The China Mail - Nach Alaska-Gipfel: Merz und weitere Europäer begleiten Selenskyj bei Treffen mit Trump

USD -
AED 3.672498
AFN 63.497187
ALL 81.359706
AMD 377.670102
ANG 1.789731
AOA 917.00028
ARS 1399.285502
AUD 1.414477
AWG 1.8
AZN 1.700729
BAM 1.649288
BBD 2.014597
BDT 122.343139
BGN 1.647646
BHD 0.376946
BIF 2957.216162
BMD 1
BND 1.262391
BOB 6.936826
BRL 5.242306
BSD 1.000215
BTN 90.651814
BWP 13.147587
BYN 2.851806
BYR 19600
BZD 2.01173
CAD 1.363875
CDF 2255.000336
CHF 0.769655
CLF 0.021852
CLP 862.820217
CNY 6.90865
CNH 6.88609
COP 3657.82
CRC 482.356463
CUC 1
CUP 26.5
CVE 92.984328
CZK 20.47535
DJF 177.719953
DKK 6.305125
DOP 62.267834
DZD 129.715971
EGP 46.691204
ERN 15
ETB 155.595546
EUR 0.844102
FJD 2.21345
FKP 0.732816
GBP 0.73395
GEL 2.674967
GGP 0.732816
GHS 10.998065
GIP 0.732816
GMD 73.478687
GNF 8779.393597
GTQ 7.672166
GYD 209.268496
HKD 7.81595
HNL 26.434315
HRK 6.358503
HTG 130.927735
HUF 318.66297
IDR 16838.55
ILS 3.09454
IMP 0.732816
INR 90.78435
IQD 1310.373615
IRR 42125.000158
ISK 122.390412
JEP 0.732816
JMD 156.445404
JOD 0.709038
JPY 153.451502
KES 129.030481
KGS 87.44974
KHR 4019.918286
KMF 415.000625
KPW 900.007411
KRW 1440.420431
KWD 0.30664
KYD 0.833583
KZT 491.472326
LAK 21429.444826
LBP 89572.077295
LKR 309.382761
LRD 186.044551
LSL 15.971902
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.306895
MAD 9.144787
MDL 16.969334
MGA 4364.820023
MKD 52.005856
MMK 2099.655078
MNT 3565.56941
MOP 8.053919
MRU 39.920057
MUR 45.929706
MVR 15.40499
MWK 1734.459394
MXN 17.17595
MYR 3.901353
MZN 63.909967
NAD 15.971902
NGN 1351.179941
NIO 36.809195
NOK 9.50588
NPR 145.042565
NZD 1.658525
OMR 0.384465
PAB 1.000299
PEN 3.354739
PGK 4.296496
PHP 57.995041
PKR 279.643967
PLN 3.55715
PYG 6537.953948
QAR 3.645586
RON 4.300403
RSD 99.101021
RUB 76.749336
RWF 1460.89919
SAR 3.750216
SBD 8.045182
SCR 13.648024
SDG 601.501052
SEK 8.94335
SGD 1.26249
SHP 0.750259
SLE 24.450184
SLL 20969.49935
SOS 570.647935
SRD 37.792008
STD 20697.981008
STN 20.660373
SVC 8.752409
SYP 11059.574895
SZL 15.964987
THB 31.129882
TJS 9.437321
TMT 3.5
TND 2.884863
TOP 2.40776
TRY 43.726703
TTD 6.782505
TWD 31.366968
TZS 2609.330227
UAH 43.230257
UGX 3540.934945
UYU 38.757173
UZS 12224.194562
VES 392.73007
VND 25970
VUV 119.078186
WST 2.712216
XAF 553.155767
XAG 0.013173
XAU 0.000201
XCD 2.70255
XCG 1.802681
XDR 0.687563
XOF 553.155767
XPF 100.569636
YER 238.349805
ZAR 15.98579
ZMK 9001.200707
ZMW 18.381829
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1846

    -0.03%

  • Goldpreis

    -66.3000

    4980

    -1.33%

  • DAX

    -113.9700

    24800.91

    -0.46%

  • Euro STOXX 50

    -6.3500

    5978.88

    -0.11%

  • TecDAX

    -1.3300

    3654

    -0.04%

  • MDAX

    65.5200

    31364.56

    +0.21%

  • SDAX

    -42.4500

    17797.63

    -0.24%

Nach Alaska-Gipfel: Merz und weitere Europäer begleiten Selenskyj bei Treffen mit Trump

Nach Alaska-Gipfel: Merz und weitere Europäer begleiten Selenskyj bei Treffen mit Trump

Breite Rückendeckung für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei seinem Besuch am Montag in Washington: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und zahlreiche weitere europäische Spitzenpolitiker reisen ebenfalls zu dem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus, um zentrale Fragen eines Friedensabkommens für die Ukraine zu verhandeln. Nach dem Gipfel von Trump mit Kremlchef Wladimir Putin am Freitag in Alaska waren zwar von US-Seite Sicherheitsgarantien für die Ukraine angeboten worden, zugleich unterstützt Trump aber wohl auch Gebietsabtretungen der ukrainischen Seite an Russland.

Textgröße:

Trump hatte sich nach seiner Begegnung mit Putin in Alaska am Samstag für eine komplette russische Übernahme der ukrainischen Regionen Donezk und Luhansk ausgesprochen, die bisher nur teilweise russisch kontrolliert sind, wie es nach einer Telefonschalte mit europäischen Spitzenpolitikern nach Angaben eines Regierungsvertreters hieß. Im Gegenzug soll demnach die Frontlinie in den Regionen Cherson und Saporischschja eingefroren werden. Die Ukraine lehnt bisher jegliche Gebietsabtretungen strikt ab.

Merz erklärte am Sonntag im Onlinedienst X, er werde nach Washington reisen, um sich gemeinsam mit Selenskyj und anderen europäischen Spitzenpolitikern "zum Stand der Friedensbemühungen, Sicherheitsgarantien, territorialen Fragen und der weiteren Unterstützung der Ukraine" austauschen.

Neben Merz wird ein ungewöhnlich großes Aufgebot an europäischen Spitzenpolitikern nach Washington reisen: der französische Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer, die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni und der finnische Präsident Alexander Stubb sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Nato-Generalsekretär Mark Rutte, dem ebenso wie Stubb und Meloni ein gutes Verhältnis zu Trump nachgesagt wird.

Wie aus Kreisen der Bundesregierung verlautete, soll das Treffen in zwei Schritten verlaufen: Zunächst werden sich demnach Selenskyj und Trump alleine treffen, anschließend sollen die europäischen Staats- und Regierungschef dazustoßen. Im Anschluss sollen ein Arbeitsessen und eine mehrstündige Diskussion im erweiterten Kreis stattfinden. Insgesamt sollen die Treffen demnach bis 18.00 Uhr Ortszeit (Dienstag, 02.00 Uhr MESZ) dauern.

Merz werde gegenüber Trump "das deutsche Interesse an einem schnellen Friedensschluss in der Ukraine unterstreichen", erklärte Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin. Auch die "Aufrechterhaltung des Sanktionsdrucks" solle in Washington besprochen werden.

Im Vorfeld der Reise nach Washington nahm Selenskyj am Sonntagnachmittag von Brüssel aus zusammen mit von der Leyen an einer Videokonferenz der europäischen Ukraine-Verbündeten teil. Bei einem gemeinsamen Presseauftritt dort sagte Selenskyj, es gebe bisher "keine Hinweise von Seiten Russlands", dass ein Dreiergipfel stattfinden werde. Die Europäer und die USA streben einen solchen Gipfel mit Trump, Putin und Selenskyj an.

Nach dem Gipfel im Putin in Alaska am Freitag war Trump von seiner Forderung nach einer Waffenruhe in der Ukraine abgerückt und hatte stattdessen ein umfassendes "Friedensabkommen" gefordert. Von der Leyen begrüßte in Brüssel, dass Trump bereit sei, der Ukraine Sicherheitsgarantien "ähnlich des Artikels 5" im Nato-Vertrag zu geben. Die "Koalition der Willigen" sei bereit, ihren Teil beizusteuern. Dies wäre eine Art Beistandspakt für die Ukraine, ohne dass sie der Nato beitritt, was Russland strikt ablehnt.

Bundeskanzler Merz äußerte sich im Anschluss an den Trump-Putin-Gipfel in einem Interview mit der ARD weitgehend zuversichtlich. Es gebe weiterhin "keine Zugeständnisse" Trumps mit Blick auf ukrainisches Territorium, der US-Präsident bewege sich weiterhin innerhalb der vorab mit den Verbündeten besprochenen Linien.

In einem Interview mit RTL und ntv sagte er, es sei "ein wirklich großer Fortschritt, dass Amerika bereit ist, solche Sicherheitsgarantien mit uns Europäern zu geben". Zum Verzicht auf einen Waffenstillstand sagte Merz, dass ein Friedensabkommen dann besser sei, wenn es "jetzt sehr schnell" komme.

Unterdessen griffen Russland und die Ukraine einander weiter an. In der Nacht auf Sonntag wurden auf beiden Seiten der Grenze Ziele mit Drohnen angegriffen, mehrere Menschen wurden nach offiziellen Angaben getötet.

A.Zhang--ThChM