The China Mail - 128 Abgeordnete fordern Regierung zu Einsatz für bessere Seenotrettung auf

USD -
AED 3.672498
AFN 65.539919
ALL 80.54488
AMD 365.41986
AOA 916.999966
ARS 1498.394201
AUD 1.415609
AWG 1.8
AZN 1.698106
BAM 1.694779
BBD 2.013492
BDT 123.412607
BHD 0.376953
BIF 2988.500767
BMD 1
BND 1.280399
BOB 11.871596
BRL 5.105703
BSD 0.99964
BTN 95.359579
BWP 13.493759
BYN 2.963804
BYR 19600
BZD 2.010589
CAD 1.39385
CDF 2270.489175
CHF 0.810302
CLF 0.023226
CLP 914.089779
CNY 6.747601
CNH 6.74547
COP 3140.65
CRC 453.296822
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.549018
CZK 21.00805
DJF 178.021949
DKK 6.478175
DOP 58.292137
DZD 132.878956
EGP 50.244107
ERN 15
ETB 161.703184
EUR 0.86645
FJD 2.210998
FKP 0.739377
GBP 0.740755
GEL 2.60957
GGP 0.739377
GHS 11.761546
GIP 0.739377
GMD 73.496617
GNF 8778.915352
GTQ 7.626417
GYD 209.364696
HKD 7.846302
HNL 26.795146
HRK 6.530702
HTG 130.708873
HUF 315.816045
IDR 17835
ILS 2.99898
IMP 0.739377
INR 95.346497
IQD 1309.601695
IRR 1374724.999854
ISK 123.229815
JEP 0.739377
JMD 158.160856
JOD 0.70897
JPY 159.208997
KES 129.319836
KGS 87.449748
KHR 4050.20732
KMF 426.000595
KRW 1412.459821
KWD 0.30899
KYD 0.833091
KZT 466.225877
LAK 22555.166094
LBP 89521.713323
LKR 334.293748
LRD 180.439596
LSL 16.222753
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.375134
MAD 9.261838
MDL 17.364592
MGA 4301.50388
MKD 53.309532
MMK 2099.437721
MNT 3594.800745
MOP 8.079358
MRU 39.95702
MUR 47.040015
MVR 15.44994
MWK 1733.426342
MXN 17.12158
MYR 4.092102
MZN 63.904957
NAD 16.222753
NGN 1362.590125
NIO 36.784617
NOK 9.506398
NPR 152.571674
NZD 1.700695
OMR 0.384494
PAB 0.99964
PEN 3.379592
PGK 4.486077
PHP 61.156991
PKR 277.487208
PLN 3.723275
PYG 5952.262319
QAR 3.644233
RON 4.54103
RSD 101.679833
RUB 82.450336
RWF 1472.511189
SAR 3.745856
SBD 8.065696
SCR 13.690902
SDG 600.50286
SEK 9.50018
SGD 1.28014
SLE 24.596721
SOS 571.309732
SRD 37.750502
STD 20697.981008
STN 21.230227
SVC 8.746853
SZL 16.213312
THB 33.104496
TJS 9.212099
TMT 3.51
TND 2.93523
TRY 47.739835
TTD 6.770423
TWD 32.246095
TZS 2645.502975
UAH 44.853663
UGX 3719.189092
UYU 40.250777
UZS 11886.327301
VES 755.762402
VND 26136.5
VUV 118.84778
WST 2.733733
XAF 568.412889
XAG 0.015321
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.801749
XDR 0.706586
XOF 568.412889
XPF 103.343544
YER 238.394877
ZAR 16.17969
ZMK 9001.196617
ZMW 18.744124
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    16.8000

    4436.5

    +0.38%

  • SDAX

    30.6000

    18571.14

    +0.16%

  • Euro STOXX 50

    15.6000

    6551.22

    +0.24%

  • DAX

    67.5400

    26391.42

    +0.26%

  • TecDAX

    22.7600

    4090.18

    +0.56%

  • MDAX

    -26.2500

    32224.89

    -0.08%

  • EUR/USD

    0.0000

    1.1546

    0%

128 Abgeordnete fordern Regierung zu Einsatz für bessere Seenotrettung auf
128 Abgeordnete fordern Regierung zu Einsatz für bessere Seenotrettung auf / Foto: © SEA-WATCH/AFP/Archiv

128 Abgeordnete fordern Regierung zu Einsatz für bessere Seenotrettung auf

128 Bundestagsabgeordnete von SPD, Linkspartei und Grünen haben die Bundesregierung aufgefordert, sich für den Schutz der Seenotrettung im Mittelmeer einzusetzen. Dies geht aus einem am Samstag veröffentlichten "Osterappell" der Politikerinnen und Politiker hervor. Die Koalition solle sich zudem um ein staatlich finanziertes Seenotrettungsprogramm in der EU bemühen. Die schwarz-rote Bundesregierung hatte die Förderung privater Rettungsschiffe nach Amtseintritt eingestellt.

Textgröße:

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 habe die Internationale Organisation für Migration (IOM) rund 660 Todes- und Vermisstenfälle im Mittelmeer dokumentiert, schreiben die Abgeordneten. Dies sei die höchste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2014. "Im Schnitt sterben dieses Jahr somit zehn Menschen pro Tag auf der Flucht über das Mittelmeer."

Dieses "Sterben an unserer EU-Außengrenze" müsse beendet werden, betonen die Abgeordneten. Sie fordern deshalb die Bundesregierung auf, "sich für den Schutz und die Rettung von Menschenleben im Mittelmeer sowie für die Einhaltung des internationalen Seerechts einzusetzen".

Seenotrettung dürfe nicht behindert werden, betonen die Bundestagsabgeordneten. Insbesondere für die Sicherheit von Schiffen deutscher Rettungsorganisationen und Schiffen unter deutscher Flagge müsse sich die Bundesregierung aktiv einsetzen.

Die Abgeordneten richten sich mit insgesamt sieben Forderungen an die deutsche Regierung. Diese soll sich demnach in der EU für die rechtskonforme Rettung von Menschen aus Seenot einsetzen. Das schließe auch die Ausschifffung an einem sicheren Ort ein. Die Bundesregierung wird weiter aufgefordert, sich für einen an rechtsstaatlichen Grundsätzen ausgerichteten Verteilmechanismus von aus Seenot geretteten Menschen einzusetzen.

Die Bundeswehr dürfe nicht mit der sogenannten libyschen Küstenwache kooperieren, hieß es weiter. Auch müsse sich die deutsche Regierung dafür einsetzen, dass in Libyen internierte Schutzsuchenden "unverzüglich" freigelassen werden. Geflüchtete seien in Libyen "willkürlicher Inhaftierung, systematischer Folter, sexualisierter Gewalt und Zwangsarbeit ausgesetzt".

Der Appell wurde initiiert von Grünen-Innenpolitiker Marcel Emmerich, der Linken-Fraktionsvize Clara Bünger und dem Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe, Lars Castelucci (SPD).

"Über 125 Abgeordnete senden einen Appell aus der Mitte des Parlaments für die Pflicht zur Seenotrettung und gegen das Sterben auf dem Mittelmeer", erklärte Emmerich. Es sei "beschämend, dass zivile Retterinnen und Retter staatliche Aufgaben übernehmen müssen und einspringen, wo es keine Alternative gibt: Menschenleben zu retten".

Zu den Unterzeichnenden gehören die Grünen-Fraktionschefinnen Katharina Dröge und Britta Haßelmann, Bundestags-Vizepräsident Omid Nouripour (Grüne), Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek und Ex-Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD). Insgesamt 32 der 128 Abgeordneten gehören der SPD und damit der regierenden schwarz-roten Koalition an.

R.Lin--ThChM