The China Mail - Prinz Harry und Elton John scheitern mit Klage gegen britische Boulevardmedien

USD -
AED 3.673042
AFN 65.000368
ALL 82.050403
AMD 367.380403
ANG 1.790403
AOA 918.000367
ARS 1487.484504
AUD 1.438342
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.711104
BBD 2.014725
BDT 123.291207
BGN 1.69088
BHD 0.37707
BIF 2985
BMD 1
BND 1.291257
BOB 6.923833
BRL 5.122804
BSD 1.000276
BTN 95.289131
BWP 13.527665
BYN 2.859418
BYR 19600
BZD 2.011811
CAD 1.414715
CDF 2258.000362
CHF 0.80843
CLF 0.023501
CLP 924.910396
CNY 6.77695
CNH 6.781985
COP 3253.1
CRC 455.032612
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.903894
CZK 21.237604
DJF 177.720393
DKK 6.547704
DOP 58.703884
DZD 133.20304
EGP 49.611604
ERN 15
ETB 159.37504
EUR 0.87595
FJD 2.232704
FKP 0.745889
GBP 0.74635
GEL 2.640391
GGP 0.745889
GHS 11.46504
GIP 0.745889
GMD 73.503851
GNF 8777.503848
GTQ 7.632579
GYD 209.249425
HKD 7.840655
HNL 26.87504
HRK 6.598304
HTG 130.910459
HUF 311.66704
IDR 18067.2
ILS 3.010904
IMP 0.745889
INR 95.412304
IQD 1310.5
IRR 1374750.000352
ISK 125.603814
JEP 0.745889
JMD 158.048994
JOD 0.70904
JPY 161.692504
KES 129.220385
KGS 87.448804
KHR 4010.00035
KMF 431.00035
KPW 900.00035
KRW 1501.390383
KWD 0.30956
KYD 0.833548
KZT 471.568117
LAK 22550.000349
LBP 89550.000349
LKR 335.597832
LRD 181.625039
LSL 16.320381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.405039
MAD 9.355039
MDL 17.579053
MGA 4295.000347
MKD 53.985522
MMK 2099.308371
MNT 3585.696251
MOP 8.076444
MRU 40.075039
MUR 47.150378
MVR 15.460378
MWK 1736.000345
MXN 17.480775
MYR 4.073904
MZN 63.903729
NAD 16.320377
NGN 1378.410377
NIO 36.655039
NOK 9.780376
NPR 152.453273
NZD 1.734955
OMR 0.384484
PAB 1.000262
PEN 3.401039
PGK 4.37975
PHP 61.550504
PKR 278.175038
PLN 3.79105
PYG 6081.391432
QAR 3.646704
RON 4.584404
RSD 102.790373
RUB 77.000311
RWF 1466.5
SAR 3.753815
SBD 8.065041
SCR 14.724861
SDG 600.503676
SEK 9.66049
SGD 1.291704
SHP 0.746601
SLE 24.350371
SLL 20969.503664
SOS 571.503662
SRD 37.610504
STD 20697.981008
STN 21.6
SVC 8.752483
SYP 110.532098
SZL 16.330369
THB 33.302504
TJS 9.257824
TMT 3.51
TND 2.94375
TOP 2.40776
TRY 46.983104
TTD 6.79618
TWD 32.120304
TZS 2630.003038
UAH 44.5007
UGX 3680.71322
UYU 40.332811
UZS 12015.000334
VES 699.349604
VND 26267.5
VUV 120.437365
WST 2.769308
XAF 573.893149
XAG 0.01678
XAU 0.000244
XCD 2.70255
XCG 1.802808
XDR 0.713149
XOF 572.503593
XPF 104.825037
YER 237.103589
ZAR 16.316204
ZMK 9001.203584
ZMW 18.030621
ZWL 321.999592
  • MDAX

    82.1000

    31919.45

    +0.26%

  • DAX

    -51.1800

    25067.09

    -0.2%

  • TecDAX

    13.8300

    3838.42

    +0.36%

  • SDAX

    53.5800

    18128.23

    +0.3%

  • Goldpreis

    -30.6000

    4110.2

    -0.74%

  • Euro STOXX 50

    -14.3000

    6269.97

    -0.23%

  • EUR/USD

    -0.0015

    1.1419

    -0.13%

Prinz Harry und Elton John scheitern mit Klage gegen britische Boulevardmedien
Prinz Harry und Elton John scheitern mit Klage gegen britische Boulevardmedien / Foto: © AFP

Prinz Harry und Elton John scheitern mit Klage gegen britische Boulevardmedien

Der britische Prinz Harry sowie andere Promis wie Pop-Star Elton John sind mit ihrer Klage wegen fragwürdiger Recherchemethoden gegen die Mediengruppe Associated Newspapers Ltd. (ANL) gescheitert. Die Kläger hätten ihre Anschuldigungen gegen den Herausgeber der Boulevardzeitungen "Daily Mail" und "The Mail on Sunday" nicht bewiesen, urteilte am Dienstag das Londoner High Court. ANL sprach von einem "überwältigendem Sieg" in dem aufsehenerregenden Gerichtsverfahren.

Textgröße:

In dem elfwöchigen Prozess sei es den Klägern nicht gelungen, "ihre vorgebrachten Anschuldigungen zu beweisen", erklärte Richter Matthew Nicklin in dem schriftlich veröffentlichten Urteil. Ihre Forderungen würden daher zurückgewiesen.

Die Anwälte von Prinz Harry hatten "substantielle" Entschädigungszahlungen des Medienkonzerns an ihren Mandanten und die sechs übrigen Klägerinnen und Kläger verlangt. Dazu zählte außer Elton John auch die britische Schauspielerin Elizabeth Hurley.

Der jüngere Sohn des britischen Königs Charles III. und die übrigen Klägerinnen und Kläger hatten dem Verlag ANL unter anderem vorgeworfen, Privatdetektive angeheuert zu haben, um Autos und Wohnungen zu verwanzen sowie illegal private Telefongespräche abzuhören. Zudem hätten die Detektive falsche Identitäten angegeben, um an medizinische Unterlagen zu gelangen. Die Taten waren der Klage zufolge zwischen 1993 und 2018 begangen worden. ANL wies die Anschuldigungen in dem Prozess zurück.

Nach dem Urteil sprach der Medienkonzern von einem "überwältigendem Sieg" und einer "großartigen Rehabilitierung des Journalismus der 'Daily Mail'". Dass das Gericht "jeden einzelnen der 97 Anschuldigungen der Kläger" zurückgewiesen habe, zeige, dass es "die Rechtschaffenheit unserer Journalisten" bei der Informationsbeschaffung anerkenne. Die Vorwürfe, für die Recherche seien die Autos und Häuser der Kläger verwanzt worden, seien "reißerisch" und "absurd".

Prinz Harry hatte in dem Prozess im Januar in einer emotionalen Aussage den ANL-Medien vorgeworfen, das Leben seiner Frau Meghan "zur Qual" gemacht zu haben. Er selbst habe sich wegen der Verfolgung durch die Medien "paranoid" gefühlt, führte Harry aus, der bei seiner Aussage den Tränen nahe war.

Prinz Harry hat ein schwieriges Verhältnis zu den Medien - nicht zuletzt weil seine Mutter Prinzessin Diana 1997 bei einem Autounfall infolge ihrer Verfolgung durch Paparazzi ums Leben gekommen war. Es war nicht das erste Gerichtsverfahren, das der 41-Jährige gegen britische Medien anstrengte. Im Dezember 2023 erreichte er ein Urteil gegen den Verlag des Boulevardblatts "Daily Mirror". Im Januar 2025 erzielte er mit den Eigentümern der Boulevardzeitung "Sun" eine außergerichtliche Einigung, die eine Entschädigungszahlung in geheim gehaltener Höhe für Harry vorsah.

Der in den USA lebende Harry war am Montag in London eingetroffen. Anlass des fünftägigen Besuchs in seiner alten Heimat sind die Vorbereitungen der Invictus Games 2027 in Birmingham. Harry, selbst früher Soldat, hatte die Sportwettkämpfe für verwundete Veteranen im Jahr 2014 ins Leben gerufen.

Zunächst war erwartet worden, dass Harry erstmals seit vier Jahren mit seiner Familie nach Großbritannien reisen würde. Doch der Prinz wird sich wohl ohne seine Ehefrau Meghan, seinen siebenjährigen Sohn Archie und seine fünfjährige Tochter Lilibet in der britischen Hauptstadt aufhalten, wie die Nachrichtenagentur AFP aus dem Umfeld des Herzogs von Sussex erfuhr.

Hintergrund ist offenbar, dass ihm kein Polizeischutz für seine Familie bewilligt wurde. Offen blieb jedoch, ob Meghan und die Kinder Harry später in einer anderen Stadt treffen könnten.

Unklar war auch, wo Harry in London residiert. Das Königshaus stellte am Montag klar, dass er bei seinem mehrtägigen Besuch nicht im Buckingham-Palast nächtigen werde - anders als von einem Sprecher des in den USA lebenden Prinzen zunächst angekündigt.

Medienberichten zufolge hatte Harry eine Einladung zum Übernachten im Buckingham-Palast angenommen. Das Königshaus erklärte demnach jedoch, Harry habe eine Frist verpasst. Eine bestimmte Vorlaufzeit sei nötig, um Gäste wie den Prinzen zu beherbergen. Harrys Sprecher bezeichnete es als "enttäuschend", dass das Angebot "in letzter Minute zurückgezogen" worden sei.

Harry und Meghan hatten sich 2020 im Zuge eines Zerwürfnisses mit der königlichen Familie von ihren royalen Pflichten zurückgezogen und Großbritannien den Rücken gekehrt. Die Familie lebt heute in Meghans Heimat Kalifornien.

Harry hatte seinen 77‑jährigen Vater, der wegen einer Krebserkrankung behandelt wird, zuletzt im September 2025 zum Tee in dessen Residenz Clarence House in London getroffen. Ob er ihn auch dieses Mal trifft, war ungewiss.

I.Taylor--ThChM--ThChM