The China Mail - Keine Deeskalation in Sicht: Erneut US-Angriffe auf Iran und Gegenschläge Teherans

USD -
AED 3.672501
AFN 65.999591
ALL 81.708603
AMD 364.365761
ANG 1.790258
AOA 917.00035
ARS 1475.477396
AUD 1.42897
AWG 1.79625
AZN 1.700902
BAM 1.705664
BBD 2.003974
BDT 122.731435
BGN 1.717508
BHD 0.375229
BIF 2968.58317
BMD 1
BND 1.285785
BOB 6.923833
BRL 5.0928
BSD 0.994971
BTN 95.782497
BWP 13.51177
BYN 2.869258
BYR 19600
BZD 2.001098
CAD 1.404895
CDF 2259.000643
CHF 0.8059
CLF 0.023493
CLP 924.620323
CNY 6.768803
CNH 6.767875
COP 3231.81
CRC 451.756297
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.162735
CZK 21.103899
DJF 177.179114
DKK 6.51936
DOP 58.119062
DZD 132.992034
EGP 50.534297
ERN 15
ETB 160.591875
EUR 0.871996
FJD 2.24025
FKP 0.7473
GBP 0.738875
GEL 2.619912
GGP 0.7473
GHS 11.463829
GIP 0.7473
GMD 73.999636
GNF 8726.461347
GTQ 7.595169
GYD 208.293725
HKD 7.83798
HNL 26.645284
HRK 6.570603
HTG 130.051468
HUF 313.620066
IDR 18059.3
ILS 2.99905
IMP 0.7473
INR 96.35235
IQD 1304.234073
IRR 1374999.999669
ISK 124.880316
JEP 0.7473
JMD 157.708499
JOD 0.709001
JPY 162.119501
KES 129.290323
KGS 87.449739
KHR 4020.656745
KMF 428.999789
KPW 900.000068
KRW 1483.450182
KWD 0.30931
KYD 0.829634
KZT 468.844024
LAK 22492.602551
LBP 89098.721424
LKR 334.766494
LRD 180.700301
LSL 16.303149
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.374578
MAD 9.294641
MDL 17.491535
MGA 4230.544637
MKD 53.776857
MMK 2099.398858
MNT 3586.587158
MOP 8.038896
MRU 39.761178
MUR 47.220353
MVR 15.460185
MWK 1725.249919
MXN 17.393865
MYR 4.074395
MZN 63.909795
NAD 16.313173
NGN 1375.969733
NIO 36.615925
NOK 9.66553
NPR 153.164822
NZD 1.71029
OMR 0.384507
PAB 0.995596
PEN 3.388305
PGK 4.380682
PHP 61.646981
PKR 276.524312
PLN 3.77383
PYG 6034.670594
QAR 3.629617
RON 4.568699
RSD 102.334221
RUB 77.497983
RWF 1463.63359
SAR 3.755158
SBD 8.071362
SCR 13.452058
SDG 600.496786
SEK 9.59823
SGD 1.28857
SHP 0.746601
SLE 24.374959
SLL 20969.507346
SOS 568.604722
SRD 37.6635
STD 20697.981008
STN 21.354298
SVC 8.711464
SYP 110.532098
SZL 16.299886
THB 33.602768
TJS 9.179261
TMT 3.51
TND 2.94606
TOP 2.40776
TRY 47.044498
TTD 6.757947
TWD 32.154985
TZS 2629.713016
UAH 44.531145
UGX 3678.541839
UYU 40.064536
UZS 12034.186543
VES 724.839803
VND 26261
VUV 120.301282
WST 2.763963
XAF 571.704855
XAG 0.017534
XAU 0.000248
XCD 2.70255
XCG 1.79427
XDR 0.711017
XOF 571.704855
XPF 104.007326
YER 236.649933
ZAR 16.345497
ZMK 9001.19948
ZMW 18.123186
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -10.5000

    4041.3

    -0.26%

  • EUR/USD

    0.0000

    1.1468

    0%

  • Euro STOXX 50

    -14.6100

    6265.58

    -0.23%

  • SDAX

    82.5300

    18262.13

    +0.45%

  • MDAX

    -0.1500

    32100.75

    -0%

  • DAX

    -147.4700

    24999.53

    -0.59%

  • TecDAX

    -37.7000

    3809.69

    -0.99%

Keine Deeskalation in Sicht: Erneut US-Angriffe auf Iran und Gegenschläge Teherans

Keine Deeskalation in Sicht: Erneut US-Angriffe auf Iran und Gegenschläge Teherans

Im Iran-Krieg scheint eine Deeskalation nicht in Sicht, im Gegenteil: Die US-Streitstreitkräfte haben erneut Angriffe auf Ziele im Iran gestartet, im Gegenzug meldete die Armee der Islamischen Republik in der Nacht zum Donnerstag Attacken auf US-Stützpunkte in der Region. Inmitten der Spannungen ließ Teheran eine seit mehr als anderthalb Jahren im Iran festgehaltene US-Staatsbürgerin ausreisen.

Textgröße:

Das US-Regionalkommando Centcom begründete die neuerlichen Angriffe damit, dass iranische Fähigkeiten zur Bedrohung der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus ausgeschaltet werden sollten. Ein US-Kampfflugzeug habe zudem auf einen unbeladenen Öltanker geschossen, der versucht habe, die US-Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen. Es war das erste Mal, dass die US-Armee seit der Wiedereinsetzung der Blockade iranischer Häfen am Dienstag ein Schiff gewaltsam stoppte. Das US-Kampfflugzeug habe "Hellfire-Raketen in den Schornstein des Schiffs abgefeuert", teilte Centcom mit.

Iranische Medien meldeten Explosionen in mehreren Städten. Auch in Teheran seien am Donnerstagmorgen die Luftabwehrsysteme aktiviert worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Opfer seien zunächst nicht gemeldet worden. Explosionen waren den Angaben zufolge im Westen und Norden des Iran zu hören. Betroffen seien die Provinzen Lorestan und Semna.

Der Iran reagierte nach eigenen Angaben mit Drohnenangriffen auf US-Militäreinrichtungen in Jordanien. Dabei seien Radar- und Kommunikationssysteme sowie Treibstofflager auf dem Luftwaffenstützpunkt Al-Asrak ins Visier genommen werden.

Auch Kuwait meldete iranische Angriffe auf sein Territorium. Die Luftabwehr bekämpfe Drohnenangriffe des "ruchlosen iranischen Aggressors", erklärte die Armee. In Bahrain wurde derweil erneut Luftalarm ausgelöst. Das Innenministerium rief die Menschen auf, "Ruhe zu bewahren und den nächstgelegenen sicheren Ort aufzusuchen". Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, sie hätten die in dem Golfstaat stationierte US-Flotte angegriffen.

Die Staaten der Region fordern von Washington seit Beginn des Iran-Krieges und den damit verbundenen Angriffen auf ihre Territorien mehr Unterstützung bei der Luftabwehr. Die US-Regierung gab nun grünes Licht für den Verkauf von Rüstungsgütern im Wert von knapp zwei Milliarden Dollar (gut 1,7 Milliarden Euro) an Saudi-Arabien. Damit solle vor allem die Luftverteidigung des Landes verbessert werden, erklärte das Außenministerium in Washington.

Auch in der nordirakischen Kurdenmetropole Erbil waren am Mittwochabend mehrere Explosionen zu hören, sie ereigneten sich in der Nähe des US-Konsulats. Wie AFP-Journalisten berichteten, waren zunächst mehrere Drohnen über Erbil sichtbar gewesen, ehe sie von der Luftabwehr abgeschossen wurden.

Die Situation in der gesamten Region eskaliert seit einigen Tagen wieder. Eigentlich hatte seit Anfang April im Iran-Krieg eine Waffenruhe gegolten, die aber zusehends brüchig wurde. In der vergangenen Woche wurde sie von Trump dann für beendet erklärt.

Am Dienstag drohte der US-Präsident dann mit einer nochmaligen Ausweitung der Angriffe auf den Iran, falls die Verhandlungen mit Teheran über ein Kriegsende und die Nutzung der Straße von Hormus scheitern sollten. "Nächste Woche wird es für sie richtig schlimm, denn nächste Woche sind die Kraftwerke dran. Nächste Woche sind die Brücken dran", sagte Trump dem US-Sender Fox News.

Der US-Präsident will am Donnerstagabend in Washington eine Fernsehansprache an die Nation halten. Dabei dürfte eines der großen Themen die erneute militärische Eskalation mit dem Iran sein. Beide Seiten hatten eigentlich Mitte Juni ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das binnen 60 Tagen zu einem Friedensabkommen führen sollte. Trotz der jüngsten Eskalation dauern die Vermittlungsbemühungen an.

Einen diplomatischen Hoffnungsschimmer in dem Konflikt brachte am Mittwoch, dass eine seit mehr als anderthalb Jahren im Iran festgehaltene US-Staatsbürgerin das Land verlassen konnte. "Sie befindet sich nun sicher außerhalb des Iran und ist wohlauf", erklärte Trump. "Die Vereinigten Staaten von Amerika wissen diese Geste des guten Willens von Seiten des Iran zu schätzen!"

C.Mak--ThChM