The China Mail - Bildungsbericht: Frühkindliche Bildung und Fachkräftesicherung stärker angehen

USD -
AED 3.672503
AFN 64.000109
ALL 81.719319
AMD 368.120038
ANG 1.790403
AOA 913.116031
ARS 1429.2597
AUD 1.411433
AWG 1.801525
AZN 1.699378
BAM 1.684662
BBD 2.014307
BDT 122.763646
BGN 1.69088
BHD 0.377198
BIF 2989.857226
BMD 1
BND 1.282253
BOB 6.910839
BRL 5.063198
BSD 1.000134
BTN 94.672782
BWP 13.41861
BYN 2.768827
BYR 19600
BZD 2.011413
CAD 1.397255
CDF 2295.000258
CHF 0.792975
CLF 0.022679
CLP 892.849755
CNY 6.771499
CNH 6.758285
COP 3492.51
CRC 454.982019
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.978251
CZK 20.80855
DJF 178.089213
DKK 6.44023
DOP 58.780714
DZD 133.024039
EGP 50.349398
ERN 15
ETB 161.237628
EUR 0.86161
FJD 2.237203
FKP 0.746148
GBP 0.7442
GEL 2.654994
GGP 0.746148
GHS 11.101445
GIP 0.746148
GMD 72.999581
GNF 8761.079479
GTQ 7.62406
GYD 209.236521
HKD 7.83449
HNL 26.744076
HRK 6.4912
HTG 130.714732
HUF 301.568496
IDR 17696
ILS 2.902595
IMP 0.746148
INR 94.503403
IQD 1310.156512
IRR 1375877.496702
ISK 124.430165
JEP 0.746148
JMD 158.526028
JOD 0.70902
JPY 160.142979
KES 129.399608
KGS 87.449948
KHR 4019.208821
KMF 426.000267
KPW 900.00035
KRW 1512.629973
KWD 0.308099
KYD 0.833473
KZT 489.555787
LAK 22021.999604
LBP 89562.850473
LKR 332.536555
LRD 182.018649
LSL 16.177014
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.359584
MAD 9.24575
MDL 17.396473
MGA 4155.30719
MKD 53.109735
MMK 2099.090156
MNT 3576.689019
MOP 8.070461
MRU 39.92506
MUR 47.119759
MVR 15.460445
MWK 1734.220557
MXN 17.206504
MYR 4.050298
MZN 63.902922
NAD 16.176944
NGN 1358.600178
NIO 36.806698
NOK 9.51632
NPR 151.476624
NZD 1.71214
OMR 0.384515
PAB 1.00006
PEN 3.401239
PGK 4.380015
PHP 60.30202
PKR 278.247736
PLN 3.660805
PYG 6123.407023
QAR 3.646058
RON 4.512396
RSD 101.147999
RUB 72.524407
RWF 1469.173289
SAR 3.752094
SBD 8.045573
SCR 13.696826
SDG 600.499267
SEK 9.37314
SGD 1.28202
SHP 0.746601
SLE 24.649654
SLL 20969.503664
SOS 571.527015
SRD 37.518043
STD 20697.981008
STN 21.103498
SVC 8.750743
SYP 110.532098
SZL 16.174171
THB 32.515499
TJS 9.270929
TMT 3.51
TND 2.926901
TOP 2.40776
TRY 46.280297
TTD 6.788552
TWD 31.514991
TZS 2629.997972
UAH 44.83735
UGX 3715.140944
UYU 40.562483
UZS 11980.705457
VES 581.95784
VND 26290
VUV 119.50104
WST 2.743493
XAF 565.02961
XAG 0.014153
XAU 0.00023
XCD 2.70255
XCG 1.802434
XDR 0.703376
XOF 565.02961
XPF 102.727985
YER 238.602072
ZAR 16.184399
ZMK 9001.201353
ZMW 17.580733
ZWL 321.999592
  • SDAX

    156.9400

    18534.14

    +0.85%

  • TecDAX

    18.7200

    3998.22

    +0.47%

  • Euro STOXX 50

    41.8000

    6229.43

    +0.67%

  • Goldpreis

    134.1000

    4372.9

    +3.07%

  • DAX

    258.7100

    24894.01

    +1.04%

  • MDAX

    499.5300

    32582.63

    +1.53%

  • EUR/USD

    0.0033

    1.1606

    +0.28%

Bildungsbericht: Frühkindliche Bildung und Fachkräftesicherung stärker angehen
Bildungsbericht: Frühkindliche Bildung und Fachkräftesicherung stärker angehen / Foto: © AFP

Bildungsbericht: Frühkindliche Bildung und Fachkräftesicherung stärker angehen

Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) hat die Relevanz der frühkindlichen Bildung betont und will dazu neben der Kita verstärkt die Familien in die Pflicht nehmen. "Die Bildungsschere tut sich ab der Geburt auf", sagte Prien am Montag bei der Vorstellung des diesjährigen Bildungsberichts. Mehr denn je müsse es daher darum gehen, Kinder im Vorschulalter zu erreichen. Der Bildungsbericht stellte die Themen Chancengerechtigkeit und Fachkräftesicherung in den Mittelpunkt.

Textgröße:

Zwar gebe es mit dem im Sommer startenden Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung in Grundschulen und dem Startchancen-Programm zur Förderung sogenannter Brennpunktschulen mittlerweile gute Förderinstrumente, sagte Prien. Jedoch kämen nach wie vor Kinder mit "dramatisch unterschiedlichen Lernausgangslagen" in den Schulen an, sei es mit Blick auf den Wortschatz und die sprachliche Entwicklung oder die sozial-emotionale und die motorische Entwicklung.

Daher gehe es auch um die Frage: "Was passiert eigentlich in den Familien in den ersten Jahren und was passiert in der Kita oder in der Kindertagespflege?" Dem könne nur "in einem sehr engen Schulterschluss zwischen Bund, Ländern und Kommunen" begegnet werden sowie in einer horizontalen Zusammenarbeit von Familien, der Kinder- und Jugendhilfe und Institutionen, die sich mit Integration vor Ort beschäftigen, sagte die Bildungsministerin.

Prien will dazu noch vor der Sommerpause das im Koalitionsvertrag angekündigte Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz ins Kabinett bringen. Ein besonderer Schwerpunkt müsse dabei auf dem letzten Kita-Jahr und insbesondere der Sprachförderung in dieser Zeit liegen. "Wir brauchen verpflichtende Sprachstandsebenen und verpflichtende Sprachförderung für die Kinder, die Sprachförderbedarf haben."

Zuhause liege es an den Familien, etwa wieder mehr vorzulesen und die Bildschirmzeit zu reduzieren, die bereits sehr kleine Kinder bekämen. Hier sei mehr Beratungsarbeit nötig. Auch das Schulsystem selbst sei stärker als früher unter Druck, unter anderem durch den Einfluss Sozialer Medien und die zu leistende Integration zugewanderter Kinder, betonte die Ministerin.

Der Bildungsbericht dokumentierte unter anderem rückläufige Kompetenzen im Fach Mathematik: Im Jahr 2024 verfehlte knapp ein Viertel der Schülerinnen und Schüler, die mindestens den Mittleren Schulabschluss anstrebten, den Mindeststandard für diesen Abschluss, neun Punkte mehr als 2018. Die Zahl derer, die ohne einen Abschluss die Schule verließen, stieg auf acht Prozent. Bildungsungleichheit sei dabei nicht nur eine Frage einzelner Schulen oder Bildungsphasen, sondern eine "durchgehende Strukturfrage des Systems".

"Wir reden hier über eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", sagte auch Prien. In den Bildungseinrichtungen müsse es dabei auch um mehr Flexibilität beim Einsatz und der Qualifizierung von Personal gehen, forderte sie. Das schließe auch umfangreiche Fort- und Weiterbildungen von Lehrkräften und den Weg hin zur "Multiprofessionalität an Schulen" mit ein - Erzieher, Sozialpädagogen und Schulpsychologen seien kein "nice to have", sondern müssten aktiv in die Bildung und Erziehung der Kinder eingebunden werden, um Chancengerechtigkeit herzustellen.

C.Mak--ThChM