lkw aus der EU treffen Deutschland Experten zufolge besonders hart. Die geplante Erhöhung auf 25 Prozent lasse sich als "Beginn eines Wirtschaftskriegs gegen Deutschland" interpretieren, erklärte Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer am Samstag. Der deutsche Automobilindustrie-Verband VDA bezeichnete Trumps Ankündigung als "erneute und schwerwiegende Belastung der transatlantischen Beziehungen" und rief zur "Deeskalation" auf. Trump begründete die Zollerhöhung mit einer Verletzung des bestehenden Handelsabkommens durch die EU-Staaten - ohne dies jedoch näher zu begründen.

Textgröße:

Branchenexperte Dudenhöffer warnte, die zu erwartenden Mehrkosten dürften den Druck auf deutsche Hersteller zur Verlagerung von Automobil-Produktionsstätten aus Deutschland heraus weiter verschärfen. Zwar könnten die starken deutschen Marken einen Teil der Kosten voraussichtlich über Preiserhöhungen an die US-Käufer abwälzen, die Autobauer seien aber unterschiedlich stark betroffen.

Der Leiter des Forschungszentrum CAR in Bochum erklärte, allein für in Deutschland produzierte und in die USA exportierte Neuwagen bedeute die Anhebung der Zölle von bislang 15 auf künftig 25 Prozent eine zusätzliche finanziellen Belastung von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr - auf dann rund 6,14 Milliarden. Die Maßnahmen ließen sich als gezielt gegen Deutschland gerichtet interpretieren, da die Exporte anderer europäischer Autobauer in die USA "unwesentlich" seien.

Während BMW und Mercedes durch große eigene Werke in den USA über einen gewissen "Zollschutz" verfügten, treffe die Maßnahme Marken ohne eigene US-Fertigung wie Porsche und Audi voll. Dudenhöffer geht daher davon aus, dass die Zollerhöhung entsprechende Pläne für den Bau neuer Werke in den Vereinigten Staaten beschleunigen wird.

Die Präsidentin des Branchenverbands VDA, Hildegard Müller, bezeichnete die drohenden Zusatzkosten für deutsche Hersteller durch die Zölle als "enorm". Wahrscheinlich hätten diese aber auch Auswirkungen auf die Verbraucher in den USA. "Die Autoindustrie ruft beide Seiten dringend zur Deeskalation und zu zügigen Gesprächen auf", erklärte Müller mit Blick auf EU und USA weiter.

US-Präsident Trump hatte am Freitag eine deutliche Erhöhung der Einführzölle auf Fahrzeuge aus der EU angekündigt. "Da die Europäische Union unser vereinbartes Handelsabkommen nicht einhält, werde ich in der kommenden Woche die Zölle für aus der Europäischen Union in die USA eingeführte Pkw und Lkw erhöhen", schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social. "Der Zollsatz wird auf 25 Prozent angehoben."

Der US-Präsident machte jedoch keine Angaben dazu, inwiefern die EU seiner Meinung nach gegen das vereinbarte Handelsabkommen verstößt. Bei einer Veranstaltung im US-Bundesstaat Florida warf Trump am Freitagabend (Ortszeit) insbesondere deutschen Autoherstellern wie Mercedes-Benz und BMW vor, US-Bürger über den Tisch zu ziehen.

Trumps Zollankündigung erfolgte, kurz nachdem er Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) scharf kritisiert hatte. Trump forderte Merz auf, sich auf die Beendigung des Ukraine-Kriegs zu konzentrieren, anstatt sich in die Angelegenheiten des Iran "einzumischen". Zudem solle Merz "sein marodes Land in Ordnung bringen", hatte der US-Präsident am Donnerstag in Onlinemedien erklärt.

Den Worten des US-Präsidenten waren Äußerungen von Merz zum Iran-Krieg vorausgegangen. "Da wird eine ganze Nation gedemütigt durch die iranische Staatsführung", sagte Merz am Montag mit Blick auf die Verhandlungen der USA mit dem Iran über eine Beendigung des Krieges, der insbesondere wegen der steigenden Treibstoffpreise globale wirtschaftliche Auswirkungen hat. Zudem äußerte der Kanzler die Ansicht, die USA hätten "offensichtlich keine Strategie" im Iran-Krieg.

T.Wu--ThChM