The China Mail - EU-Einigung: Arznei-Beipackzettel künftig auch per QR-Code

USD -
AED 3.672499
AFN 66.467862
ALL 82.156949
AMD 365.453748
AOA 917.50406
ARS 1477.717624
AUD 1.429858
AWG 1.8
AZN 1.698411
BAM 1.714862
BBD 2.013854
BDT 123.410785
BHD 0.377115
BIF 2986.146427
BMD 1
BND 1.291276
BOB 10.873301
BRL 5.080498
BSD 0.999912
BTN 96.611135
BWP 13.625603
BYN 2.882245
BYR 19600
BZD 2.01096
CAD 1.40878
CDF 2258.497158
CHF 0.81238
CLF 0.023767
CLP 935.390103
CNY 6.76605
CNH 6.774305
COP 3230.16
CRC 453.660675
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.68128
CZK 21.183301
DJF 178.053485
DKK 6.55306
DOP 58.202543
DZD 133.13027
EGP 51.339902
ERN 15
ETB 161.385883
EUR 0.87657
FJD 2.221802
FKP 0.747809
GBP 0.748001
GEL 2.62008
GGP 0.747809
GHS 11.613327
GIP 0.747809
GMD 73.000038
GNF 8773.345024
GTQ 7.627356
GYD 209.188952
HKD 7.840415
HNL 26.776852
HRK 6.605902
HTG 130.732135
HUF 318.978502
IDR 17908
ILS 3.06365
IMP 0.747809
INR 96.49215
IQD 1309.864095
IRR 1375175.000272
ISK 125.370173
JEP 0.747809
JMD 158.693555
JOD 0.708987
JPY 163.068975
KES 129.419827
KGS 87.450342
KHR 4039.456379
KMF 432.000029
KRW 1480.384982
KWD 0.31004
KYD 0.833231
KZT 467.470408
LAK 22618.149934
LBP 89539.237177
LKR 336.282332
LRD 180.982025
LSL 16.478562
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.416484
MAD 9.387111
MDL 17.582639
MGA 4266.549759
MKD 53.993862
MMK 2099.348112
MNT 3589.011374
MOP 8.074967
MRU 39.944761
MUR 47.289966
MVR 15.4502
MWK 1733.800964
MXN 17.423499
MYR 4.087002
MZN 63.898139
NAD 16.478562
NGN 1373.801643
NIO 36.799649
NOK 9.595805
NPR 154.577817
NZD 1.71882
OMR 0.384491
PAB 0.999912
PEN 3.401578
PGK 4.473477
PHP 61.771989
PKR 277.791495
PLN 3.795599
PYG 6060.499781
QAR 3.645243
RON 4.591499
RSD 102.908992
RUB 78.378476
RWF 1471.284524
SAR 3.762597
SBD 8.074664
SCR 13.37301
SDG 600.501534
SEK 9.71037
SGD 1.29121
SLE 24.349728
SOS 571.416046
SRD 37.712503
STD 20697.981008
STN 21.481806
SVC 8.748794
SZL 16.462955
THB 33.806947
TJS 9.248926
TMT 3.5
TND 2.95993
TRY 47.217797
TTD 6.784744
TWD 32.476496
TZS 2639.998013
UAH 44.775449
UGX 3739.5879
UYU 40.122753
UZS 12049.97808
VES 736.310502
VND 26313.5
VUV 119.457233
WST 2.741971
XAF 575.148619
XAG 0.016853
XAU 0.000242
XCD 2.702551
XCG 1.802017
XDR 0.715269
XOF 575.148619
XPF 104.568172
YER 238.550207
ZAR 16.47517
ZMK 9001.202768
ZMW 18.372644
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    92.6000

    4169

    +2.22%

  • Euro STOXX 50

    31.3600

    6316.99

    +0.5%

  • DAX

    144.0600

    25155.41

    +0.57%

  • TecDAX

    12.4900

    3789.67

    +0.33%

  • SDAX

    41.7900

    18403.63

    +0.23%

  • MDAX

    169.1600

    31982.03

    +0.53%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.1417

    +0.11%

EU-Einigung: Arznei-Beipackzettel künftig auch per QR-Code
EU-Einigung: Arznei-Beipackzettel künftig auch per QR-Code / Foto: © AFP/Archiv

EU-Einigung: Arznei-Beipackzettel künftig auch per QR-Code

Beipackzettel für Medikamente sollen in der EU künftig auch digital verfügbar sein. Vertreter aus dem Europaparlament und dem Rat der 27 EU-Länder einigten sich am frühen Donnerstagmorgen darauf, dass Hersteller die Hinweise zur Anwendung und zu Nebenwirkungen in Zukunft etwa über einen QR-Code auf der Packung hinterlegen müssen. Den Beipackzettel auf Papier soll es erst einmal weiter geben.

Textgröße:

Die digitalen Informationen seien gerade für ältere Menschen sogar von Vorteil, betonte der CDU-Europaabgeordnete Peter Liese. "Den Beipackzettel aus Papier können viele wegen der kleinen Schrift gar nicht lesen", erklärte er nach Abschluss der Verhandlungen. "Wenn man einen elektronischen Beipackzettel hat, kann man sich die Schrift vergrößern und sich sogar den Beipackzettel vorlesen lassen."

Die EU überlässt es ihren Mitgliedstaaten, ob sie in Zukunft nur noch einen digitalen Beipackzettel vorschreiben wollen. In so einem Fall könnte der Papierzettel in der Packung wegfallen, Patientinnen und Patienten könnten sich in der Apotheke aber kostenlos eine Papierversion mitgeben lassen. In Deutschland gibt es derzeit aber ohnehin keine Pläne, die Pflicht für einen Papierzettel abzuschaffen.

Die Regelung zum Beipackzettel ist Teil einer größeren Reform der europäischen Arzneimittelgesetze. Die EU will unter anderem dafür sorgen, dass genügend wirksame Antibiotika auf dem Markt sind. Das Problem: Werden Antibiotika zu häufig verabreicht, gewöhnen sich die Bakterien daran und entwickeln Resistenzen. Antibiotika sollen deshalb in Zukunft einen entsprechenden Hinweis tragen.

Für Pharmakonzerne lohnt sich die Entwicklung neuer Antibiotika außerdem kaum, weil ihre Anwendung so strengen Regeln unterliegt und die Prüfverfahren teuer sind. Die EU will deshalb einen Anreiz schaffen: Entwickelt ein Unternehmen ein neues Antibiotikum, kann es im Gegenzug den Patentschutz eines anderen hauseigenen Medikaments um ein Jahr verlängern.

Die EU will außerdem Arzneimittel-Engpässen vorbeugen. Die Hersteller sollen sich deshalb bei den Behörden melden, sechs Monate bevor ein Lieferstopp droht. "Das gibt Behörden und Gesundheitssystemen endlich den notwendigen Handlungsspielraum, um Engpässe wirksam zu verhindern", erklärte der SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken.

F.Brown--ThChM