The China Mail - Israel zu weiteren Schritten bei Teilrückzug aus dem Libanon bereit

USD -
AED 3.672497
AFN 66.498275
ALL 82.240956
AMD 366.740081
ANG 1.790258
AOA 916.999987
ARS 1477.237112
AUD 1.430359
AWG 1.80025
AZN 1.704195
BAM 1.716593
BBD 2.013771
BDT 123.254487
BGN 1.717508
BHD 0.377057
BIF 2996.019643
BMD 1
BND 1.2931
BOB 6.923833
BRL 5.084096
BSD 0.999864
BTN 96.134216
BWP 13.625492
BYN 2.872502
BYR 19600
BZD 2.010875
CAD 1.40535
CDF 2258.000249
CHF 0.806955
CLF 0.023528
CLP 925.939996
CNY 6.78025
CNH 6.76944
COP 3256.26
CRC 455.435117
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.778865
CZK 21.166952
DJF 178.048106
DKK 6.52868
DOP 58.550928
DZD 133.063027
EGP 50.727794
ERN 15
ETB 161.379816
EUR 0.87335
FJD 2.224251
FKP 0.747301
GBP 0.745905
GEL 2.624993
GGP 0.747301
GHS 11.498813
GIP 0.747301
GMD 72.999619
GNF 8768.996494
GTQ 7.628067
GYD 209.153425
HKD 7.837901
HNL 26.775793
HRK 6.583403
HTG 130.679774
HUF 312.720985
IDR 18037
ILS 2.998698
IMP 0.747301
INR 96.01125
IQD 1309.781893
IRR 1374999.999815
ISK 125.239855
JEP 0.747301
JMD 158.580952
JOD 0.709033
JPY 161.927019
KES 129.297835
KGS 87.449801
KHR 4057.630109
KMF 433.00024
KPW 900.000068
KRW 1487.060047
KWD 0.30951
KYD 0.833205
KZT 468.977926
LAK 22568.909602
LBP 89537.405592
LKR 336.049783
LRD 181.472688
LSL 16.485437
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.420299
MAD 9.338266
MDL 17.632215
MGA 4284.002791
MKD 53.842895
MMK 2099.937768
MNT 3585.974961
MOP 8.071497
MRU 39.943828
MUR 47.309631
MVR 15.460341
MWK 1733.700208
MXN 17.397315
MYR 4.077979
MZN 63.910197
NAD 16.485364
NGN 1382.850191
NIO 36.792908
NOK 9.66649
NPR 153.815097
NZD 1.71731
OMR 0.384553
PAB 0.999864
PEN 3.423268
PGK 4.400736
PHP 61.539811
PKR 277.882301
PLN 3.77583
PYG 6063.98385
QAR 3.655314
RON 4.5823
RSD 102.474986
RUB 77.559857
RWF 1478.318493
SAR 3.759316
SBD 8.058541
SCR 13.187534
SDG 600.50398
SEK 9.61994
SGD 1.289499
SHP 0.746601
SLE 24.350348
SLL 20969.507346
SOS 571.38594
SRD 37.624503
STD 20697.981008
STN 21.503394
SVC 8.748848
SYP 110.532098
SZL 16.482277
THB 33.388499
TJS 9.228555
TMT 3.51
TND 2.963532
TOP 2.40776
TRY 47.036798
TTD 6.789836
TWD 32.121995
TZS 2639.943011
UAH 44.937794
UGX 3705.621626
UYU 40.224513
UZS 12068.284548
VES 723.094005
VND 26261.5
VUV 119.718663
WST 2.760172
XAF 575.736724
XAG 0.016802
XAU 0.000244
XCD 2.70255
XCG 1.801992
XDR 0.71656
XOF 575.726617
XPF 104.673717
YER 237.103463
ZAR 16.32015
ZMK 9001.19779
ZMW 18.122534
ZWL 321.999592
  • SDAX

    -106.5500

    18179.57

    -0.59%

  • TecDAX

    -22.6400

    3847.39

    -0.59%

  • DAX

    32.7800

    25147.03

    +0.13%

  • Goldpreis

    61.1000

    4066.8

    +1.5%

  • Euro STOXX 50

    9.1700

    6280.19

    +0.15%

  • MDAX

    119.1000

    32100.91

    +0.37%

  • EUR/USD

    0.0048

    1.1435

    +0.42%

Israel zu weiteren Schritten bei Teilrückzug aus dem Libanon bereit
Israel zu weiteren Schritten bei Teilrückzug aus dem Libanon bereit / Foto: © AFP

Israel zu weiteren Schritten bei Teilrückzug aus dem Libanon bereit

Israel hat sich zu weiteren Schritten beim vereinbarten Teilrückzug seiner Armee aus dem Süden des benachbarten Libanon bekannt. Israels Außenminister Gideon Saar sagte am Dienstag vor dem Hintergrund neuer Friedensgespräche in Rom, sein Land sei "bereit", bei der Umsetzung der Pläne für zwei sogenannte Pilotzonen "voranzugehen". Die libanesische Armee zeigte sich laut Verhandlungskreisen bereit, in diesen Gebieten "schrittweise" die Kontrolle zu übernehmen.

Textgröße:

Die zweitägigen direkten Friedensverhandlungen fanden in der US-Botschaft in der italienischen Hauptstadt Rom statt. Eine israelische und eine libanesische Delegation trafen dort am Vormittag ein, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Es war die sechste Runde direkter Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon. Die bisherigen Gespräche hatten unter Vermittlung der USA in Washington stattgefunden.

Die pro-iranische Hisbollah-Miliz hatte den Libanon in den von den USA und Israel Ende Februar begonnenen Iran-Krieg hineingezogen, indem sie nach Kriegsbeginn Raketen auf Israel abfeuerte. Israel reagierte darauf mit Angriffen im Libanon und einer Bodenoffensive.

Ende Juni einigten sich Israel und der Libanon unter Vermittlung der USA auf ein Rahmenabkommen, das den Weg für ein endgültiges Friedensabkommen zwischen ihnen ebnen soll. Teil der Vereinbarung ist ein schrittweiser Rückzug der israelischen Armee aus dem Süden des Libanon, wo die Hisbollah-Miliz aktiv ist. Zunächst soll das libanesische Militär dabei zwei kleine Gebiete von Israel übernehmen.

"Ich hoffe und neige zu der Annahme, dass diese Gesprächsrunde in Rom dies voranbringen wird", sagte der israelische Außenminister Saar mit Blick auf die sogenannten Pilotzonen. Die israelische Armee hat jedoch angekündigt, in einer zehn Kilometer breiten "Sicherheitszone" im Libanon bleiben zu wollen, solange die Hisbollah nicht entwaffnet ist.

Die libanesische Präsidentschaft hatte am Montag mitgeteilt, dass ihre Delegation in Rom angewiesen worden sei, "vor jeglichen weiteren Gesprächen den sofortigen Beginn des Rückzugs der israelischen Streitkräfte aus den beiden Pilotgebieten zu fordern". Wie die Nachrichtenagentur AFP aus Verhandlungskreisen erfuhr, ist die libanesische Armee "bereit, schrittweise die Kontrolle über die Ortschaften zu übernehmen, aus denen sich die israelische Armee zurückziehen würde".

Eine US-Militärdelegation hatte am Samstag in Beirut Gespräche mit der libanesischen Armee über den Ablauf des israelischen Rückzugs aus einer dieser "Pilotzonen" aufgenommen.

Die Hisbollah lehnt sowohl ihre Entwaffnung als auch die direkten Gespräche zwischen dem Libanon und Israel vehement ab. Auch der Führung in Teheran sind die direkten Gespräche ein Dorn im Auge. Formell befinden sich Israel und der Libanon seit 1948 im Kriegszustand.

Der Iran hatte darauf bestanden, dass das mit den USA ausgehandelte Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges auch den Libanon umfasst. Zwischen Teheran und Washington kam es mittlerweile zu neuen gegenseitigen Angriffen. Auch die Waffenruhe im Libanon ist brüchig. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete am Dienstag einen Angriff auf die südlibanesische Stadt Nabatijeh al-Fauka.

Der Politikwissenschaftler Karim Bitar vom politikwissenschaftlichen Institut Sciences Po in Paris schätzte die Chancen auf einen Durchbruch in Rom als "ziemlich gering" ein. "Was wir stattdessen vielleicht erleben werden, ist eine Art Gelegenheit zu zeigen, dass der Prozess trotz der Hindernisse noch im Gange ist."

P.Deng--ThChM