The China Mail - Israel startet "gezielten Bodeneinsatz" im Südlibanon - Merz nennt Offensive "Fehler"

USD -
AED 3.672503
AFN 64.501395
ALL 80.912133
AMD 360.183745
ANG 1.789785
AOA 916.999941
ARS 1520.830897
AUD 1.422516
AWG 1.8025
AZN 1.699955
BAM 1.742819
BBD 2.009348
BDT 123.382092
BGN 1.747831
BHD 0.376489
BIF 2990.43851
BMD 1
BND 1.275162
BOB 11.747408
BRL 4.969861
BSD 0.997679
BTN 94.661849
BWP 13.743478
BYN 2.929296
BYR 19600
BZD 2.006389
CAD 1.400505
CDF 2315.999694
CHF 0.823697
CLF 0.025213
CLP 995.549909
CNY 6.67805
CNH 6.66904
COP 3160.52
CRC 455.262384
CUC 1
CUP 23.943254
CVE 98.257011
CZK 21.70405
DJF 177.650251
DKK 6.66169
DOP 61.191756
DZD 134.113045
EGP 54.993397
ERN 15
ETB 162.270996
EUR 0.891269
FJD 2.237202
FKP 0.747708
GBP 0.74725
GEL 2.58976
GGP 0.747708
GHS 11.567354
GIP 0.747708
GMD 74.000173
GNF 8829.007049
GTQ 7.626058
GYD 208.94485
HKD 7.84435
HNL 26.784115
HRK 6.714099
HTG 130.750929
HUF 326.901026
IDR 18108
ILS 3.10555
IMP 0.747708
INR 94.93815
IQD 1512.372907
IRR 1832375.000062
ISK 121.560114
JEP 0.747708
JMD 158.331143
JOD 0.709054
JPY 156.796972
KES 129.820015
KGS 87.448599
KHR 4075.940456
KMF 439.506315
KPW 899.999961
KRW 1321.950223
KWD 0.31069
KYD 0.831395
KZT 452.963349
LAK 22449.752494
LBP 89337.337319
LKR 331.270412
LRD 170.093699
LSL 16.528856
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.389207
MAD 9.799279
MDL 18.007566
MGA 4511.653397
MKD 54.896387
MMK 2099.851486
MNT 3598.994658
MOP 8.059703
MRU 39.870434
MUR 47.160054
MVR 15.460268
MWK 1729.897835
MXN 18.71225
MYR 4.083969
MZN 63.889513
NAD 16.528635
NGN 1350.280058
NIO 36.713271
NOK 9.319023
NPR 151.460308
NZD 1.75372
OMR 0.382337
PAB 0.99759
PEN 3.426186
PGK 4.467969
PHP 63.865045
PKR 276.070326
PLN 3.92551
PYG 5769.890528
QAR 3.63659
RON 4.765201
RSD 104.702711
RUB 81.498053
RWF 1473.973115
SAR 3.744737
SBD 8.07458
SCR 13.959063
SDG 601.504905
SEK 9.925855
SGD 1.278065
SHP 0.7473
SLE 22.949956
SLL 20969.504398
SOS 570.127561
SRD 37.649502
STD 20697.981008
STN 21.831921
SVC 8.729204
SYP 13001.999685
SZL 16.528174
THB 33.786013
TJS 9.19324
TMT 3.51
TND 2.979046
TOP 2.40776
TRY 49.763018
TTD 6.778679
TWD 32.579897
TZS 2645.037982
UAH 45.16501
UGX 4394.89935
UYU 40.010515
UZS 11938.941909
VES 879.788901
VND 25853
VUV 118.791596
WST 2.767791
XAF 584.634454
XAG 0.018501
XAU 0.000249575098
XCD 2.70255
XCG 1.79797
XDR 0.707052
XOF 584.634454
XPF 106.272445
YER 236.103112
ZAR 16.61885
ZMK 9001.208892
ZMW 20.057833
ZWL 321.999592
SSP 5745.299755
MXV 2.111921
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Israel startet "gezielten Bodeneinsatz" im Südlibanon - Merz nennt Offensive "Fehler"
Israel startet "gezielten Bodeneinsatz" im Südlibanon - Merz nennt Offensive "Fehler" / Foto: © AFP

Israel startet "gezielten Bodeneinsatz" im Südlibanon - Merz nennt Offensive "Fehler"

Israel hat nach eigenen Angaben einen "gezielten Bodeneinsatz" gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Südlibanon gestartet. Soldaten der 91. Division der israelischen Streitkräfte (IDF) hätten "in den vergangenen Tagen" das Vorgehen "gegen wichtige Stellungen der Hisbollah im Südlibanon eingeleitet", erklärte die israelische Armee am Montag. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußerte deutliche Kritik am Vorgehen Israels und bezeichnete eine Bodenoffensive im Libanon als "Fehler".

Textgröße:

Die israelische Armee erklärte, der Einsatz sei Teil "umfassender Verteidigungsbemühungen zum Aufbau und zur Stärkung einer vorwärtsgerichteten Verteidigungsposition". Dazu gehörten "auch die Zerschlagung terroristischer Infrastruktureinrichtungen und die Ausschaltung der in diesem Gebiet operierenden Terroristen", um "Bedrohungen zu beseitigen und den Bewohnern Nordisraels zusätzliche Sicherheit zu bieten".

Vor dem Einmarsch der Bodentruppen hätten Luftwaffe und Artillerie "Angriffe gegen zahlreiche terroristische Ziele" ausgeführt, um "die Bedrohungen im Einsatzgebiet zu verringern", erklärte die israelische Armee weiter.

Nach dem Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar hatte die vom Iran finanzierte Hisbollah den Norden Israels unter Beschuss genommen. Seither nimmt die israelische Armee Ziele im Libanon ins Visier, insbesondere in Gebieten, die als Hisbollah-Hochburgen gelten. Dazu zählen der Süden des Landes, die südlichen Vororte der Hauptstadt Beirut und die ostlibanesische Bekaa-Ebene.

Bei den israelischen Angriffen wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums 886 Menschen getötet und mehr als 2100 weitere verletzt. Mehr als eine Million Menschen seien seit dem Wiederaufflammen des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon vertrieben worden, erklärten die libanesischen Behörden am Montag.

Die Bundesregierung äußerte sich kritisch zum Vorgehen der israelischen Armee. "Wir verfolgen mit ziemlicher Sorge die israelische Bodenoffensive", sagte Merz in Berlin. Eine solche Offensive würde die ohnehin "hoch angespannte humanitäre Lage und das dramatische Fluchtgeschehen weiter verschärfen", fügte er hinzu. "Deshalb fordern wir unsere israelischen Freunde eindringlich auf: Schlagt diesen Weg nicht ein. Es wäre ein Fehler."

"Wir verurteilen scharf, dass die Hisbollah auf Seiten Irans jetzt in den Kampf gegen Israel eingetreten ist", sagte Merz. Die Miliz müsse ihre Angriffe sofort beenden und die Waffen niederlegen. "Wir unterstützen auch jede Anstrengung, die Gespräche zwischen Israel und Libanon in Gang setzen kann." Zugleich fordere die Bundesregierung die israelische Armee auf, "zivile Ziele und die Unifil-Mission der Vereinten Nationen nicht anzugreifen."

Bereits während des Gaza-Kriegs nach dem Hamas-Großangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 hatte die Hisbollah den Norden Israels unter Beschuss genommen. Daraufhin verließen in Israel 60.000 Menschen infolge einer Evakuierungsaufforderung der Behörden ihre Häuser. Dieses Mal sollen solche Evakuierungen vermieden werden.

Ein Sprecher der israelischen Armee begründete die Ausweitung des Bodeneinsatzes im Libanon mit der Lage der israelischen Bürger im Grenzgebiet. Die "begrenzten Bodeneinsätze" im Südlibanon in "neuen Gebieten" richteten sich "gegen ausgewählte Ziele", erklärte der für die internationale Kommunikation zuständige Sprecher Nadav Shoshani. Diese befänden sich an "Orten, an denen wir glauben, dass die Hisbollah eine Bedrohung für unsere Zivilbevölkerung darstellt".

Die Hisbollah hatte nach Shoshanis Angaben zuvor konkrete Vorbereitungen getroffen, um ihre Attacken auf Israel auszuweiten. "Wir haben festgestellt, dass die Hisbollah beabsichtigt, ihre Operationen auszuweiten", erklärte er. Ziel der Miliz sei es, "täglich hunderte Raketen" in Richtung Israel abzufeuern. Zudem seien "hunderte Terroristen" der Hisbollah-Eliteeinheit Al-Radwan in den Südlibanon entsandt worden.

Die Hisbollah meldete derweil neue Angriffe auf Israel. Sie habe mehrere Raketen und Drohnen auf die Stadt Naharija im Norden Israels abgefeuert, erklärte die Miliz. Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom wurde ein Mann bei den Angriffen verletzt.

T.Wu--ThChM