The China Mail - 43-jähriger Mann acht Tage nach Erdbeben in Venezuela lebend aus Trümmern gerettet

USD -
AED 3.672991
AFN 64.000059
ALL 82.455618
AMD 368.193427
ANG 1.790403
AOA 917.000279
ARS 1489.009023
AUD 1.44468
AWG 1.8025
AZN 1.702876
BAM 1.713795
BBD 2.013819
BDT 123.279809
BGN 1.69088
BHD 0.377029
BIF 2985
BMD 1
BND 1.293534
BOB 6.924169
BRL 5.226736
BSD 0.999812
BTN 95.434332
BWP 13.559174
BYN 2.900668
BYR 19600
BZD 2.010927
CAD 1.41766
CDF 2245.999549
CHF 0.803335
CLF 0.023512
CLP 925.379765
CNY 6.789099
CNH 6.78769
COP 3369.84
CRC 455.041338
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.85014
CZK 21.151982
DJF 177.720206
DKK 6.53612
DOP 59.101252
DZD 133.327209
EGP 49.085599
ERN 15
ETB 161.379489
EUR 0.874502
FJD 2.26665
FKP 0.753127
GBP 0.749065
GEL 2.639697
GGP 0.753127
GHS 11.405006
GIP 0.753127
GMD 72.498925
GNF 8774.999567
GTQ 7.627768
GYD 209.145516
HKD 7.842605
HNL 26.760835
HRK 6.591202
HTG 130.781094
HUF 309.761989
IDR 17985
ILS 2.99365
IMP 0.753127
INR 95.511013
IQD 1309.826326
IRR 1375949.999873
ISK 125.819917
JEP 0.753127
JMD 157.035077
JOD 0.708956
JPY 161.025007
KES 129.295895
KGS 87.449893
KHR 4009.999695
KMF 431.000124
KPW 900.00035
KRW 1538.51996
KWD 0.30985
KYD 0.833231
KZT 474.755087
LAK 22070.000206
LBP 89550.000066
LKR 335.594052
LRD 181.749903
LSL 16.290295
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.414965
MAD 9.3815
MDL 17.707366
MGA 4247.209127
MKD 53.926008
MMK 2099.256901
MNT 3584.189705
MOP 8.077759
MRU 40.059885
MUR 47.270194
MVR 15.460278
MWK 1736.999553
MXN 17.480765
MYR 4.080302
MZN 63.909982
NAD 16.289838
NGN 1370.50203
NIO 36.793796
NOK 9.84325
NPR 152.697783
NZD 1.75489
OMR 0.384495
PAB 0.999807
PEN 3.417556
PGK 4.392658
PHP 61.407504
PKR 278.028092
PLN 3.749297
PYG 6076.007045
QAR 3.644728
RON 4.576298
RSD 102.647044
RUB 77.499366
RWF 1465.799758
SAR 3.767201
SBD 8.049104
SCR 13.498719
SDG 600.501691
SEK 9.664955
SGD 1.291605
SHP 0.746601
SLE 24.374999
SLL 20969.503664
SOS 571.406039
SRD 37.647026
STD 20697.981008
STN 21.468347
SVC 8.748609
SYP 110.532098
SZL 16.366624
THB 33.202987
TJS 9.248564
TMT 3.5
TND 2.958001
TOP 2.40776
TRY 46.692704
TTD 6.783121
TWD 31.889201
TZS 2625.002994
UAH 44.806343
UGX 3664.515451
UYU 40.132314
UZS 11910.885233
VES 632.57269
VND 26290
VUV 119.997124
WST 2.769645
XAF 574.788274
XAG 0.016445
XAU 0.000243
XCD 2.70255
XCG 1.801915
XDR 0.715018
XOF 574.790792
XPF 104.501742
YER 238.599403
ZAR 16.26654
ZMK 9001.194046
ZMW 18.221728
ZWL 321.999592
  • DAX

    540.6000

    25580.88

    +2.11%

  • SDAX

    33.5800

    18229.17

    +0.18%

  • Euro STOXX 50

    77.9700

    6360.47

    +1.23%

  • TecDAX

    -1.4300

    3887.74

    -0.04%

  • Goldpreis

    53.1000

    4135.5

    +1.28%

  • MDAX

    488.2200

    32544.86

    +1.5%

  • EUR/USD

    0.0051

    1.1435

    +0.45%

43-jähriger Mann acht Tage nach Erdbeben in Venezuela lebend aus Trümmern gerettet
43-jähriger Mann acht Tage nach Erdbeben in Venezuela lebend aus Trümmern gerettet / Foto: © AFP

43-jähriger Mann acht Tage nach Erdbeben in Venezuela lebend aus Trümmern gerettet

Jubelnde Helfer und überglückliche Angehörige: Acht Tage nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela haben Rettungskräfte einen Mann lebend aus den Trümmern geholt. Wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur AFP berichtete, wurde der 43-jährige Hernán Gil am Donnerstag im stark zerstörten Ort Catia La Mar aus den Trümmern eines siebenstöckigen Gebäudes geborgen. Gils Ehefrau Gusbimar González sprach von einem "Wunder" und dankte den hunderten an dem Einsatz beteiligten Helfern.

Textgröße:

Hernán Gil wurde auf einer Trage zu einem Rettungswagen gebracht, der ihn zur Behandlung in die Hauptstadt Caracas bringen sollte. Nach der erfolgreichen Rettung des 43-Jährigen fielen sich die daran beteiligten Rettungskräfte in die Arme, wie AFP-Journalisten vor Ort berichteten.

Gil habe als Wachmann in dem Gebäude gearbeitet, berichteten Anwesende. Als dieses einstürzte, sei er in seinem Wachhäuschen verschüttet worden. Rettungskräfte aus sieben Ländern hatten mehr als drei Tage lang versucht, zu dem Verschütteten vorzudringen und ihn gleichzeitig mit Wasser und Sauerstoff versorgt.

Dass ihr Mann noch lebe, sei "wirklich ein Wunder", hatte Gils Ehefrau Gusbimar González vor der geglückten Rettung gesagt. Sie sei "völlig überwältigt", dass Menschen aus so vielen Ländern zusammengekommen seien, "um einen einzigen Menschen zu retten". Die beteiligten Rettungsteams kamen aus Venezuela, Chile, Costa Rica, El Salvador, Mexiko, Portugal und den USA und arbeiteten rund um die Uhr.

Tagelang trugen sie vorsichtig Trümmer ab, um weitere Einstürze in dem Schuttberg zu verhindern. In einem dramatischen Finale setzten sie am Donnerstag dann einen Presslufthammer ein, um eine letzte Betonplatte zu durchbrechen, weil ein benachbartes Gebäude einzustürzen drohte.

Er habe noch nie einen "so schwierigen" Einsatz erlebt, sagte einer der Helfer, der nicht namentlich genannt werden wollte. "Ich weiß nicht, ob es jemals zuvor eine so lange Rettungsaktion dieser Art gegeben hat."

In der letzten Phase des Einsatzes waren etwa 30 Menschen auf dem Parkplatz des Gebäudes damit beschäftigt, Trümmer zu beseitigen, während zwei Rettungskräfte einen drei Meter langen Tunnel gruben. "Es war nicht einfach, genau die Stelle zu erreichen, an der sich das Opfer befand", sagte Cristian Vera, der Leiter des chilenischen Rettungsteams, AFP.

Am Mittwoch vergangener Woche hatten kurz hintereinander zwei starke Erdbeben den Norden Venezuelas erschüttert. Nach offiziellen Angaben wurden bislang 2295 Todesopfer geborgen, mehr als 11.000 Menschen wurden verletzt. Zehntausende Menschen werden zudem noch vermisst. Fachleuten zufolge sind nach einer Naturkatastrophe die ersten 72 Stunden entscheidend, um noch Überlebende zu finden.

Zwar gab es einige spektakuläre Rettungsaktionen - so wurde sechs Tage nach dem Beben ein dreijähriger Junge gefunden. Doch die Hoffnung, noch viele weitere Überlebende zu finden, ist mehr als eine Woche nach der Katastrophe nahezu aussichtslos. Für diejenigen, die der Katastrophe entronnen sind, geht es nun ums Überleben.

Viele Menschen haben alles verloren. Ihr Zuhause liegt in Trümmern, Verwandte, Nachbarn und Freunde sind tot oder werden vermisst. Auf einem Fußballplatz schickte sich die 33-jährige Maria Arteaga am Mittwochabend an, in einer provisorischen Unterkunft aus Planen und einer venezolanischen Flagge zu übernachten. "Wir haben alles verloren, außer unserem Leben. Wir sind sogar barfuß", sagte die Mutter von vier Kindern AFP.

Laut Parlamentspräsident Jorge Rodríguez sind 13.000 Menschen obdachlos geworden. Viele von ihnen schlafen in Zelten auf den Straßen, in Parks und auf Brachflächen. Einer vorläufigen Satellitendaten-Auswertung der US-Raumfahrtbehörde Nasa zufolge wurden fast 60.000 Gebäude beschädigt oder zerstört.

Zudem werden Lebensmittel und Wasser langsam knapp, die Krankenhäuser sind bis zur Grenze ausgelastet. Experten warnen vor der Gefahr von Krankheitsausbrüchen.

Angehörige, Freiwillige und Rettungskräfte konzentrieren sich nun größtenteils darauf, die Toten zu bergen. In Catia La Mar, wo nun Hernán Gil lebend gefunden wurde, kämpfte sich etwa ein Dutzend Menschen durch einen sechs Meter hohen Trümmerhaufen – die Überreste eines achtstöckigen Gebäudes, das laut dem Kranführer Manuel Alejos "wie ein Sandwich aus Betonplatten" eingestürzt war. "Wir brechen uns Platte für Platte durch, um die Leichen zu bergen", sagt er AFP. Dies sei für die Familien enorm wichtig - damit sie sich "von ihren Angehörigen verabschieden können".

E.Choi--ThChM