The China Mail - Indirekte US-Iran-Gespräche in Katar: Einigung auf "Kommunikationskanal"

USD -
AED 3.673019
AFN 63.501767
ALL 82.650311
AMD 368.049708
ANG 1.790403
AOA 916.999856
ARS 1489.492702
AUD 1.449801
AWG 1.8
AZN 1.700733
BAM 1.716457
BBD 2.014726
BDT 123.242589
BGN 1.69088
BHD 0.377025
BIF 2985
BMD 1
BND 1.296755
BOB 6.937497
BRL 5.215702
BSD 1.000298
BTN 95.33551
BWP 14.280449
BYN 2.914275
BYR 19600
BZD 2.01183
CAD 1.42146
CDF 2274.999872
CHF 0.809026
CLF 0.023531
CLP 926.090138
CNY 6.79445
CNH 6.795485
COP 3390.04
CRC 455.303389
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.125018
CZK 21.29525
DJF 177.720086
DKK 6.56861
DOP 59.449819
DZD 133.326305
EGP 49.089799
ERN 15
ETB 159.149726
EUR 0.87882
FJD 2.245201
FKP 0.754315
GBP 0.753225
GEL 2.640103
GGP 0.754315
GHS 11.365023
GIP 0.754315
GMD 73.495989
GNF 8770.000087
GTQ 7.629052
GYD 209.24824
HKD 7.844215
HNL 26.249971
HRK 6.620099
HTG 130.790023
HUF 312.479003
IDR 17949.45
ILS 2.9855
IMP 0.754315
INR 95.160297
IQD 1310.5
IRR 1375999.999954
ISK 126.359707
JEP 0.754315
JMD 157.314119
JOD 0.708974
JPY 162.538982
KES 129.303533
KGS 87.44978
KHR 4012.497478
KMF 432.999742
KPW 900.00035
KRW 1549.710304
KWD 0.30928
KYD 0.83364
KZT 479.437628
LAK 22499.999851
LBP 89549.999914
LKR 336.036368
LRD 181.874975
LSL 16.398755
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.415009
MAD 9.407495
MDL 17.690836
MGA 4287.566306
MKD 54.162695
MMK 2099.611597
MNT 3582.983883
MOP 8.081898
MRU 40.130384
MUR 47.199188
MVR 15.450231
MWK 1735.999797
MXN 17.553597
MYR 4.095504
MZN 63.898271
NAD 16.396498
NGN 1375.497874
NIO 36.605036
NOK 9.912198
NPR 152.537167
NZD 1.762725
OMR 0.384498
PAB 1.000298
PEN 3.417999
PGK 4.378004
PHP 61.635503
PKR 278.249804
PLN 3.772025
PYG 6080.073017
QAR 3.645497
RON 4.594199
RSD 103.152958
RUB 77.500044
RWF 1466
SAR 3.751401
SBD 8.049104
SCR 13.428397
SDG 600.498008
SEK 9.728545
SGD 1.2958
SHP 0.746601
SLE 24.374986
SLL 20969.503664
SOS 571.502782
SRD 37.504502
STD 20697.981008
STN 21.9
SVC 8.752391
SYP 110.532098
SZL 16.402996
THB 33.351502
TJS 9.252979
TMT 3.5
TND 2.93875
TOP 2.40776
TRY 46.665401
TTD 6.790936
TWD 31.859867
TZS 2624.997937
UAH 44.843589
UGX 3665.771506
UYU 40.21203
UZS 11932.480153
VES 632.57269
VND 26300.5
VUV 120.098371
WST 2.780884
XAF 575.673565
XAG 0.016694
XAU 0.000246
XCD 2.70255
XCG 1.802784
XDR 0.715018
XOF 574.498585
XPF 105.124967
YER 238.59782
ZAR 16.414976
ZMK 9001.201128
ZMW 18.211258
ZWL 321.999592
  • MDAX

    247.5400

    32056.64

    +0.77%

  • SDAX

    150.0100

    18195.59

    +0.82%

  • TecDAX

    36.0900

    3889.17

    +0.93%

  • Euro STOXX 50

    -45.5900

    6282.5

    -0.73%

  • Goldpreis

    6.1000

    4044.6

    +0.15%

  • DAX

    44.4700

    25040.28

    +0.18%

  • EUR/USD

    -0.0043

    1.1383

    -0.38%

Indirekte US-Iran-Gespräche in Katar: Einigung auf "Kommunikationskanal"
Indirekte US-Iran-Gespräche in Katar: Einigung auf "Kommunikationskanal" / Foto: © AFP

Indirekte US-Iran-Gespräche in Katar: Einigung auf "Kommunikationskanal"

Die USA und der Iran haben nach ihren jüngsten gegenseitigen Angriffen in Katar indirekte Gespräche geführt. Die Teilnehmer hätten sich darauf geeinigt, "bis morgen einen Kommunikationskanal einzurichten", erklärte Irans Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi am Mittwoch, als er den Abschluss der Gespräche bekanntgab. Beobachter kritisierten "fehlende Transparenz" bei den Gesprächen.

Textgröße:

Laut Gharibabadi gingen die Gespräche am Mittwochabend zu Ende. Ihm zufolge sollen durch das Einrichten eines Kommunikationskanals Verstöße gegen das Rahmenabkommen gemeldet und dokumentiert werden.

Die Beratungen mit den katarischen und pakistanischen Vermittlern in Doha fanden getrennt statt, wie ein Diplomat der Nachrichtenagentur AFP sagte. Sie fanden demnach auf niedrigerer Ebene statt und konzentrierten sich auf die Details des Rahmenabkommens. Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nahmen an den "technischen Gesprächen" nicht teil.

Die beiden US-Gesandten seien dagegen mit dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, zusammengetroffen, wie dessen Büro mitteilte. Am Dienstag hatten sich Witkoff und Kushner nach Angaben des katarischen Außenamtssprechers Madsched al-Ansari mit Katars Regierungschef Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani getroffen. Dabei sei es um die Verhandlungen mit dem Iran sowie die Lage im Libanon gegangen.

Laut Irans Außenamtssprecher Esmail Bakaei gibt es in den kommenden Tagen "keine Pläne für Verhandlungen mit der amerikanischen Seite auf irgendeiner Ebene". Er wies damit eine frühere Ankündigung von US-Präsident Trump zurück, wonach in Doha direkte Gespräche vorgesehen seien.

Am Mittwoch sagte Trump, es sehe so aus, als komme die "Denuklearisierung des Iran gut voran". Es habe "sehr gute" Treffen gegeben "und wir werden sehen".

Bei ihren Verhandlungen in der Schweiz hatten sich die USA und der Iran Mitte Juni auf einen Fahrplan für ein Friedensabkommen in der Region geeinigt. Innerhalb von 60 Tagen soll ein detailliertes und dauerhaftes Abkommen zur Beendigung des von den USA und Israel begonnenen Iran-Kriegs ausgehandelt werden.

Trotz des Rahmenabkommens gab es zuletzt allerdings zur Straße von Hormus und dem iranischen Atomprogramm widersprüchliche Angaben aus Washington und Teheran. Am Wochenende griffen sich die USA und der Iran jedoch gegenseitig militärisch erneut an und warfen der jeweils anderen Seite einen Verstoß gegen die geltende Waffenruhe vor.

Die Politikberaterin Anna Jacobs vom Arab Gulf States Institute sprach gegenüber AFP von einem sehr frühen Stadium des Verhandlungsprozesses. Die Debatten würden sowohl hinter verschlossenen Türen als auch öffentlich ausgetragen. "Die insgesamt positive Botschaft ist, dass der Austausch nach den Zusammenstößen der vergangenen Woche fortgesetzt wird", sagte sie.

Hisham Hellyar vom Londoner Royal United Services Institute kritisierte "fehlende Transparenz" bei den Gesprächen. Beide Seiten sendeten "öffentlich sehr unterschiedliche Signale" aus.

Derweil erklärten Gewerkschaften und Reedereien am Mittwoch, sie betrachteten die Straße von Hormus weiterhin als kriegsähnliches Einsatzgebiet. Diese Einstufung gilt demnach nun bis mindestens kommende Woche Donnerstag. Sie werde wöchentlich neu bewertet.

Der Status gilt nur für Schiffe, deren Reedereien bestimmte Tarifverträge unterzeichnet haben. Seeleute, die darunter fallen, erhalten die doppelte Vergütung und haben das Recht, die Einfahrt in das Gebiet zu verweigern und eine Rückführung auf Unternehmenskosten zu beantragen.

Der Iran hatte die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus kurz nach Beginn der Angriffe der USA und Israels blockiert. Mitte Juni vereinbarten Washington und Teheran ein Rahmenabkommen zur Beendigung der Kämpfe und einer Wiedereröffnung der Meerenge. Teheran will jedoch Durchfahrtgebühren erheben. Die US-Regierung lehnt dies strikt ab.

Der Streit um die Straße von Hormus hatte den Konflikt zwischen den USA und dem Iran zuletzt wieder verschärft: In der vergangenen Woche griff die US-Armee zweimal Ziele im Iran an, Teheran attackierte daraufhin die Golfstaaten Bahrain und Kuwait. Das US-Regionalkommando Centcom begründete das US-Vorgehen mit einem iranischen Drohnenangriff auf einen Öltanker in der Straße von Hormus.

H.Ng--ThChM