The China Mail - Zahl der Todesopfer nach Flutkatastrophe in Texas auf über 100 gestiegen

USD -
AED 3.672497
AFN 63.515562
ALL 83.12797
AMD 366.308748
ANG 1.790403
AOA 917.502526
ARS 1479.243508
AUD 1.450652
AWG 1.80125
AZN 1.69913
BAM 1.721352
BBD 2.010121
BDT 122.760077
BGN 1.69088
BHD 0.376429
BIF 2979.101666
BMD 1
BND 1.296498
BOB 6.896673
BRL 5.192678
BSD 0.998064
BTN 94.44464
BWP 13.654226
BYN 2.812785
BYR 19600
BZD 2.007217
CAD 1.42399
CDF 2268.9996
CHF 0.811755
CLF 0.023334
CLP 918.380371
CNY 6.790502
CNH 6.81023
COP 3444
CRC 454.317424
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.047175
CZK 21.331301
DJF 177.723992
DKK 6.579675
DOP 58.501509
DZD 133.465986
EGP 49.619801
ERN 15
ETB 160.903882
EUR 0.88015
FJD 2.244199
FKP 0.75995
GBP 0.758965
GEL 2.640308
GGP 0.75995
GHS 11.17849
GIP 0.75995
GMD 72.499188
GNF 8744.823823
GTQ 7.613096
GYD 208.766062
HKD 7.839705
HNL 26.705451
HRK 6.630796
HTG 130.494669
HUF 312.586503
IDR 17932.35
ILS 2.980591
IMP 0.75995
INR 94.51045
IQD 1307.42827
IRR 1375049.999937
ISK 126.919687
JEP 0.75995
JMD 157.189944
JOD 0.708969
JPY 161.8265
KES 129.502101
KGS 87.450051
KHR 4009.804482
KMF 434.000145
KPW 900.00035
KRW 1543.319738
KWD 0.30967
KYD 0.83172
KZT 485.697941
LAK 21907.234642
LBP 89385.366197
LKR 336.710086
LRD 181.790178
LSL 16.592853
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.418764
MAD 9.383647
MDL 17.675508
MGA 4169.142012
MKD 54.229906
MMK 2099.534862
MNT 3583.823146
MOP 8.060817
MRU 39.906531
MUR 48.189494
MVR 15.449943
MWK 1730.58559
MXN 17.61135
MYR 4.113698
MZN 63.909781
NAD 16.592853
NGN 1370.599182
NIO 36.727204
NOK 9.860895
NPR 151.11027
NZD 1.772215
OMR 0.384507
PAB 0.998064
PEN 3.384879
PGK 4.378573
PHP 61.341026
PKR 277.579134
PLN 3.77293
PYG 6087.836648
QAR 3.628322
RON 4.607901
RSD 103.324981
RUB 74.901959
RWF 1466.108669
SAR 3.747299
SBD 8.051953
SCR 14.807516
SDG 600.000095
SEK 9.74825
SGD 1.296969
SHP 0.746601
SLE 24.860893
SLL 20969.503664
SOS 570.407629
SRD 37.460004
STD 20697.981008
STN 21.56282
SVC 8.732617
SYP 110.532098
SZL 16.590316
THB 33.4025
TJS 9.266854
TMT 3.5
TND 2.966907
TOP 2.40776
TRY 46.515095
TTD 6.767294
TWD 31.809504
TZS 2620.689008
UAH 44.799222
UGX 3682.450273
UYU 39.843337
UZS 12001.408203
VES 620.752985
VND 26330.5
VUV 119.820737
WST 2.777776
XAF 577.322754
XAG 0.017474
XAU 0.000251
XCD 2.70255
XCG 1.798715
XDR 0.718004
XOF 577.325295
XPF 104.963915
YER 238.624977
ZAR 16.55295
ZMK 9001.201282
ZMW 17.989791
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    38.7700

    6253.47

    +0.62%

  • TecDAX

    25.2900

    3908.31

    +0.65%

  • MDAX

    139.4500

    32058.7

    +0.43%

  • DAX

    145.6500

    24886.01

    +0.59%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.1369

    +0.07%

  • Goldpreis

    2.3000

    4011.1

    +0.06%

  • SDAX

    -32.6100

    17931.1

    -0.18%

Zahl der Todesopfer nach Flutkatastrophe in Texas auf über 100 gestiegen
Zahl der Todesopfer nach Flutkatastrophe in Texas auf über 100 gestiegen / Foto: © AFP

Zahl der Todesopfer nach Flutkatastrophe in Texas auf über 100 gestiegen

Nach der Flutkatastrophe im US-Bundesstaat Texas ist die Zahl der Todesopfer auf über 100 gestiegen. Allein im am schlimmsten betroffenen Landkreis Kerr wurden nach Behördenangaben bis Montagabend 84 Tote geborgen, darunter 28 Kinder. Hinzu kommen mindestens 17 Tote in benachbarten Landkreisen. Hunderte Menschen suchten am Flussufer mit Hubschraubern, Booten und Spürhunden weiter nach Vermissten, neue Unwetter könnten die Such- und Bergungsarbeiten noch erschweren.

Textgröße:

In Texas war in der Nacht zum Freitag nach heftigen Regenfällen der Wasserstand des Flusses Guadalupe innerhalb von 45 Minuten um acht Meter gestiegen. In der beliebten Ferienregion hatten am US-Nationalfeiertag und dem darauffolgenden Wochenende viele Menschen gecampt. Überschwemmt wurde auch ein christliches Sommerlager, in dem sich zum Zeitpunkt der Flut rund 750 Mädchen aufhielten.

Unter den Toten sind mindestens 27 Teilnehmerinnen und Betreuer aus dem Camp Mystic. Elf Menschen aus dem Sommerlager - zehn Teilnehmerinnen und ein Betreuer - wurden am Montag immer noch vermisst. Die Zahl der Opfer wird voraussichtlich also weiter steigen.

An der Suche nach den Vermissten waren zuletzt rund 1750 Rettungskräfte beteiligt. Auch Freiwillige suchten mit Booten auf dem Wasser und mit Pferden und zu Fuß an den Flussufern weiter nach Toten und Überlebenden.

Der US-Wetterdienst warnte unterdessen vor neuen Gewittern. "Es besteht weiterhin die Gefahr von heftigen Regenfällen mit der Gefahr von Überschwemmungen", warnte der texanische Gouverneur Greg Abbott.

US-Präsident Donald Trump plant für Freitag einen Besuch im Katastrophengebiet, wie das Weiße Haus am Montag bestätigte. Vorwürfe, wonach seine Kürzungen beim Nationalen Wetterdienst NWS und der US-Klimaschutzbehörde NOAA die Warnsysteme geschwächt hätten, wies die Regierung zurück. Trump für die Überschwemmungen verantwortlich zu machen, sei eine "widerwärtige Lüge" und habe "in dieser Zeit der nationalen Trauer keinen Zweck", sagte seine Sprecherin Karoline Leavitt.

Trump hatte die Sturzflut und ihre Auswirkungen in einer ersten Reaktion als "Jahrhundertkatastrophe" bezeichnet, die niemand erwartet habe. Seit Trumps Amtsantritt im Januar waren Mittel für den Wetterdienst und die Klimaschutzbehörde gekürzt und zahlreiche Wissenschaftler entlassen worden. Laut einem Bericht der "New York Times" waren beim Wetterdienst in Texas vor der Flutkatastrophe mehrere wichtige Stellen nicht besetzt.

Sturzfluten sind in der Katastrophenregion im Zentrum und Süden von Texas keine Seltenheit, sie ist als "Flash Flood Alley" (Sturzflutkorridor) bekannt. Experten zufolge gab der NWS auch rechtzeitig Unwetter- und Flutwarnungen heraus. Der Experte Daniel Swain führt die verheerenden Folgen des Unwetters vor allem auf ein Versagen bei der "Verbreitung" der Warnmeldungen zurück: Viele Menschen bekamen die Warnungen nicht mit, weil sie schliefen und ihre Handys ausgeschaltet hatten.

Eine Mutter aus San Antonio, die ihre Töchter beinahe auch ins Camp Mystic geschickt hätte, startete eine Online-Petition, in der sie Gouverneur Abbott auffordert, in Texas moderne Warnsysteme zu installieren. "Fünf Minuten Sirenengeheul hätten jedes einzelne dieser Kinder retten können", sagte Nicole Wilson mit Blick auf die vielen Toten in dem Sommerlager.

Im Camp Mystic war das Wasser bis zu den Baumkronen und den Dächern der Hütten gestiegen, in denen die Mädchen in ihren Betten lagen. Freiwillige suchen in den zerstörten Schlafsälen und am Flussufer nun nach den Vermissten. "Wir helfen den Eltern von zwei vermissten Kindern", sagte der 62-jährige Louis Deppe. "Die letzte Nachricht, die sie bekommen haben, war: 'Wir werden weggespült", und dann war die Leitung tot."

In San Antonio versammelten sich am Montagabend zahlreiche Menschen, um bei einer Mahnwache für die Opfer der Flutkatastrophe zu beten. Sie sei "ziemlich schockiert" und habe nie erwartet, "dass unsere Flüsse so schnell ansteigen können", sagte die 29-jährige Rebeca Gutierrez.

K.Lam--ThChM