The China Mail - Israelische Regierung stimmt Gaza-Abkommen zu

USD -
AED 3.6725
AFN 65.999982
ALL 80.966223
AMD 364.5091
AOA 917.999725
ARS 1486.387201
AUD 1.422536
AWG 1.8
AZN 1.704144
BAM 1.694551
BBD 2.007165
BDT 123.058128
BHD 0.375771
BIF 2957.289469
BMD 1
BND 1.279037
BOB 11.833766
BRL 5.075797
BSD 0.996547
BTN 95.00457
BWP 13.588178
BYN 2.898979
BYR 19600
BZD 2.004306
CAD 1.40329
CDF 2275.00002
CHF 0.809103
CLF 0.023387
CLP 923.450522
CNY 6.751299
CNH 6.753795
COP 3135.28
CRC 452.623553
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.537428
CZK 20.999199
DJF 177.461628
DKK 6.48358
DOP 57.81694
DZD 132.825029
EGP 51.329696
ERN 15
ETB 159.25132
EUR 0.86735
FJD 2.21395
FKP 0.741868
GBP 0.742475
GEL 2.615021
GGP 0.741868
GHS 11.650082
GIP 0.741868
GMD 73.501128
GNF 8748.315882
GTQ 7.603831
GYD 208.464201
HKD 7.84258
HNL 26.702421
HRK 6.533603
HTG 130.307638
HUF 315.880376
IDR 17990
ILS 3.06295
IMP 0.741868
INR 95.141504
IQD 1305.52126
IRR 1375124.99977
ISK 123.160211
JEP 0.741868
JMD 157.76637
JOD 0.709026
JPY 156.548497
KES 129.100865
KGS 87.450055
KHR 4032.527088
KMF 427.000323
KRW 1429.535031
KWD 0.30914
KYD 0.830471
KZT 472.220176
LAK 22568.892393
LBP 89244.865336
LKR 334.547786
LRD 179.877402
LSL 16.483661
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.376038
MAD 9.309581
MDL 17.415338
MGA 4261.955613
MKD 53.306705
MMK 2099.556709
MNT 3594.538358
MOP 8.050686
MRU 40.051639
MUR 47.050055
MVR 15.460067
MWK 1728.002495
MXN 17.32064
MYR 4.090297
MZN 63.910262
NAD 16.483518
NGN 1360.579892
NIO 36.675865
NOK 9.48865
NPR 152.005996
NZD 1.698705
OMR 0.384382
PAB 0.996539
PEN 3.377319
PGK 4.4621
PHP 60.989502
PKR 276.76788
PLN 3.735902
PYG 5941.958039
QAR 3.643012
RON 4.551706
RSD 101.709894
RUB 79.361982
RWF 1462.962401
SAR 3.742629
SBD 8.081105
SCR 13.504971
SDG 600.000098
SEK 9.513985
SGD 1.28137
SLE 24.706225
SOS 569.497693
SRD 37.7815
STD 20697.981008
STN 21.227467
SVC 8.719724
SZL 16.481179
THB 33.320101
TJS 9.198085
TMT 3.51
TND 2.929676
TRY 47.540098
TTD 6.766797
TWD 32.254503
TZS 2641.536984
UAH 44.479256
UGX 3742.131689
UYU 40.097905
UZS 11928.970295
VES 745.696402
VND 26287
VUV 118.689846
WST 2.734491
XAF 568.339016
XAG 0.01718
XAU 0.000246
XCD 2.70255
XCG 1.796017
XDR 0.706831
XOF 568.339016
XPF 103.329665
YER 238.29611
ZAR 16.474541
ZMK 9001.196475
ZMW 18.720027
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    19.3000

    4126.3

    +0.47%

  • EUR/USD

    0.0011

    1.1538

    +0.1%

  • DAX

    17.2400

    25629.24

    +0.07%

  • MDAX

    -236.1800

    31980.52

    -0.74%

  • Euro STOXX 50

    13.6100

    6358.01

    +0.21%

  • TecDAX

    -1.7600

    3827.49

    -0.05%

  • SDAX

    -159.5100

    18302.79

    -0.87%

Israelische Regierung stimmt Gaza-Abkommen zu
Israelische Regierung stimmt Gaza-Abkommen zu / Foto: © AFP

Israelische Regierung stimmt Gaza-Abkommen zu

Die israelische Regierung hat der ersten Phase des Gaza-Abkommens für eine Waffenruhe und die Freilassung von Geiseln zugestimmt. "Die Regierung hat gerade den Rahmen für die Freilassung aller Geiseln - sowohl der lebenden als auch der verstorbenen - gebilligt", hieß es in einer in der Nacht zum Freitag veröffentlichten Erklärung des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

Textgröße:

Nach israelischen Angaben soll die Waffenruhe innerhalb von 24 Stunden nach der formellen Zustimmung in Kraft treten. Binnen 72 Stunden sollen die Geiseln freikommen, "was auf Montag hinausläuft", sagte eine Sprecherin der israelischen Regierung, Shosh Bedrosian der Nachrichtenagentur AFP.

Bevor die israelische Regierung dem Abkommen zustimmte, hatte bereits das israelische Sicherheitskabinett grünes Licht gegeben. Widerstand sah sich Netanjahu vom rechtsextremen Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir ausgesetzt. Dieser begrüßte zwar die geplante Freilassung der Geiseln, sprach angesichts der Entlassung von rund 2000 palästinensischen Häftlingen aber von einem "unerträglich hohem Preis".

Zwei Jahre nach dem Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 befinden sich noch immer 47 Geiseln in der Gewalt der Hamas, darunter auch deutsche Staatsbürger. 25 der Geiseln sind nach israelischen Angaben bereits tot.

US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag, die verbliebenen israelischen Geiseln sollten "am Montag oder Dienstag" freigelassen werden. Es werde aber schwer sein, einige der toten Geiseln zu "finden".

Weiter sagte der US-Präsident, mit der Einigung zwischen Israel und der Hamas sei "der Krieg im Gazastreifen beendet" worden.

Auch die Hamas sprach von einem Ende des Krieges. "Wir haben Versicherungen von den brüderlichen Vermittlern und der US-Regierung erhalten, die alle bestätigen, dass der Krieg vollkommen beendet ist", verkündete der Chefunterhändler der Palästinenserorganisation, Chalil al-Hajja, im Sender Al-Dschasira.

Nach Hamas-Angaben wurde auch vereinbart, dass in den ersten fünf Tagen der Waffenruhe täglich mindestens 400 Lastwagen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen gelangen. Am Donnerstag machten sich nach Angaben der Hilfsorganisation Ägyptischer Roter Halbmond bereits mehr als 150 Lastwagen auf den Weg.

Die israelische Armee erklärte, sie habe mit "den operativen Vorbereitungen für die Umsetzung des Abkommens begonnen", um ihre Soldaten auf eine vereinbarte Linie zurückzuziehen.

Unklarheit bestand indes weiterhin über die längerfristige Zukunft des Gazastreifens. Zwar sollen nach Angaben aus Hamas-Kreisen nun "umgehend" die Verhandlungen über die zweite Phase der Waffenruhe beginnen. Einige Knackpunkte sind dabei noch offen: Trumps 20-Punkte-Plan sieht unter anderem die Entwaffnung und politische Entmachtung der Hamas sowie eine Übergangsregierung für den Gazastreifen vor, die von einem internationalem Gremium mit Trump an der Spitze beaufsichtigt wird.

Der hochrangige Hamas-Vertreter Osama Hamdan lehnte im katarischen Fernsehen den US-Vorschlag eines "Friedensrats" für den Gazastreifen unter der Leitung Trumps ab.

Nach Angaben von US-Regierungsvertretern sollen 200 US-Soldaten im Nahen Osten stationiert werden, um die Einhaltung der Waffenruhe im Gazastreifen zu überwachen. Der Leiter des US-Zentralkommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, werde zu Beginn 200 Kräfte haben, sagte ein hochrangiger US-Regierungsvertreter. Seine Aufgabe werde es sein, "zu überwachen, zu beobachten und sicherzustellen, dass es keine Verstöße gibt".

Auch Militärvertreter aus Ägypten, Katar und der Türkei sowie möglicherweise aus den Vereinigten Arabischen Emiraten würden in das Team eingebunden, fuhr der US-Regierungsvertreter fort. Ein weiterer US-Regierungsvertreter sagte, dass eine Entsendung von US-Soldaten in den Gazastreifen nicht geplant sei.

Trump kündigte derweil einen Besuch in Ägypten an. Der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi hatte Trump zuvor eingeladen, an Feierlichkeiten anlässlich der Einigung auf einen Waffenstillstand teilzunehmen.

Er plane auch einen Besuch in Israel, erklärte Trump. Er sei eingeladen worden, vor dem israelischen Parlament zu sprechen. "Wenn sie das wollen, werde ich das tun", sagte Trump.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas äußerte unterdessen die Hoffnung auf einen nachhaltigen Frieden in der Region. "Heute sind wir sehr glücklich, dass das Blutvergießen vorbei ist", sagte Abbas dem israelischen Sender Channel 12. "Wir hoffen, es bleibt so und, dass Frieden, Sicherheit und Stabilität zwischen uns und Israel herrschen wird."

Ausgelöst worden war der Krieg im Gazastreifen durch den Überfall von Kämpfern der Hamas und mit ihr verbündeter Islamisten auf Israel am 7. Oktober 2023. Nach israelischen Angaben wurden dabei mehr als 1200 Menschen getötet. 251 Menschen wurden in den Gazastreifen verschleppt.

Seither geht Israel massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben des Hamas-Gesundheitsministeriums, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, mehr als 67.190 Menschen getötet. Die humanitäre Lage in dem Palästinensergebiet ist katastrophal.

U.Feng--ThChM