The China Mail - USA warnen vor Eskalation im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Huthi-Miliz

USD -
AED 3.672504
AFN 65.000368
ALL 81.431326
AMD 361.239406
ANG 1.789785
AOA 918.000367
ARS 1544.046724
AUD 1.452222
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.754002
BBD 2.018116
BDT 124.801578
BGN 1.747831
BHD 0.378548
BIF 2997.982153
BMD 1
BND 1.283978
BOB 12.019192
BRL 5.504904
BSD 1.002018
BTN 94.051388
BWP 13.802968
BYN 3.000673
BYR 19600
BZD 2.015246
CAD 1.41125
CDF 2320.000362
CHF 0.819824
CLF 0.024951
CLP 981.982871
CNY 6.676504
CNH 6.670804
COP 3236.357114
CRC 454.419084
CUC 1
CUP 24.048249
CVE 98.887942
CZK 21.83445
DJF 178.43146
DKK 6.708504
DOP 60.885162
DZD 136.261154
EGP 53.769786
ERN 15
ETB 164.454778
EUR 0.896804
FJD 2.265604
FKP 0.7479
GBP 0.748083
GEL 2.59504
GGP 0.7479
GHS 11.707995
GIP 0.7479
GMD 74.503851
GNF 8874.938344
GTQ 7.657056
GYD 210.062329
HKD 7.84204
HNL 26.930631
HRK 6.76901
HTG 131.321465
HUF 326.000354
IDR 18108.5
ILS 3.18593
IMP 0.7479
INR 93.910504
IQD 1519.035021
IRR 1891353.000352
ISK 122.790386
JEP 0.7479
JMD 159.024259
JOD 0.70904
JPY 158.47504
KES 130.209408
KGS 87.447804
KHR 4082.328147
KMF 442.00035
KPW 899.999961
KRW 1363.803789
KWD 0.31098
KYD 0.83512
KZT 449.127842
LAK 22542.486884
LBP 89728.711717
LKR 333.213757
LRD 170.342137
LSL 16.570826
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.412269
MAD 9.794718
MDL 17.910408
MGA 4553.159051
MKD 55.203803
MMK 2099.697346
MNT 3600.739032
MOP 8.088606
MRU 40.453791
MUR 47.030378
MVR 15.403739
MWK 1737.500561
MXN 18.62354
MYR 4.061504
MZN 63.903729
NAD 16.570826
NGN 1347.210377
NIO 36.87727
NOK 9.459904
NPR 150.482041
NZD 1.807175
OMR 0.384144
PAB 1.002108
PEN 3.451773
PGK 4.566611
PHP 63.108038
PKR 277.126855
PLN 3.94555
PYG 6263.39626
QAR 3.662795
RON 4.792204
RSD 105.484059
RUB 81.925564
RWF 1478.947132
SAR 3.756342
SBD 8.048583
SCR 13.773553
SDG 601.503676
SEK 9.894504
SGD 1.282704
SHP 0.748923
SLE 22.950371
SLL 20969.504398
SOS 572.620062
SRD 37.583504
STD 20697.981008
STN 21.972109
SVC 8.76732
SYP 13001.999685
SZL 16.565176
THB 33.550369
TJS 9.243442
TMT 3.5
TND 2.998341
TOP 2.40776
TRY 50.141304
TTD 6.795211
TWD 32.775304
TZS 2647.773642
UAH 45.39348
UGX 4098.470921
UYU 40.312094
UZS 11956.414511
VES 896.316404
VND 25582.5
VUV 119.504303
WST 2.787821
XAF 588.264929
XAG 0.019249
XAU 0.00024594347
XCD 2.70255
XCG 1.805838
XDR 0.707052
XOF 588.264929
XPF 106.954845
YER 236.625037
ZAR 16.51943
ZMK 9001.203584
ZMW 20.360522
ZWL 321.999592
SSP 5745.505339
MXV 2.095222
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

USA warnen vor Eskalation im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Huthi-Miliz
USA warnen vor Eskalation im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Huthi-Miliz / Foto: © AFP

USA warnen vor Eskalation im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Huthi-Miliz

Nach Angriffen der Huthi-Miliz auf die saudiarabische Hauptstadt Riad haben die USA vor einer Eskalation des Konflikts zwischen Saudi-Arabien und der vom Iran unterstützten Miliz im Jemen gewarnt. Die militärischen Auseinandersetzungen könnten "rasch eskalieren", erklärte das US-Außenministerium in Washington am Samstag (Ortszeit). Zuvor hatten die Huthis erstmals Ziele in der saudiarabischen Hauptstadt Riad sowie Ölanlagen am Roten Meer angegriffen.

Textgröße:

US-Staatsangehörige, die sich noch nicht in der Golfregion aufhalten, sollten Reisen dorthin "ernsthaft überdenken", hieß es in der Erklärung des Außenministeriums, in der unter anderem auf Angriffe auf zivile Flughäfen verwiesen wurde.

US-Präsident Donald Trump, der eigentlich das ganze Wochenende in Camp David, dem Präsidenten-Landsitz im Bundesstaat Maryland, verbringen wollte, kehrte am Samstag vorzeitig ins Weiße Haus in Washington zurück. Die US-Regierung gab keinen Grund für seine vorzeitige Rückkehr an. Neben der Eskalation in der Golfregion könnte dies auch mit erwarteten Gewittern zusammenhängen.

In Riad hatte es am Samstag zwei Mal heftige Explosionen gegeben. Wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten, geriet in der Nähe des Flughafens ein Öltank mit dem Logo des staatlichen Ölkonzerns Aramco in Brand. Feuerwehrleute versuchten demnach, den Brand zu löschen, während schwarzer Rauch aufstieg.

"Ich habe die Sirenen gehört, dann haben meine Fenster gewackelt", berichtete ein Einwohnerin Riads AFP. Ein anderer beschrieb den Angriff als "angsteinflößend".

Die von Riad angeführte internationale Koalition erklärte am Samstagabend auf X, eine von den Huthis auf die Hauptstadt gestartete Rakete sei "erfolgreich abgewehrt und zerstört" worden. Die pro-iranischen Kämpfer hätten versucht, "Zivilisten und zivile Infrastruktur" in mehreren Städten im Westen des Königreichs anzugreifen, darunter den für den Export von Öl wichtigen Hafen von Janbu am Roten Meer. Die Angriffe seien "von der Luftabwehr der Golfmonarchie vereitelt worden", hieß es.

Die saudiarabischen Behörden hatten in der Nacht erstmals seit dem Wiederaufflammen der Kämpfe mit der Huthi-Miliz im Jemen wieder eine Warnung vor Angriffen auf Riad herausgegeben.

Huthi-Sprecher Jahja Saree schrieb auf Telegram, die Kämpfer der Miliz hätten mithilfe "einer großen Anzahl ballistischer Raketen und Marschflugkörper sowie Drohnen" zwei erfolgreiche Militäreinsätze ausgeführt.

Der erste Angriff habe sich gegen "wichtige Einrichtungen" in Riad gerichtet, der zweite habe auf Anlagen des Ölkonzerns Aramco in der Hafenstadt Janbu am Roten Meer abgezielt, erklärte der Huthi-Sprecher. Die Angriffe seien eine Reaktion auf Versuche Saudi-Arabiens, Jemens Hauptstadt Sanaa ins Visier zu nehmen.

Saudi-Arabien hatte auf das Vorrücken der Huthis im Jemen mit zahlreichen Luftangriffen auf von den Huthis kontrollierte Gebiete reagiert. Es konnte den Vormarsch der Miliz in Richtung Rotes Meer jedoch nicht aufhalten. Am Mittwoch hatte Saudi-Arabien der Miliz vorgeworfen, die heilige Stadt Mekka angegriffen zu haben. Die Huthis wiesen dies als "Lüge" zurück.

Laut dem Nachrichtenportal "Axios" lehnten die USA in der vergangenen Woche eine saudiarabische Anfrage ab, Luftangriffe gegen die Huthis zu fliegen. Washington genehmigte indes am Donnerstag den Verkauf von 48 F-35-Kampfflugzeugen an das Königreich.

Der türkische Außenminister Hakan Fidan verurteilte die Huthi-Angriffe. Sein Land habe mit Saudi-Arabien und Pakistan - den Partnern des jüngst geschlossenen Mekka-Abkommens - Gespräche über eine mögliche Unterstützung geführt. "In diesem Zusammenhang könnte ein militärischer Bedarf entstehen, insbesondere in Bezug auf staatliche technische Angelegenheiten." Die Erfüllung dieses Bedarfs wäre "kein Problem", sagte Fidan.

Die Huthis hatten im Juli eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien im Roten Meer angekündigt und seither Ziele in dem Königreich angegriffen. Nach einer Blitzoffensive übernahm die Miliz vergangene Woche die Kontrolle über große Teile der jemenitischen Küste an der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab. Die gegenseitigen Angriffe der verfeindeten Lager nahmen daraufhin stark zu. Nach UN-Angaben sind seit der Wiederaufnahme der Kämpfe hunderte Menschen getötet und mehr als 110.000 Menschen vertrieben worden.

Die Meerenge Bab al-Mandab verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und damit dem Indischen Ozean. Sie ist eine wichtige Route für den internationalen Schiffsverkehr, besonders für den Export von saudiarabischem Öl. Seit der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus am Persischen Golf durch Teheran seit Beginn des Iran-Kriegs vor rund sechseinhalb Monaten hat Bab al-Mandab zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Die Öl- und Benzinpreise stiegen in den vergangenen Tagen entsprechend erneut an.

Der iranische Chefunterhändler erklärte derweil im Staatsfernsehen, Teheran hätte den USA am Sonntag seine Bedingungen für eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus vorgelegt. Die Bedingungen seien "der anderen Seite über Vermittler klar mitgeteilt" worden. "Solange die Bedingungen nicht erfüllt sind und die Zusagen der USA nicht eingehalten werden, wird es unmöglich sein (...), zu einer offenen Meerenge zurückzukehren", sagte der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf.

T.Luo--ThChM