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Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) hat darauf gedrungen, beim Thema Bildung Kinder im Vorschulalter stärker als bisher in den Fokus zu nehmen. Die "Bildungsschere" tue sich ab der Geburt auf, öffne sich bis zum sechsten Lebensjahr und werde "dann auch nicht mehr kleiner", sagte sie am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Die Erkenntnis daraus sei, sich "noch stärker als bisher auf die frühe Bildung zu konzentrieren".
Dabei gehe es darum, was Kinder im Alter zwischen null und drei Jahren im Elternhaus an Bildung und Erziehung erfahren, sagte Prien. Neben den Eltern seien auch die Großeltern gefragt und natürlich dann die Kita. "Kinder müssen die deutsche Sprache lernen in der Kita und müssen auch in ihren sonstigen Entwicklungsdefiziten besser unterstützt werden", sagte die Ministerin in der ARD. "Das ist jetzt die große Aufgabe für die nächsten Jahre."
Diese Herausforderungen bei den kleinen Kindern habe es schon immer gegeben - "nur dass wir uns immer sehr stark auf die Schule konzentriert haben". Gleichwohl müssten auch die Schulen im Blick bleiben, sagte Prien in der ARD, besonders jene in herausfordernden Lagen. Das Schulsystem sei stärker als früher unter Druck, unter anderem durch den Einfluss Sozialer Medien auf die Schülerinnen und Schüler und die zu leistende Integration zugewanderter Kinder.
M.Chau--ThChM