The China Mail - Förder-Aus für kleine PV-Anlagen - Reiche: Schluss mit "rundum sorglos"

USD -
AED 3.672504
AFN 65.500846
ALL 82.211148
AMD 365.657683
AOA 917.00039
ARS 1499.79796
AUD 1.44087
AWG 1.8
AZN 1.718606
BAM 1.717437
BBD 2.013646
BDT 123.420473
BHD 0.377069
BIF 2986.841354
BMD 1
BND 1.292002
BOB 11.372797
BRL 5.120203
BSD 0.999754
BTN 95.576426
BWP 13.754253
BYN 2.917784
BYR 19600
BZD 2.010748
CAD 1.410455
CDF 2274.999779
CHF 0.820065
CLF 0.023748
CLP 934.650021
CNY 6.77125
CNH 6.768965
COP 3209.62
CRC 454.960572
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.826881
CZK 21.25745
DJF 178.042194
DKK 6.56858
DOP 58.000158
DZD 133.361157
EGP 50.701401
ERN 15
ETB 161.370232
EUR 0.87875
FJD 2.234202
FKP 0.751413
GBP 0.752565
GEL 2.625017
GGP 0.751413
GHS 11.692389
GIP 0.751413
GMD 73.503383
GNF 8776.898185
GTQ 7.628239
GYD 209.137011
HKD 7.842402
HNL 26.786326
HRK 6.619097
HTG 130.717692
HUF 318.2645
IDR 18071
ILS 3.061855
IMP 0.751413
INR 95.67725
IQD 1309.723478
IRR 1375125.000162
ISK 125.319902
JEP 0.751413
JMD 158.02738
JOD 0.708996
JPY 163.682498
KES 129.450277
KGS 87.449695
KHR 4042.062743
KMF 432.999934
KRW 1452.480226
KWD 0.3107
KYD 0.833176
KZT 477.008391
LAK 22670.752911
LBP 89531.687698
LKR 335.874042
LRD 180.967184
LSL 16.764373
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.410341
MAD 9.380173
MDL 17.69094
MGA 4321.291206
MKD 54.022489
MMK 2099.363635
MNT 3596.833358
MOP 8.076785
MRU 39.971373
MUR 47.379876
MVR 15.449662
MWK 1733.617264
MXN 17.47566
MYR 4.089502
MZN 63.900628
NAD 16.764373
NGN 1365.260006
NIO 36.7936
NOK 9.664798
NPR 152.923975
NZD 1.731885
OMR 0.384489
PAB 0.99975
PEN 3.394217
PGK 4.474945
PHP 61.412025
PKR 277.663397
PLN 3.802245
PYG 6004.618938
QAR 3.645185
RON 4.600604
RSD 103.133968
RUB 79.502456
RWF 1471.669118
SAR 3.757366
SBD 8.081105
SCR 13.477904
SDG 599.999899
SEK 9.71298
SGD 1.29261
SLE 24.22503
SOS 571.403482
SRD 37.851498
STD 20697.981008
STN 21.514252
SVC 8.74792
SZL 16.759821
THB 33.527502
TJS 9.228074
TMT 3.5
TND 2.963584
TRY 47.39757
TTD 6.791479
TWD 32.4273
TZS 2635.002993
UAH 44.824528
UGX 3733.80401
UYU 40.209522
UZS 12034.703501
VES 743.2961
VND 26322.5
VUV 119.220778
WST 2.754085
XAF 576.019846
XAG 0.017354
XAU 0.000248
XCD 2.70255
XCG 1.801833
XDR 0.716179
XOF 576.014788
XPF 104.725191
YER 238.249756
ZAR 16.749915
ZMK 9001.202932
ZMW 18.671022
ZWL 321.999592
  • SDAX

    241.5700

    18594.12

    +1.3%

  • DAX

    49.7100

    25513.72

    +0.19%

  • MDAX

    9.3300

    32404.65

    +0.03%

  • Euro STOXX 50

    -29.9500

    6259.56

    -0.48%

  • TecDAX

    21.8600

    3858.97

    +0.57%

  • Goldpreis

    -25.0000

    4073.6

    -0.61%

  • EUR/USD

    -0.0012

    1.1383

    -0.11%

Förder-Aus für kleine PV-Anlagen - Reiche: Schluss mit "rundum sorglos"
Förder-Aus für kleine PV-Anlagen - Reiche: Schluss mit "rundum sorglos" / Foto: © AFP/Archiv

Förder-Aus für kleine PV-Anlagen - Reiche: Schluss mit "rundum sorglos"

Das Bundeskabinett hat die umstrittenen Energiegesetze von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) beschlossen. Vorgesehen sind unter anderem der schrittweise Wegfall der staatlichen Förderung kleiner Solaranlagen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und Beschränkungen für den Bau neuer Windkraftanlagen in Gebieten mit überlasteten Netzen. "Wir beenden das EEG als Rundum-sorglos-Paket", sagte Reiche dazu.

Textgröße:

Die "Überförderung" von Technologien, die sich bereits selbst tragen, müsse beendet werden. Den bisherigen Ausbau der erneuerbaren Energien bezeichnete die Ministerin als "Erfolgsgeschichte", die bislang jedoch "nicht kosteneffizient ist". Bei der Solarenergie etwa werde der Fokus nun auf große PV-Flächenanlagen gelegt.

Beschlossen wurde die Reform des EEG und das sogenannte Netzpaket. In beiden Gesetzen geht es im Wesentlichen darum, den Ausbau der erneuerbaren Energien stärker den Marktregeln zu unterwerfen. Neben dem Förderaus sollen Betreiber von kleinen Solaranlagen ihren Strom künftig selbst vermarkten. Netzgebiete mit Engpässen sollen als "kapazitätslimitiert" ausgewiesen werden, die Konditionen für den Anlagenbau dort würden dann weniger günstig ausfallen.

Bereits vor Monaten vorgelegte erste Entwürfe der Gesetze hatte Reiche wegen lauter Kritik und auch Widerstands aus dem Bundesumweltministerium noch einmal entschärft. Dass sie von den Änderungen an ihren Plänen nicht viel hält, machte sie am Mittwoch deutlich: Etwa habe sie nicht die Gefahr gesehen, dass der Ausbau von Windenergie in bestimmten Gebieten zum Erliegen kommen könnte. "Wir wollten aber im Sinne eines Gesamtkompromisses eine Einigung erzielen", fügte sie hinzu.

Die Kritik an den Gesetzen ist gleichwohl weiterhin groß. Umwelt- und Klimaschützer befürchten, dass die Gesetze den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland spürbar ausbremsen. Wind- und Solarbranche teilen diese Kritik. Großindustrieverbände wie der BDI und die DIHK begrüßen die Änderungen hingegen im Wesentlichen.

Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), sprach von "wichtigen und lange überfälligen Impulsen für ein effizientes und wettbewerbsfähiges Energiesystem" etwa wegen des Fokus auf große PV-Anlagen. Die Deutsche Industrie und Handelskammer (DIHK) begrüßte "mehr Verbindlichkeit und damit Tempo bei Netzanschlüssen".

Das Netzpaket "gefährdet Investitionen und bremst den Ausbau digitaler und klimafreundlicher Infrastruktur", befindet hingegen der Digitalverband Bitkom. Die EEG-Novelle sieht Bitkom-Chef Bernhard Rohleder ebenfalls kritisch: Die stärkere Marktintegration kleiner Photovoltaikanlagen sei grundsätzlich richtig. "Verpflichtend darf sie aber erst werden, wenn praxistaugliche digitale Prozesse, die notwendige Steuerbarkeit und wirtschaftliche Vermarktungsangebote verfügbar sind."

Die Maschinenbauer kritisierten die Gesetze scharf. "Sie schaffen nicht die Planungssicherheit und Investitionsbedingungen, die für den weiteren Ausbau von Windenergie, Photovoltaik und Biogas dringend benötigt werden", erklärte Gerd Krieger vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Das Parlament müsse "umfassend" nachbessern.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) sprach von "fatalen Signalen für die Energiewende und den Wirtschaftsstandort Deutschland". Statt Änderungen am Gesetz fordert der Verband Bundestag und Bundesrat auf, die Gesetze "zu kippen".

Weitere Änderungen an den Gesetzen im parlamentarischen Verfahren scheint auch Reiche zu befürchten. Sie forderte die Abgeordneten auf, dabei "die Kosten nicht aus dem Blick zu verlieren und das politisch Wünschenswerte mit dem Kern der Novelle zu verbinden, nämlich den Ausbau der erneuerbaren Energien kosten- und systemeffizient auszugestalten".

O.Tse--ThChM