The China Mail - Bundesrat stimmt Gesetz zum Schutz wichtiger Infrastruktur zu

USD -
AED 3.6725
AFN 62.999757
ALL 82.985578
AMD 376.513123
ANG 1.789731
AOA 917.000161
ARS 1415.567204
AUD 1.427827
AWG 1.8025
AZN 1.700118
BAM 1.691751
BBD 2.014385
BDT 122.318525
BGN 1.647646
BHD 0.377386
BIF 2968.120856
BMD 1
BND 1.281522
BOB 6.911257
BRL 5.288001
BSD 1.00019
BTN 91.862623
BWP 13.572809
BYN 2.943209
BYR 19600
BZD 2.01153
CAD 1.36374
CDF 2260.000389
CHF 0.779015
CLF 0.023113
CLP 912.67974
CNY 6.8975
CNH 6.903265
COP 3819.46
CRC 477.526997
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.377935
CZK 21.08295
DJF 178.093389
DKK 6.45347
DOP 59.545795
DZD 131.507996
EGP 50.153756
ERN 15
ETB 155.129683
EUR 0.86376
FJD 2.210502
FKP 0.75091
GBP 0.748985
GEL 2.705029
GGP 0.75091
GHS 10.821494
GIP 0.75091
GMD 73.500641
GNF 8770.154315
GTQ 7.673344
GYD 209.24027
HKD 7.81985
HNL 26.472102
HRK 6.500402
HTG 131.210075
HUF 340.252501
IDR 16969
ILS 3.093035
IMP 0.75091
INR 91.93755
IQD 1310.19778
IRR 1319072.498067
ISK 124.990115
JEP 0.75091
JMD 156.632759
JOD 0.708992
JPY 157.644502
KES 129.14981
KGS 87.449875
KHR 4013.233291
KMF 423.999697
KPW 900.009268
KRW 1489.684993
KWD 0.30771
KYD 0.833467
KZT 494.150517
LAK 21417.110334
LBP 89563.74315
LKR 311.132062
LRD 182.521937
LSL 16.729638
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.373234
MAD 9.327469
MDL 17.297288
MGA 4164.918669
MKD 53.270136
MMK 2099.899945
MNT 3569.0757
MOP 8.055288
MRU 40.026642
MUR 47.403308
MVR 15.45952
MWK 1734.226539
MXN 17.85877
MYR 3.945977
MZN 63.904971
NAD 16.729566
NGN 1390.719994
NIO 36.805411
NOK 9.631999
NPR 146.970372
NZD 1.702835
OMR 0.384491
PAB 1.000186
PEN 3.445004
PGK 4.30766
PHP 59.214028
PKR 279.348536
PLN 3.69651
PYG 6543.664798
QAR 3.64731
RON 4.399098
RSD 101.394978
RUB 79.008849
RWF 1458.73968
SAR 3.752992
SBD 8.05166
SCR 13.565474
SDG 601.498985
SEK 9.230455
SGD 1.279995
SHP 0.750259
SLE 24.495784
SLL 20969.49935
SOS 570.521609
SRD 37.716991
STD 20697.981008
STN 21.190747
SVC 8.751124
SYP 110.821403
SZL 16.732906
THB 31.843503
TJS 9.616092
TMT 3.51
TND 2.938452
TOP 2.40776
TRY 44.073401
TTD 6.776714
TWD 31.862298
TZS 2579.999824
UAH 43.704242
UGX 3690.921044
UYU 39.348488
UZS 12197.252785
VES 425.142005
VND 26240
VUV 119.29626
WST 2.726253
XAF 567.350963
XAG 0.011903
XAU 0.000194
XCD 2.70255
XCG 1.802549
XDR 0.702398
XOF 567.395131
XPF 103.158951
YER 238.59673
ZAR 16.70075
ZMK 9001.198083
ZMW 19.337678
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    78.8000

    5157.5

    +1.53%

  • DAX

    -224.7200

    23591.03

    -0.95%

  • TecDAX

    -55.8900

    3607.48

    -1.55%

  • MDAX

    -206.1800

    29482.78

    -0.7%

  • Euro STOXX 50

    -62.9900

    5719.9

    -1.1%

  • EUR/USD

    -0.0016

    1.16

    -0.14%

  • SDAX

    -66.5100

    17232.69

    -0.39%

Bundesrat stimmt Gesetz zum Schutz wichtiger Infrastruktur zu
Bundesrat stimmt Gesetz zum Schutz wichtiger Infrastruktur zu / Foto: © AFP

Bundesrat stimmt Gesetz zum Schutz wichtiger Infrastruktur zu

Wichtige Infrastruktur in Deutschland soll besser vor Sabotage, Terroranschlägen und Naturkatastrophen geschützt werden. Der Bundesrat stimmte am Freitag dem sogenannten Kritis-Dachgesetz zu, das die Betreiber von Infrastruktur-Anlagen zu strengeren Sicherheitskonzepten und Notfallplänen verpflichten soll. Das Gesetz war Ende Januar im Bundestag beschlossen worden. Mit dem Kritis-Gesetzesvorhaben wird auch eine EU-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt.

Textgröße:

Länder-Innenminister verwiesen im Bundesrat auf Gefahren für die Infrastruktur vor dem Hintergrund aktueller Krisen und Konflikte wie hybride Angriffe mutmaßlicher russischer Akteure in Deutschland oder den linksextremistisch motivierten Angriff auf das Berliner Stromnetz Anfang Januar. "Wie wichtig die Versorgung mit kritischer Infrastruktur ist, merkt man immer erst, wenn es zur Störung kommt", sagte der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU).

Die Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sagte mit Verweis auf den Anschlag auf das Berliner Stromnetz, ein Ereignis, das andernorts eine regionale Krise darstelle, könne in einer Großstadt schnell zum gesamtstaatlichen Problem werden. Gerade Berlin trage hier eine doppelte Verantwortung als Millionenmetropole, Regierungssitz und Hauptstadt.

Schon die Ampel-Regierung wollte die kritische Infrastruktur besser schützen. Ein damaliger Kritis-Gesetzentwurf wurde allerdings aufgrund des Koalitionsbruchs nicht mehr verabschiedet. Im zweiten Anlauf gelang dies Ende Januar mit den Stimmen von Union, SPD und AfD.

Mit Hilfe des Kritis-Dachgesetzes sollen in Sektoren wie Energie, Ernährung und Verkehr Anlagen identifiziert werden, die unentbehrlich für die Versorgung der Bevölkerung und die Aufrechterhaltung der Wirtschaft sind. Welche Anlagen konkret betroffen sind, soll sich an mehreren Kriterien orientieren. Dazu will das Bundesinnenministerium noch eine Rechtsverordnung erlassen.

Vom Gesetz grundsätzlich umfasst sein sollen aber Unternehmen und Einrichtungen, die mehr als 500.000 Menschen versorgen. Das kritisieren die Länder mit Verweis auf mittelgroße Städte als nicht ausreichend. Eine Ausnahme gibt es für die Bundesländer: Diese sollen Anlagen, für die eine Landesbehörde zuständig ist, selbst als kritisch einstufen können.

Welche Sicherungsmaßnahmen die Betreiber der Anlagen treffen müssen, soll ebenfalls noch über Rechtsverordnungen geregelt werden. Sie müssen aber auf jeden Fall künftig Vorfälle melden und regelmäßig Risikoanalysen vornehmen.

C.Smith--ThChM