The China Mail - Ukraine greift St. Petersburg mit Drohnen an - Kiew dementiert russische Eroberung im Donbass

USD -
AED 3.672501
AFN 64.498937
ALL 81.74754
AMD 363.015104
ANG 1.790365
AOA 916.999844
ARS 1516.502497
AUD 1.43247
AWG 1.8025
AZN 1.705152
BAM 1.744856
BBD 2.013944
BDT 123.295432
BGN 1.683441
BHD 0.377736
BIF 2991.778964
BMD 1
BND 1.280405
BOB 11.844107
BRL 5.002394
BSD 0.999924
BTN 96.667826
BWP 13.756033
BYN 3.041855
BYR 19600
BZD 2.011089
CAD 1.42277
CDF 2315.000163
CHF 0.83113
CLF 0.024752
CLP 977.402243
CNY 6.702298
CNH 6.69272
COP 3221.83
CRC 456.246627
CUC 1
CUP 23.99868
CVE 98.37316
CZK 21.746597
DJF 178.059889
DKK 6.67093
DOP 60.602816
DZD 134.60339
EGP 52.376501
ERN 15
ETB 162.459731
EUR 0.89241
FJD 2.24725
FKP 0.757083
GBP 0.756385
GEL 2.606653
GGP 0.757083
GHS 11.754105
GIP 0.757083
GMD 74.000004
GNF 8796.620528
GTQ 7.644716
GYD 209.141639
HKD 7.84765
HNL 26.83992
HRK 6.722796
HTG 130.93884
HUF 325.767036
IDR 17909
ILS 3.05766
IMP 0.757083
INR 96.71395
IQD 1514.847378
IRR 1732150.000161
ISK 122.079953
JEP 0.757083
JMD 158.703536
JOD 0.708983
JPY 158.251973
KES 129.78026
KGS 87.449892
KHR 4060.166475
KMF 439.999942
KPW 900.000318
KRW 1341.159835
KWD 0.31082
KYD 0.833266
KZT 454.380002
LAK 22423.152927
LBP 89543.891265
LKR 330.845716
LRD 170.989125
LSL 16.543418
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.429683
MAD 9.819027
MDL 17.92861
MGA 4458.976612
MKD 54.92981
MMK 2099.693915
MNT 3600.849225
MOP 8.082417
MRU 39.958604
MUR 47.460049
MVR 15.409973
MWK 1733.851363
MXN 18.197895
MYR 4.085939
MZN 63.890359
NAD 16.543713
NGN 1329.801015
NIO 36.801278
NOK 9.562975
NPR 154.668165
NZD 1.78121
OMR 0.384492
PAB 0.999915
PEN 3.429255
PGK 4.533917
PHP 62.822501
PKR 276.897808
PLN 3.91195
PYG 5687.419428
QAR 3.654847
RON 4.765901
RSD 104.783985
RUB 84.794289
RWF 1473.918047
SAR 3.754524
SBD 8.081105
SCR 13.822303
SDG 601.502131
SEK 9.96595
SGD 1.28036
SHP 0.755886
SLE 24.624993
SLL 20969.491881
SOS 571.420924
SRD 37.650502
STD 20697.981008
STN 21.857728
SVC 8.749336
SYP 13002.000254
SZL 16.540206
THB 33.531499
TJS 9.199181
TMT 3.5
TND 2.984222
TOP 2.40776
TRY 49.342505
TTD 6.792847
TWD 31.901098
TZS 2640.650076
UAH 44.910719
UGX 4088.733456
UYU 40.164333
UZS 11899.525821
VES 873.638703
VND 25881
VUV 120.049533
WST 2.785534
XAF 585.382433
XAG 0.016574
XAU 0.000239001452
XCD 2.70255
XCG 1.802139
XDR 0.707052
XOF 585.382433
XPF 106.398069
YER 236.149789
ZAR 16.53323
ZMK 9001.20116
ZMW 19.873405
ZWL 321.999592
SSP 5753.260075
MXV 2.055904
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Ukraine greift St. Petersburg mit Drohnen an - Kiew dementiert russische Eroberung im Donbass
Ukraine greift St. Petersburg mit Drohnen an - Kiew dementiert russische Eroberung im Donbass / Foto: © PRESS SERVICE OF THE 93RD KHOLODNYI YAR SEPARATE MECHANIZED BRIGADE/AFP

Ukraine greift St. Petersburg mit Drohnen an - Kiew dementiert russische Eroberung im Donbass

Die Ukraine hat massive Drohnenangriffe auf Russland ausgeführt und dabei insbesondere die Stadt St. Petersburg ins Visier genommen. In der Nacht zu Samstag habe die Luftabwehr fast 500 Drohnen abgefangen, teilte das russische Verteidigungsministerium am Samstag mit. Derweil dementierte Kiew die von Russland verkündete Eroberung der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka im Osten der Ukraine. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einer "weiteren russischen Lüge".

Textgröße:

Russland kündigte Vergeltung für die ukrainischen Drohnenangriffe an. Der Versuch, "zivile Infrastruktur in Russland zu beschädigten", werde eine "angemessene Reaktion" seitens der russischen Armee nach sich ziehen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Demnach hatte die russische Luftabwehr insgesamt 494 Drohnen sowie zehn Raketen abgefangen.

Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin zufolge wurden nahe der russischen Hauptstadt 62 Drohnen abgeschossen. In der Grenzregion Brjansk und auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim wurde nach russischen Angaben jeweils ein Mensch getötet. In der Region Belgorod wurden den Behörden zufolge Infrastruktureinrichtungen beschädigt, die Strom- und Wasserversorgung fiel teilweise aus.

In St. Petersburg wurden nach Angaben von Gouverneur Alexander Beglow 72 Drohnen abgefangen. Bei den Angriffen sei ein Erdölterminal im Bezirk Kirowski getroffen worden. Die "technischen Folgen" seien behoben worden, Opfer habe es nicht gegeben, erklärte er. Eine Drohne sei im Bereich des historischen Schloss- und Parkkomplexes Peterhof niedergegangen, ohne Schäden zu verursachen.

Der Leningrader Gouverneur Alexander Drosdenko meldete zudem eingeschlagene Trümmerteile im Bereich des Hafens Wyssozk nördlich von St. Petersburg nahe der Grenze zu Finnland.

Selenskyj erklärte, ukrainische Streitkräfte hätten Ölinfrastruktur in Häfen getroffen, die Einnahmen für Russlands Krieg erziele. Zudem habe es erfolgreiche Angriffe auf Kronstadt gegeben. Der Marinestützpunkt in St. Petersburg sei ein wichtiges militärisches Ziel.

Die ukrainischen Angriffe auf St. Petersburg erfolgten nach einem schweren russischen Angriff auf Kiew, bei dem am Donnerstag 30 Menschen getötet worden waren. Am Freitagabend wurden bei einem russischen Angriff auf das Zentrum von Sumy zudem nach ukrainischen Angaben mindestens vier Menschen getötet und 33 weitere verletzt.

Widersprüchliche Darstellungen gaben Kiew und Moskau zur Lage in der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka im Osten der Ukraine ab. Selenskyj wies die russischen Angaben zur angeblichen Eroberung Kostjantyniwkas scharf zurück. Der russische Staatschef Wladimir Putin habe "beschlossen, die Welt zu belügen", erklärte Selenskyj in Onlinediensten: "Natürlich ist das nicht wahr. Es ist nur eine weitere russische Lüge."

Der ukrainische Präsident schlug Putin ein Treffen in der Stadt vor. "Wenn Kostjantyniwka unter russischer Kontrolle wäre, dann hätte Putin vielleicht kein Problem damit, mich dort zu treffen, um einen diplomatischen Weg zu finden, diesen Krieg endlich zu beenden", erklärte er.

Der ukrainische Armeesprecher Andrij Kowaljow sagte der Nachrichtenagentur AFP, ukrainische Soldaten hielten weiter ihre Verteidigungslinien. Die Lage sei "schwierig", aber unter Kontrolle der ukrainischen Verteidigungskräfte. Kowaljow räumte ein, dass einzelne Soldaten tief in ukrainische Gefechtsformationen eingedrungen seien. In der Stadt liefen Anti-Sabotage-Einsätze, die russischen Kräfte würden "entdeckt und eliminiert".

Nach ukrainischen Angaben unternahmen russische Truppen am Freitag, dem Tag der angeblichen Eroberung von Kostjantyniwka, elf erfolglose Angriffsversuche auf die Stadt.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte am Freitag erklärt, Kostjantyniwka stehe vollständig unter russischer Kontrolle. Im russischen Fernsehen war Putin in Militäruniform zu sehen, wie er Soldaten für die angebliche Einnahme der Stadt dankte, die von "großer strategischer Bedeutung" sei. Das Verteidigungsministerium in Moskau bekräftigte am Samstag, russische Truppen hätten die Stadt "befreit".

Kostjantyniwka ist eine der letzten ukrainischen Bastionen auf dem Weg zu den Städten Kramatorsk und Slowjansk, die weiterhin unter Kontrolle Kiews stehen. In der Stadt lebten vor Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 rund 78.000 Menschen.

Selenskyj erklärte im Onlinedienst X, er habe Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Samstag in einem Telefonat über die Lage an der Front informiert. Schwerpunkt des Gesprächs sei die Unterstützung für die ukrainische Luftabwehr gewesen. "Oberste Priorität haben derzeit Raketen für die Patriot-Systeme", betonte Selenskyj. Merz erklärte, die Ukraine könne "sich auch weiter auf Deutschlands Unterstützung verlassen".

N.Lo--ThChM