The China Mail - Trump verschiebt Ultimatum an den Iran erneut - Teheran stellt hohe Forderungen

USD -
AED 3.6725
AFN 63.49708
ALL 83.283733
AMD 367.929771
ANG 1.790403
AOA 916.999629
ARS 1478.723301
AUD 1.450884
AWG 1.80125
AZN 1.698562
BAM 1.724577
BBD 2.013888
BDT 122.992813
BGN 1.69088
BHD 0.377147
BIF 2984.81535
BMD 1
BND 1.298984
BOB 6.909809
BRL 5.227099
BSD 0.999934
BTN 94.624111
BWP 13.680173
BYN 2.818068
BYR 19600
BZD 2.01104
CAD 1.423985
CDF 2269.000203
CHF 0.812967
CLF 0.023353
CLP 919.202842
CNY 6.790503
CNH 6.81587
COP 3434.24
CRC 455.186766
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.22259
CZK 21.373499
DJF 178.061717
DKK 6.587765
DOP 58.613453
DZD 133.56796
EGP 49.621198
ERN 15
ETB 161.211774
EUR 0.88133
FJD 2.24875
FKP 0.758197
GBP 0.760385
GEL 2.644978
GGP 0.758197
GHS 11.199781
GIP 0.758197
GMD 72.498602
GNF 8761.518452
GTQ 7.627362
GYD 209.162776
HKD 7.83973
HNL 26.755726
HRK 6.642598
HTG 130.744947
HUF 314.104979
IDR 17988
ILS 2.987903
IMP 0.758197
INR 94.24825
IQD 1309.878094
IRR 1375049.999873
ISK 126.749842
JEP 0.758197
JMD 157.488647
JOD 0.709028
JPY 161.779034
KES 129.510271
KGS 87.449959
KHR 4017.494974
KMF 430.999564
KPW 900.00035
KRW 1543.098674
KWD 0.30953
KYD 0.833297
KZT 486.623047
LAK 21948.961236
LBP 89556.012134
LKR 337.341005
LRD 182.134827
LSL 16.623945
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.430933
MAD 9.401479
MDL 17.709096
MGA 4177.101337
MKD 54.361389
MMK 2099.539901
MNT 3580.066416
MOP 8.076099
MRU 39.982188
MUR 48.210307
MVR 15.459765
MWK 1733.881812
MXN 17.63375
MYR 4.138003
MZN 63.896866
NAD 16.623945
NGN 1372.159988
NIO 36.797319
NOK 9.868099
NPR 151.394749
NZD 1.772345
OMR 0.384508
PAB 0.999965
PEN 3.391297
PGK 4.386951
PHP 61.366502
PKR 278.100478
PLN 3.780855
PYG 6099.351442
QAR 3.635217
RON 4.616001
RSD 103.457992
RUB 74.898028
RWF 1468.89467
SAR 3.754889
SBD 8.065041
SCR 13.653597
SDG 600.503146
SEK 9.76813
SGD 1.298095
SHP 0.746601
SLE 24.749864
SLL 20969.503664
SOS 571.478959
SRD 37.460049
STD 20697.981008
STN 21.603509
SVC 8.749173
SYP 110.532098
SZL 16.621989
THB 33.421502
TJS 9.284423
TMT 3.51
TND 2.972467
TOP 2.40776
TRY 46.497296
TTD 6.780184
TWD 31.736503
TZS 2620.50298
UAH 44.88455
UGX 3689.350352
UYU 39.918699
UZS 12024.108178
VES 616.865275
VND 26335
VUV 118.798432
WST 2.761642
XAF 578.424923
XAG 0.017015
XAU 0.00025
XCD 2.70255
XCG 1.802141
XDR 0.716966
XOF 578.417273
XPF 105.162912
YER 238.649893
ZAR 16.61285
ZMK 9001.213701
ZMW 18.024056
ZWL 321.999592
  • MDAX

    -209.8500

    31919.25

    -0.66%

  • Goldpreis

    -126.4000

    4023

    -3.14%

  • TecDAX

    -20.8400

    3883.02

    -0.54%

  • DAX

    -153.2200

    24740.36

    -0.62%

  • Euro STOXX 50

    -15.8500

    6214.7

    -0.26%

  • SDAX

    -193.2900

    17963.71

    -1.08%

  • EUR/USD

    -0.0031

    1.1357

    -0.27%

Trump verschiebt Ultimatum an den Iran erneut - Teheran stellt hohe Forderungen
Trump verschiebt Ultimatum an den Iran erneut - Teheran stellt hohe Forderungen / Foto: © AFP

Trump verschiebt Ultimatum an den Iran erneut - Teheran stellt hohe Forderungen

Unter Verweis auf nach seinen Worten "sehr gut" vorankommende Verhandlungen mit Teheran hat US-Präsident Donald Trump sein Ultimatum an den Iran zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage verlängert. Auf Bitten der iranischen Regierung verschiebe er die "Zerstörung der Energieanlagen" im Iran um weitere zehn Tage bis zum 6. April, schrieb Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Trumps Unterhändler Steve Witkoff sprach derweil von "starken Anzeichen" dafür, dass der Iran zu einem Ende des Krieges auf dem Verhandlungsweg bereit sei.

Textgröße:

"Die Gespräche laufen, und entgegen fehlerhafter Meldung der Fake-News-Medien und andere laufen sie sehr gut", schrieb Trump. Zuvor hatte der US-Präsident Berichte zurückgewiesen, wonach er angesichts des steigenden Ölpreises fieberhaft nach einem Ausweg zur Beendigung des seit fast vier Wochen andauernden Iran-Krieges suche: "Ich bin das Gegenteil von verzweifelt. Es ist mir egal", betonte er vor Reportern. Die Führung in Teheran drängte er zu ernsthaften Verhandlungen, "bevor es zu spät ist". Ansonsten gebe es "kein Zurück mehr - und es wird nicht schön werden".

Trump hatte den Iran erstmals am Samstag ultimativ zur Öffnung der Meerenge von Hormus aufgerufen und gedroht, andernfalls werde die US-Armee die iranischen Kraftwerke bombardieren. Am Montag verlängerte er die Frist dann unter Verweis auf "sehr gute und fruchtbare" Verhandlungen mit Teheran um fünf Tage. Teheran dementierte dagegen jegliche direkten Gespräche mit den USA.

Pakistan bestätigte am Donnerstag jedoch indirekte Verhandlungen unter Vermittlung Islamabads mit Unterstützung der Türkei, Ägyptens und weiterer "Bruderstaaten". Ein dabei übermittelter 15-Punkte-Plan der US-Regierung sieht laut Medienberichten die Wiederöffnung der weitgehend gesperrten Straße von Hormus für den Schiffsverkehr sowie strikte Beschränkungen für das iranische Atomprogramm vor. Im Gegenzug sollen demnach die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden.

Die iranische Führung reagierte laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Tasnim mit einem Gegenvorschlag. Dieser fünf Punkte umfassende Plan sieht demnach ein Ende der "Aggression" gegen den Iran, die Schaffung eines Mechanismus, der die USA und Israel von einem erneuten Krieg abhalten soll, finanzielle Wiedergutmachung für die Kriegsschäden und ein Ende der Angriffe auf pro-iranische Gruppen in der Region vor. Zudem fordert die iranische Führung dem Tasnim-Bericht zufolge, dass ihr die Hoheit über die für den internationalen Schiffsverkehr wichtige Straße von Hormus zuerkannt wird. Die Forderungen des Iran gehen damit weit über die Angebote im 15-Punkte-Plan der USA hinaus.

Bei einer Kabinettssitzung berichtete Trump am Donnerstag, als "Geschenk" und Zeichen des guten Willens habe der Iran zehn Öltankern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus genehmigt. Allerdings hatten auch in den vergangenen Wochen immer wieder einzelne Schiffe die Meerenge passiert. Teheran zufolge ist "nicht-feindlichen" Schiffen die Durchfahrt möglich.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sprach derweil von "ermutigenden und begrüßenswerten" Anzeichen für Verhandlungen zwischen Teheran und Washington. Er forderte gleichzeitig eine enge Abstimmung zwischen den USA und den G7. Für die Bundesregierung sei es "von großer Bedeutung, dass wir genau wissen, was unsere amerikanischen Partner beabsichtigen", sagte er bei einem G7-Außenministertreffen in Frankreich.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte bemühte sich nach scharfer Kritik von US-Präsident Trump an den europäischen Verbündeten derweil um Vermittlung. Europa habe "Zeit" gebraucht, weil die US-Regierung ihre Verbündeten "aus guten Gründen" nicht vorab über die Angriffe auf den Iran habe informieren können, sagte Rutte am Donnerstag in Brüssel. Trump hatte die Nato-Partner zuvor als "Feiglinge" beschimpft und zuletzt erklärt, sie hätten "absolut nichts getan", um gegen den Iran zu helfen. Gleichzeitig betonte der US-Präsident, die USA bräuchten "nichts von der Nato".

Der israelische Oppositionsführer Jair Lapid warnte angesichts der israelischen Armee-Einsätze im Gazastreifen, im Libanon und im Iran vor einer "sicherheitspolitischen Katastrophe". Die Armee sei "belastet bis zum Äußersten und darüber hinaus". Die Regierung schicke sie "ohne eine Strategie und ohne die notwendigen Mittel sowie mit viel zu wenigen Soldaten in einen Vielfronten-Krieg", warnte Lapid. Israel und die USA fliegen seit dem 28. Februar Luftangriffe gegen den Iran. Teheran reagiert seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.

D.Peng--ThChM