The China Mail - Milizen bezeichnen Eindringen nach Russland als "Erfolg"

USD -
AED 3.672499
AFN 64.000003
ALL 81.011575
AMD 360.137102
ANG 1.789785
AOA 917.000173
ARS 1544.999101
AUD 1.44155
AWG 1.8025
AZN 1.670568
BAM 1.743425
BBD 2.014771
BDT 124.592736
BGN 1.747831
BHD 0.377591
BIF 2989.494515
BMD 1
BND 1.27706
BOB 12.07864
BRL 5.504032
BSD 1.000343
BTN 94.457642
BWP 13.704577
BYN 2.984717
BYR 19600
BZD 2.011829
CAD 1.401345
CDF 2315.000326
CHF 0.815215
CLF 0.024854
CLP 978.169764
CNY 6.688502
CNH 6.66378
COP 3240.37
CRC 453.625708
CUC 1
CUP 24.007524
CVE 98.29336
CZK 21.662021
DJF 178.130975
DKK 6.65395
DOP 60.070419
DZD 136.113963
EGP 53.897101
ERN 15
ETB 164.174801
EUR 0.890219
FJD 2.2533
FKP 0.743037
GBP 0.742805
GEL 2.605042
GGP 0.743037
GHS 11.668591
GIP 0.743037
GMD 74.498421
GNF 8860.364576
GTQ 7.644891
GYD 209.588925
HKD 7.837915
HNL 26.885056
HRK 6.76901
HTG 131.102385
HUF 324.236003
IDR 18082.25
ILS 3.20125
IMP 0.743037
INR 94.46065
IQD 1516.471076
IRR 1891352.999975
ISK 121.790297
JEP 0.743037
JMD 158.662525
JOD 0.708977
JPY 157.519961
KES 129.893972
KGS 87.449301
KHR 4070.262392
KMF 441.000493
KPW 899.999961
KRW 1356.444983
KWD 0.31057
KYD 0.833649
KZT 449.780044
LAK 22513.516043
LBP 89578.762987
LKR 332.55929
LRD 170.054777
LSL 16.393166
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.403908
MAD 9.748488
MDL 17.885302
MGA 4535.507191
MKD 54.821182
MMK 2099.845134
MNT 3601.453525
MOP 8.083062
MRU 40.41182
MUR 46.750025
MVR 15.45497
MWK 1734.599733
MXN 18.769445
MYR 4.047103
MZN 63.910178
NAD 16.393166
NGN 1345.129918
NIO 36.814191
NOK 9.29586
NPR 151.127156
NZD 1.78685
OMR 0.384501
PAB 1.000343
PEN 3.445577
PGK 4.556759
PHP 63.052995
PKR 276.663799
PLN 3.919645
PYG 6163.226557
QAR 3.65664
RON 4.750295
RSD 104.625974
RUB 81.508742
RWF 1473.50499
SAR 3.75331
SBD 8.051718
SCR 13.850687
SDG 601.502706
SEK 9.805215
SGD 1.277755
SHP 0.745545
SLE 22.909784
SLL 20969.504398
SOS 571.662886
SRD 37.557041
STD 20697.981008
STN 21.838927
SVC 8.75278
SYP 13001.999685
SZL 16.386837
THB 33.435034
TJS 9.227992
TMT 3.51
TND 2.980848
TOP 2.40776
TRY 50.156502
TTD 6.774736
TWD 33.123103
TZS 2642.501635
UAH 45.440113
UGX 4046.121687
UYU 40.292567
UZS 11936.905818
VES 893.769012
VND 25682.5
VUV 119.655093
WST 2.783161
XAF 583.94565
XAG 0.019236
XAU 0.000243761533
XCD 2.70255
XCG 1.802793
XDR 0.707052
XOF 583.94565
XPF 106.309864
YER 236.174967
ZAR 16.466297
ZMK 9001.201861
ZMW 20.281419
ZWL 321.999592
SSP 5745.516508
MXV 2.112177
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Milizen bezeichnen Eindringen nach Russland als "Erfolg"
Milizen bezeichnen Eindringen nach Russland als "Erfolg" / Foto: © TELEGRAM / VVGLADKOV/AFP

Milizen bezeichnen Eindringen nach Russland als "Erfolg"

Zwei Tage nach dem Angriff auf die russische Region Belgorod von der Ukraine aus haben die sich zur Tat bekennenden Milizen ihre Mission als "Erfolg" gepriesen. "Jede Überquerung der russischen Staatsgrenze und erfolgreiche Rückkehr kann man definitiv als Erfolg bezeichnen", sagte Denis Kapustin, Anführer des "Russischen Freiwilligenkorps", am Mittwoch im Norden der Ukraine vor Journalisten. In der Nacht zuvor war Belgorod von Drohnenangriffen getroffen worden, 13 Menschen wurden nach Angaben der Regionalbehörden verletzt.

Textgröße:

Die russische Grenzregion war seit Montag Schauplatz von Gefechten zwischen aus der Ukraine eingedrungenen Kämpfern und der russischen Armee. Bei dem Angriff handelte es sich um den schwerwiegendsten Vorfall dieser Art auf russischem Staatsgebiet seit Beginn der Ukraine-Offensive im Februar 2022. Zu dem Angriff hatten sich zwei russische, gegen Präsident Wladimir Putin gerichtete Gruppen bekannt - die Miliz "Freiheit für Russland" und das "Russische Freiwilligenkorps".

"Die Operation dauert an", sagte Kapustin bei dem Treffen der beiden Gruppen mit Journalisten am Mittwoch. Etwa 30 Kämpfer in Tarnkleidung flankierten den in Russland geborenen Kapustin, der seinen Wohnsitz lange in Deutschland hatte. Die Milizen verbrachten nach eigenen Angaben fast 24 Stunden in Russland und kamen am frühen Mittwochmorgen zurück.

"Jede Operation, die auf dem Territorium Russlands stattfindet, zwingt die Militärführung dazu, eine große Anzahl von Kräften zu genau dem Quadranten zu verlegen, und damit einige Teile der Front, Teile der Grenze freizulegen", sagte Kapustin. Der sich als Caesar bezeichnende Vize-Anführer der Gruppe "Freiheit für Russland" nannte den Einsatz "großartig".

Verteidigungsminister Schoigu bekräftigte am Mittwoch Angaben vom Vortag, wonach das Militär nach dem Angriff "mehr als 70 ukrainische Terroristen" getötet habe. Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden. Schoigu erklärte dem Verteidigungsministerium zufolge vor Offizieren, Russland werde weiterhin "schnell und extrem hart auf solche Aktionen ukrainischer Kämpfer" reagieren.

Die Milizen hingegen wiesen die russischen Angaben über die Verluste zurück. Kapustin gab an, dass zwei seiner Kämpfer leicht verletzt worden seien. Die Reaktion aus Moskau zeige, dass "Russlands militärische und politische Führung absolut nicht bereit ist für solche Dinge", sagte Kapustin. Der Gründer der rechtsextremistischen Kampfsportmarke "White Rex" ist eine bekannte Figur in der Hooligan- und rechtsextremen Szene.

Moskau beschuldigt Kiew, den Überfall geplant zu haben, um von der angeblichen Niederlage im ostukrainischen Bachmut abzulenken. Die Ukraine weist jede Verantwortung zurück, Vize-Verteidigungsministerin Hanna Maljar hatte am Dienstag von einer "innerrussischen Krise" gesprochen.

Kapustin gab an, die Ukraine habe sie "ermutigt", ihnen aber keinerlei Waffen, Ausrüstung oder Anweisungen für das Eindringen geliefert. Die "New York Times" hatte Fahrzeuge auf von den russischen Behörden veröffentlichten Bildern als amerikanische Militärfahrzeuge identifiziert.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte am Mittwoch erneut, Moskau sei durch das Geschehen in Belgorod nicht beunruhigt. Soldaten, Grenzschützer und "zuständige Dienste" machten ihre Arbeit, erklärte Peskow vor Journalisten.

Der Chef der russischen Söldnergruppe Wagner erklärte hingegen, dass die russische Grenze zur Ukraine nicht ausreichend geschützt sei. "Sabotage-Gruppen durchqueren die Region Belgorod in aller Ruhe", sagte Jewgeni Prigoschin in einem Video-Interview. Prigoschin befindet sich in einem offenen Konflikt mit der russischen Militärführung. Seine Kämpfer führten die Gefechte um Bachmut an.

Die Gefechte auf eigenem Staatsgebiet werden als Rückschlag für Russland gewertet, dessen Armee derzeit in der Ukraine kaum mehr voranzukommen scheint - während die Ukraine sich Angaben aus Kiew zufolge auf eine Offensive zur Rückeroberung russisch besetzter Gebiete vorbereitet.

Auch in der Nacht zu Mittwoch blieb es in Belgorod unruhig. Es habe "zahlreiche" Drohnenangriffe gegeben, erklärte Regionalgouverneur Wjatscheslaw Gladkow im Online-Dienst Telegram. Die Luftabwehr habe "einen Großteil" abgewehrt, dennoch hätten die Angriffe Schäden an Fahrzeugen, Häusern und öffentlicher Infrastruktur verursacht.

H.Ng--ThChM