The China Mail - Nach Aus für FCAS: Startschuss für mögliches Kampfjet-Nachfolgeprojekt

USD -
AED 3.672501
AFN 65.501099
ALL 80.67799
AMD 366.015789
AOA 916.999675
ARS 1498.365297
AUD 1.417364
AWG 1.8
AZN 1.698872
BAM 1.693927
BBD 2.01578
BDT 123.66241
BHD 0.37746
BIF 2989.511247
BMD 1
BND 1.280737
BOB 11.909804
BRL 5.108017
BSD 1.000788
BTN 95.326229
BWP 13.483
BYN 2.975429
BYR 19600
BZD 2.012836
CAD 1.39336
CDF 2270.500156
CHF 0.81035
CLF 0.023253
CLP 915.169565
CNY 6.747601
CNH 6.745699
COP 3135.82
CRC 454.372228
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.50102
CZK 21.016898
DJF 178.218336
DKK 6.477235
DOP 58.351233
DZD 132.768026
EGP 49.874303
ERN 15
ETB 161.835245
EUR 0.86644
FJD 2.211496
FKP 0.741752
GBP 0.740305
GEL 2.610153
GGP 0.741752
GHS 11.749575
GIP 0.741752
GMD 73.495038
GNF 8789.343311
GTQ 7.636312
GYD 209.597305
HKD 7.84583
HNL 26.827536
HRK 6.529
HTG 130.862572
HUF 316.021986
IDR 17819
ILS 2.99815
IMP 0.741752
INR 95.380099
IQD 1311.10909
IRR 1374725.000146
ISK 123.210044
JEP 0.741752
JMD 158.943667
JOD 0.70895
JPY 159.233503
KES 129.370185
KGS 87.450108
KHR 4057.787748
KMF 425.999913
KRW 1415.302652
KWD 0.30905
KYD 0.834059
KZT 466.596512
LAK 22602.730828
LBP 89623.502715
LKR 335.424976
LRD 180.637171
LSL 16.19373
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.377994
MAD 9.332883
MDL 17.394053
MGA 4286.462867
MKD 53.287083
MMK 2099.549591
MNT 3594.253507
MOP 8.087684
MRU 40.143431
MUR 47.009717
MVR 15.450049
MWK 1735.458809
MXN 17.140428
MYR 4.094034
MZN 63.904984
NAD 16.19373
NGN 1362.079815
NIO 36.827564
NOK 9.49365
NPR 152.5317
NZD 1.699485
OMR 0.384499
PAB 1.000784
PEN 3.380579
PGK 4.425005
PHP 61.103497
PKR 277.852831
PLN 3.72905
PYG 5957.092994
QAR 3.648379
RON 4.543501
RSD 101.71798
RUB 82.501061
RWF 1470.257068
SAR 3.745256
SBD 8.065696
SCR 13.82149
SDG 600.500765
SEK 9.492602
SGD 1.28027
SLE 24.590798
SOS 571.992794
SRD 37.7505
STD 20697.981008
STN 21.219929
SVC 8.757183
SZL 16.191029
THB 33.051499
TJS 9.242228
TMT 3.51
TND 2.933756
TRY 47.737597
TTD 6.788528
TWD 32.244498
TZS 2649.997992
UAH 44.895264
UGX 3727.714047
UYU 40.316993
UZS 11941.84974
VES 755.762398
VND 26119.5
VUV 119.366412
WST 2.733717
XAF 568.142114
XAG 0.015199
XAU 0.000227
XCD 2.70255
XCG 1.803749
XDR 0.706586
XOF 568.129812
XPF 103.29163
YER 238.403315
ZAR 16.196302
ZMK 9001.201068
ZMW 18.720065
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    47.4000

    4467.1

    +1.06%

  • EUR/USD

    -0.0001

    1.1545

    -0.01%

  • Euro STOXX 50

    11.7600

    6535.62

    +0.18%

  • TecDAX

    -1.3600

    4067.42

    -0.03%

  • SDAX

    -119.0900

    18540.54

    -0.64%

  • DAX

    4.4300

    26323.88

    +0.02%

  • MDAX

    -156.0600

    32251.14

    -0.48%

Nach Aus für FCAS: Startschuss für mögliches Kampfjet-Nachfolgeprojekt
Nach Aus für FCAS: Startschuss für mögliches Kampfjet-Nachfolgeprojekt / Foto: © AFP/Archiv

Nach Aus für FCAS: Startschuss für mögliches Kampfjet-Nachfolgeprojekt

Nach dem Aus für das deutsch-französische Kampfjet-Projekt FCAS ist der Startschuss für eine mögliche europäische Nachfolgelösung gefallen. Ein Konsortium um den Flugzeugbauer Airbus schloss am Donnerstag bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin. eine entsprechende Vereinbarung, wie die beteiligten Unternehmen mitteilten. Ob sich die Bundesregierung tatsächlich für das Bündnis aus insgesamt acht Unternehmen entscheidet, ist offen.

Textgröße:

Unter Federführung der Rüstungssparte des Flugzeugbauers Airbus sind an dem Firmenzusammenschluss zur Entwicklung eines neuen europäischen Kampfjets der europäische Rüstungskonzern MBDA sowie die deutschen Firmen Autoflug, Diehl Defence, Hensoldt, Liebherr, MTU Aero Engines sowie Rohde & Schwarz beteiligt. Das Konsortium nennt sich in Anlehnung an das zu entwickelnde Kampfflugzeugs der sechsten Generation "Team Gen 6".

Die deutsche und die französische Regierung hatten neun Jahre nach der Ankündigung des FCAS-Projekts am Montag das Aus für die Entwicklung eines gemeinsamen modernen Kampfjets bekannt gegeben. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) machte jedoch klar, dass er mit Frankreich andere Teile des FCAS-Vorhabens weiterführen will, wie das Kommunikationssystem, mit dem nach den ursprünglichen Plänen die verschiedenen Waffensysteme miteinander vernetzt werden sollten.

Die Entwicklung dieses übergeordneten "System of Systems" schreite wie bislang voran, erklärten die beteiligten Unternehmen. Die Entwicklung des darin integrierten Kampfflugzeugs der sechsten Generation erfordere jedoch "ein neues, handlungsfähiges industrielles Setup".Die Integration eines solchen Kampfjets "sowie weiterer bestehender und künftiger, bemannter und unbemannter Plattformen in das System of Systems" werde "Europas Luftkampfsystem der Zukunft darstellen".

Eng verzahnt mit den deutschen Partnern soll sich auch die spanische Industrie mit den Unternehmen Indra, Airbus Defence and Space, Grupo Oesia, GMV, ITP und Sener an dem Projekt beteiligen. Indra war beim gescheiterten FCAS-Projekt von spanischer Seite federführend. "Wir können keine weitere Zeit verlieren", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der spanischen Unternehmen mit Blick auf eine FCAS-Nachfolgelösung.

Der europäische Rüstungskonzern MBDA, der sich an dem nun gebildeten Konsortium beteiligt, bedauerte das Aus für FCAS. Seine Entwicklungen seien jedoch "nicht für die Tonne", sagte Stéphane Reb, Chef von MBDA Frankreich. Der Konzern sollte für FCAS das Drohnenprogramm liefern. Geplant war, dass über eine Datenwolke miteinander verbundene Drohnenschwärme den Kampfjet der neuen Generation im Einsatz begleiten sollten.

Andere europäische Länder und Partner könnten sich gerne an dem Projekt beteiligen, sagte der Chef von Airbus Defence and Space, Michael Schöllhorn, bei einer Diskussionsveranstaltung am Rande der ILA. "Aber es muss auf effiziente Weise passieren, da wir durch das, was Anfang der Woche beendet wurde, bereits etwas Zeit verloren haben." Schöllhorn betonte: "Jetzt müssen wir aufs Gaspedal treten."

In einem Brief an Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) drängen die Allianz-Partner ebenfalls auf einen schnellen Beschluss der Bundesregierung. "Wir benötigen hierfür jetzt eine Entscheidung und Finanzierungszusage", heißt es in dem Schreiben, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Vergabeentscheidungen müssten in diesem Jahr fallen, auch damit das im Zusammenhang mit FCAS "aufgebaute Know-How und die industriellen Ressourcen" erhalten blieben.

Pistorius hatte am Dienstag jedoch insgesamt vier mögliche Optionen nach dem FCAS-Aus genannt: die Beschaffung weiterer US-Kampfjets von Typ F35, den Einstieg in ein bereits laufendes internationales Projekt oder eine Neuentwicklung unter deutscher Führung. Er nannte zudem eine vierte Option, die er aber nicht genauer beschreiben wollte.

Die Abkürzung FCAS steht für Future Combat Air System. Mit dessen Entwicklung waren der französische Rüstungskonzern Dassault und die Airbus-Rüstungssparte beauftragt worden, zwischen denen es zuletzt große Unstimmigkeiten gab.

X.So--ThChM