The China Mail - Trump nennt Nato "Papiertiger" und droht mit Austritt der USA

USD -
AED 3.672498
AFN 63.999985
ALL 82.659231
AMD 377.229775
ANG 1.790083
AOA 916.99991
ARS 1387.053699
AUD 1.440103
AWG 1.80125
AZN 1.701218
BAM 1.685671
BBD 2.013678
BDT 122.977207
BGN 1.709309
BHD 0.377574
BIF 2970.646923
BMD 1
BND 1.28264
BOB 6.908351
BRL 5.152402
BSD 0.999815
BTN 92.79256
BWP 13.597831
BYN 2.973319
BYR 19600
BZD 2.010774
CAD 1.388995
CDF 2285.000168
CHF 0.793125
CLF 0.023301
CLP 920.105187
CNY 6.88655
CNH 6.87481
COP 3691.62
CRC 464.839659
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.035143
CZK 21.106012
DJF 178.039804
DKK 6.431875
DOP 60.153163
DZD 132.640887
EGP 53.664798
ERN 15
ETB 156.112361
EUR 0.86079
FJD 2.257401
FKP 0.758501
GBP 0.750315
GEL 2.690039
GGP 0.758501
GHS 10.998199
GIP 0.758501
GMD 74.000198
GNF 8767.90016
GTQ 7.648319
GYD 209.250209
HKD 7.837345
HNL 26.559099
HRK 6.482601
HTG 131.237691
HUF 329.353497
IDR 16901
ILS 3.13645
IMP 0.758501
INR 93.22495
IQD 1309.682341
IRR 1315874.999864
ISK 124.13027
JEP 0.758501
JMD 158.120413
JOD 0.708982
JPY 158.483497
KES 130.095212
KGS 87.450324
KHR 4000.224102
KMF 428.497333
KPW 899.943346
KRW 1509.580251
KWD 0.30933
KYD 0.833229
KZT 475.292069
LAK 22034.321965
LBP 89532.404175
LKR 315.172096
LRD 183.46212
LSL 16.791309
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.377046
MAD 9.33924
MDL 17.611846
MGA 4230.341582
MKD 53.066601
MMK 2100.405998
MNT 3572.722217
MOP 8.072575
MRU 39.88606
MUR 46.789534
MVR 15.470118
MWK 1733.674081
MXN 17.823085
MYR 4.026999
MZN 63.950035
NAD 16.792032
NGN 1381.320063
NIO 36.794904
NOK 9.685435
NPR 148.468563
NZD 1.733505
OMR 0.384494
PAB 0.999836
PEN 3.478666
PGK 4.323975
PHP 60.189936
PKR 278.954626
PLN 3.684325
PYG 6493.344193
QAR 3.645288
RON 4.386597
RSD 101.031989
RUB 80.450357
RWF 1463.214918
SAR 3.753694
SBD 8.042037
SCR 13.854038
SDG 600.999989
SEK 9.376755
SGD 1.28184
SHP 0.750259
SLE 24.550261
SLL 20969.510825
SOS 571.374393
SRD 37.364014
STD 20697.981008
STN 21.117322
SVC 8.748077
SYP 110.747305
SZL 16.786116
THB 32.493036
TJS 9.560589
TMT 3.51
TND 2.934847
TOP 2.40776
TRY 44.483897
TTD 6.785987
TWD 31.968987
TZS 2590.000133
UAH 43.749677
UGX 3724.309718
UYU 40.637618
UZS 12144.744043
VES 473.27785
VND 26335
VUV 120.24399
WST 2.777713
XAF 565.390002
XAG 0.01323
XAU 0.00021
XCD 2.70255
XCG 1.801759
XDR 0.710952
XOF 565.351019
XPF 102.791293
YER 238.649905
ZAR 16.768951
ZMK 9001.20415
ZMW 19.270981
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    162.9800

    5732.71

    +2.84%

  • TecDAX

    62.6600

    3484.26

    +1.8%

  • DAX

    618.8500

    23298.89

    +2.66%

  • Goldpreis

    135.1000

    4813.7

    +2.81%

  • SDAX

    310.1700

    16802.71

    +1.85%

  • MDAX

    1055.0600

    29205.84

    +3.61%

  • EUR/USD

    0.0060

    1.1617

    +0.52%

Trump nennt Nato "Papiertiger" und droht mit Austritt der USA
Trump nennt Nato "Papiertiger" und droht mit Austritt der USA / Foto: © AFP/Archiv

Trump nennt Nato "Papiertiger" und droht mit Austritt der USA

US-Präsident Donald Trump hat aus Ärger über die Haltung der Verbündeten im Iran-Krieg einen möglichen Austritt der USA aus der Nato angedeutet. Die Militärallianz sei "ein Papiertiger", sagte Trump in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der britischen Zeitung "Telegraph". Der US-Präsident und sein Außenminister Marco Rubio kündigten an, die Nato-Mitgliedschaft der USA nach Beendigung des Iran-Kriegs zu überdenken. Die Bundesregierung erklärte, sie stehe mit Trump im Austausch und setze auf eine "Versachlichung" der Debatte.

Textgröße:

"Ich wusste schon immer, dass sie (die Nato) ein Papiertiger ist", sagte Trump dem "Telegraph". "Und Putin weiß das übrigens auch", fügte er mit Blick auf Kreml-Chef Wladimir Putin hinzu. Auf die Frage, ob er nach dem Iran-Krieg die Nato-Mitgliedschaft überdenken werde, antwortete der US-Präsident: "Oh ja, ich würde sagen, dass es über ein bloßes Hinterfragen hinausgeht."

Trump hatte sich in den vergangenen Wochen mehrfach verärgert über die Haltung der Nato-Verbündeten im Iran-Krieg geäußert. Unter anderem übte er deutliche Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der sich vom Vorgehen der USA im Iran klar distanziert hatte und den Krieg als "eine massive Eskalation mit offenem Ausgang" bezeichnete. Zudem beschimpfte Trump die Nato-Partner als "Feiglinge", da diese sich nicht an einem militärischen Einsatz zur Sicherung der Schifffahrt in der strategisch wichtigen Straße von Hormus beteiligen wollten.

Die Bundesregierung reagierte zurückhaltend auf Trumps Drohungen mit einem Nato-Austritt. "Wir treffen keine Vorbereitungen", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Trump sei die Bedeutung der Nato bewusst. "Wir alle sehen die Situation im Iran und wir sind im engen Austausch mit dem amerikanischen Präsidenten, um auch seine Sicherheitsinteressen zu berücksichtigen." Die Bundesregierung werde auf eine "Versachlichung der Debatte" dringen, sagte Kornelius. "Aufregungsspiralen helfen der Nato nicht."

Trump hatte die Nato bereits in seiner ersten Amtszeit als "obsolet" bezeichnet und die Verbündeten zu höheren Militärausgaben gedrängt. Im vergangenen Juni legten sich die Nato-Länder schließlich auf das ambitionierte Fünf-Prozent-Ziel fest. Zuletzt drohte der Konflikt um Grönland wegen Trumps Ansprüchen auf die Arktis-Insel zeitweise, die Nato zu spalten.

Auch US-Außenminister Rubio distanzierte sich in einem aktuellen Interview von den Nato-Verbündeten. "Es besteht leider kein Zweifel daran, dass wir, nachdem dieser Konflikt beendet ist, diese Beziehung neu bewerten müssen", sagte er dem US-Sender Fox News. "Wenn es bei der Nato nur darum geht, die Europäer zu verteidigen, wenn sie angegriffen werden, aber sie uns die Nutzung ihrer Stützpunkte verwehren, dann ist das keine besonders gute Vereinbarung."

Zuletzt hatten mehrere europäische Länder die Nutzung von Stützpunkten auf ihrem Boden durch die US-Armee eingeschränkt. Am Dienstag war bekannt geworden, dass die italienische Regierung der US-Armee die Nutzung eines Luftwaffenstützpunkts auf Sizilien für einen Kampfeinsatz im Iran-Krieg verweigert hatte. Am Montag hatte Spanien seinen Luftraum für US-Flugzeuge geschlossen, die Einsätze gegen den Iran fliegen.

Regierungssprecher Kornelius sagte am Mittwoch mit Blick auf die Nutzung der Luftwaffenbasis Ramstein bei Kaiserslautern durch die US-Armee, Deutschland halte sich an die "Nutzungsverträge für die amerikanischen Basen".

Wegen ihrer Haltung zum Iran-Krieg hatten sich auch die Regierungen in London und Paris Trumps Zorn zugezogen. Der US-Präsident kritisierte Frankreich am Dienstag wegen verweigerter Überflugrechte als unkooperativ. Der französische Präsident Emmanuel Macron betonte am Mittwoch, dass Paris vor Beginn des Kriegs "nicht konsultiert" worden sei und nicht daran teilnehmen werde.

Dem britischen Regierungschef Keir Starmer hatte Trump Anfang März vorgeworfen, "viel zu viel Zeit" gebraucht zu haben, um den USA die Nutzung des wichtigen Militärstützpunkts Diego Garcia im Indischen Ozean gegen den Iran zu gestatten. Am Mittwoch bezeichnete Starmer die Nato als "das effektivste Militärbündnis, das die Welt je gesehen hat". "Es hat uns viele Jahrzehnte lang beschützt, und wir stehen voll und ganz hinter der Nato."

Der britische Premier kündigte außerdem ein internationales Treffen zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus an. Großbritannien habe 35 Länder hinter seiner Initiative "zur maritimen Sicherheit" in der Golfregion vereint, sagte Starmer. Außenministerin Yvette Cooper werde im Laufe dieser Woche erstmals Vertreter dieser Länder, darunter auch Deutschland, zu Beratungen empfangen.

X.Gu--ThChM