The China Mail - Nach Anschlag vor Synagoge: Britischer Premier sagt Antisemitismus den Kampf an

USD -
AED 3.672503
AFN 63.49681
ALL 82.650173
AMD 368.050047
ANG 1.790403
AOA 917.000415
ARS 1489.475942
AUD 1.451726
AWG 1.8
AZN 1.749391
BAM 1.716457
BBD 2.014726
BDT 123.242589
BGN 1.69088
BHD 0.377025
BIF 2985
BMD 1
BND 1.296755
BOB 6.937497
BRL 5.222297
BSD 1.000298
BTN 95.33551
BWP 14.280449
BYN 2.914275
BYR 19600
BZD 2.01183
CAD 1.42213
CDF 2274.999851
CHF 0.80891
CLF 0.023517
CLP 925.55967
CNY 6.79445
CNH 6.791798
COP 3388.99
CRC 455.303389
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.125001
CZK 21.282703
DJF 177.720166
DKK 6.566935
DOP 59.450536
DZD 133.325985
EGP 49.093599
ERN 15
ETB 159.149926
EUR 0.87858
FJD 2.24625
FKP 0.754315
GBP 0.75285
GEL 2.640179
GGP 0.754315
GHS 11.364988
GIP 0.754315
GMD 73.500246
GNF 8769.999976
GTQ 7.629052
GYD 209.24824
HKD 7.84313
HNL 26.249691
HRK 6.621297
HTG 130.790023
HUF 312.718499
IDR 18024.7
ILS 2.985502
IMP 0.754315
INR 95.41775
IQD 1310.5
IRR 1375999.999879
ISK 126.340067
JEP 0.754315
JMD 157.314119
JOD 0.709021
JPY 162.492007
KES 129.279854
KGS 87.450168
KHR 4012.505782
KMF 433.000293
KPW 900.00035
KRW 1554.714999
KWD 0.30928
KYD 0.83364
KZT 479.437628
LAK 22500.000043
LBP 89730.685028
LKR 336.036368
LRD 181.875026
LSL 16.393234
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.415042
MAD 9.407504
MDL 17.690836
MGA 4287.501353
MKD 54.170091
MMK 2099.611597
MNT 3582.983883
MOP 8.081898
MRU 40.12974
MUR 47.150082
MVR 15.450192
MWK 1736.000294
MXN 17.55427
MYR 4.089689
MZN 63.902577
NAD 16.405966
NGN 1374.969784
NIO 36.605027
NOK 9.915595
NPR 152.537167
NZD 1.761945
OMR 0.384503
PAB 1.000298
PEN 3.418051
PGK 4.378008
PHP 61.720272
PKR 278.250038
PLN 3.772245
PYG 6080.073017
QAR 3.645499
RON 4.591504
RSD 103.084036
RUB 77.496969
RWF 1466
SAR 3.754201
SBD 8.049104
SCR 13.279259
SDG 600.498985
SEK 9.725425
SGD 1.295485
SHP 0.746601
SLE 24.37502
SLL 20969.503664
SOS 571.496053
SRD 37.504502
STD 20697.981008
STN 21.9
SVC 8.752391
SYP 110.532098
SZL 16.400147
THB 33.309991
TJS 9.252979
TMT 3.5
TND 2.93875
TOP 2.40776
TRY 46.690503
TTD 6.790936
TWD 31.909698
TZS 2624.997988
UAH 44.843589
UGX 3665.771506
UYU 40.21203
UZS 11932.497091
VES 632.57269
VND 26300.5
VUV 120.098371
WST 2.780884
XAF 575.673565
XAG 0.016882
XAU 0.000248
XCD 2.70255
XCG 1.802784
XDR 0.715018
XOF 574.508312
XPF 105.124974
YER 238.603591
ZAR 16.40605
ZMK 9001.196986
ZMW 18.211258
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1382

    -0.02%

  • SDAX

    150.0100

    18195.59

    +0.82%

  • DAX

    44.4700

    25040.28

    +0.18%

  • MDAX

    247.5400

    32056.64

    +0.77%

  • Goldpreis

    -25.0000

    4057.4

    -0.62%

  • Euro STOXX 50

    -45.5900

    6282.5

    -0.73%

  • TecDAX

    36.0900

    3889.17

    +0.93%

Nach Anschlag vor Synagoge: Britischer Premier sagt Antisemitismus den Kampf an
Nach Anschlag vor Synagoge: Britischer Premier sagt Antisemitismus den Kampf an / Foto: © AFP

Nach Anschlag vor Synagoge: Britischer Premier sagt Antisemitismus den Kampf an

Nach dem tödlichen Anschlag an einer Synagoge in Manchester hat der britische Premierminister Keir Starmer eine entschlossene Bekämpfung des Antisemitismus angekündigt. Starmer sagte am Donnerstagabend in einer Fernsehansprache, der "Hass" auf Juden sei zwar nicht neu, doch nehme er wieder zu: "Und Großbritannien muss ihn einmal mehr besiegen."

Textgröße:

Bei dem Anschlag am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur waren am Donnerstagmorgen nach Polizeiangaben vor der Synagoge in der nordwestenglischen Stadt zwei Menschen getötet und vier weitere Menschen schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Täter wurde wenige Minuten nach dem Anschlag von Polizisten erschossen.

Starmer wandte sich in seiner Ansprache direkt an die jüdischen Gemeinden in Großbritannien und sicherte ihnen zu, dass er "alles in seiner Macht Stehende" tun werde, um ihnen "die Sicherheit zu gewährleisten, die sie verdienen".

Der Premierminister hatte sich bereits zuvor in einer Botschaft im Onlinedienst X "entsetzt" über den Anschlag gezeigt. Seine Teilnahme an einem Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Kopenhagen brach er ab. Schon vor seinem Rückflug kündigte er eine erhöhte Polizeipräsenz vor allen Synagogen in Großbritannien an.

Der israelische Außenminister Gideon Saar erklärte indes, sein Land erwarte von Starmers Regierung "mehr als nur Worte" zum wachsenden Antisemitismus in Großbritannien. Saar warf den britischen Behörden auf X vor, sie hätten in der Vergangenheit "nicht die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die "giftige Welle des Antisemitismus einzudämmen". Vielmehr hätten sie zugelassen, dass sie fortbestehe.

Saar schrieb: "Die Wahrheit muss gesagt werden: Offene und unkontrollierte antisemitische und anti-israelische Hetze, genauso wie Aufrufe zur Unterstützung von Terrorismus, sind in jüngster Zeit ein weit verbreitetes Phänomen auf den Straßen von London geworden, in den Städten überall in Großbritannien."

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte: "Israel trauert mit der jüdischen Gemeinde in Großbritannien nach dem barbarischen Terrorangriff in Manchester." Netanjahu verwies auf seine Rede in der vergangenen Woche bei der UNO, in der er gewarnt habe, dass "Schwäche im Angesicht des Terrorismus nur mehr Terrorismus bringt. Nur Stärke und Geschlossenheit können ihn besiegen."

Die britische Polizei hatte den Anschlag als "terroristischen Vorfall" eingestuft. Der Täter war nach Angaben der Polizei vor der Synagoge Heaton Park mit einem Wagen direkt in Menschen hineingefahren. Außerdem stach er laut Augenzeugenberichten mit einem Messer um sich.

Vor dem Gotteshaus stationierte Polizisten erschossen den mutmaßlichen Täter, über den die Polizei zunächst keine Informationen veröffentlichte. Die Polizei nahm zudem zwei Menschen im Zusammenhang mit dem Anschlag fest, über die sie ebenfalls zunächst keine Angaben machte.

Der Anschlag ereignete sich wenige Tage vor dem zweiten Jahrestag des Angriffs der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel, der den Gaza-Krieg ausgelöst hatte. Bei dem Hamas-Überfall waren nach israelischen Angaben 1219 Menschen getötet und 251 andere als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt worden. Seither geht die israelische Armee massiv militärisch im Gazastreifen vor. Nach Angaben des Hamas-Gesundheitsministeriums wurden dabei bereits mehr als 66.000 Palästinenser getötet.

M.Chau--ThChM