The China Mail - AOK: Eigenanteile für Pflegeheimplätze 21 Prozent höher als vor einem Jahr

USD -
AED 3.672502
AFN 65.497068
ALL 81.184963
AMD 365.910147
ANG 1.789685
AOA 917.000157
ARS 1492.469302
AUD 1.415208
AWG 1.8
AZN 1.699053
BAM 1.695366
BBD 2.013843
BDT 123.135735
BGN 1.696691
BHD 0.37705
BIF 2990.5
BMD 1
BND 1.279359
BOB 11.793465
BRL 5.196797
BSD 0.9999
BTN 95.268311
BWP 13.46018
BYN 2.986239
BYR 19600
BZD 2.011
CAD 1.393875
CDF 2275.000148
CHF 0.813029
CLF 0.023238
CLP 914.589728
CNY 6.74385
CNH 6.74401
COP 3147.91
CRC 454.22433
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.000291
CZK 21.01805
DJF 177.720345
DKK 6.48403
DOP 58.38014
DZD 132.895587
EGP 50.218802
ERN 15
ETB 159.974962
EUR 0.86735
FJD 2.21245
FKP 0.740048
GBP 0.740775
GEL 2.610216
GGP 0.740048
GHS 11.39602
GIP 0.740048
GMD 74.000053
GNF 8777.502922
GTQ 7.628996
GYD 209.231063
HKD 7.846515
HNL 26.875027
HRK 6.536198
HTG 130.787734
HUF 316.125501
IDR 17858.85
ILS 2.979102
IMP 0.740048
INR 95.34485
IQD 1310.5
IRR 1374625.000061
ISK 123.160163
JEP 0.740048
JMD 158.295084
JOD 0.709033
JPY 159.333495
KES 129.279925
KGS 87.449879
KHR 4055.999784
KMF 428.000114
KPW 900.000293
KRW 1414.769727
KWD 0.30914
KYD 0.833286
KZT 465.567234
LAK 22552.493347
LBP 89683.569293
LKR 334.236292
LRD 181.624969
LSL 16.159947
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.36502
MAD 9.306502
MDL 17.333189
MGA 4307.494974
MKD 53.386496
MMK 2099.936813
MNT 3596.665371
MOP 8.081969
MRU 40.110193
MUR 47.069639
MVR 15.460276
MWK 1736.999523
MXN 17.05605
MYR 4.085602
MZN 63.901514
NAD 16.160172
NGN 1363.469829
NIO 36.797691
NOK 9.490599
NPR 152.426482
NZD 1.70679
OMR 0.384508
PAB 0.999909
PEN 3.359498
PGK 4.405002
PHP 61.204988
PKR 277.805954
PLN 3.734204
PYG 5966.513668
QAR 3.64575
RON 4.5405
RSD 101.773999
RUB 82.907924
RWF 1468
SAR 3.748756
SBD 8.064941
SCR 13.790621
SDG 600.491204
SEK 9.57695
SGD 1.279665
SHP 0.740866
SLE 24.54963
SLL 20969.492633
SOS 571.501145
SRD 37.669815
STD 20697.981008
STN 21.5
SVC 8.749095
SYP 13001.999716
SZL 16.150494
THB 33.089528
TJS 9.249093
TMT 3.5
TND 2.937014
TOP 2.40776
TRY 47.7762
TTD 6.781351
TWD 32.218034
TZS 2649.998016
UAH 44.67795
UGX 3709.209745
UYU 40.247745
UZS 11958.000166
VES 765.398241
VND 26049.5
VUV 118.442804
WST 2.72999
XAF 568.605049
XAG 0.01525
XAU 0.000226
XCD 2.70255
XCG 1.802074
XDR 0.706905
XOF 567.99973
XPF 103.875015
YER 237.150069
ZAR 16.13595
ZMK 9001.200612
ZMW 18.8184
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0007

    1.1534

    +0.06%

  • Euro STOXX 50

    -17.2300

    6533.99

    -0.26%

  • MDAX

    110.2800

    32335.17

    +0.34%

  • DAX

    -60.3500

    26331.07

    -0.23%

  • TecDAX

    -22.5600

    4067.62

    -0.55%

  • SDAX

    -68.5000

    18502.64

    -0.37%

  • Goldpreis

    22.1000

    4489.6

    +0.49%

AOK: Eigenanteile für Pflegeheimplätze 21 Prozent höher als vor einem Jahr
AOK: Eigenanteile für Pflegeheimplätze 21 Prozent höher als vor einem Jahr / Foto: © AFP/Archiv

AOK: Eigenanteile für Pflegeheimplätze 21 Prozent höher als vor einem Jahr

Die Eigenanteile in der stationären Pflege sind einer Auswertung des AOK-Bundesverbands zufolge binnen eines Jahres kräftig gestiegen. Mitte November hätten die sogenannten einrichtungseinheitlichen Eigenanteile, die von den Pflegebedürften bezahlt werden müssen, im Schnitt um 21 Prozent über den Werten vor einem Jahr gelegen, teilte der Verband am Mittwoch mit. Im Durchschnitt müssten die Pflegebedürftigen pro Monat 2001 Euro aus eigener Tasche bezahlen.

Textgröße:

Die Summe setzt sich den Angaben zufolge aus pflegebedingten Kosten von 697 Euro, Kosten für Unterkunft und Verpflegung von 836 Euro sowie Investitionskosten von 468 Euro zusammen. Der "seit mehreren Jahren zu beobachtende Kostenanstieg" in der stationären Pflege "spitzt sich damit nochmals zu", kommentierte der AOK-Bundesverband die Daten.

Eine Entlastung ergebe sich durch die Leistungszuschläge, die zu Beginn dieses Jahres eingeführt wurden, führte der Verband aus. Sie richten sich danach, wie lange jemand schon im Pflegeheim lebt. Bewohnerinnen und Bewohner, die bis zu einem Jahr in der Einrichtung leben, zahlen den Angaben zufolge nach Erhalt der Zuschläge durchschnittlich 1135 Euro selbst. Bei Menschen, die schon länger im Pflegeheim wohnen, fallen die Zuschläge höher aus.

Bei den Eigenanteilen gibt es den Angaben zufolge große regionale Unterschiede. Besonders niedrig fielen sie im Durchschnitt in Niedersachsen aus, in Baden-Württemberg seien sie besonders hoch.

Der AOK-Bundesverband verwies zur Erklärung des insgesamt starken Kostenanstiegs auf die neuen Tarifvorschriften in der Pflege. Seit dem 1. September müssen die Beschäftigten mindestens auf Tarifniveau entlohnt werden. "Aufgrund der Konstruktion der Pflegeversicherung als Teilleistungssystem werden etwa 60 Prozent der zusätzlichen Kosten infolge der höheren Löhne an die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen weitergereicht, den Rest trägt die finanziell ohnehin angeschlagene Soziale Pflegeversicherung über die neu eingeführten Zuschläge", erklärte die Vorstandsvorsitzende Carola Reimann.

Trotz der Anfang des Jahres eingeführten Leistungszuschlags-Regelungen hätten die von den Bewohnerinnen und Bewohnern selbst zu tragenden Pflegekosten jetzt wieder das Niveau von Ende 2018 erreicht. "Die Politik ist gefordert, hier wirksam gegenzusteuern", erklärte Reimann.

Eine Entlastung könne etwa dadurch erreicht werden, dass die Ausbildungskosten aus den Eigenanteilen der Pflegebedürftigen herausgenommen würden. Diese Maßnahme sei im Koalitionsvertrag vereinbart und solle "zeitnah umgesetzt werden".

Eine schnelle Umsetzung sei auch bei dem Vorhaben angezeigt, dass die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten der medizinischen Behandlungspflege übernehmen. Die AOK forderte außerdem, dass die Investitionskosten der Einrichtungen vollständig von den Ländern übernommen werden.

Reimann sagte voraus, dass sich das Problem der steigenden Eigenanteile vorerst noch verschärfen werde. Sie verwies auf die hohe Inflation - diese werde die Tariflöhne steigen lassen. "Diese Entwicklungen werden sich auch in höheren Preisen für die professionelle Pflege niederschlagen", erklärte Reimann. Auch bei den Pflegediensten werde es zu weiteren Kostensteigerungen kommen.

R.Lin--ThChM