The China Mail - Uganda schließt zur Ebola-Eindämmung Grenze zur Demokratischen Republik Kongo

USD -
AED 3.672504
AFN 63.501184
ALL 83.130259
AMD 367.93028
ANG 1.790403
AOA 917.496773
ARS 1479.236948
AUD 1.452053
AWG 1.80125
AZN 1.691994
BAM 1.724577
BBD 2.013888
BDT 122.992813
BGN 1.69088
BHD 0.377147
BIF 2984.81535
BMD 1
BND 1.298984
BOB 6.909809
BRL 5.216698
BSD 0.999934
BTN 94.624111
BWP 13.680173
BYN 2.818068
BYR 19600
BZD 2.01104
CAD 1.423499
CDF 2269.000164
CHF 0.81268
CLF 0.023364
CLP 919.489597
CNY 6.790496
CNH 6.81418
COP 3440.27
CRC 455.186766
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.22259
CZK 21.35735
DJF 177.72021
DKK 6.584301
DOP 58.613453
DZD 133.520968
EGP 49.622006
ERN 15
ETB 161.211774
EUR 0.88082
FJD 2.24975
FKP 0.758197
GBP 0.759895
GEL 2.639951
GGP 0.758197
GHS 11.199781
GIP 0.758197
GMD 72.499662
GNF 8761.518452
GTQ 7.627362
GYD 209.162776
HKD 7.84081
HNL 26.719715
HRK 6.637798
HTG 130.744947
HUF 313.603502
IDR 17992
ILS 2.987903
IMP 0.758197
INR 94.314802
IQD 1310
IRR 1375049.999957
ISK 126.979686
JEP 0.758197
JMD 157.488647
JOD 0.708962
JPY 161.80902
KES 129.489911
KGS 87.449805
KHR 4017.494974
KMF 434.00016
KPW 900.00035
KRW 1544.365001
KWD 0.30951
KYD 0.833297
KZT 486.623047
LAK 21948.961236
LBP 90092.82745
LKR 337.341005
LRD 182.134827
LSL 16.58997
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.405035
MAD 9.401479
MDL 17.709096
MGA 4177.101337
MKD 54.28886
MMK 2099.539901
MNT 3580.066416
MOP 8.076099
MRU 39.982188
MUR 48.210057
MVR 15.460007
MWK 1733.881812
MXN 17.638665
MYR 4.138021
MZN 63.897294
NAD 16.623945
NGN 1372.040311
NIO 36.609812
NOK 9.860795
NPR 151.394749
NZD 1.773065
OMR 0.384507
PAB 0.999965
PEN 3.391297
PGK 4.386951
PHP 61.391994
PKR 278.100478
PLN 3.780697
PYG 6099.351442
QAR 3.635217
RON 4.611398
RSD 103.39201
RUB 74.899324
RWF 1468.89467
SAR 3.759339
SBD 8.051953
SCR 13.495203
SDG 600.497551
SEK 9.770401
SGD 1.297975
SHP 0.746601
SLE 24.75027
SLL 20969.503664
SOS 571.498478
SRD 37.459706
STD 20697.981008
STN 21.603509
SVC 8.749173
SYP 110.532098
SZL 16.590362
THB 33.420204
TJS 9.284423
TMT 3.5
TND 2.937502
TOP 2.40776
TRY 46.493602
TTD 6.780184
TWD 31.767099
TZS 2620.502975
UAH 44.88455
UGX 3689.350352
UYU 39.918699
UZS 12015.000242
VES 620.752985
VND 26335
VUV 118.798432
WST 2.761642
XAF 578.424923
XAG 0.0177
XAU 0.000251
XCD 2.70255
XCG 1.802141
XDR 0.716966
XOF 573.000198
XPF 105.487415
YER 238.625032
ZAR 16.595978
ZMK 9001.200304
ZMW 18.024056
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -15.8500

    6214.7

    -0.26%

  • DAX

    -153.2200

    24740.36

    -0.62%

  • TecDAX

    -20.8400

    3883.02

    -0.54%

  • SDAX

    -193.2900

    17963.71

    -1.08%

  • Goldpreis

    -131.6000

    4017.8

    -3.28%

  • MDAX

    -209.8500

    31919.25

    -0.66%

  • EUR/USD

    -0.0026

    1.1362

    -0.23%

Uganda schließt zur Ebola-Eindämmung Grenze zur Demokratischen Republik Kongo
Uganda schließt zur Ebola-Eindämmung Grenze zur Demokratischen Republik Kongo / Foto: © AFP

Uganda schließt zur Ebola-Eindämmung Grenze zur Demokratischen Republik Kongo

Uganda hat zur Eindämmung der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo seine Grenze zu dem Nachbarland vorübergehend geschlossen. Der Schritt erfolge "mit sofortiger Wirkung", teilte das Gesundheitsministerium in Kampala am Mittwoch mit. Laut jüngsten WHO-Zahlen liegt die Sterblichkeitsrate bei den Verdachtsfällen bislang unter 25 Prozent - und damit weitaus niedriger als bei früheren Ebola-Ausbrüchen. Zugleich warnte die WHO angesichts der anhaltenden Gewalt im Osten der DR Kongo vor einer "katastrophalen Kollision aus Krankheit und Konflikt".

Textgröße:

Ausgenommen von der Grenzschließung zwischen Uganda und der DR Kongo seien lediglich "autorisierte Ebola-Einsatzteams, humanitäre Einsätze, der Transport von Lebensmitteln und Fracht sowie Sicherheitskräfte, die strengen Gesundheitskontrollen und Überwachungsabläufen unterliegen", sagte die Staatssekretärin Diana Atwine.

Sie kündigte zudem eine 21-tägige Quarantäne für alle Einreisenden aus der DR Kongo sowie regelmäßige Kontrollen von Schülern an grenznahen Schulen an. Uganda hatte in der vergangenen Woche bereits den gesamten öffentlichen Verkehr in die DR Kongo eingestellt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte die Nachbarstaaten der DR Kongo zwei Tage zuvor zu einem "unverzüglichen" Vorgehen gegen eine Ausbreitung des Ebola-Virus aufgerufen. Die an die DR Kongo angrenzenden Länder seien "einem besonders hohen Risiko" ausgesetzt und sollten "unverzügliche Maßnahmen ergreifen", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag bei virtuellen Ministerberatungen zu der Ebola-Epidemie.

Die DR Kongo ist das Epizentrum der Ebola-Epidemie. Die Zahl der Ebola-Verdachtsfälle stieg dort laut der WHO seit dem Ausbruch des Virus im Mai auf mehr als 1000. Nach Angaben der WHO wurde in dem zentralafrikanischen Land bei zehn Todesfällen das Ebola-Virus als Ursache bestätigt, zudem starb ein mit dem Virus infizierter Mann in Uganda, wo inzwischen weitere sechs Verdachtsfälle bestätigt wurden. Bei 223 weiteren Todesfällen in der DR Kongo besteht außerdem der Verdacht, dass das Virus verantwortlich ist.

Laut jüngsten WHO-Zahlen liegt die Sterblichkeitsrate bei den Verdachtsfällen bislang bei 24,6 Prozent. Bei den bestätigten Fällen beträgt sie demnach 9,8 Prozent - das ist deutlich weniger als bei den vorangegangenen 16 Ebola-Ausbrüchen in der DR Kongo.

Die neue Ebola-Epidemie in der DR Kongo wurde durch die seltene Bundibugyo-Variante des Virus ausgelöst. Gegen sie gibt es keinen Impfstoff und keine gezielte Therapie. Diese Variante wurde bislang nur bei zwei Ausbrüchen 2007 in Uganda und 2012 im Kongo nachgewiesen und ist daher noch nicht gut erforscht. Die Sterblichkeitsrate liegt bei dieser Variante bei 30 bis 50 Prozent - und damit weitaus niedriger als bei der häufigeren Zaire-Variante.

Die WHO geht mittlerweile davon aus, dass die Epidemie vermutlich schon vor einigen Monaten begonnen hat. Experten vermuten, dass sich das Virus bereits seit einiger Zeit unbemerkt ausbreitet, das wahre Ausmaß der Krise ist demnach noch nicht absehbar.

WHO-Chef Tedros befürchtet zudem, dass die unsichere Lage im Osten der DR Kongo die Eindämmung des Ausbruchs extrem erschwert. Die Region wird seit 30 Jahren von Konflikten erschüttert, an denen zahlreiche bewaffnete Gruppen beteiligt sind. Sie kämpfen vor allem um die Kontrolle über die Ressourcen der Region.

Der Ebola-Ausbruch in Ituri schreite "schneller voran als die Gegenmaßnahmen", schrieb Tedros im Onlinedienst X, wobei er sich auf die von bewaffneten Konflikten besonders betroffene Provinz bezog, wo der Ebola-Ausbruch am 15. Mai erstmals gemeldet worden war.

In dieser ländlichen Provinz gibt es seit Jahrzehnten kaum staatliche Dienstleistungen. In Rwampara, einem der Epizentren des Ausbruchs, beobachtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP, wie eine Frau mit Ebola-Symptomen auf einem Motorrad ins Krankenhaus gebracht wurde, eingeklemmt zwischen ihrer Schwester und dem Fahrer. Das Krankenhaus hat zwar eine provisorische Isolationsstation eingerichtet, wartet aber noch auf die Lieferung wichtiger Ausrüstung.

Der WHO-Chef fürchtet, dass die Kämpfe "zu Massenfluchtbewegungen führen, gefährdete Kontaktpersonen in überfüllte Lager drängen und wichtige Routen zur Eindämmung der Ausbreitung unterbrechen" könnten. Die Mitarbeiter an vorderster Front riskierten "alles", erklärte Tedros. Zugleich machten Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen die Nachverfolgung von Fällen und deren Kontaktpersonen "nahezu unmöglich".

"Wir können kein Vertrauen in der Bevölkerung aufbauen oder Kranke isolieren, während Bomben fallen", erklärte Tedros. Er forderte alle Konfliktparteien auf, sich auf einen sofortigen Waffenstillstand zu einigen, um den Ausbruch einzudämmen.

Nach UN-Angaben unterstützt Ruanda die M23-Miliz im Osten der DR Kongo. Die kongolesische Regierung wirft dem Nachbarland vor, die Bodenschätze der östlichen Provinzen Nord- und Süd-Kivu ausbeuten zu wollen. Ruanda bestreitet das und gibt an, im Osten der DR Kongo bewaffnete Gruppen bekämpfen zu wollen, in denen es eine Gefahr für das eigene Gebiet sieht.

C.Fong--ThChM