The China Mail - Vor Gesprächen in Abu Dhabi: Moskau beharrt auf Rückzug der Ukraine aus Region Donbass

USD -
AED 3.672502
AFN 66.500258
ALL 82.349807
AMD 367.854053
ANG 1.790258
AOA 917.000281
ARS 1482.994298
AUD 1.442263
AWG 1.80025
AZN 1.702583
BAM 1.717897
BBD 2.023127
BDT 123.822448
BGN 1.717508
BHD 0.378736
BIF 2998.151133
BMD 1
BND 1.297545
BOB 6.923833
BRL 5.134503
BSD 1.004493
BTN 95.993395
BWP 13.613347
BYN 2.86496
BYR 19600
BZD 2.020043
CAD 1.41301
CDF 2257.999797
CHF 0.814005
CLF 0.023655
CLP 931.000597
CNY 6.78025
CNH 6.780485
COP 3237.71
CRC 457.551935
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.851545
CZK 21.329199
DJF 178.869287
DKK 6.56284
DOP 59.080329
DZD 133.305031
EGP 50.199802
ERN 15
ETB 161.457149
EUR 0.87795
FJD 2.232703
FKP 0.747301
GBP 0.748465
GEL 2.625022
GGP 0.747301
GHS 11.551367
GIP 0.747301
GMD 72.999941
GNF 8809.605368
GTQ 7.66714
GYD 210.117654
HKD 7.83805
HNL 26.879647
HRK 6.613399
HTG 131.450781
HUF 315.463001
IDR 18097.3
ILS 3.02455
IMP 0.747301
INR 96.140701
IQD 1315.883089
IRR 1375000.000272
ISK 125.709932
JEP 0.747301
JMD 159.664124
JOD 0.709021
JPY 162.316497
KES 129.240085
KGS 87.449477
KHR 4062.273556
KMF 433.000227
KPW 900.000068
KRW 1491.090007
KWD 0.30969
KYD 0.837085
KZT 475.476073
LAK 22650.955867
LBP 89518.950885
LKR 337.423582
LRD 182.310858
LSL 16.419747
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.446286
MAD 9.345402
MDL 17.628536
MGA 4272.306861
MKD 54.100188
MMK 2099.937768
MNT 3585.974961
MOP 8.109884
MRU 40.017567
MUR 47.310309
MVR 15.459761
MWK 1736.501885
MXN 17.48914
MYR 4.077604
MZN 63.909791
NAD 16.419963
NGN 1385.53014
NIO 36.660146
NOK 9.764505
NPR 153.58556
NZD 1.726415
OMR 0.384495
PAB 1.004484
PEN 3.423996
PGK 4.37815
PHP 61.671499
PKR 279.162052
PLN 3.804255
PYG 6099.333764
QAR 3.662467
RON 4.592699
RSD 103.057001
RUB 76.646678
RWF 1479.998068
SAR 3.761464
SBD 8.058541
SCR 14.768029
SDG 600.524696
SEK 9.70545
SGD 1.293165
SHP 0.746601
SLE 24.350276
SLL 20969.507346
SOS 571.500974
SRD 37.664502
STD 20697.981008
STN 21.519165
SVC 8.78895
SYP 110.532098
SZL 16.423436
THB 33.503503
TJS 9.291213
TMT 3.51
TND 2.971555
TOP 2.40776
TRY 47.037196
TTD 6.83016
TWD 32.168499
TZS 2632.497998
UAH 44.923869
UGX 3706.615254
UYU 40.413534
UZS 12141.574109
VES 723.093992
VND 26252
VUV 119.718663
WST 2.760172
XAF 576.15139
XAG 0.017179
XAU 0.000248
XCD 2.70255
XCG 1.810308
XDR 0.71656
XOF 572.511502
XPF 104.753247
YER 237.09594
ZAR 16.44902
ZMK 9001.202631
ZMW 18.054702
ZWL 321.999592
  • DAX

    47.1600

    25114.25

    +0.19%

  • SDAX

    157.8900

    18286.12

    +0.86%

  • Euro STOXX 50

    1.0500

    6271.02

    +0.02%

  • Goldpreis

    25.9000

    4031.6

    +0.64%

  • TecDAX

    31.6100

    3870.03

    +0.82%

  • MDAX

    62.3600

    31981.81

    +0.19%

  • EUR/USD

    0.0001

    1.1388

    +0.01%

Vor Gesprächen in Abu Dhabi: Moskau beharrt auf Rückzug der Ukraine aus Region Donbass
Vor Gesprächen in Abu Dhabi: Moskau beharrt auf Rückzug der Ukraine aus Region Donbass / Foto: © AFP

Vor Gesprächen in Abu Dhabi: Moskau beharrt auf Rückzug der Ukraine aus Region Donbass

Vor neuen Gesprächen über die Beendigung des Ukraine-Kriegs mit Vertretern Kiews und Washingtons in Abu Dhabi hat Russland eine seiner Maximalforderungen bekräftigt. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte am Freitag, Moskau verlange weiterhin einen vollständigen Rückzug der ukrainischen Armee aus der Region Donbass. Die Bundesregierung begrüßte die von den USA vermittelten Gespräche, äußerte aber Zweifel an Moskaus Kompromissbereitschaft.

Textgröße:

Territoriale Fragen dürften bei dem Treffen in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate im Zentrum stehen. Für Russland sei der ukrainische Truppenrückzug im Donbass eine "sehr wichtige Bedingung", betonte Peskow. "Die ukrainischen Streitkräfte müssen das Gebiet des Donbass verlassen. Sie müssen sich von dort zurückziehen". Solange dies nicht geschehe, sei es "sinnlos, auf den Abschluss eines langfristigen Abkommens zu hoffen".

Russland, das rund 20 Prozent der Ukraine besetzt hält, dringt seit Langem darauf, die vollständige Kontrolle über die Donbass-Region zu übernehmen. Kiew lehnt dies entschieden ab.

"Der Donbass ist ein zentrales Thema", sagte Selenskyj vor den Gesprächen zu Journalisten. Bestenfalls würden die Gespräche "zu einem Ende des Krieges führen", fügte er hinzu. Zugleich warnte er: "Es könnte auch anders kommen, aber es ist ein Schritt." Selenskyj zufolge sollen die Gespräche zwei Tage andauern.

Die Bundesregierung äußerte sich zurückhalten über das Treffen in Abu Dhabi. "Grundsätzlich begrüßen wir es erstmal, wenn es jetzt zu trilateralen Zusammenkünften kommt", sagte Vize-Regierungssprecher Stefan Meyer in Berlin. Es bestünden aber weiterhin große Fragen dazu, "inwieweit Russland bereit ist, von Maximalforderungen wirklich Abstand zu nehmen".

Der russische Präsidentenberater Juri Uschakow kündigte an, in Abu Dhabi seien Beratungen einer "trilateralen Arbeitsgruppe" über "Sicherheitsfragen" geplant. Die Zusammenkunft folgt auf Gespräche zwischen Kreml-Chef Wladimir Putin und dem US-Gesandten Steve Witkoff in Moskau sowie ein Treffen des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj mit US-Präsident Donald Trump in Davos.

Für die USA nehmen unter anderem Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner an den Gesprächen teil. Die russische Delegation wird vom Leiter des russischen Militärgeheimdiensts GRU, Igor Kostjukow, angeführt. Die Ukraine entsendet nach Angaben Selenskyjs ihren Chefunterhändler Rustem Umerow, Generalstabschef Andrij Gnatow, Unterhändler David Arachamia und den neuen Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Kyrylo Budanow.

Laut Uschakow sind in Abu Dhabi auch Beratungen über wirtschaftlichen Fragen zwischen Witkoff und dem Kreml-Gesandte für internationale Wirtschaftsfragen, Kirill Dmitriew, geplant.

Weitere Details zu den Gesprächen in Abu Dhabi waren zunächst nicht bekannt. Unklar war etwa, ob die russischen und ukrainischen Vertreter direkt miteinander verhandeln.

Das Treffen zwischen Putin und Witkoff am Donnerstag in Moskau bezeichnete der Kreml-Berater Uschakow als "in jeder Hinsicht nützlich". Moskau sei "aufrichtig an einer Beilegung des Konflikts mit politischen und diplomatischen Mitteln interessiert". Zugleich unterstrich Uschakow, "ohne eine Regelung der territorialen Frage ist nicht mit einer langfristigen Lösung zu rechnen." Bis zu einer Beilegung des Konflikts werde Russland "weiterhin seine Ziele auf dem Schlachtfeld erreichen".

Die Bemühungen um eine diplomatische Beilegung des Konflikts zwischen Moskau und Kiew haben in den vergangenen Monaten Fahrt aufgenommen. Russland, das rund 20 Prozent der Ukraine besetzt hält, dringt auf die vollständige Kontrolle über die östliche Donbass-Region. Kiew hat jedoch davor gewarnt, dass das Abtreten von Gebieten Moskau ermutigen würde. Die Ukraine will kein Friedensabkommen unterzeichnen, das Russland nicht von einem erneuten Angriff abhält.

Am Donnerstag hatte Selenskyj nach einem Treffen mit Trump in Davos eine Einigung mit Washington über Sicherheitsgarantien für die Ukraine bekannt gegeben. Die mit den USA ausgearbeiteten Dokumente seien "fast, fast fertig".

Direkte Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine hatten bereits im Jahr 2022 stattgefunden. 2025 trafen sich beide Seiten mehrfach in Istanbul. Diese Gespräche führten jedoch lediglich zu Austauschaktionen von Gefangenen und den sterblichen Überresten von Soldaten.

Russische Angriffe auf die Ukraine hielten derweil weiter an: In der Region Donezk wurden in der Nacht zum Freitag vier Menschen bei russischen Drohnenangriffen getötet, darunter ein Kind. Fünf weitere Menschen seien verletzt worden, meldeten örtliche Behörden.

Angesichts anhaltender Angriffe insbesondere auf die Energie-Infrastruktur der Ukraine kündigte die EU an, 447 Not-Generatoren zu liefern. Russlands Vorgehen beraube Zivilisten mitten in einem harten Winter "absichtlich" der Wärme, Licht und Grundversorgung, erklärte die EU-Kommissarin für Krisenmanagement, Hadja Lahbib am Freitag.

Russland attackiert die Ukraine seit fast vier Jahren nahezu täglich mit Drohnen und Raketen. Die Temperaturen sind zum Teil auf minus 20 Grad Celsius gesunken. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte in der vergangenen Woche den "Notstand" für den Energiesektor erklärt.

C.Fong--ThChM