The China Mail - EU sagt auf Gipfel mit Asean-Staaten Milliarden-Investitionen zu

USD -
AED 3.672506
AFN 64.497375
ALL 81.046102
AMD 360.780113
ANG 1.789785
AOA 917.000069
ARS 1529.25008
AUD 1.422465
AWG 1.8025
AZN 1.697143
BAM 1.745704
BBD 2.012675
BDT 123.586379
BGN 1.747831
BHD 0.377114
BIF 2995.403222
BMD 1
BND 1.277279
BOB 11.766859
BRL 4.9652
BSD 0.999331
BTN 94.818583
BWP 13.766234
BYN 2.934172
BYR 19600
BZD 2.009729
CAD 1.401575
CDF 2315.999802
CHF 0.824625
CLF 0.025212
CLP 986.459589
CNY 6.67805
CNH 6.668802
COP 3171.419646
CRC 456.018209
CUC 1
CUP 23.982684
CVE 98.420137
CZK 21.69075
DJF 177.944392
DKK 6.665615
DOP 61.293346
DZD 134.335699
EGP 55.026908
ERN 15
ETB 162.538225
EUR 0.89177
FJD 2.237197
FKP 0.747807
GBP 0.747785
GEL 2.590144
GGP 0.747807
GHS 11.586558
GIP 0.747807
GMD 73.999846
GNF 8843.664926
GTQ 7.638684
GYD 209.291739
HKD 7.842915
HNL 26.828223
HRK 6.717504
HTG 130.968001
HUF 326.872989
IDR 18093.85
ILS 3.10555
IMP 0.747807
INR 94.945494
IQD 1514.883742
IRR 1832375.000051
ISK 121.779829
JEP 0.747807
JMD 158.593297
JOD 0.708958
JPY 157.052499
KES 129.754095
KGS 87.448598
KHR 4082.652742
KMF 439.501381
KPW 899.999961
KRW 1323.76029
KWD 0.31069
KYD 0.832775
KZT 453.715357
LAK 22486.722899
LBP 89486.053465
LKR 331.81595
LRD 170.375329
LSL 16.556076
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.399786
MAD 9.815504
MDL 18.037221
MGA 4519.123488
MKD 54.987281
MMK 2100.106238
MNT 3599.160205
MOP 8.073191
MRU 39.936627
MUR 47.160449
MVR 15.460055
MWK 1732.762083
MXN 18.69765
MYR 4.085296
MZN 63.897294
NAD 16.556076
NGN 1332.060223
NIO 36.774222
NOK 9.32225
NPR 151.709734
NZD 1.75492
OMR 0.384498
PAB 0.999241
PEN 3.431874
PGK 4.475387
PHP 63.617963
PKR 276.527424
PLN 3.92556
PYG 5779.443924
QAR 3.642612
RON 4.779805
RSD 104.87794
RUB 80.255839
RWF 1476.413621
SAR 3.753249
SBD 8.07458
SCR 14.037027
SDG 601.503045
SEK 9.931225
SGD 1.278335
SHP 0.7473
SLE 22.949817
SLL 20969.504398
SOS 571.07154
SRD 37.627986
STD 20697.981008
STN 21.868166
SVC 8.743696
SYP 13001.999685
SZL 16.555541
THB 33.769752
TJS 9.208462
TMT 3.51
TND 2.983978
TOP 2.40776
TRY 49.762245
TTD 6.789842
TWD 32.585799
TZS 2645.601821
UAH 45.239791
UGX 4402.195742
UYU 40.076762
UZS 11958.762887
VES 879.788898
VND 25842.5
VUV 118.622996
WST 2.767791
XAF 584.962704
XAG 0.018551
XAU 0.000250763889
XCD 2.70255
XCG 1.800955
XDR 0.707052
XOF 584.962704
XPF 106.448878
YER 236.095571
ZAR 16.624245
ZMK 9001.209608
ZMW 20.091043
ZWL 321.999592
SSP 5745.299755
MXV 2.110273
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

EU sagt auf Gipfel mit Asean-Staaten Milliarden-Investitionen zu
EU sagt auf Gipfel mit Asean-Staaten Milliarden-Investitionen zu / Foto: © AFP

EU sagt auf Gipfel mit Asean-Staaten Milliarden-Investitionen zu

Die EU hat bei ihrem ersten Gipfel mit den Asean-Staaten Investitionen in Höhe von rund zehn Milliarden Euro in den Mitgliedstaaten des südostasiatischen Staatenverbunds zugesagt. "Es mögen viele Kilometer sein, die uns trennen, aber es gibt viel mehr Werte, die uns verbinden", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch bei dem Treffen in Brüssel. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sah von dem Gipfel ein klares Signal an den russischen Präsidenten Wladimir Putin ausgehen, den Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden.

Textgröße:

Ziel des Gipfels war es, die Beziehungen zwischen der EU und den Asean-Staaten, die seit 45 Jahren miteinander in Verbindung stehen, enger zu gestalten. Die nun vereinbarten Milliarden-Investitionen aus EU-Mitteln sollen der Entwicklung der Region zugute kommen. Für den Gipfel war eine Liste von Projekten vorbereitet worden.

Mit dem Investitionspaket will die EU laut von der Leyen bis 2027 unter anderem den Ausbau erneuerbarer Energien und von sicheren Unterseekabeln etwa für Datennetze fördern. Die Mittel gehören zu einer Strategie namens Global Gateway (etwa: Tor zur Welt), mit der die EU Chinas Neuer Seidenstraße Konkurrenz machen will.

Zu den zehn Asean-Ländern gehören Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Thailand, Vietnam und Brunei. Das von einer Militärjunta regierte Myanmar hatte die EU dagegen nicht eingeladen.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sagte bei dem Gipfel in Brüssel, die EU stehe in der Beziehung zu den Asean-Staaten im Wettbewerb mit den USA und China. "Es ist ein Kampf um Angebote, und wir müssen mehr anbieten", betonte Borrell. Die Europäische Union sei "der größte Markt der Welt", sagte der niederländische Regierungschef Mark Rutte.

Nach wie vor ist jedoch China der größte Handelspartner der Asean-Staaten. Versuche, sich von Peking zu distanzieren, werden von mehreren Asean-Mitgliedern skeptisch gesehen. Andererseits belasten Pekings Gebietsansprüche im südchinesischen Meer die Beziehungen zu einigen seiner Nachbarstaaten.

Staats- und Regierungschefs der Asean-Staaten erklärten bei dem Gipfel am Mittwoch, sie seien nicht gezwungen, sich zwischen USA, China und der EU zu entscheiden. "Wir weigern uns absolut, in die Situation des Kalten Krieges zurückzukehren, in der wir uns für eine Seite entscheiden müssen", erklärte der philippinische Präsident Ferdinand Marcos Jr.

Die EU hat Handelsabkommen mit den Asean-Mitgliedstaaten Vietnam und Singapur geschlossen und strebt ähnliche Verträge mit Indonesien, Malaysia, den Philippinen und Thailand an.

Am Mittwoch wurden zwei Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit mit Malaysia und Thailand unterzeichnet. Kommissionspräsidentin von der Leyen sprach sich zudem dafür aus, das Ziel eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und allen Asean-Staaten zu verfolgen. Bilaterale Abkommen zwischen der EU und einzelnen Asean-Staaten seien "Teile des Puzzles", die Überlegungen gingen weiter, erklärte von der Leyen.

Bundeskanzler Scholz sprach sich ebenfalls perspektivisch für ein solches EU-Freihandelsabkommen mit dem Asean-Verbund aus. "Damit erleichtern wir den Handel zwischen unseren Ländern und verbessern die Zusammenarbeit für die Sicherheitsarchitektur im Indopazifik", sagte Scholz.

Scholz sah von dem Gipfel zudem ein klares Signal an den russischen Präsidenten Putin ausgehen: "Das brutale Töten muss ein Ende haben, Putin muss den Krieg sofort beenden", sagte Scholz. Die EU und der Verbund südostasiatischer Länder hätten "unmissverständlich deutlich gemacht", dass die Charta der Vereinten Nationen "für alle und überall" gelte. Kein Staat habe das Recht, "einen anderen zu überfallen", nukleare Drohungen seien "nicht akzeptabel".

Nicht alle Asean-Staaten teilen allerdings diese Einschätzung: In der gemeinsamen Erklärung von EU und Asean heißt es deshalb lediglich, "die meisten Mitglieder verurteilten den Krieg in der Ukraine aufs Schärfste und betonten, dass er unermessliches menschliches Leid verursacht".

Von den zehn Asean-Ländern trägt Singapur die westlichen Sanktionen gegen Russland mit. Das kommunistische Vietnam sowie Laos und Thailand hatten sich dagegen im Oktober bei einer UN-Abstimmung enthalten, mit der das russische Vorgehen in der Ukraine scharf verurteilt wurde.

A.Sun--ThChM