The China Mail - Entscheidung der Weltartenkonferenz zum Schutz der Haie lässt auf sich warten

USD -
AED 3.672503
AFN 63.506512
ALL 83.065121
AMD 368.260153
ANG 1.790403
AOA 917.50389
ARS 1476.989196
AUD 1.446644
AWG 1.80125
AZN 1.702522
BAM 1.724631
BBD 2.015008
BDT 123.052911
BGN 1.69088
BHD 0.377235
BIF 2981.376318
BMD 1
BND 1.298014
BOB 6.913275
BRL 5.201904
BSD 1.000494
BTN 94.394378
BWP 13.651955
BYN 2.847191
BYR 19600
BZD 2.012169
CAD 1.41997
CDF 2268.999801
CHF 0.809785
CLF 0.023318
CLP 917.759708
CNY 6.790502
CNH 6.80142
COP 3456.61
CRC 455.363127
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.231163
CZK 21.323603
DJF 178.15793
DKK 6.56918
DOP 58.957356
DZD 133.389934
EGP 49.520797
ERN 15
ETB 157.79172
EUR 0.87882
FJD 2.244198
FKP 0.75995
GBP 0.757295
GEL 2.639869
GGP 0.75995
GHS 11.25259
GIP 0.75995
GMD 72.451962
GNF 8766.88653
GTQ 7.632888
GYD 209.329395
HKD 7.84074
HNL 26.770661
HRK 6.616978
HTG 130.762583
HUF 311.570133
IDR 17948
ILS 2.982925
IMP 0.75995
INR 94.35245
IQD 1310.623964
IRR 1375050.000406
ISK 126.550147
JEP 0.75995
JMD 157.684032
JOD 0.709024
JPY 161.677502
KES 129.530023
KGS 87.449633
KHR 4028.922887
KMF 434.000127
KPW 900.00035
KRW 1540.429676
KWD 0.30958
KYD 0.833737
KZT 484.885895
LAK 22235.351175
LBP 89595.167762
LKR 337.175056
LRD 182.081919
LSL 16.568199
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.424817
MAD 9.418715
MDL 17.758476
MGA 4265.244037
MKD 54.26186
MMK 2099.534862
MNT 3583.823146
MOP 8.07945
MRU 39.739339
MUR 48.189896
MVR 15.449974
MWK 1734.844143
MXN 17.562905
MYR 4.117299
MZN 63.909856
NAD 16.568199
NGN 1379.102453
NIO 36.814468
NOK 9.849815
NPR 151.027498
NZD 1.769205
OMR 0.384497
PAB 1.000485
PEN 3.423701
PGK 4.390498
PHP 61.227026
PKR 278.431272
PLN 3.76368
PYG 6113.48706
QAR 3.646841
RON 4.5987
RSD 103.153048
RUB 75.698002
RWF 1470.217363
SAR 3.75631
SBD 8.051953
SCR 14.057348
SDG 599.999925
SEK 9.71055
SGD 1.295601
SHP 0.746601
SLE 24.797209
SLL 20969.503664
SOS 571.756095
SRD 37.320206
STD 20697.981008
STN 21.604176
SVC 8.754541
SYP 110.532098
SZL 16.56607
THB 33.356021
TJS 9.249239
TMT 3.5
TND 2.970618
TOP 2.40776
TRY 46.514945
TTD 6.795175
TWD 31.802961
TZS 2618.936043
UAH 44.986949
UGX 3701.80946
UYU 40.139678
UZS 12018.0946
VES 620.752985
VND 26320
VUV 119.820737
WST 2.777776
XAF 578.419823
XAG 0.01725
XAU 0.000249
XCD 2.70255
XCG 1.803071
XDR 0.718004
XOF 578.424923
XPF 105.161521
YER 238.624985
ZAR 16.487375
ZMK 9001.220298
ZMW 18.058287
ZWL 321.999592
  • DAX

    254.4700

    24994.83

    +1.02%

  • MDAX

    53.3900

    31972.64

    +0.17%

  • TecDAX

    9.7000

    3892.72

    +0.25%

  • Euro STOXX 50

    52.8300

    6267.53

    +0.84%

  • SDAX

    -109.2300

    17854.48

    -0.61%

  • Goldpreis

    42.0000

    4050.8

    +1.04%

  • EUR/USD

    0.0027

    1.1388

    +0.24%

Entscheidung der Weltartenkonferenz zum Schutz der Haie lässt auf sich warten
Entscheidung der Weltartenkonferenz zum Schutz der Haie lässt auf sich warten / Foto: © AFP/Archiv

Entscheidung der Weltartenkonferenz zum Schutz der Haie lässt auf sich warten

Ein besserer Schutz der Haie lässt weiter auf sich warten: Eine entsprechende "historische" Entscheidung bei der Weltartenkonferenz in Panama wurde am Donnerstag (Ortszeit) um einen Tag verschoben. Die Teilnehmerstaaten wollen darüber abstimmen, ob dutzende Grundhai- und Hammerhai-Arten künftig ins weltweite Artenschutzabkommen aufgenommen werden.

Textgröße:

Bei der Konferenz beraten die Vertragsstaaten seit 14. November darüber, welche Tiere unter den Schutz des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten frei lebenden Tieren und Pflanzen (Cites) gestellt werden sollen. Laut einer zur Abstimmung stehenden Initiative der Europäischen Union und 15 weiterer Länder sollen dutzende Grundhai- und Hammerhai-Arten in Anhang zwei des Abkommens aufgenommen werden. Dies bedeutet, dass sie zwar akut nicht vom Aussterben bedroht, aber potentiell vom Handel gefährdet sind - Handel mit ihnen wird nur erlaubt, wenn er nachhaltig ist.

Wenn die Konferenz die Aufnahme der Hai-Arten beschließt, wäre dies "eine historische Entscheidung", sagte die Delegierte Shirley Binder vom Gastgeberland Panama, das sich auch für den Vorstoß stark gemacht hatte. "Zum ersten Mal würde eine große Zahl von Hai-Arten in Cites aufgenommen, die insgesamt etwa 90 Prozent des Marktes entsprechen." Allerdings sei nicht sicher, ob der Schutz tatsächlich in dem geplanten Umfang beschlossen wird: Vor allem Japan und Peru versuchten bis zuletzt, die Liste der schützenswerten Haifisch-Arten zusammenzustreichen.

Ursprünglich sollte bereits am Donnerstag über die Initiative abgestimmt werden. Aufgrund einer sich hinziehenden Debatte über den Handel mit Flusspferden unterbrach Binder aber am Nachmittag die entscheidende Sitzung und vertagte sie auf Freitag.

Haifleisch und besonders Haiflossensuppe gelten vor allem in ostasiatischen Ländern als Delikatesse. Oft werden die Tiere, nachdem ihnen die Flossen abgeschnitten wurden, wieder ins Meer geworfen, wo sie einen langsamen Tod sterben. Für ein Kilogramm Haiflossen werden umgerechnet rund tausend Euro gezahlt, der Markt für den Handel mit ihnen wird auf 500 Millionen Euro pro Jahr geschätzt.

Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen Cites wurde 1973 geschlossen und regelt den internationalen Handel mit Wildtieren und -pflanzen. Bei den regelmäßigen Vertragsstaatenkonferenzen wie jetzt in Panama werden die Listen der Arten, für die Handelsbeschränkungen gelten, angepasst. Derzeit umfasst das Abkommen mehr als 5800 Tier- und 30.000 Pflanzenarten.

N.Lo--ThChM