The China Mail - Anklage fordert mehr als sieben Jahre Haft für Mette-Marits Sohn wegen Vergewaltigung

USD -
AED 3.672504
AFN 66.503991
ALL 80.629676
AMD 365.091035
AOA 917.000367
ARS 1491.937897
AUD 1.417435
AWG 1.80125
AZN 1.70397
BAM 1.691649
BBD 2.00813
BDT 123.418242
BHD 0.375989
BIF 2985.079791
BMD 1
BND 1.277602
BOB 11.849673
BRL 5.083304
BSD 0.997016
BTN 94.875232
BWP 13.457596
BYN 2.968819
BYR 19600
BZD 2.00519
CAD 1.39545
CDF 2262.50392
CHF 0.80949
CLF 0.023206
CLP 913.315746
CNY 6.747604
CNH 6.743285
COP 3142.844787
CRC 453.228387
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.372573
CZK 20.982104
DJF 177.546166
DKK 6.46804
DOP 58.20179
DZD 132.308956
EGP 49.631449
ERN 15
ETB 160.923669
EUR 0.86495
FJD 2.20855
FKP 0.740916
GBP 0.742583
GEL 2.610391
GGP 0.740916
GHS 11.700039
GIP 0.740916
GMD 73.503851
GNF 8756.649224
GTQ 7.607144
GYD 208.588851
HKD 7.842304
HNL 26.723176
HRK 6.518804
HTG 130.363707
HUF 314.060388
IDR 17801
ILS 2.99985
IMP 0.740916
INR 95.210504
IQD 1306.058902
IRR 1375550.000352
ISK 123.340386
JEP 0.740916
JMD 158.335856
JOD 0.70904
JPY 157.80604
KES 129.014401
KGS 87.450384
KHR 4049.647537
KMF 426.00035
KRW 1407.860383
KWD 0.30866
KYD 0.830861
KZT 467.275008
LAK 22510.919863
LBP 89282.792025
LKR 334.420274
LRD 179.959348
LSL 16.197552
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.341738
MAD 9.29222
MDL 17.337716
MGA 4254.638239
MKD 53.215413
MMK 2099.750695
MNT 3597.347644
MOP 8.056654
MRU 40.080439
MUR 47.070378
MVR 15.450378
MWK 1728.841413
MXN 17.13645
MYR 4.090104
MZN 63.905039
NAD 16.197552
NGN 1364.860377
NIO 36.690741
NOK 9.51237
NPR 151.800372
NZD 1.701115
OMR 0.382693
PAB 0.997016
PEN 3.376465
PGK 4.406003
PHP 60.705038
PKR 276.796523
PLN 3.719205
PYG 5928.296501
QAR 3.644596
RON 4.536304
RSD 101.492021
RUB 81.598409
RWF 1466.072741
SAR 3.744756
SBD 8.065696
SCR 14.449077
SDG 600.503676
SEK 9.480804
SGD 1.278038
SLE 24.603667
SOS 569.822255
SRD 37.866504
STD 20697.981008
STN 21.191022
SVC 8.723782
SZL 16.194265
THB 33.050369
TJS 9.197509
TMT 3.51
TND 2.929032
TRY 47.697504
TTD 6.757774
TWD 32.250604
TZS 2639.622886
UAH 44.653894
UGX 3714.050945
UYU 40.133201
UZS 11924.058297
VES 755.762404
VND 26204.5
VUV 119.414824
WST 2.733661
XAF 567.363231
XAG 0.015731
XAU 0.00023
XCD 2.70255
XCG 1.796912
XDR 0.705618
XOF 567.363231
XPF 103.152705
YER 238.403589
ZAR 16.14632
ZMK 9001.203584
ZMW 18.818492
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    100.1000

    4399.7

    +2.28%

  • DAX

    179.3200

    26319.45

    +0.68%

  • TecDAX

    67.7900

    4068.78

    +1.67%

  • SDAX

    94.8200

    18659.63

    +0.51%

  • MDAX

    -23.9200

    32407.2

    -0.07%

  • Euro STOXX 50

    21.3000

    6523.86

    +0.33%

  • EUR/USD

    0.0037

    1.1562

    +0.32%

Anklage fordert mehr als sieben Jahre Haft für Mette-Marits Sohn wegen Vergewaltigung
Anklage fordert mehr als sieben Jahre Haft für Mette-Marits Sohn wegen Vergewaltigung / Foto: © NTB/AFP

Anklage fordert mehr als sieben Jahre Haft für Mette-Marits Sohn wegen Vergewaltigung

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit hat die Staatsanwaltschaft in Oslo sieben Jahre und sieben Monate Haft gefordert. "Vergewaltigung kann dauerhafte Folgen haben und Leben zerstören", sagte Staatsanwalt Sturla Henriksbö am Mittwoch vor Gericht in Oslo. Der 29-jährige Marius Borg Hoiby ist in 40 Punkten angeklagt, unter anderem soll er vier Frauen vergewaltigt haben, während diese schliefen oder bewusstlos waren.

Textgröße:

Zudem soll Hoiby mehrere Ex-Freundinnen körperlich und psychisch misshandelt haben. Er hat einige Straftaten eingeräumt, bestreitet aber die schwerwiegendsten Vorwürfe. Hoiby ist der Sohn von Mette-Marit aus einer früheren Beziehung, bevor sie mit Kronprinz Haakon zusammenkam.

Vergewaltigung könne "etwas sein, was das Opfer ein Leben lang nicht mehr loslässt", sagte der Staatsanwalt in seinem Schlussplädoyer. Hoiby zeigte keine Regung bei der Strafmaßforderung. Als Höchststrafe drohen ihm bis zu 16 Jahre Haft.

Der Skandal hat dem Ruf des norwegischen Königshauses ernsthaft geschadet. Er begann, als Hoiby am 4. August 2024 in Oslo wegen mutmaßlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung in der Wohnung seiner damaligen Freundin festgenommen wurde.

Im Zuge der Ermittlungen zu diesem Vorfall kamen zahlreiche andere mutmaßliche Straftaten ans Licht. Nachdem die Ermittler Videos auf seinem Handy und Laptop gesichtet hatten, wurde er der Vergewaltigung von vier Frauen beschuldigt, die sich nicht wehren konnten. Keiner der vier Frauen war laut Anklage bewusst, was ihr widerfahren war, bis die Polizei ihnen die Videos zeigte und sie über die mutmaßliche Straftat informierte.

Die mutmaßlichen Vergewaltigungen wurden alle nach feuchtfröhlichen Parties begangen, bei denen Hoiby Alkohol und Drogen konsumiert hatte, und nachdem es zunächst einvernehmlichen Sex gegeben hatte. Eine Vergewaltigung soll im Keller der Residenz von Kronprinz Haakon und Mette-Marit stattgefunden haben, während beide zuhause waren. In Mittelpunkt des Prozesses stand die Frage, ob Hoibys Opfer in der Lage waren, einvernehmlichem Sex zuzustimmen.

In seinem Strafantrag zeichnete Staatsanwalt Henriksbö das Bild eines Angeklagten, "der denkt, dass er alles machen kann", und der kaum darauf bedacht gewesen sei, mit seinen Sexualpartnerinnen zu reden, "wenn sie geschlafen haben und er mehr wollte".

Während des Prozesses hatte Hoiby immer wieder Erinnerungslücken eingeräumt, aber darauf beharrt, dass der Sex stets einvernehmlich erfolgt sei und dass er nicht die Gewohnheit habe, mit schlafenden Menschen Sex zu haben.

Mit Blick auf die Vorwürfe körperlicher Gewalt gegenüber Ex-Freundinnen beschrieb der Staatsanwalt den Beschuldigten "als zu Wutausbrüchen neigenden, eifersüchtigen Mann", der vor allem unter Drogeneinfluss "die Kontrolle verlieren" könne.

"Er kann den Boden unter den Füßen verlieren, ausrasten, schreien, Telefone schmeißen, sogar Messer, Wände treten. Und wir haben (in Zeugenaussagen) von Würfegriffen, Schlägen und Spucken gehört", beschrieb Staatsanwalt Henriksbö den 29-Jährigen.

"Marius Borg Hoiby ist kein Monster. Keiner von uns ist das", sagte der Staatsanwalt. "Wir sind alle menschliche Lebewesen mit guten und schlechten Seiten. Er sollte nicht dafür verurteilt werden, wer er ist, sondern für das, was er getan hat", betonte der Staatsanwalt.

Am Freitag war Hoiby in Tränen ausgebrochen und hatte den "Druck der Medien" beklagt, die ihn "als Person ausradiert hätten". "Ich bin nicht mehr Marius, ich bin ein Monster." Er sei in ganz Norwegen zum "Ziel des Hasses" geworden, klagte er.

Zu den weiteren Anklagepunkten gegen Hoiby gehören Drohungen, Verletzung von Kontaktsperren, Sachbeschädigung, Verletzungen der Privatsphäre und Verkehrsdelikte sowie der Transport von 3,5 Kilogramm Marihuana - seinen Angaben zufolge ohne Gegenleistung.

Hoiby verfolgte den Großteil des Prozesses in schlaffer Haltung, zeichnete, kaute Kaugummi oder "Snus", einen Tabak, den man unter die Oberlippe schiebt.

Nach dem Schlussplädoyer der Anklage sollten die Anwälte der Opfer das Wort ergreifen. Das letzte Wort sollte am Donnerstag die Verteidigung haben. Mit der Urteilsverkündung ist erst in mehreren Wochen oder sogar Monaten zu rechnen.

E.Lau--ThChM