The China Mail - "Erforderliche Notbremsung": Wirtschaft begrüßt Stopp der Entlastungsprämie

USD -
AED 3.672502
AFN 65.496688
ALL 80.54488
AMD 366.069724
AOA 916.999523
ARS 1492.257097
AUD 1.41637
AWG 1.8
AZN 1.695332
BAM 1.694779
BBD 2.013492
BDT 123.412607
BHD 0.376953
BIF 2988.500767
BMD 1
BND 1.280399
BOB 11.871596
BRL 5.160802
BSD 0.99964
BTN 95.359579
BWP 13.493759
BYN 2.963804
BYR 19600
BZD 2.010589
CAD 1.393101
CDF 2270.499323
CHF 0.81096
CLF 0.023232
CLP 914.34028
CNY 6.747599
CNH 6.74648
COP 3123.69
CRC 453.296822
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.549018
CZK 21.017296
DJF 178.021949
DKK 6.47792
DOP 58.292137
DZD 132.890034
EGP 50.180237
ERN 15
ETB 161.703184
EUR 0.86651
FJD 2.209839
FKP 0.739377
GBP 0.740365
GEL 2.609955
GGP 0.739377
GHS 11.761546
GIP 0.739377
GMD 73.501015
GNF 8778.915352
GTQ 7.626417
GYD 209.364696
HKD 7.84645
HNL 26.795146
HRK 6.527973
HTG 130.708873
HUF 316.0725
IDR 17822
ILS 2.997305
IMP 0.739377
INR 95.364015
IQD 1309.601695
IRR 1374725.000361
ISK 123.039982
JEP 0.739377
JMD 158.160856
JOD 0.708994
JPY 159.235502
KES 129.319734
KGS 87.45005
KHR 4050.20732
KMF 426.00049
KRW 1412.534993
KWD 0.30889
KYD 0.833091
KZT 466.225877
LAK 22555.166094
LBP 89521.713323
LKR 334.293748
LRD 180.439596
LSL 16.222753
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.375134
MAD 9.261838
MDL 17.364592
MGA 4301.50388
MKD 53.309532
MMK 2099.437721
MNT 3594.800745
MOP 8.079358
MRU 39.95702
MUR 47.039959
MVR 15.44988
MWK 1733.426342
MXN 17.11484
MYR 4.091897
MZN 63.905048
NAD 16.222753
NGN 1362.629788
NIO 36.784617
NOK 9.503749
NPR 152.571674
NZD 1.700605
OMR 0.384502
PAB 0.99964
PEN 3.379592
PGK 4.486077
PHP 61.180995
PKR 277.487208
PLN 3.72655
PYG 5952.262319
QAR 3.644233
RON 4.538801
RSD 101.692022
RUB 82.453261
RWF 1472.511189
SAR 3.745856
SBD 8.065696
SCR 13.688733
SDG 600.526049
SEK 9.514085
SGD 1.280185
SLE 24.60093
SOS 571.309732
SRD 37.945989
STD 20697.981008
STN 21.230227
SVC 8.746853
SZL 16.213312
THB 33.119503
TJS 9.212099
TMT 3.51
TND 2.93523
TRY 47.739799
TTD 6.770423
TWD 32.23903
TZS 2654.997983
UAH 44.853663
UGX 3719.189092
UYU 40.250777
UZS 11886.327301
VES 755.762405
VND 26136.5
VUV 118.84778
WST 2.733733
XAF 568.412889
XAG 0.015406
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.801749
XDR 0.706586
XOF 568.412889
XPF 103.343544
YER 238.398022
ZAR 16.197205
ZMK 9001.19594
ZMW 18.744124
ZWL 321.999592
  • DAX

    67.5400

    26391.42

    +0.26%

  • SDAX

    30.6000

    18571.14

    +0.16%

  • MDAX

    -26.2500

    32224.89

    -0.08%

  • TecDAX

    22.7600

    4090.18

    +0.56%

  • Euro STOXX 50

    15.6000

    6551.22

    +0.24%

  • Goldpreis

    16.3000

    4436

    +0.37%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1541

    -0.04%

"Erforderliche Notbremsung": Wirtschaft begrüßt Stopp der Entlastungsprämie
"Erforderliche Notbremsung": Wirtschaft begrüßt Stopp der Entlastungsprämie / Foto: © AFP/Archiv

"Erforderliche Notbremsung": Wirtschaft begrüßt Stopp der Entlastungsprämie

Industrie und Handwerk haben sich erfreut über den Stopp der geplanten Entlastungsprämie durch den Bundesrat gezeigt. Die verweigerte Zustimmung durch die Länder sei "die erforderliche Notbremsung", erklärte der Präsident der Industrie- und Handelskammer (DIHK), Peter Adrian, am Freitag. Eine gut gemeinte Prämie dürfe nicht zu neuem Erwartungsdruck und zusätzlichen Kosten für die Unternehmen führen.

Textgröße:

Es gehe darum, die wirtschaftliche Substanz zu stärken und hier gebe es einen "Zielkonflikt", führte der DIHK-Präsident aus. Es sei nun "das richtige Signal, dass die öffentlichen Arbeitgeber das offenbar genau so sehen und auch deshalb so abgestimmt haben". Damit werde deutlich: "Symbolpolitik ohne saubere Finanzierung trägt nicht."

Der Bundesrat hatte die von der Bundesregierung geplante steuer- und abgabenfreie 1000-Euro-Entlastungsprämie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Vormittag zunächst gestoppt. Das zustimmungspflichtige Gesetz erhielt nicht die notwendige Mehrheit. Eine Gegenfinanzierung für entgangene Steuereinnahmen hatte die Bundesregierung lediglich für den Bund in Form einer höheren Tabaksteuer vorgesehen.

Die Koalition hatte sich auf dieses Modell verständigt, um Beschäftigte angesichts der hohen Energiepreise zu entlasten, ohne Zahlungen aus Haushaltsmitteln tätigen zu müssen. Zahlen sollen die Prämie die Arbeitgeber, die diese daher vielfach kritisch sehen. Viele weisen darauf hin, sie seien dazu in der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Situation nicht in der Lage. Auch für die Länder und Kommunen wäre die Prämie mit Einnahmeausfällen verbunden.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) erklärte, der Bundesrat habe mit seiner Entscheidung eine "gravierende Fehlentscheidung korrigiert". Es sei "nicht hinnehmbar, in einer anhaltenden Energiepreiskrise ausgerechnet jene Betriebe und Unternehmen zur Kasse zu bitten, die selbst unter hohen Kosten, unsicheren Rahmenbedingungen und wachsendem wirtschaftlichem Druck leiden", kritisierte ZDH-Präsident Jörg Dittrich.

Stattdessen müssten nun Entlastungsmaßnahmen beschlossen werden, "die Betrieben und Beschäftigten gleichermaßen Luft verschaffen und die das Land wieder auf Wachstumskurs bringen". Dittrich nannte etwa eine Reform des Einkommensteuertarifs, die auch Personenunternehmen in den Mittelpunkt stellt.

Ähnlich äußerte sich der CDU-Wirtschaftsrat. "Wir haben die Prämie von Anfang an kritisiert, weil sie die Verantwortung mitten in einer anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage einseitig auf Arbeitgeber verlagert hätte", sagte dessen Generalsekretär Wolfgang Steiger der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag. Statt kurzfristiger Symbolpolitik brauche es Strukturreformen, etwa in der Steuerpolitik und beim Bürokratieabbau.

Verbraucherschützer erklärten, die Ablehnung zeige, dass ein besseres Instrument zur Entlastung her müsse. Der Verbraucherzentrale Bundesverband warb daher für Direktzahlungen, die versteuert werden müssten und damit sozial gerecht seien.

Q.Yam--ThChM