The China Mail - Wadephul und Frankreichs Außenminister rufen im Iran-Krieg zur Deeskalation auf

USD -
AED 3.672504
AFN 64.000368
ALL 82.68029
AMD 368.120403
ANG 1.790403
AOA 917.000367
ARS 1477.525945
AUD 1.449296
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.715275
BBD 2.014515
BDT 123.02835
BGN 1.69088
BHD 0.377119
BIF 2970.641759
BMD 1
BND 1.294218
BOB 6.912067
BRL 5.185504
BSD 1.000241
BTN 93.880701
BWP 13.593527
BYN 2.900919
BYR 19600
BZD 2.011585
CAD 1.41876
CDF 2270.000362
CHF 0.809565
CLF 0.023454
CLP 923.090396
CNY 6.80385
CNH 6.80295
COP 3445.67
CRC 454.120897
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.704174
CZK 21.302204
DJF 177.720393
DKK 6.56288
DOP 58.769103
DZD 133.34704
EGP 49.510071
ERN 15
ETB 161.263403
EUR 0.87801
FJD 2.266104
FKP 0.756718
GBP 0.757315
GEL 2.64504
GGP 0.756718
GHS 11.278044
GIP 0.756718
GMD 73.000355
GNF 8764.059725
GTQ 7.63095
GYD 209.335368
HKD 7.841565
HNL 26.762262
HRK 6.614304
HTG 130.728584
HUF 310.650504
IDR 17838.55
ILS 3.00205
IMP 0.756718
INR 94.35595
IQD 1310.26771
IRR 1375050.000352
ISK 126.430386
JEP 0.756718
JMD 157.530312
JOD 0.70904
JPY 161.75404
KES 129.460385
KGS 87.450384
KHR 4014.99704
KMF 434.00035
KPW 900.00035
KRW 1535.525039
KWD 0.30961
KYD 0.833556
KZT 485.307724
LAK 21954.438817
LBP 89573.137575
LKR 336.229088
LRD 182.200101
LSL 16.441492
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.420634
MAD 9.379032
MDL 17.734997
MGA 4230.669724
MKD 54.123711
MMK 2099.450161
MNT 3580.242389
MOP 8.08004
MRU 39.918437
MUR 47.710378
MVR 15.450378
MWK 1734.46298
MXN 17.496304
MYR 4.088039
MZN 63.903729
NAD 16.441492
NGN 1378.290377
NIO 36.808525
NOK 9.94045
NPR 150.211581
NZD 1.772685
OMR 0.384505
PAB 1.000285
PEN 3.41073
PGK 4.389446
PHP 61.292038
PKR 278.373232
PLN 3.765404
PYG 6104.908659
QAR 3.645931
RON 4.600704
RSD 103.059038
RUB 78.877046
RWF 1464.86285
SAR 3.756188
SBD 8.051953
SCR 13.271104
SDG 600.000339
SEK 9.73407
SGD 1.294165
SHP 0.746601
SLE 24.803667
SLL 20969.503664
SOS 571.66663
SRD 37.483038
STD 20697.981008
STN 21.486987
SVC 8.751743
SYP 110.532098
SZL 16.431845
THB 33.370369
TJS 9.257398
TMT 3.5
TND 2.96472
TOP 2.40776
TRY 46.624038
TTD 6.797662
TWD 31.857604
TZS 2622.686038
UAH 44.895745
UGX 3671.108656
UYU 40.151731
UZS 12014.822286
VES 620.752985
VND 26300
VUV 119.950905
WST 2.785497
XAF 575.287334
XAG 0.01692
XAU 0.000245
XCD 2.70255
XCG 1.802627
XDR 0.716453
XOF 575.284811
XPF 104.593392
YER 238.625037
ZAR 16.465835
ZMK 9001.203584
ZMW 18.017813
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -45.9800

    6221.55

    -0.74%

  • Goldpreis

    34.7000

    4082.3

    +0.85%

  • TecDAX

    -32.5600

    3860.16

    -0.84%

  • SDAX

    -86.7100

    17767.77

    -0.49%

  • DAX

    -323.6100

    24671.22

    -1.31%

  • MDAX

    -383.9900

    31588.65

    -1.22%

  • EUR/USD

    0.0016

    1.1393

    +0.14%

Wadephul und Frankreichs Außenminister rufen im Iran-Krieg zur Deeskalation auf
Wadephul und Frankreichs Außenminister rufen im Iran-Krieg zur Deeskalation auf / Foto: © AFP

Wadephul und Frankreichs Außenminister rufen im Iran-Krieg zur Deeskalation auf

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und sein französischer Kollege Jean-Noël Barrot haben zu einer Deeskalation im Iran-Krieg aufgerufen und vor den Folgen des Konflikts für Europa gewarnt. Der Krieg habe "ein wirkliches Eskalationspotenzial, was nicht nur diese Region, sondern die Welt insgesamt in eine allergrößte Krise stürzen kann", sagte Wadephul am Mittwoch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Barrot in Berlin.

Textgröße:

"Allein die Düngerversorgung, die aus dieser Region sichergestellt wird, ist so essenziell, dass bei einem längeren Ausbleiben eine Nahrungsmittelkrise in großen Teilen Afrikas drohte", fuhr der CDU-Politiker fort. "Das muss uns mit Besorgnis erfüllen wegen der Menschen, die leiden würden, und natürlich auch der Flüchtlingsströme, die sich daraus ergeben können."

Frankreichs Außenminister Barrot warnte vor "erheblichen Risiken für unsere Interessen, für die Sicherheit unserer Landsleute vor Ort, aber auch für unsere Partner und die Weltwirtschaft".

Wadephul äußerte sich zudem zu seiner Aussage vom Vortag, wonach er einen Wechsel der Führung in Teheran für "nicht realistisch halte". Zwar könne es "zu einem Regimewechsel kommen und angesichts der Brutalität und der Ruchlosigkeit dieses Regimes ist es auch wünschenswert, dass es zu einem Regimewechsel kommt". Die Erfahrung sei jedoch, dass "derartige militärische Engagements weder im Irak noch in Libyen zu einem geordneten Regimewechsel in der Weise geführt haben, dass es hinterher eine freiheitliche demokratische rechtsstaatliche Struktur gegeben hat", sagte Wadephul. "Das ist die nüchterne Analyse, die wir ziehen müssen."

Er wünsche sich im Iran "einen Wandel hin zu einem humanen, menschenwürdigen Regime", welches "wir dort derzeit nicht sehen", sagte Wadephul. "Und in diesem Sinne sind wir ja auch mit der Opposition im Gespräch", sagte er weiter. "Ich glaube bloß, dass sich dieses aus dem Land heraus entwickeln muss."

Es komme "auf uns jetzt eine große Aufgabe zu, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern in den Vereinigten Staaten und Israel versuchen, einen Punkt zu finden, wo die militärischen Ziele, die diese beiden sich vorgenommen haben, erreicht sind und wo dann wir zu einer Deeskalation kommen und wo wir zu einer Beilegung der kriegerischen Handlungen kommen können und gleichzeitig natürlich Sicherheit für die Straße von Hormus und die Golfstaaten herstellen können", sagte Wadephul. "Das wird eine schwierige Übung werden."

Israel und die USA hatten am 28. Februar mit massiven Luftangriffen auf den Iran begonnen. Der Iran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region. Seit Kriegsbeginn ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch den Iran de facto gesperrt.

Barrot hatte am Mittwoch als Gast an der Sitzung des Bundeskabinetts in Berlin teilgenommen.

K.Leung--ThChM