The China Mail - CDU unter Druck: Klausurtagung soll Streitthemen ausräumen

USD -
AED 3.672501
AFN 64.498937
ALL 81.74754
AMD 363.015104
ANG 1.790365
AOA 916.999844
ARS 1516.502497
AUD 1.43247
AWG 1.8025
AZN 1.705152
BAM 1.744856
BBD 2.013944
BDT 123.295432
BGN 1.683441
BHD 0.377736
BIF 2991.778964
BMD 1
BND 1.280405
BOB 11.844107
BRL 5.002394
BSD 0.999924
BTN 96.667826
BWP 13.756033
BYN 3.041855
BYR 19600
BZD 2.011089
CAD 1.42277
CDF 2315.000163
CHF 0.83113
CLF 0.024752
CLP 977.402243
CNY 6.702298
CNH 6.69272
COP 3221.83
CRC 456.246627
CUC 1
CUP 23.99868
CVE 98.37316
CZK 21.746597
DJF 178.059889
DKK 6.67093
DOP 60.602816
DZD 134.60339
EGP 52.376501
ERN 15
ETB 162.459731
EUR 0.89241
FJD 2.24725
FKP 0.757083
GBP 0.756385
GEL 2.606653
GGP 0.757083
GHS 11.754105
GIP 0.757083
GMD 74.000004
GNF 8796.620528
GTQ 7.644716
GYD 209.141639
HKD 7.84765
HNL 26.83992
HRK 6.722796
HTG 130.93884
HUF 325.767036
IDR 17909
ILS 3.05766
IMP 0.757083
INR 96.71395
IQD 1514.847378
IRR 1732150.000161
ISK 122.079953
JEP 0.757083
JMD 158.703536
JOD 0.708983
JPY 158.251973
KES 129.78026
KGS 87.449892
KHR 4060.166475
KMF 439.999942
KPW 900.000318
KRW 1341.159835
KWD 0.31082
KYD 0.833266
KZT 454.380002
LAK 22423.152927
LBP 89543.891265
LKR 330.845716
LRD 170.989125
LSL 16.543418
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.429683
MAD 9.819027
MDL 17.92861
MGA 4458.976612
MKD 54.92981
MMK 2099.693915
MNT 3600.849225
MOP 8.082417
MRU 39.958604
MUR 47.460049
MVR 15.409973
MWK 1733.851363
MXN 18.197895
MYR 4.085939
MZN 63.890359
NAD 16.543713
NGN 1329.801015
NIO 36.801278
NOK 9.562975
NPR 154.668165
NZD 1.78121
OMR 0.384492
PAB 0.999915
PEN 3.429255
PGK 4.533917
PHP 62.822501
PKR 276.897808
PLN 3.91195
PYG 5687.419428
QAR 3.654847
RON 4.765901
RSD 104.783985
RUB 84.794289
RWF 1473.918047
SAR 3.754524
SBD 8.081105
SCR 13.822303
SDG 601.502131
SEK 9.96595
SGD 1.28036
SHP 0.755886
SLE 24.624993
SLL 20969.491881
SOS 571.420924
SRD 37.650502
STD 20697.981008
STN 21.857728
SVC 8.749336
SYP 13002.000254
SZL 16.540206
THB 33.531499
TJS 9.199181
TMT 3.5
TND 2.984222
TOP 2.40776
TRY 49.342505
TTD 6.792847
TWD 31.901098
TZS 2640.650076
UAH 44.910719
UGX 4088.733456
UYU 40.164333
UZS 11899.525821
VES 873.638703
VND 25881
VUV 120.049533
WST 2.785534
XAF 585.382433
XAG 0.016574
XAU 0.000239001452
XCD 2.70255
XCG 1.802139
XDR 0.707052
XOF 585.382433
XPF 106.398069
YER 236.149789
ZAR 16.53323
ZMK 9001.20116
ZMW 19.873405
ZWL 321.999592
SSP 5753.260075
MXV 2.055904
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

CDU unter Druck: Klausurtagung soll Streitthemen ausräumen

CDU unter Druck: Klausurtagung soll Streitthemen ausräumen

Rente, Reformdruck und Umgang mit der AfD: Die CDU steht unter Zugzwang, bei den aktuell drängenden Themen klar Stellung zu beziehen. Vor der Klausurtagung des Parteipräsidiums ab Sonntag ist die CDU um Geschlossenheit bemüht, doch neuer Zank ist vorprogrammiert. So könnte sich die geplante Rentenreform um Monate verschieben.

Textgröße:

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geht nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung nicht mehr davon aus, dass die geplante Reform der gesetzlichen Rentenversicherung wie ursprünglich geplant zum 1. Januar 2027 in Kraft treten kann. Der Kanzler strebe bis zum Jahresende lediglich die Verabschiedung im Bundeskabinett an, berichtete das Blatt unter Berufung auf Regierungschef- und Kanzleramtskreise.

Der ursprünglich für Dezember im Bundestag geplante Beschluss wird sich demnach um Monate verschieben. Merz rechne nun damit, dass die Rentenreform vom Bundestag deutlich später verabschiedet wird. Ziel sei, dass das Rentenpaket im "Frühjahr" stehe, hieß es.

Eigentlich wollte die Koalition die 33 Empfehlungen der Rentenkommission bis zum Jahresende im Paket umzusetzen - darunter eine Kopplung des Renteneintritts an die Lebenserwartung, ein Ende der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren und eine Kapitalrente. Doch vor allem um die sogenannte Rente mit 63 gibt es Streit. Ein Gesetzentwurf liegt noch immer nicht vor, erarbeitet wird er von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD).

"Diese Rentenreform ist für uns zentral", sagte dazu Vize-Regierungssprecher Steffen Meyer in Berlin. Die Vorschläge der Alterssicherungskommission wolle die Koalition umsetzen. Es handle sich jedoch um "ein ziemlich umfangreiches Projekt, da greifen wir ziemlich stark ein". Daher gelte der Grundsatz: "Wir machen das so schnell wie möglich, aber eben auch so sorgfältig wie nötig." Über die konkreten Zeitpläne werde jetzt innerhalb der Bundesregierung gesprochen.

Eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums sagte in Berlin, an der Erstellung der entsprechenden Gesetzentwürfe arbeite ihr Haus "unter Hochdruck" - und "wir werden auch verabredungsgemäß in diesem Herbst noch was vorlegen". Beim Thema Rente könne es bei den Menschen "schnell Verunsicherung" geben. Um das Vertrauen in die Alterssicherung erhalten, sei es "wichtig, dass wir da sorgfältig vorgehen und dass es keine Schnellschüsse gibt".

Ein heißes Eisen ist für die CDU auch der Umgang mit der AfD. Die Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt stellt die bisherige "Brandmauer"-Politik der Christdemokraten gegenüber den Rechtspopulisten auf die Probe. Für Rausch stimmten auch neun Abgeordnete von außerhalb seiner eigenen Fraktion, darunter könnten Stimmen aus der CDU sein. Ein CDU-Parteitagsbeschluss von 2018 schließt jedoch "Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit" mit der AfD - und auch der Linkspartei - aus.

CDU-Vize Karin Prien pocht auf eine klare Abgrenzung ihrer Partei gegenüber der AfD. Bei der Präsidiumssitzung am Sonntag werde sie klar einfordern, dass sich an diese Beschlusslage "alle halten" müssten, sagte Prien dem Bayerischen Rundfunk. "Dazu gibt es aus meiner Sicht keine Alternative, sonst wird es die CDU, wird es die Union in dieser Form auf Dauer nicht mehr geben." Bei der Abgrenzung von Rechtsextremisten gehe es um "das Eingemachte, um den Kern unserer Wertvorstellung."

Unions-Fraktionschef Thorsten Frei (CDU) rief seine Partei zu einem geschlosseneren Auftreten auf. Als Gesamtpartei müsse sich die CDU auf eine einheitliche Marschrichtung verständigen "und so dann auch gemeinsam voranschreiten", sagte Frei im ARD-"Morgenmagazin". Angekündigte Reformen müssten dann auch konsequent umgesetzt werden.

Frei räumte ein, dass die Herausforderungen für seine Partei "so groß wie lange nicht" seien. "Und wir sind durch die Wahlergebnisse und auch die Meinungsumfragen in einem sehr schwierigen Zustand." Die CDU dürfe sich davon aber nicht beirren lassen.

V.Fan--ThChM