The China Mail - Hohe Beteiligung bei schicksalhafter Wahl in Türkei erwartet

USD -
AED 3.672499
AFN 64.999981
ALL 80.973319
AMD 360.400812
ANG 1.789785
AOA 917.00006
ARS 1544.493132
AUD 1.432911
AWG 1.8
AZN 1.69565
BAM 1.742632
BBD 2.013837
BDT 124.53501
BGN 1.747831
BHD 0.377434
BIF 2988.029527
BMD 1
BND 1.276378
BOB 12.072829
BRL 5.468303
BSD 0.99988
BTN 94.413878
BWP 13.698105
BYN 2.983174
BYR 19600
BZD 2.010897
CAD 1.398925
CDF 2314.999902
CHF 0.815605
CLF 0.024634
CLP 969.530047
CNY 6.669797
CNH 6.66604
COP 3234.76
CRC 453.42968
CUC 1
CUP 23.9964
CVE 98.242128
CZK 21.68655
DJF 178.048444
DKK 6.66508
DOP 60.044461
DZD 135.888325
EGP 53.903902
ERN 15
ETB 164.103855
EUR 0.89171
FJD 2.244702
FKP 0.743037
GBP 0.742775
GEL 2.604999
GGP 0.743037
GHS 11.662561
GIP 0.743037
GMD 74.505074
GNF 8856.535705
GTQ 7.641212
GYD 209.491818
HKD 7.84435
HNL 26.873438
HRK 6.76901
HTG 131.039306
HUF 324.404499
IDR 18095.6
ILS 3.18926
IMP 0.743037
INR 94.47835
IQD 1515.768465
IRR 1883408.498647
ISK 121.979404
JEP 0.743037
JMD 158.589013
JOD 0.709038
JPY 158.0695
KES 129.900097
KGS 87.449296
KHR 4068.086547
KMF 441.000203
KPW 899.999961
KRW 1349.950303
KWD 0.310398
KYD 0.833278
KZT 449.579663
LAK 22503.085086
LBP 89535.66385
LKR 332.405209
LRD 169.973716
LSL 16.385571
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.400941
MAD 9.743884
MDL 17.877334
MGA 4533.405801
MKD 54.858075
MMK 2099.845134
MNT 3601.453525
MOP 8.079209
MRU 40.394356
MUR 46.750091
MVR 15.45503
MWK 1733.772887
MXN 18.617465
MYR 4.047196
MZN 63.910041
NAD 16.385571
NGN 1346.202177
NIO 36.798282
NOK 9.286915
NPR 151.060503
NZD 1.77915
OMR 0.384508
PAB 0.99988
PEN 3.443981
PGK 4.554749
PHP 62.978499
PKR 276.535615
PLN 3.918105
PYG 6160.371012
QAR 3.654913
RON 4.7598
RSD 104.865963
RUB 81.600692
RWF 1472.802602
SAR 3.756339
SBD 8.051718
SCR 13.798605
SDG 601.501901
SEK 9.79823
SGD 1.277615
SHP 0.745545
SLE 22.910048
SLL 20969.504398
SOS 571.392932
SRD 37.557021
STD 20697.981008
STN 21.829489
SVC 8.748374
SYP 13001.999685
SZL 16.379099
THB 33.44401
TJS 9.223717
TMT 3.51
TND 2.979413
TOP 2.40776
TRY 50.047702
TTD 6.771597
TWD 33.004957
TZS 2642.682972
UAH 45.418655
UGX 4044.247039
UYU 40.27318
UZS 11931.375213
VES 893.769016
VND 25682.5
VUV 119.655093
WST 2.783161
XAF 584.923388
XAG 0.019087
XAU 0.000243110551
XCD 2.70255
XCG 1.80199
XDR 0.707052
XOF 584.923388
XPF 106.260608
YER 236.174976
ZAR 16.454798
ZMK 9001.199877
ZMW 20.27148
ZWL 321.999592
SSP 5745.516508
MXV 2.095074
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Hohe Beteiligung bei schicksalhafter Wahl in Türkei erwartet
Hohe Beteiligung bei schicksalhafter Wahl in Türkei erwartet / Foto: © AFP

Hohe Beteiligung bei schicksalhafter Wahl in Türkei erwartet

Bei der Parlaments- und Präsidentschaftswahl in der Türkei zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Nach Zahlen der Opposition waren einige Wahlurnen in der Millionenmetropole Istanbul bereits am frühen Sonntagnachmittag gefüllt, vor vielen Wahllokalen hatten sich schon vor der morgendlichen Öffnung Schlangen gebildet. Nach 20 Jahren an der Macht muss Präsident Recep Tayyip Erdogan diesmal um seine Wiederwahl bangen. Eine Niederlage gegen Oppositionskandidat Kemal Kilicdaroglu könnte einen Bruch mit Erdogans autoritärem Kurs bedeuten.

Textgröße:

Beobachter rechneten mit einer hohen Wahlbeteiligung. Bei der letzten landesweiten Wahl hatte der 69-jährige Erdogan mit 52,5 Prozent der Stimmen gewonnen, die Wahlbeteiligung lag bei Wahlbeteiligung mehr als 86 Prozent.

Neuer Präsident wird, wer im ersten Wahlgang mehr als 50 Prozent der Stimmen bekommt. Schafft dies keiner der Kandidaten, treten die zwei Erstplatzierten in zwei Wochen in einer Stichwahl gegeneinander an.

Erdogan regiert das Land mit seinen 85 Millionen Menschen seit zwei Jahrzehnten; seit 2003 zunächst als Ministerpräsident und seit 2014 als Präsident. Die Präsidentschafts- und Parlamentswahl wurde daher von vielen Menschen als Abstimmung für oder gegen Erdogan und seine islamisch-konservative AKP wahrgenommen.

Auch auf den Nahen und Mittleren Osten, die Europäische Union und die USA könnte sich die Wahl erheblich auswirken. Unter Erdogans Herrschaft hat das Nato-Mitglied Türkei seine geopolitische Macht erheblich ausgebaut.

"Sie sind seit meiner Geburt an der Macht. Ich will jetzt Veränderung", sagte die 19-jährige Erstwählerin Sila, nachdem sie in einem Wahllokal in der Hauptstadt Ankara ihre Stimme abgegeben hatte.

Für Erdogan, der noch nie in eine Stichwahl musste, könnte es diesmal eng werden. Sein Widersacher Kilicdaroglu von der sozialdemokratischen CHP hat mit einem Bündnis aus sechs Parteien fast die komplette Opposition hinter sich vereint und lag in den meisten Umfragen vorne. In einem Teil der Erhebungen wurden ihm sogar Chancen auf einen Sieg im ersten Wahlgang eingeräumt.

Bei der Wahl des türkischen Parlaments mit 600 Sitzen wird indes ein knapper Sieg des rechtsgerichteten Bündnisses erwartet, das Erdogan unterstützt. Die Opposition kann sich dennoch Hoffnung auf eine Mehrheit machen, falls sie sich die Unterstützung der Wähler eines pro-kurdischen Linksbündnisses sichert.

"Wir alle haben die Demokratie vermisst", sagte der 74-jährige Kilicdaroglu nach seiner Stimmabgabe in einem Wahllokal in Ankara. Erdogan sagte nach der Stimmabgabe in Istanbul, er hoffe auf ein gutes Wahlergebnis für die Zukunft der Türkei.

Erdogan, dessen Wählerbasis zu einem großen Teil aus religiös-konservativen und nationalistischen Wählern besteht, hatte im Wahlkampf stark auf religiöse Themen und Kulturkampf gesetzt - nach Einschätzung von Beobachtern, um von den schweren wirtschaftlichen Problemen im Land und Versäumnissen beim Umgang mit dem verheerenden Erdbeben im Südosten des Lands abzulenken.

Kilicdaroglu will der Türkei im Falle eines Wahlsiegs nach eigenen Worten die "Demokratie wiederbringen" und das von Erdogan eingeführte Präsidialsystem abschaffen, das er als "Ein-Mann-Regime" kritisiert. Künftig soll wieder das Parlament den Regierungschef wählen, die Amtszeit des Präsidenten soll auf einmalig sieben Jahre begrenzt werden.

Die rund 64 Millionen Wahlberechtigten können noch bis 17.00 Uhr Ortszeit (16.00 Uhr MESZ) ihre Stimmen abgeben. In der Türkei gibt es keine Nachwahlbefragungen, die Stimmen werden in der Regel aber schnell ausgezählt. Nach Schließung der Wahllokale gilt zunächst eine vierstündige Nachrichtensperre.

A.Kwok--ThChM