The China Mail - Nach Tanker-Beschuss: USA greifen Iran "massiv" an - Teheran droht mit Vergeltung

USD -
AED 3.672499
AFN 64.000201
ALL 82.179533
AMD 367.110799
ANG 1.790403
AOA 917.502706
ARS 1491.999198
AUD 1.440683
AWG 1.8025
AZN 1.700612
BAM 1.714396
BBD 2.018662
BDT 123.526266
BGN 1.69088
BHD 0.377891
BIF 2982.757563
BMD 1
BND 1.29453
BOB 6.923833
BRL 5.1728
BSD 1.002275
BTN 95.132866
BWP 13.536992
BYN 2.862828
BYR 19600
BZD 2.01577
CAD 1.41952
CDF 2254.999928
CHF 0.808555
CLF 0.023547
CLP 926.750026
CNY 6.79415
CNH 6.80155
COP 3337.66
CRC 456.607396
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.654585
CZK 21.240605
DJF 178.479232
DKK 6.549695
DOP 59.186276
DZD 133.248619
EGP 48.812116
ERN 15
ETB 160.77919
EUR 0.87618
FJD 2.239199
FKP 0.74808
GBP 0.748755
GEL 2.645029
GGP 0.74808
GHS 11.438587
GIP 0.74808
GMD 73.498478
GNF 8790.245527
GTQ 7.647265
GYD 209.651122
HKD 7.841665
HNL 26.829418
HRK 6.601703
HTG 131.118513
HUF 311.570504
IDR 17998
ILS 3.03695
IMP 0.74808
INR 95.10515
IQD 1312.938289
IRR 1374999.999752
ISK 125.810213
JEP 0.74808
JMD 157.854137
JOD 0.709001
JPY 162.346497
KES 129.250152
KGS 87.450453
KHR 4026.139666
KMF 430.999912
KPW 900.00035
KRW 1508.225012
KWD 0.30976
KYD 0.8352
KZT 470.303604
LAK 22584.151473
LBP 89752.497162
LKR 335.562763
LRD 182.21184
LSL 16.279541
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.428794
MAD 9.372107
MDL 17.63507
MGA 4249.686621
MKD 54.023855
MMK 2099.417966
MNT 3585.605216
MOP 8.09581
MRU 39.997721
MUR 47.079621
MVR 15.460014
MWK 1737.567826
MXN 17.498102
MYR 4.077298
MZN 63.909811
NAD 16.279612
NGN 1372.729744
NIO 36.719493
NOK 9.78753
NPR 152.214236
NZD 1.75514
OMR 0.384497
PAB 1.002279
PEN 3.407258
PGK 4.404804
PHP 61.532024
PKR 278.656189
PLN 3.76895
PYG 6101.831601
QAR 3.653879
RON 4.586199
RSD 102.818979
RUB 76.498311
RWF 1468.806704
SAR 3.72926
SBD 8.097299
SCR 13.05529
SDG 600.498045
SEK 9.686201
SGD 1.292255
SHP 0.746601
SLE 24.37498
SLL 20969.503664
SOS 572.75345
SRD 37.586977
STD 20697.981008
STN 21.476157
SVC 8.770123
SYP 110.532098
SZL 16.270375
THB 33.362501
TJS 9.265744
TMT 3.51
TND 2.964486
TOP 2.40776
TRY 46.861498
TTD 6.802274
TWD 31.988497
TZS 2624.995026
UAH 44.603564
UGX 3668.478261
UYU 40.339582
UZS 12044.179523
VES 674.08685
VND 26295
VUV 120.145102
WST 2.767779
XAF 575.002411
XAG 0.01651
XAU 0.000242
XCD 2.70255
XCG 1.806268
XDR 0.715112
XOF 574.99485
XPF 104.540673
YER 237.049721
ZAR 16.269802
ZMK 9001.197998
ZMW 18.466784
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -21.7000

    4135.7

    -0.52%

  • EUR/USD

    0.0009

    1.1418

    +0.08%

  • MDAX

    -664.2000

    32627.04

    -2.04%

  • Euro STOXX 50

    -78.1500

    6319.86

    -1.24%

  • SDAX

    -391.2000

    18148.27

    -2.16%

  • TecDAX

    -79.6800

    3832.85

    -2.08%

  • DAX

    -352.6400

    25465.25

    -1.38%

Nach Tanker-Beschuss: USA greifen Iran "massiv" an - Teheran droht mit Vergeltung
Nach Tanker-Beschuss: USA greifen Iran "massiv" an - Teheran droht mit Vergeltung / Foto: © US NAVY/AFP/Archiv

Nach Tanker-Beschuss: USA greifen Iran "massiv" an - Teheran droht mit Vergeltung

Nach dem Beschuss von drei Tankern im Bereich der Straße von Hormus hat die US-Armee nach eigenen Angaben neue "massive Angriffe" auf den Iran ausgeführt. Zudem setzte die Regierung in Washington am Dienstag die Ölsanktionen gegen den Iran wieder in Kraft. Washington macht für den Beschuss der Tanker die Führung in Teheran verantwortlich. Diese drohte mit Vergeltung für die neuen US-Angriffe.

Textgröße:

"Die iranische Aggression war ungerechtfertigt und gefährlich und stellte einen eklatanten Verstoß gegen die Waffenruhe dar", hieß es in der Centcom-Erklärung mit Blick auf den Angriff auf drei Handelsschiffe vor der Küste Omans. Der Iran werde dafür "einen hohen Preis zahlen".

Das US-Finanzministerium widerrief zudem eine Lizenz, die nach der Grundsatzeinigung zwischen beiden Ländern auf eine Waffenruhe Mitte Juni den Handel mit iranischem Erdöl vorläufig erlaubt hatte. Diese Sanktionslockerung sei aber "vollständig leistungsabhängig", sagte ein US-Beamter. Der Iran werde die Vorteile nur bei "gutem Verhalten" sehen.

Die neuen US-Angriffe galten offenbar vor allem Zielen an der Straße von Hormus. Iranische Medien berichteten von mehreren heftigen Explosionen in der Region. Unter anderem seien sechs Explosionen auf der Insel Qeshm zu hören gewesen und sieben in der Stadt Sirik, berichtete der Sender Irib. Zudem habe es Explosionen in der wichtigen Hafenstadt Bandar Abbas gegeben.

Die Führung in Teheran drohte unmittelbar nach den neuen Angriffen mit Vergeltung. "Der Iran spricht eine ernste Warnung vor den Folgen des Vertragsbruchs durch die USA aus", hieß es in einer auf Telegram veröffentlichten Erklärung des Außenministeriums. Der Iran werde "entschlossene Maßnahmen ergreifen, um seine Interessen und seine nationale Sicherheit zu schützen".

Trotz der eigentlich geltenden Waffenruhe im Iran-Krieg waren in der Nacht zum Dienstag und am Dienstag im Bereich der Straße von Hormus drei Tanker kurz hintereinander angegriffen worden. Ein "unbekanntes Projektil" habe einen Öltanker getroffen und einen Brand ausgelöst, teilte die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) mit. Wenig später seien zwei weitere Schiffe angegriffen worden.

Eines der Schiffe war ein Flüssigerdgas-Tanker aus Katar. Auch der Golfstaat machte Teheran verantwortlich und bestellte aus Protest gegen den "inakzeptablen" Angriff den stellvertretenden iranischen Botschafter ein. Teheran sei aufgefordert worden, "unverzüglich alle Handlungen einzustellen, die die regionale Sicherheit untergraben", erklärte das Außenministerium in Doha.

Die jüngsten Angriffe schürten erneut die Sorge um die Sicherheit der Schifffahrt in der für den Welthandel bedeutenden Straße von Hormus. Im Zuge des von den USA und Israel begonnenen Iran-Krieges hatte Teheran die Meerenge de facto für die Schifffahrt geschlossen, Schiffe wurden beschossen. Die USA blockierten ihrerseits iranische Häfen.

Seit der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens zwischen Washington und Teheran im vergangenen Monat hat der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus wieder begonnen. Die genauen Regelungen zu der Meerenge sind einer der Streitpunkte zwischen Washington und Teheran für ein endgültiges Ende des Krieges.

Der Iran beharrt darauf, dass es keine Rückkehr zu den Regelungen vor dem Krieg geben werde, als die Meerenge ungehindert und kostenlos passiert werden konnte. Zudem hat Teheran Schiffe davor gewarnt, Routen außerhalb eines bestimmten Korridors entlang seiner Küste zu nutzen. Der Oman hatte einen vorübergehenden Korridor entlang seiner Küste vorgeschlagen, was Teheran ablehnte.

Weiterer Streitpunkt bei den andauernden Verhandlungen für ein endgültiges Ende des Krieges sind die gegen den Iran verhängten Wirtschaftssanktionen, deren Aufhebung Teheran fordert. Im Zuge des Waffenruhe-Abkommens hatte Washington eine Ausnahmeregel für die eigentlich geltenden Ölsanktionen gegen Teheran erlassen. Demnach sollte der Iran zumindest bis zum 21. August wieder Rohöl und verwandte Produkte fördern sowie ins Ausland verkaufen und liefern können. Diese Ausnahmeregel nahm das US-Finanzministerium nun wieder zurück.

An den Märkten sorgten die neuen Spannungen zwischen Washington und Teheran sofort für Nervosität: Der Ölpreis stieg zu Handelsbeginn in Asien um mehr als 2,5 Prozent.

J.Liv--ThChM