The China Mail - Rede vor der UNO: Trump hält Iran- und Ukraine-Abkommen für möglich

USD -
AED 3.672498
AFN 64.494813
ALL 79.869835
AMD 363.459753
ANG 1.790365
AOA 917.000128
ARS 1513.259803
AUD 1.407628
AWG 1.8025
AZN 1.696736
BAM 1.706252
BBD 2.014735
BDT 122.843521
BGN 1.683441
BHD 0.377143
BIF 3005.439453
BMD 1
BND 1.274916
BOB 11.003708
BRL 5.111299
BSD 1.000301
BTN 95.56554
BWP 13.547596
BYN 3.03039
BYR 19600
BZD 2.011865
CAD 1.40692
CDF 2310.000275
CHF 0.821203
CLF 0.023956
CLP 945.880093
CNY 6.6954
CNH 6.699055
COP 3213.14
CRC 446.324973
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.197131
CZK 21.283601
DJF 178.136628
DKK 6.534575
DOP 59.472192
DZD 133.884529
EGP 51.5477
ERN 15
ETB 161.774656
EUR 0.87411
FJD 2.2382
FKP 0.747949
GBP 0.749575
GEL 2.594995
GGP 0.747949
GHS 11.563795
GIP 0.747949
GMD 73.500534
GNF 8793.854771
GTQ 7.633554
GYD 209.220461
HKD 7.84358
HNL 26.851323
HRK 6.585299
HTG 130.739368
HUF 316.814499
IDR 17813
ILS 3.014599
IMP 0.747949
INR 95.57285
IQD 1310.441394
IRR 1374850.000102
ISK 120.969711
JEP 0.747949
JMD 157.757218
JOD 0.708971
JPY 157.331502
KES 129.496971
KGS 87.450118
KHR 4058.433769
KMF 429.999564
KPW 900.000318
KRW 1358.190217
KWD 0.30854
KYD 0.833584
KZT 447.358319
LAK 22408.7241
LBP 89579.323882
LKR 329.228662
LRD 173.059223
LSL 16.226232
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.376417
MAD 9.55311
MDL 17.590327
MGA 4381.243184
MKD 53.670431
MMK 2099.019807
MNT 3596.806502
MOP 8.081186
MRU 40.053042
MUR 47.659883
MVR 15.459917
MWK 1734.612868
MXN 17.28651
MYR 4.075015
MZN 63.904229
NAD 16.225949
NGN 1324.779894
NIO 36.815543
NOK 9.45536
NPR 152.891351
NZD 1.74854
OMR 0.384485
PAB 1.000305
PEN 3.379266
PGK 4.456251
PHP 62.496003
PKR 277.214494
PLN 3.805195
PYG 5952.427688
QAR 3.636364
RON 4.611303
RSD 102.61501
RUB 83.881638
RWF 1476.460299
SAR 3.755168
SBD 8.026013
SCR 13.744802
SDG 601.504511
SEK 9.855075
SGD 1.27573
SHP 0.74758
SLE 24.649979
SLL 20969.491881
SOS 571.640424
SRD 37.740344
STD 20697.981008
STN 21.373953
SVC 8.752852
SYP 13002.000254
SZL 16.221592
THB 33.156998
TJS 9.227964
TMT 3.5
TND 2.947861
TOP 2.40776
TRY 48.81967
TTD 6.797006
TWD 31.673503
TZS 2645.003021
UAH 44.815682
UGX 3901.400648
UYU 40.165583
UZS 11818.48716
VES 851.341303
VND 26015
VUV 118.301728
WST 2.751033
XAF 573.378398
XAG 0.01518
XAU 0.000231
XCD 2.70255
XCG 1.802851
XDR 0.707052
XOF 573.378398
XPF 104.043167
YER 236.549996
ZAR 16.22522
ZMK 9001.19797
ZMW 19.481788
ZWL 321.999592
SSP 5712.529845
MXV 1.959311
  • SDAX

    190.8700

    18410.84

    +1.04%

  • MDAX

    287.9500

    31529.91

    +0.91%

  • DAX

    3.8400

    25578.85

    +0.02%

  • TecDAX

    19.4900

    4031.01

    +0.48%

  • Goldpreis

    -6.0000

    4377.9

    -0.14%

  • Euro STOXX 50

    6.5200

    6324.72

    +0.1%

  • EUR/USD

    -0.0026

    1.1443

    -0.23%

Rede vor der UNO: Trump hält Iran- und Ukraine-Abkommen für möglich
Rede vor der UNO: Trump hält Iran- und Ukraine-Abkommen für möglich / Foto: © AFP

Rede vor der UNO: Trump hält Iran- und Ukraine-Abkommen für möglich

In seiner diesjährigen Rede vor der UN-Vollversammlung hat sich US-Präsident Donald Trump erneut als Friedensstifter inszeniert - trotz ausbleibender Erfolge am Verhandlungstisch. Trump sagte am Dienstag in seiner gut halbstündigen Ansprache in New York, er wolle "schnell" ein Abkommen mit dem Iran schließen. Auch ein US-vermitteltes Abkommen zwischen Russland und der Ukraine komme "schneller, als die Menschen denken", versicherte er.

Textgröße:

"Während andere vom Frieden gesprochen haben, habe ich Frieden geschaffen", sagte Trump vor den Staats- und Regierungschefs sowie anderen Vertretern der 193 UN-Mitgliedstaaten. "Während andere Drohungen ignoriert haben, habe ich mich ihnen gestellt." Seine frühere Forderung nach dem Friedensnobelpreis wiederholte er allerdings nicht.

Trump verteidigte zugleich den Iran-Krieg, den er vor fast sieben Monaten gemeinsam mit Israel ausgelöst hatte. Ein Friedensabkommen sei "direkt nach" den US-Kongresswahlen am 3. November möglich, sagte der Präsident. Stattdessen könne er aber auch entscheiden, die Islamische Republik "in die Hölle" zu schicken und zu "vernichten", drohte er. Er rief die Weltgemeinschaft erneut auf, den Iran vollständig wirtschaftlich zu isolieren.

Auch ein Abkommen zwischen Russland und der Ukraine sei in naher Zukunft möglich, sagte Trump weiter. "Wir werden diese Angelegenheit regeln. Das wird passieren - ich glaube, schneller, als die Menschen denken." Im Präsidentschaftswahlkampf hatte Trump noch behauptet, er könne den Ukraine-Krieg "binnen 24 Stunden" beenden. Seit seinem erneuten Amtsantritt im Januar 2025 liefen aber alle diplomatischen Bemühungen bisher ins Leere.

Im Stil einer Wahlkampfrede rühmte Trump überdies seine politischen und wirtschaftlichen Verdienste. Bei den Kongresswahlen zur Hälfte seiner zweiten Amtszeit droht seinen Republikanern in rund sechs Wochen eine empfindliche Niederlage, vor allem wegen der massiv gestiegenen Treibstoffpreise infolge des Iran-Kriegs.

Mit Blick auf Lateinamerika drohte Trump, die "unerreichte militärische Stärke" der USA einzusetzen, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Das kommunistisch regierte Kuba werde bald "fallen", fügte er hinzu, ohne Details zu nennen.

Vor Trump hatte der brasilianische Staatschef Inácio Lula da Silva als erster bei der UN-Generaldebatte gesprochen. In einem Seitenhieb auf Trump verurteilte er "Autoritarismus" und das US-Vorgehen in Lateinamerika. Lula kritisierte aber auch die "Lähmung" des UN-Sicherheitsrats, der nicht gegen Kriege vorgehe.

Bei seiner Rede im vergangenen Jahr hatte Trump die Vereinten Nationen frontal angegriffen und ihnen Versagen bei der Friedensstiftung unterstellt. Diesmal forderte er, die UNO müsse "aufhören, die radikale Agenda linker, globalistischer Bürokraten durchzusetzen, die niemand gewählt hat". Gelobt hatte Trump im vergangenen Jahr zudem die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz (CDU). Diesmal erwähnte er Deutschland mit keinem Wort.

Ein weiteres Thema seiner Ansprache war die Künstliche Intelligenz (KI). Dieselben Leute, die vor Jahren vor der weltweiten Erwärmung gewarnt hätten, sagten nun, "dass KI uns alle töten wird, dass Roboter uns angreifen werden und dass alles eine totale Katastrophe ist", sagte er. Dies sei falsch, die KI sei eine "Superintelligenz". Er fügte mit Blick auf den Technologie-Wettstreit zwischen den USA und China hinzu: "Wer bei der Superintelligenz gewinnt, gewinnt".

Trump kündigte zudem an, dass die US-Regierung künftig in ihrer Kommunikation den Begriff "Künstliche Intelligenz (KI)" durch "Superintelligenz" ersetzen wolle. Ab Mittwoch erwartet Trump den chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Washington zum Staatsbesuch, KI dürfte ein zentrales Thema sein.

Vor allem zu Beginn seiner Rede wirkte Trump müde, der 80-Jährige sprach mit schleppender Stimme. Seine Ansprache war mit 37 Minuten zudem nur etwa halb so lang wie im vergangenen Jahr. Im Saal saß unter anderem seine Ehefrau Melania, der Trump für ihre Arbeit dankte.

Im Anschluss an seine Rede unterzeichnete der US-Präsident mit Dänemark und Grönland ein Sicherheitsabkommen. Daran hatten alle Seiten rund ein Jahr lang gearbeitet, um einen ursprünglich von Trump angedrohten Angriff auf Grönland abzuwenden.

T.Luo--ThChM